• Wir haben bald test und kann mir jemand die wichtisten punkte vom 1. Weltkrieg sagen denn es ist ja ein sehr umfangreiches Thema

    Das Attentat Als der österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau am 28. Juni 1914 bei einem Besuch der bosnischen Hauptstadt Sarajevo von einem neunzehnjährigen Studenten erschossen wurden, trat für Deutschland der Bündnisfall ein. Russland kam Serbien zur Hilfe. Der Schlieffen-Plan wurde aus deutschen Schubladen geholt und umgesetzt. Jetzt musste Deutschland einen Zweifrontenkrieg führen: Eine Front im Westen gegen Frankreich und eine im Osten gegen Russland. Wer kämpft gegen wen? Zu Beginn des Krieges brachte Deutschland zusammen mit seinen Verbündeten Österreich-Ungarn und dem Osmanischen Reich 118 Millionen Menschen auf. Auf der anderen Seite kämpften 278 Millionen Menschen für die sogenannte Entente Cordiale, der herzlichen Allianz. Das waren die Länder Russland, Großbritannien, Frankreich und ab 1917 auch die USA.

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  • Was beinhaltet der Versailler Vertrag in Bezug auf Deutschland?

    Mit der Unterzeichnung des Versailler Vertrags gestand Deutschland und dessen Verbündete die Schuld am Ausbruch des 1. Weltkriegs ein und akzeptierte die Forderungen von Reparationszahlungen seitens der Alliierten. Auch mussten sie rund 70.000 Quadratkilometer an erobertem Gebiet an Länder wie Frankreich und Polen zurückgeben. Des Weiteren wurde ein Zusammenschluss von Deutschland und Österreich, der von vielen gefordert wurde, ausdrücklich untersagt.

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  • können sie mir helfem. helfen.

    Ein Kollege wird sich um den Fall kümmern. 1918 endete der Erste Weltkrieg. In den vier Kriegsjahren von 1914-1918 hatten 10 Millionen Menschen ihr Leben durch den Krieg verloren, 20 Millionen waren verwundet worden Ursachen des Ersten Weltkriegs  Schon rund zehn Jahre vor dem Attentat in Sarajevo, das als Auslöser dieses Krieges gilt, standen die Zeichen auf Konfrontation. Bereits 1905 entwickelte der Deutsche Alfred von Schlieffen den Plan, Frankreich zu erobern. Die europäischen Mächte fühlten sich vom weltpolitischen Auftrumpfen des Deutschen Kaiserreiches bedroht und schlossen Bündnisse, durch die Deutschland zuletzt isoliert wurde. Der einzige Bündnispartner blieb Österreich.  Das Attentat Als der österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau am 28. Juni 1914 bei einem Besuch der bosnischen Hauptstadt Sarajevo von einem neunzehnjährigen Studenten erschossen wurden, trat für Deutschland der Bündnisfall ein. Russland kam Serbien zur Hilfe.  Der Schlieffen-Plan wurde aus deutschen Schubladen geholt und umgesetzt. Jetzt musste Deutschland einen Zweifrontenkrieg führen: Eine Front im Westen gegen Frankreich und eine im Osten gegen Russland. 

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  • Kann mir jemand den 1. Weltkrieg zusammengefasst erklären?

    Aus österr. Sicht: Anlass zum Weltkrieg: Einer von führenden serbischen Militärs geplanten und organisierten Verschwörung fallen der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz-Ferdinand und seine Gemahlin zum Opfer. Dieser Mordanschlag, im österreichischen Sarajewo am 28. Juni 1914 durch von Serbien ausgebildete und über die Grenze geschickte Attentäter verübt, kommt einer Kriegserklärung Serbiens an die Monarchie gleich. Österreich verlang von Serbien nun, völlig zurecht, dass die k.u.k. Behörden die serbischen Hintergründe des Attentates vollständig aufklären können. Serbien lehnt das ab, dabei gedeckt von Russland. Daraufhin erfolgt die österreichische Kriegserklärung an Serbien. Russland steht zu Serbien, Deutschland zu Österreich, Frankreich und England halten zu Russland. Zwei Lager gehen solcherart gegeneinander in den folgenschwersten Krieg der bisherigen Weltgeschichte. Die „Mittelmächte“ stehen gegen die „Entente“. Europa taumelt in die Selbstzerfleischung. Die Mittelmächte: Österreich-Ungarn und Deutschland, später noch Türkei und Bulgarien. Die Entente: Russland mit Serbien, Frankreich und England, später Italien und die USA und diverse andere Staaten. Verlauf: Riesige Schlachten mit Millionen von Toten (Schlachtfelder in Galizien, Isonzoschlachten, Verdun). Zu Beginn noch farbenfrohe Uniformen und Kavallerieattacken, zu Ende Luftschlachten, Giftgas, U-Boot-Krieg, Panzer. Phasenweise dem Siege nahe erliegen die Mittelmächte schließlich der Übermacht. Im November 1916, mitten in dem ihm aufgezwungenen Krieg, stirbt Kaiser Franz Joseph. Sein Nachfolger ist Kaiser Karl I., 1916 bis 1918 regierend. Ergebnisse: Die Monarchien in Russland, Deutschland, Österreich und der Türkei stürzen. Ö sterreich wird von den Siegern zerstückelt. In Russland übernehmen die Bolschewisten (= Kommunismus) die Macht. Die USA werden zur führenden Großmacht der Welt. England verliert seine Seeherrschaft und sieht sein weltweites Empire in den Grundfesten erschüttert (Unabhä ngigkeit Irlands als erstes Anzeichen des Verfalls). Im Grunde sind alle Mächte Europas zu den Verlierern dieses Krieges zu zählen. Der Weltkrieg bedeutet eine Zeitenwende, vergleichbar mit der Zeitenwende von der Antike zum Mittelalter, oder dem Mittelalter zur Neuzeit. Den Besiegten werden in verschiedenen Vororten von Paris ungerechte und unkluge Friedensbedingungen diktiert. Deren Härte zeitigt böse Folgen. Die Zerstörung Österreichs sowie die extreme Demütigung Deutschlands legen die Grundlage für den Aufstieg des Nationalsozialismus. Österreich ist nun eine kleingewordene Republik.

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  • Kann mir jemand das Ende des 1. weltkrieges und den verseiller vertrag erklären?

    Am 11. November 1918 unterzeichneten Foch und Erzberger den Waffenstillstand in einem Eisenbahnwaggon im Wald von Compiègne in Nordfrankreich. Er trat am selben Tag in Kraft. Die Kampfhandlungen des Ersten Weltkriegs waren beendet Der Friedensvertrag von Versailles(auch Versailler Vertrag, Friede vonVersailles) wurde bei der Pariser Friedenskonferenz 1919 im Schloss von Versailles von den Mächten der Triple Entente und ihren Verbündeten bis Mai 1919 ausgehandelt. Zu den Unterzeichnern gehörten neben Deutschland die Vereinigten Staaten (USA), das Vereinigte Königreich, Frankreich, Italien, Japan sowie Belgien, Bolivien, Brasilien, Kuba, Ecuador, Griechenland, Guatemala, Haiti, Hedschas, Honduras, Liberia, Nicaragua, Panama, Peru, Polen, Portugal, Rumänien, das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, Siam, die Tschechoslowakei und Uruguay. China, das sich seit 1917 mit Deutschland im Krieg befand, unterzeichnete den Vertrag nicht. Der Erste Weltkrieg endete im November 1918 mit der Bekanntgabe der Abdankung des deutschen Kaisers durch Max von Baden. Zwei Tage später, am 11. November 1918, wurde der Waffenstillstand unterzeichnet. Vorausgegangen waren in den beiden ersten Monaten des Jahres 1918 große Streiks und Demonstrationen mit Hunderttausenden von Menschen, die „Frieden und Brot“ forderten. Im Deutschen Reich waren die Menschen nicht nur des Krieges überdrüssig. Sie wandten sich zunehmend auch gegen die Monarchie. Zunehmend wurden Forderungen nach Demokratie, aber auch nach einer sozialistischen oder kommunistischen Räterepublik laut. Seit August 1916 wurde die Oberste Heeresleitung (OHL) von Paul von Hindenburg und Erich Ludendorff geführt und kam einer Militärdiktatur gleich. Militärisch war der Krieg nicht zu gewinnen. Das war spätestens mit dem Kriegseintritt der USA im April 1917 deutlich geworden. Zwar wurde das Deutsche Reich entlastet, indem es am 3. März 1918 einen Friedensvertrag mit Sowjetrussland schließen konnte (Friedensvertrag von Brest-Litowsk). Den neu an die Macht gekommenen Bolschewiki kam es hierbei darauf an, die eigene Herrschaft zu stabilisieren und die junge Revolution zu sichern. Jedoch war die deutsche Westfront dem Zusammenbruch nahe. Militärische Angriffe wie die Frühjahrsoffensive 1918 wurden nach Anfangserfolgen gestoppt. Eine alliierte Offensive, die am 18. Juli an der Marne begann, brachte eine entscheidende Wende. Begünstigt wurde dies durch das inzwischen angewachsene militärische Engagement der USA, aber auch durch die schlechte Versorgungslage der deutschen Truppen. Fortan lag die Initiative nicht mehr auf deutscher Seite. Die deutsche Kriegspropaganda sprach dennoch von einem baldigen Sieg.

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  • Wie kann man den vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion erklären. Wie kann es sein, dass es einen vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion gab, wenn Deutschland doch am Ende kapituliert hat?

    Der Deutsch-Sowjetische Krieg war ein Teil des Zweiten Weltkrieges. Die Ostfront bildete von 1941 bis 1945 die wichtigste Landfront der Alliierten im Kampf gegen das nationalsozialistische Deutsche Reich und seine Verbündeten. Im damaligen Deutschen Reich wurde er als Russland- oder Ostfeldzug bezeichnet, in der Sowjetunion als Großer Vaterländischer Krieg (russisch Великая Отечественная война/Welikaja Otjetschestwennaja woina). Er begann am 22. Juni 1941 mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion und endete nach der Schlacht um Berlin am 8./9. Mai 1945 mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht. Adolf Hitler gab seinen Entschluss zu diesem Angriffskrieg dem Oberkommando der Wehrmacht (OKW) am 31. Juli 1940 bekannt und befahl am 18. Dezember 1940, ihn bis Mai 1941 unter dem Decknamen „Unternehmen Barbarossa“ militärisch vorzubereiten. Damit wurde bewusst der am 24. August 1939 geschlossene deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt zu brechen beabsichtigt. Um für die „arische Herrenrasse“ „Lebensraum im Osten“ zu erobern und den „jüdischen Bolschewismus“ zu vernichten, sollten große Teile der sowjetischen Bevölkerung vertrieben, versklavt und getötet werden. Das NS-Regime nahm den millionenfachen Hungertod sowjetischer Kriegsgefangener und Zivilisten bewusst in Kauf, ließ sowjetische Offiziere und Kommissare auf der Basis völkerrechtswidriger Befehle ermorden und nutzte diesen Krieg zur damals so bezeichneten „Endlösung der Judenfrage“.

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  • Ich schreibe morgen einen Test über die Innenpolitik und die Außenpolitik von Bismarck. Kann man mir das vielleicht einfach erklären und den Unterschied der von seiner innen und Außenpolitik erklären und was bei beidem genau passiert? Danke😊

    Die Bismarcksche Außenpolitik von 1871 - 1890 war durch zwei Grundzüge gekennzeichnet: die Grenzen bzw.. den staatlichen Charakter des geschaffenen Reiches zu erhalten und monarchische Solidarität zwischen den Kaiserreichen Rußland, Österreich-Ungarn und Deutschland herzustellen. Es gab 1871 keine europäische Macht, die bereit war, Deutschland den Besitzstand von Elsaß-Lothringen zu garantieren. Im Streben nach der Erhaltung des Status quo stellte Bismarck Frankreich als ständigen Gegner Deutschlands in Rechnung. Dort konnte man sich mit dem Verlust von Elsaß-Lothringen nicht abfinden. (Nie davon sprechen immer daran denken.) Die Revision des Frankfurter Friedensvertrages, bildete deshalb das vordringliche Ziel französischer Politik nach 1871. Bismarck war nicht nur an einer solchen gesellschaftlichen und staatlichen Verfassung Frankreichs interessiert, daß es als Bündnispartner für Rußland nicht so leicht in Frage käme, sondern er wollte zwischen den Kaisermächten eine feste monarchische Solidarität realisieren. Es galt vor allem die Gegensätze zwischen Rußland und Österreich-Ungarn, die auf dem Balkan immer wieder aufbrachen, einzudämmen. Eine Fortsetzung der deutschen Eroberungspolitik und jede weitere Schwächung Frankreichs war nach 1871 ohne Gefahr einer Intervention der europäischen Mächte nicht denkbar. Bismarck trug diesen Realitäten im wesentlichen Rechnung. Er schrieb 1877, ihm schwebe "nicht irgendein Ländererwerb" sondern eine Gesamtsituation vor, "in welcher alle Mächte außer Frankreich unser bedürfen und von Koalitionen gegen uns durch ihre Beziehungen zueinander nach Möglichkeit abgehalten werden." Bereits während des deutsch-französischen Krieges leitete Bismarck die gleichzeitige Annäherung an Rußland und Österreich ein. Vom 9. bis 11. September 1872 kam es zur Dreikaiserzusammenkunft. Bereits im folgenden Jahr unterzeichnete Alexander II. und Franz Joseph am 6. Juni 1873 eine Übereinkunft, die sich durch den Beitritt Wilhelm I. vom 23.10.1873 zum Dreikaiserabkommen erweiterte. In allgemeinen Formulierungen verpflichteten sich die Monarchen zur Zusammenarbeit bei der "Aufrechterhaltung des europäischen Friedens gegen alle Erschütterungen, von welcher Seite sie auch kommen mögen", und versprechen im Falle eines Angriffs durch andere Mächte "ohne Aufsuchung oder Abschluß neuer Bündnisse, sich zunächst untereinander zu verständigen, um sich so über eine gemeinsam zu verfolgende Linie zu einigen. Bismarck hatte 1873 eine in gewissem Maße vertraglich gesicherte zeitweilige Isolierung Frankreichs erreicht. Innenpolitik : Bismarck geriet aus innen- und außenpolitischen Gründen in Gegensatz zum katholischen Klerikalismus. Mit der Zentrumsfraktion im Reichstag unter Führung des ehemaligen hannoveranischen Ministers Windthorst, verbanden sich andere partikularistische Gruppen, der Dänen, der Hannoveraner (Welfen), der Polen und später der Elsässer. Die Zentrumspartei bewies schon im Frühjahr 1871 ihre Gegnerschaft zur Politik Bismarcks, indem sie die Adresse des Reichstages zur Thronrede ablehnte, wegen des ausgesprochenen Grundsatzes der Nichtintervention des Deutschen Reiches in die Angelegenheit anderer Länder, um die Möglichkeit offen zu lassen, zugunsten der Wiederherstellung des Kirchenstaates aufzutreten. Gegen eine politische Haltung, die ihre letzten Ziele ultramontan (lateinisch: ultra montes), d.h. jenseits der Berge, im Vatikan, realisiert sah, wurde das Schlagwort Ultramontanismus gang und gäbe.

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  • Aus welchem Grund wurden BRD und DDR gegründet? Was war ihr Ziel?

    Das Ziel war Deutschland besser zu kontrollieren deswegen teilte man nach Ost und west. Alles klar?

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  • Hat vielleicht jemand den Beginn und den Verlauf des ersten Weltkriegs ? Also eine Zusammenfassung darüber

    Der Erste Weltkrieg dauerte vom 28. Juli 1914 - 11. November 1918, forderte über 9 Millionen Tote und endete mit dem Sieg der Alliierten. Kriegsschauplätze waren Europa (Westfront, Ostfront, Alpenfront), der Nahe Osten, Afrika und Ostasien. Der Krieg wurde zwischen den Mittelmächten Deutschland und Österreich-Ungarn auf der einen Seite und den Entente-Mächten oder Alliierten Frankreich, Großbritannien und Russland auf der anderen Seite ausgetragen.

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  • Was machen die Siegermächte mit dem besiegten Deutschland? (1945)

    ausbeuten, besetzen. Bereits vor Ende des Zweiten Weltkrieges machten sich die Alliierten Gedanken über die Zukunft Deutschlands. Doch nach der Kapitulation Deutschlands wurde schnell klar: Die Alliierten konnten sich nicht auf einen gemeinsamen Weg einigen. Alles lief auf eine Zweistaatenlösung hinaus. Es gibt wohl kaum ein symbolträchtigeres Foto zum Ende des Zweiten Weltkrieges als jenes vom 25. April 1945, das sowjetische und amerikanische Truppen in Torgau an der Elbe zeigt. Auf den Trümmern der Elbbrücke reichen sich die Soldaten der beiden Siegermächte die Hände. Der "Handschlag von Torgau" markiert das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa – aber auch das vorläufige Ende der staatlichen Existenz Deutschlands. Zugleich symbolisiert er den Beginn der Besatzungsherrschaft in Deutschland und die Hoffnung auf eine friedliche Nachkriegsordnung. Rückblickend zeigt das Bild jedoch auch den Händedruck zweier zukünftiger Feinde. Innerhalb von nur 16 Monaten nach dem Kriegsende in Europa zerbrach jegliche Grundlage für eine Nachkriegskooperation zwischen den USA und Großbritannien einerseits und der Sowjetunion andererseits. Das Ende des Zweiten Weltkrieges brachte nicht nur den ersehnten Frieden nach Europa, sondern war auch Ausgangspunkt für den Kalten Krieg und die Teilung Deutschlands in zwei Staaten. Als wesentliche Ursachen für diese weltpolitische Entwicklung sind drei Faktoren anzuführen: Der Kalte Krieg war eine zutiefst ideologische Auseinandersetzung, in der sich zwei unterschiedliche Gesellschaftsordnungen mit universellem Geltungsanspruch gegenüberstanden. Mit der russischen Oktoberrevolution im Jahr 1917 war dieser Gegensatz zwischen dem "American way of Life" und dem "Kommunismus" bereits im Keim angelegt. Erst der von Hitler verursachte Zweite Weltkrieg brachte diese beiden gegensätzlichen Ordnungsvorstellungen auch in Europa in eine geostrategische Frontstellung. Die rasche Entwicklung von thermonuklearen Waffen zementierte schließlich diesen Systemgegensatz und damit auch das Schicksal der beiden deutschen Teilstaaten für mehrere Jahrzehnte. Ohne die Furcht vor dem nuklearen Krieg sind die lange Dauer und die Gefährlichkeit des Ost-West-Konflikts nicht zu begreifen. Aber wie kam es zu dieser Entwicklung? Die Gewaltexzesse des Zweiten Weltkrieges hatten nicht nur Zerstörung und Leid über die Welt gebracht, sondern auch jegliche völkerrechtliche Verbindlichkeit in der Staatenwelt zerrüttet. Es lag an den beiden mächtigsten Siegern des Krieges, den USA und der UdSSR, eine neue Nachkriegsordnung zu errichten. Dabei wurden die Siegermächte im Kern von zwei Motiven angetrieben: Der Furcht vor einem weiteren Krieg und den gestalterischen Möglichkeiten, die ein zusammengebrochenes Staatensystem bot. Die Nachkriegsplanungen der Siegermächte für Deutschland Die Planungen der "Großen Drei" (USA, Großbritannien, UdSSR) wichen nicht nur zum Teil erheblich voneinander ab, sondern unterlagen auch einem teilweisen Wandel. Nicht selten waren die Konzepte vage und von taktischen Erwägungen bestimmt. Zudem konnte die Vernunftallianz zwischen den USA, Großbritannien und der UdSSR im Krieg zu keinem Zeitpunkt wirklich das tiefsitzende Misstrauen ausräumen, das Roosevelt, Churchill und Stalin untereinander hegten. Entscheidend war allerdings, dass alle drei Staatsmänner eine Nachkriegskooperation anstrebten, jedoch jeder zu seinen eigenen Bedingungen. Dies wurde schließlich an den unterschiedlichen Sicherheitsvorstellungen deutlich. So war eine Hauptursache des Kalten Krieges, dass Stalin Sicherheit mit Herrschaft über die eroberten Territorien gleichsetzte - Roosevelt und Churchill dies aber eben nicht taten. Im Krieg hatten sich auf Seiten der Alliierten zwei Minimalziele herauskristallisiert: Deutschland sollte militärisch besiegt und sein künftiges Machtpotenzial gebrochen werden. Aufgrund dieser beiden Zielsetzungen einigten sich Roosevelt, Churchill und Stalin im Jahr 1943 darauf, den Kampf gegen das "Deutsche Reich" bis zur "bedingungslosen Kapitulation" der Deutschen fortzuführen. Mit der Unterzeichnung dieser bedingungslosen Kapitulation am 7. Mai in Reims und am 8. Mai 1945 in Berlin-Karlshorst endete daher nicht nur formal der Krieg in Europa, sondern auch die staatliche Existenz Deutschlands. Dieser Vorgang stellte ein völkerrechtliches Novum dar. Der "Morgenthau-Plan" der USA Franklin D. Roosevelts Nachkriegsordnung basierte auf einem dem Völkerbund ähnlichen System kollektiver Sicherheit, das durch die vier mächtigsten Mitgliedstaaten - die "Four Policemen" - USA, UdSSR, Großbritannien und China, garantiert werden sollte. Der amerikanische Präsident hoffte, durch die Anerkennung sowjetischer Sicherheitsbedürfnisse, eine Nachkriegskooperation zu amerikanischen Bedingungen erreichen zu können. Er setzte dabei im persönlichen Kontakt mit Stalin auf sein Charisma im Umgang mit Menschen. Mit Blick auf das künftige Schicksal Deutschlands plädierte Roosevelt für eine harte Linie. So unterstützte er im September 1944 Pläne seines Finanzministers Henry Morgenthau, nach dem Krieg alle deutschen Industrieanlagen zu zerstören und Deutschland in einen schwachen Agrarstaat umzuwandeln. Als Roosevelt jedoch erkannte, dass der "Morgenthau-Plan" den Wiederaufbau der gesamten europäischen Wirtschaft verhindern würde, nahm er Abstand von diesem Plan. Welche Pläne Roosevelt stattdessen mit Deutschland hatte, ist unklar, da er am 12. April 1945 vor Kriegsende starb. Sein außenpolitisch unerfahrener Nachfolger, Harry S. Truman, konzentrierte sich zunächst auf die Fortsetzung der Kooperationspolitik mit der Sowjetunion. Die Kontrolle Deutschlands war Stalins oberstes Ziel Stalin hingegen besaß keine präzisen Pläne oder konkreten Strategien zur Verwirklichung seiner Nachkriegsordnung. Aufgrund dieser Ambivalenz bleibt seine Außenpolitik bis heute diffus und widersprüchlich. Stalin war traumatisiert vom deutschen Überfall im Juni 1941 und den Folgen des deutschen Vernichtungskrieges auf sowjetischem Staatsgebiet. Doch trotz der anfänglich bedrängten Lage hegte Stalin große territoriale Ambitionen. Der Krieg sollte mit der Wiederherstellung der sowjetischen Grenzen von 1941 enden, also einschließlich der durch den Hitler-Stalin-Pakt gewonnenen Gebiete. Überdies war Stalin von dem Gedanken beherrscht, die sowjetische Peripherie aus Sicherheitsgründen kontrollieren zu müssen. So spekulierte Stalin auf die Errichtung einer sowjetisch dominierten Einflusssphäre in Osteuropa. Dieses Sicherheitsbedürfnis resultierte aus seiner Erfahrung mit den westlichen Mächten. Er hatte die Intervention Englands und Frankreichs im russischen Bürgerkrieg auf Seiten der "weißen" Truppen nicht vergessen und witterte überall "kapitalistische" Verschwörungen. Zudem war er verbittert über die Verzögerungen bei der Errichtung der zweiten Front auf dem Kontinent und zunehmend verärgert über die Kritik an seiner Besatzungspolitik und Einflussnahme in den Staaten Osteuropas. In all seinen Erwägungen stellte jedoch Deutschland die größte Bedrohung dar. Stalin befürchtete, Deutschland könne sich, wie nach dem Ersten Weltkrieg, innerhalb von 12-15 Jahren wieder erholen. Damit wurde vor allem die Kontrolle Deutschlands und Polens zum Kern von Stalins Nachkriegspolitik. Deutschland sollte zunächst zerschlagen werden und Polen als Pufferstaat und Aufmarschzone dienen. Stalin war zudem an der ökonomischen Ausbeutung der Besatzungszonen in Form von Reparationen, Demontagen, Technologie- und Wissenstransfer interessiert. Die neue Besatzungszone war für das sowjetische Atomwaffenprogramm unersetzlich, gewann man doch nahezu das gesamte waffenfähige Uran aus Mienen in Sachsen und Thüringen. Nicht zuletzt wollte Stalin die Entstehung einer in seinen Augen stets drohenden Allianz der "kapitalistischen Kräfte" mit Deutschland gegen die UdSSR verhindern. Churchill plante die "Vereinigten Staaten von Europa" Auch Churchill besaß eigene Vorstellungen einer Nachkriegsordnung und strebte die Kooperation der "Großen Drei" zu seinen Bedingungen an. Sein Verhältnis zu Stalin war ambivalent, da er einerseits ein Antikommunist reinsten Wassers war, aber andererseits Stalin als Staatsmann bewunderte. Wie Roosevelt glaubte auch Churchill, dass er die Gipfeltreffen mit Stalin und Roosevelt allein durch seine Persönlichkeit beeinflussen könne. Mit Blick auf die Nachkriegswelt wollte Churchill eine dominierende Stellung sowohl der USA als auch der UdSSR verhindern, um so den britischen Weltmachtstatus und das Empire zu bewahren. Bereits während des Krieges entwickelte er ein vages Konzept der von Großbritannien angeführten "Vereinigten Staaten von Europa", die künftig eine Mittlerrolle zwischen den USA und der UdSSR einnehmen sollten. Diese Vereinigten Staaten sollten aus England, Frankreich, Italien, Spanien und Preußen sowie vier regionalen Konföderationen, welche die skandinavischen, mittelost- und südosteuropäischen Gebiete abdecken sollten, bestehen. Churchills Europakonzept stieß sowohl bei Roosevelt als auch bei Stalin auf Widerstand. Beide führten ihm auf der Konferenz von Teheran (28.11.-1.12.1943) die weltpolitische Zweitklassigkeit Großbritanniens vor Augen. Deutschlandpolitisch hatte Churchill bereits im Jahr 1943 in Vorahnung einer künftigen sowjetischen Bedrohung vor einer allzu drastischen Schwächung Deutschlands gewarnt. Zwar sahen seine Vereinigten Staaten von Europa die Abtrennung Bayerns und Österreich von Preußen vor, eine vollkommene Schwächung war jedoch nicht im Interesse des europäischen Gleichgewichts. n Jalta werden die "vier Ds" beschlossen Die wesentlichen deutschlandpolitischen Beschlüsse wurden schließlich auf den Konferenzen von Jalta (4.2.-12.2.1945) und Potsdam (17.7.-2.8.1945) gefasst. Die Konferenz von Jalta war die letzte Konferenz der "Großen Drei", die noch von der Furcht vor einem wiedererstarkenden Deutschland dominiert wurde. So beschloss man in Jalta die Aufteilung des deutschen Staatsgebietes und der Hauptstadt Berlin zunächst in drei Besatzungszonen, die jeweils von einem der Bündnispartner besetzt werden sollten.

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  • Ich weiß nicht, ob es etwas viel verlangt ist , aber ich versuche es trotzdem mal.. Ich habe seit diesem Jahr eine neue Geschichtslehrerin, aber sie macht keinen richtigen Unterricht. Könnte mir deshalb vielleicht jemand freundlicherweise den zweiten Weltkrieg gut detailliert zusammenfassen?

    Der Zweite Weltkrieg war der zweite auf globaler Ebene geführter Krieg, in dem alle Großmächte des 20. Jahrhunderts involviert waren. Er begann am ersten September 1939 durch den Angriff Deutschlands auf Polen und endete in Europa am 08. bzw. 09. Mai durch die Kapitulation Deutschlands. Am 02. September kapitulierte Japan und es kam zum weltweiten Kriegsende. Der Krieg forderte zwischen 50 und 70 Millionen Todesopfer und war durch den Holocaust, durch Kriegsverbrechen, Flächenbombardements und dem Einsatz von Atomwaffen geprägt. Der Verlauf des 2. Weltkriegs: Der Zweite Weltkrieg kann in 3 Phasen eingeteilt werden. Die erste Phase war die der Blitzkriege (1939-1941/42), die zweite die Wende des Krieges (1942/43) und die dritte war der Rückzug (1943-1945). 1. Phase: Beginn – Der Blitzkrieg Am ersten September im Jahre 1939 fand der Angriff der Deutschen auf Polen statt, dies ist der Beginn des Zweiten Weltkrieges. Hitler versuchte den Angriff auf Polen als Verteidigungskrieg zu legitimieren und versuchte den Eindruck zu erwecken, als hätte Polen die Deutschen als erstes angegriffen.Das NS-Regime sprach deshalb nicht von Krieg, sondern von einer Strafaktion. Die Wehrmacht besiegte Polen innerhalb von 5 Wochen. Daraufhin erklärten Frankreich und Großbritannien, die mit Polen verbündet waren, Deutschland den Krieg, ohne jedoch in Polen einzugreifen. Am 17. September 1939 marschierte die Sowjetunion aufgrund des Hitler-Stahlin-Paktes von Osten in Polen ein. Im Oktober 1939 wurden die eroberten Gebiete Polens unter der Sowjetunion und Deutschland aufgeteilt und eingegliedert. Am 09. April 1940 begann der Wettlauf der Deutschen mit den Briten um die Besetzung Dänemarks und Norwegen, um die Versorgung mit schwedischen Erz sicherzustellen, um damit ihre Waffenindustrie aufrecht erhalten zu können. Im Juni 1940 gelang Deutschland die Besetzung Dänemarks. Am 10. Mai 1940 begann die Westoffensive, bei der die Benelux-Staaten und Frankreich besetzt wurden. Am 14. Juni wurde Paris besetzt. Die Franzosen traten Paris kampflos ab, da sie nicht wollten, dass die Stadt zerstört wird. Am 25. Juni kam es zur Kapitulation Frankreichs. Mitte August 1940 begann die Luftschlacht um England. Ziel war es sich den Rücken für den geplanten Angriff auf die Sowjetunion freizuhalten. Die Deutschen waren jedoch überrascht vom starken Widerstand der Briten und zogen sich im Frühjahr 1941 aufgrund hoher Verluste zurück. Ebenfalls im Frühjahr 1941 unterstützte Deutschland seinen Bündnispartner Italien in Nordafrika und auf dem Balkan gegen Großbritannien, um die strategische Lage vor dem Angriff auf Russland nicht zu gefährden. Am 22. Juni rückte die Wehrmacht in die Sowjetunion ein und überraschte sie dadurch, so dass den Deutschen ein schneller und großer Gebietsvorstoß gelang. Im Winter 1941/42 kam es jedoch zur Gegenoffensive der Sowjetunion und der Krieg an der Ostfront radikalisierte sich zunehmend. Im Sommer 1941 gab das NSDAP-Regime den Beschluss zum systematischen Völkermord an den Juden. 1942 trieben sie ihre Bemühungen voran und setzte weiter Mittel ein den Massenmord an Juden in ganz Europa zu koordinieren. Am 07. Dezember 1941 ereignete sich der Angriff der Japaner auf Pearl Habour und am 11. Dezember erklärte Deutschland den USA den Krieg. 2. Phase: Die Wende des Krieges Nach der Kriegserklärung Deutschlands an Amerika kämpfte Deutschland gegen eine feste Koalition aus USA, Großbritannien und Sowjetunion. Dadurch fing 1943 die deutsche Herrschaft in Europa an zu bröckeln. Im Frühjahr 1943 kapitulierte die Wehrmacht in Stalingrad auf hoher Verluste, wodurch die Moral des Deutschen Volks schwand. Am 18. Februar 1943 hielt Joseph Goebbels seine Rede im Sportpalast, in der er den „totalen Krieg“ proklamierte. Dadurch sollten die letzten personellen und materiellen Ressourcen mobilisiert werden, um die sich abzeichnende Niederlage doch noch zu verhindern. Die deutsche Bevölkerung fing immer mehr an am Sinn und am Erfolg des Krieges zu zweifeln. So kam es durch Graf von Stauffenberg am 20. Juli zum Attentat auf Hitler, welches er jedoch überlebte.Ebenso gab es andere Gegenbewegungen, beispielsweise durch den Kreisauer Kreis. 3. Phase: Der Rückzug Im Januar 1943 kam es zu ersten Luftangriffe auf Deutschland. In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar kam es zur Bombardierung Dresdens. Im September 1944 wurde Frankreich durch die Alliierten vollständig befreit. Im Winter 1944/45 rückten die Alliierten im Westen immer weiter vor und konnten große Teile im Westen des Deutschen Reiches besetzen. Die Bevölkerung war erleichtert, dass nicht die rote Armee einmarschierte und war außerdem erleichtert, da für sie der Krieg durch die Besetzung ihrer Dörfer durch die Alliierten beendet schien. Gleichzeitig stößt die rote Armee im Osten immer weiter vor. Im Sommer 1944 steht die rote Armee bereits dort, wo die Wehrmacht ihren Feldzug gegen die Sowjetunion startete. Im April 1945 verlief die Ostfront entlang der Außenbezirke Berlins. Wenig später wurde Berlin von der roten Armee eingenommen. Somit kam es am 08. Mai zur Kapitulation Deutschlands. Am 09. Mai wurde die Kapitulation unterschrieben. Dadurch kam es zum Kriegsende in Europa. Am 06. August und 09. August 1945 fielen die Atombomben auf Hiroshima bzw. Nagasaki. Folge dieser Tragödie und des Leides der japanischen Bevölkerung war die Kapitulation Japans und damit zum weltweiten Kriegsende. Kein Problem 😙.

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  • kriegsverlauf 2.weltkrieg?

    Ziemlich komplexes Thema. Am besten liest du es hier nach: https://www.dhm.de/lemo/kapitel/zweiter-weltkrieg

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  • Was machen die Siegermächte mit dem besiegten Deutschland? (1945)

    ausbeuten, besetzen. Bereits vor Ende des Zweiten Weltkrieges machten sich die Alliierten Gedanken über die Zukunft Deutschlands. Doch nach der Kapitulation Deutschlands wurde schnell klar: Die Alliierten konnten sich nicht auf einen gemeinsamen Weg einigen. Alles lief auf eine Zweistaatenlösung hinaus. Es gibt wohl kaum ein symbolträchtigeres Foto zum Ende des Zweiten Weltkrieges als jenes vom 25. April 1945, das sowjetische und amerikanische Truppen in Torgau an der Elbe zeigt. Auf den Trümmern der Elbbrücke reichen sich die Soldaten der beiden Siegermächte die Hände. Der "Handschlag von Torgau" markiert das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa – aber auch das vorläufige Ende der staatlichen Existenz Deutschlands. Zugleich symbolisiert er den Beginn der Besatzungsherrschaft in Deutschland und die Hoffnung auf eine friedliche Nachkriegsordnung. Rückblickend zeigt das Bild jedoch auch den Händedruck zweier zukünftiger Feinde. Innerhalb von nur 16 Monaten nach dem Kriegsende in Europa zerbrach jegliche Grundlage für eine Nachkriegskooperation zwischen den USA und Großbritannien einerseits und der Sowjetunion andererseits. Das Ende des Zweiten Weltkrieges brachte nicht nur den ersehnten Frieden nach Europa, sondern war auch Ausgangspunkt für den Kalten Krieg und die Teilung Deutschlands in zwei Staaten. Als wesentliche Ursachen für diese weltpolitische Entwicklung sind drei Faktoren anzuführen: Der Kalte Krieg war eine zutiefst ideologische Auseinandersetzung, in der sich zwei unterschiedliche Gesellschaftsordnungen mit universellem Geltungsanspruch gegenüberstanden. Mit der russischen Oktoberrevolution im Jahr 1917 war dieser Gegensatz zwischen dem "American way of Life" und dem "Kommunismus" bereits im Keim angelegt. Erst der von Hitler verursachte Zweite Weltkrieg brachte diese beiden gegensätzlichen Ordnungsvorstellungen auch in Europa in eine geostrategische Frontstellung. Die rasche Entwicklung von thermonuklearen Waffen zementierte schließlich diesen Systemgegensatz und damit auch das Schicksal der beiden deutschen Teilstaaten für mehrere Jahrzehnte. Ohne die Furcht vor dem nuklearen Krieg sind die lange Dauer und die Gefährlichkeit des Ost-West-Konflikts nicht zu begreifen. Aber wie kam es zu dieser Entwicklung? Die Gewaltexzesse des Zweiten Weltkrieges hatten nicht nur Zerstörung und Leid über die Welt gebracht, sondern auch jegliche völkerrechtliche Verbindlichkeit in der Staatenwelt zerrüttet. Es lag an den beiden mächtigsten Siegern des Krieges, den USA und der UdSSR, eine neue Nachkriegsordnung zu errichten. Dabei wurden die Siegermächte im Kern von zwei Motiven angetrieben: Der Furcht vor einem weiteren Krieg und den gestalterischen Möglichkeiten, die ein zusammengebrochenes Staatensystem bot. Die Nachkriegsplanungen der Siegermächte für Deutschland Die Planungen der "Großen Drei" (USA, Großbritannien, UdSSR) wichen nicht nur zum Teil erheblich voneinander ab, sondern unterlagen auch einem teilweisen Wandel. Nicht selten waren die Konzepte vage und von taktischen Erwägungen bestimmt. Zudem konnte die Vernunftallianz zwischen den USA, Großbritannien und der UdSSR im Krieg zu keinem Zeitpunkt wirklich das tiefsitzende Misstrauen ausräumen, das Roosevelt, Churchill und Stalin untereinander hegten. Entscheidend war allerdings, dass alle drei Staatsmänner eine Nachkriegskooperation anstrebten, jedoch jeder zu seinen eigenen Bedingungen. Dies wurde schließlich an den unterschiedlichen Sicherheitsvorstellungen deutlich. So war eine Hauptursache des Kalten Krieges, dass Stalin Sicherheit mit Herrschaft über die eroberten Territorien gleichsetzte - Roosevelt und Churchill dies aber eben nicht taten. Im Krieg hatten sich auf Seiten der Alliierten zwei Minimalziele herauskristallisiert: Deutschland sollte militärisch besiegt und sein künftiges Machtpotenzial gebrochen werden. Aufgrund dieser beiden Zielsetzungen einigten sich Roosevelt, Churchill und Stalin im Jahr 1943 darauf, den Kampf gegen das "Deutsche Reich" bis zur "bedingungslosen Kapitulation" der Deutschen fortzuführen. Mit der Unterzeichnung dieser bedingungslosen Kapitulation am 7. Mai in Reims und am 8. Mai 1945 in Berlin-Karlshorst endete daher nicht nur formal der Krieg in Europa, sondern auch die staatliche Existenz Deutschlands. Dieser Vorgang stellte ein völkerrechtliches Novum dar. Der "Morgenthau-Plan" der USA Franklin D. Roosevelts Nachkriegsordnung basierte auf einem dem Völkerbund ähnlichen System kollektiver Sicherheit, das durch die vier mächtigsten Mitgliedstaaten - die "Four Policemen" - USA, UdSSR, Großbritannien und China, garantiert werden sollte. Der amerikanische Präsident hoffte, durch die Anerkennung sowjetischer Sicherheitsbedürfnisse, eine Nachkriegskooperation zu amerikanischen Bedingungen erreichen zu können. Er setzte dabei im persönlichen Kontakt mit Stalin auf sein Charisma im Umgang mit Menschen. Mit Blick auf das künftige Schicksal Deutschlands plädierte Roosevelt für eine harte Linie. So unterstützte er im September 1944 Pläne seines Finanzministers Henry Morgenthau, nach dem Krieg alle deutschen Industrieanlagen zu zerstören und Deutschland in einen schwachen Agrarstaat umzuwandeln. Als Roosevelt jedoch erkannte, dass der "Morgenthau-Plan" den Wiederaufbau der gesamten europäischen Wirtschaft verhindern würde, nahm er Abstand von diesem Plan. Welche Pläne Roosevelt stattdessen mit Deutschland hatte, ist unklar, da er am 12. April 1945 vor Kriegsende starb. Sein außenpolitisch unerfahrener Nachfolger, Harry S. Truman, konzentrierte sich zunächst auf die Fortsetzung der Kooperationspolitik mit der Sowjetunion. Die Kontrolle Deutschlands war Stalins oberstes Ziel Stalin hingegen besaß keine präzisen Pläne oder konkreten Strategien zur Verwirklichung seiner Nachkriegsordnung. Aufgrund dieser Ambivalenz bleibt seine Außenpolitik bis heute diffus und widersprüchlich. Stalin war traumatisiert vom deutschen Überfall im Juni 1941 und den Folgen des deutschen Vernichtungskrieges auf sowjetischem Staatsgebiet. Doch trotz der anfänglich bedrängten Lage hegte Stalin große territoriale Ambitionen. Der Krieg sollte mit der Wiederherstellung der sowjetischen Grenzen von 1941 enden, also einschließlich der durch den Hitler-Stalin-Pakt gewonnenen Gebiete. Überdies war Stalin von dem Gedanken beherrscht, die sowjetische Peripherie aus Sicherheitsgründen kontrollieren zu müssen. So spekulierte Stalin auf die Errichtung einer sowjetisch dominierten Einflusssphäre in Osteuropa. Dieses Sicherheitsbedürfnis resultierte aus seiner Erfahrung mit den westlichen Mächten. Er hatte die Intervention Englands und Frankreichs im russischen Bürgerkrieg auf Seiten der "weißen" Truppen nicht vergessen und witterte überall "kapitalistische" Verschwörungen. Zudem war er verbittert über die Verzögerungen bei der Errichtung der zweiten Front auf dem Kontinent und zunehmend verärgert über die Kritik an seiner Besatzungspolitik und Einflussnahme in den Staaten Osteuropas. In all seinen Erwägungen stellte jedoch Deutschland die größte Bedrohung dar. Stalin befürchtete, Deutschland könne sich, wie nach dem Ersten Weltkrieg, innerhalb von 12-15 Jahren wieder erholen. Damit wurde vor allem die Kontrolle Deutschlands und Polens zum Kern von Stalins Nachkriegspolitik. Deutschland sollte zunächst zerschlagen werden und Polen als Pufferstaat und Aufmarschzone dienen. Stalin war zudem an der ökonomischen Ausbeutung der Besatzungszonen in Form von Reparationen, Demontagen, Technologie- und Wissenstransfer interessiert. Die neue Besatzungszone war für das sowjetische Atomwaffenprogramm unersetzlich, gewann man doch nahezu das gesamte waffenfähige Uran aus Mienen in Sachsen und Thüringen. Nicht zuletzt wollte Stalin die Entstehung einer in seinen Augen stets drohenden Allianz der "kapitalistischen Kräfte" mit Deutschland gegen die UdSSR verhindern. Churchill plante die "Vereinigten Staaten von Europa" Auch Churchill besaß eigene Vorstellungen einer Nachkriegsordnung und strebte die Kooperation der "Großen Drei" zu seinen Bedingungen an. Sein Verhältnis zu Stalin war ambivalent, da er einerseits ein Antikommunist reinsten Wassers war, aber andererseits Stalin als Staatsmann bewunderte. Wie Roosevelt glaubte auch Churchill, dass er die Gipfeltreffen mit Stalin und Roosevelt allein durch seine Persönlichkeit beeinflussen könne. Mit Blick auf die Nachkriegswelt wollte Churchill eine dominierende Stellung sowohl der USA als auch der UdSSR verhindern, um so den britischen Weltmachtstatus und das Empire zu bewahren. Bereits während des Krieges entwickelte er ein vages Konzept der von Großbritannien angeführten "Vereinigten Staaten von Europa", die künftig eine Mittlerrolle zwischen den USA und der UdSSR einnehmen sollten. Diese Vereinigten Staaten sollten aus England, Frankreich, Italien, Spanien und Preußen sowie vier regionalen Konföderationen, welche die skandinavischen, mittelost- und südosteuropäischen Gebiete abdecken sollten, bestehen. Churchills Europakonzept stieß sowohl bei Roosevelt als auch bei Stalin auf Widerstand. Beide führten ihm auf der Konferenz von Teheran (28.11.-1.12.1943) die weltpolitische Zweitklassigkeit Großbritanniens vor Augen. Deutschlandpolitisch hatte Churchill bereits im Jahr 1943 in Vorahnung einer künftigen sowjetischen Bedrohung vor einer allzu drastischen Schwächung Deutschlands gewarnt. Zwar sahen seine Vereinigten Staaten von Europa die Abtrennung Bayerns und Österreich von Preußen vor, eine vollkommene Schwächung war jedoch nicht im Interesse des europäischen Gleichgewichts. n Jalta werden die "vier Ds" beschlossen Die wesentlichen deutschlandpolitischen Beschlüsse wurden schließlich auf den Konferenzen von Jalta (4.2.-12.2.1945) und Potsdam (17.7.-2.8.1945) gefasst. Die Konferenz von Jalta war die letzte Konferenz der "Großen Drei", die noch von der Furcht vor einem wiedererstarkenden Deutschland dominiert wurde. So beschloss man in Jalta die Aufteilung des deutschen Staatsgebietes und der Hauptstadt Berlin zunächst in drei Besatzungszonen, die jeweils von einem der Bündnispartner besetzt werden sollten.

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  • Was genau lief im 2. Weltkrieg ab?

    Der 2. Weltkrieg wurde von den Achsenmächten Deutschland, Italien und Japan, auf der einen Seite, und den Alliierten USA, Großbritannien, Frankreich und der Sowjetunion, auf der anderen Seite geführt. Der 2. Weltkrieg begann am 1. September 1939 mit dem deutschen Angriff auf Polen und endete sechs Jahre später, am 2. September 1945 mit der Kapitulation Japans. Auslöser des Krieges waren deutsche Gebietsansprüche auf Polen. Nach der Niederlage des 1. Weltkrieges hatte das Deutsche Reich Teile seines Gebietes, wie den Polnischen Korridor, an Polen abtreten müssen. Nachdem das Deutsche Reich, unter der Führung von Adolf Hitler und die Sowjetunion, unter der Führung Josef Stalins im August 1939, einen Nichtangriffspakt geschlossen hatten, überfiel die Deutsche Wehrmacht Polen im September 1939 und besetzte den größten Teil des Landes. Ostpolen wurde von der Sowjetunion besetzt. Aufgrund eines Bündnisses mit Polen, erklärten daraufhin Frankreich und Großbritannien Deutschland den Krieg. 1940 setzten die deutschen Truppen ihre Angriffe auf benachbarte Länder fort und besetzten zunächst, im April 1940, Dänemark und Norwegen. Im Mai 1940 eröffnete die Deutsche Wehrmacht eine Großoffensive gegen Frankreich, Belgien und Holland. Innerhalb von sechs Wochen wurden diese Länder besiegt und von deutschen Truppen besetzt. Nur Großbritannien hielt dem deutschen Ansturm stand. Im Juni 1940 erklärte nun auch Italien, das unter der Führung von Benito Mussolini, zusammen mit Deutschland und Japan den Dreimächtepakt geschlossen hatte, den Alliierten den Krieg. Dadurch weitete sich der Krieg auch auf Afrika aus, da Italien und Großbritannien dort Kolonien unterhielten. Im April 1941 wurden auch Jugoslawien und Griechenland von den Achsenmächten besetzt. Schließlich folgte am 22. Juni 1941 der Angriff der Deutschen Wehrmacht und ihrer Verbündeten auf die Sowjetunion, womit der 1939 geschlossene Nichtangriffspakt gebrochen wurde. Ende 1941 weitete sich der bislang europäische Krieg endgültig zu einem Weltkrieg aus, als das Kaiserreich Japan am 7. Dezember 1941 den US-amerikanischen Marinestützpunkt Pearl Harbor (siehe Foto) überfiel. Anschließend erklärten auch Deutschland und Italien den Vereinigten Staaten von Amerika den Krieg. Ende 1942 wurde der Vormarsch der Achsenmächte gestoppt und die deutschen Truppen erlitten bei den Schlachten von Stalingrad und El Alamein entscheidene Niederlagen, die zum Wendepunkt des Krieges führten. Auch Japan, das große Teile des Pazifik erobert hatte, musste mit den Schlachten von Midway und Guadalcanal schwere Niederlagen hinnehmen und von nun an den Rückzug antreten. Nachdem die Alliierten 1943 in Italien gelandet waren, kapitulierte das Land. 1944 landeten die Alliierten in Frankreich und befreiten Westeuropa. Auch aus Russland wurden die deutschen Truppen verdrängt. Von allen Seiten stießen die Alliierten nun bis nach Deutschland vor und besetzten das Land. Am 30. April 1945 beging Adolf Hitler in Berlin Selbstmord. Anschließend kapitulierte Deutschland, am 8. Mai 1945, wodurch der Krieg in Europa beendet wurde. Japan kämpfte zunächst noch weiter, musste aber nach dem Abwurf zweier Atombomben auf die Städte Hiroshima und Nagasaki ebenfalls kapitulieren. Am 2. September 1945 wurde die Kapitulationsurkunde unterzeichnet und der 2. Weltkrieg damit beendet. Der 2. Weltkrieg war der schlimmste und verlustreichste Krieg in der Geschichte der Menschheit. Zwischen 55 bis 60 Millionen Menschen starben, darunter viele Zivilisten. Zu den schlimmsten Verbrechen des Krieges gehörte der Holocaust, bei dem sechs Millionen Juden von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Nach seiner totalen Niederlage verlor Deutschland große Teile seines Gebietes und wurde in zwei Staaten geteilt. Bitte abschließen .

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  • Hey wie haben in der Schule ein neues Thema angefangen 2.WK leider verstehe ich das Buch nicht ganz und weiß nicht genau wie das überhaupt angefangen hat. Kann mir jemand das kurz erklären dass ich mit dem Thema hinterher komme :)

    Hier eine möglicht kurze Zusammenfassung über den 2.WK, damit du mal einen Überblick hast. Natürlich ist das Thema deutllich umfangreicher und es könnten zu jedem Satz noch unzähliche andere ergänzt werden: Der Reichskanzler Adolf Hitler wurde 1933 der mächtigste Mann in Deutschland. Mit seinen Anhängern errichtete er den Faschismus. (Faschismus ist eine Diktatur) Adolf Hitler plante einen großen Eroberungs- und Vernichtungskrieg gegen die ganze Welt. Der Krieg begann am 31.August 1939 mit dem Überfall auf Polen. Im Jahr 1940 besetzte die deutsche Armee Skandinavien und Frankreich. Im Jahr 1941 wurden Jugoslawien und Griechenland eingenommen. Noch im gleichen Jahr überfiel die deutsche Armee die Sowjetunion. Hitler hoffte, die Sowjetunion schnell zu besiegen. Die Sowjetarmee - Rote Armee genannt - war aber stärker als er gedacht hatte und vor allem wurde der eisige Winter nicht bedacht, der der deutschen Armee sehr zusetzte. Die Schlacht bei Stalingrad vom 23.11.1942 bis 31.1.1943 entschied eigentlich über den Ausgang des Weltkriegs Nach ihrem Sieg bei Stalingrad (heute Wolgograd) rückte die Rote Armee in Deutschland ein. Der Minister Goebbels rief auf zum "Totalen Krieg": In Deutschland wurden alle alten Männer, viele Frauen und sogar Jungen ab 14 Jahre gezwungen, in der Armee zu kämpfen. 1944 verbündete sich die Sowjetunion mit Amerika, Großbritannien und Frankreich. Die Verbündeten (Alliierten) griffen die deutsche Armee von Frankreich aus an. Im März 1945 gab Hitler den Befehl, überall, wo die deutsche Armee zurückweichen musste, "verbrannte Erde" zu hinterlassen. (alles dem Erdboden gleich zu machen) Er hoffte, dadurch eine Niederlage zu verhindern, weil die Alliierten so schwerer vorankamen. Aber am 3. Mai 1945 eroberte die Rote Armee Berlin. Am 8. Mai 1945 wurde die Kapitulation unterschrieben. Deutschland hatte den Krieg verloren. Hitler beging Selbstmord! Japan, das im II. Weltkrieg mit den USA im Kampf lag, kapitulierte nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki am 2. September 1945.

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  • Wie kann man den vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion erklären. Wie kann es sein, dass es einen vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion gab, wenn Deutschland doch am Ende kapituliert hat?

    Der Deutsch-Sowjetische Krieg war ein Teil des Zweiten Weltkrieges. Die Ostfront bildete von 1941 bis 1945 die wichtigste Landfront der Alliierten im Kampf gegen das nationalsozialistische Deutsche Reich und seine Verbündeten. Im damaligen Deutschen Reich wurde er als Russland- oder Ostfeldzug bezeichnet, in der Sowjetunion als Großer Vaterländischer Krieg (russisch Великая Отечественная война/Welikaja Otjetschestwennaja woina). Er begann am 22. Juni 1941 mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion und endete nach der Schlacht um Berlin am 8./9. Mai 1945 mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht. Adolf Hitler gab seinen Entschluss zu diesem Angriffskrieg dem Oberkommando der Wehrmacht (OKW) am 31. Juli 1940 bekannt und befahl am 18. Dezember 1940, ihn bis Mai 1941 unter dem Decknamen „Unternehmen Barbarossa“ militärisch vorzubereiten. Damit wurde bewusst der am 24. August 1939 geschlossene deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt zu brechen beabsichtigt. Um für die „arische Herrenrasse“ „Lebensraum im Osten“ zu erobern und den „jüdischen Bolschewismus“ zu vernichten, sollten große Teile der sowjetischen Bevölkerung vertrieben, versklavt und getötet werden. Das NS-Regime nahm den millionenfachen Hungertod sowjetischer Kriegsgefangener und Zivilisten bewusst in Kauf, ließ sowjetische Offiziere und Kommissare auf der Basis völkerrechtswidriger Befehle ermorden und nutzte diesen Krieg zur damals so bezeichneten „Endlösung der Judenfrage“.

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  • Hallo ich hatte die aufgaben von 1-6 auf und hab 1-3 gemacht aber die aufgaben 4-5-6 kann ich irgendwie nicht kannn jemand bitte helfen? PS: bin erst seit 2 Jahren in deytschland sry wenn ich Rechtschreibfehler habe

    HITLERS Strategie war es gewesen, Europa mithilfe von Blitzkriegen in kürzester Zeit zu erobern, da er wusste, dass die deutsche Industrie nicht auf einen langen Krieg eingestellt war. Als die Blitzkriegsstrategie im Winter 1941/42 an der Ostfront versagte, mussten Rüstungsindustrie und Bevölkerung auf einen langen Krieg vorbereitet werden. Propagandaminister GOEBBELS prägte dafür das Schlagwort vom „totalen Krieg“, womit er die totale Mobilisierung der ganzen Gesellschaft meinte. An der Ostfront begann sich 1942 das Blatt allmählich zugunsten der Sowjetunion zu wenden. Im Frühjahr 1943 wurde in Stalingrad eine ganze deutsche Armee eingekesselt und vernichtet. Die deutschen Truppen befanden sich nunmehr nur noch auf dem Rückzug. Nicht besser erging es den deutschen Truppen in Afrika, die im Mai 1943 kapitulieren mussten. Die Alliierten eröffneten daraufhin eine Front in Italien, worüber das faschistische Regime Mussolinis stürzte. Am 6. Juni 1944 begannen die Westalliierten erfolgreich eine Invasion in der Normandie. Es folgte ein Bewegungskrieg in dessen Verlauf die deutschen Truppen zurück ins Reich getrieben wurden. Im März 1945 überschritten die Alliierten den Rhein, die deutsche Kapitulation erfolgte am 4., 7. und 8. Mai 1945. Totaler krieg meint die totale Mobilisierung der ganzen Gesellschaft . Also bei 4 ist das was ich oben gesagt habe . Bei 5 erst nach dem Tod von Hitler kam eine Kapitulation in frage.

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  • Können sie mir die Vorgeschichte des Koreakrieges kurz zusammenfassen ?

    Seit Beginn des 20. Jahrhunderts war die koreanische Halbinsel faktisch eine Kolonie Japans geworden. Japan war als eine der Achsen-Mächte im Zweiten Weltkrieg mit Deutschland verbündet. Während des Krieges setzte sich Japan im pazifischen Seekrieg vor allem mit den USA auseinander, die das Land 1945 auch zur bedingungslosen Kapitulation zwangen. Die Teilung Koreas in zwei Staaten war eine direkte Folge des Zweiten Weltkrieges und des beginnenden Kalten Krieges. Nach dem Zusammenbruch Japans besetzten 1945 sowjetische Truppen den nördlichen Teil und amerikanische Truppen den südlichen Teil Koreas. Die Demarkationslinie war willkürlich am 38. Breitengrad gezogen worden. Ähnlich wie in Deutschland führte die Teilung und militärische Besetzung durch Siegermächte mit so unterschiedlichen Gesellschaftsordnunge wie es die Sowjetunion einerseits und die USA andererseits waren, auch in Korea zu gegensätzlichen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in den beiden Teile des Landes: Die USA richteten im Süden des Landes zunächst eine Militärregierung ein. Im Norden hingegen begannen unter dem Schutz sowjetischer Truppen die koreanischen Kommunisten mit dem Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft. Die alliierten Siegermächte hatten sich noch während des Zweiten Weltkrieges auf einen einheitlichen und unabhängigen Staat Korea geeinigt. Alle Bemühungen zur Verwirklichung wurden aber, als sich 1946 der Kalte Krieg und die Ost-West-Spaltung abzeichneten, fallen gelassen. Von der UNO anberaumte freie Wahlen unter internationaler Aufsicht konnten 1948 nur im Süden des Landes stattfinden. Im Norden wurden dagegen Wahlen nach Einheitslisten abgehalten, die nur die Wahl zwischen Mitgliedern der tonangebenden Kommunisten zuließen. Im August 1948 wurde dann die Republik Korea gegründet, die meist als Südkorea bezeichnet wird. Im September folgte dann die Gründung der Demokratische Volksrepublik Korea nach, die mehr als Nordkorea bekannt ist. Die USA und die Sowjetunion begannen danach langsam, ihre Truppen abzuziehen. Nun bestanden also auf der koreanischen Halbinsel zwei unabhängige Staaten. Diese repräsentierten gegensätzliche Gesellschaftsordnungen, waren in die unterschiedlichen gegnerischen Staatenblöcke des Kalten Krieges eingebunden und von Anbeginn ihrer Existenz miteinander verfeindet. Damit waren Konflikte vorprogrammiert. Das war die Überschreitung der Demarkationslinie durch die Nordkoreaner. Das weiß ich leider micht.

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  • Was sind folgen des zweiten Weltkrieges ?

    Die Gesellschaft reagiert empfindlicher auf Herrscher, welche alleinigen Machtanspruch befürworten.

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  • können sie mir helfem. helfen.

    Ein Kollege wird sich um den Fall kümmern. 1918 endete der Erste Weltkrieg. In den vier Kriegsjahren von 1914-1918 hatten 10 Millionen Menschen ihr Leben durch den Krieg verloren, 20 Millionen waren verwundet worden Ursachen des Ersten Weltkriegs  Schon rund zehn Jahre vor dem Attentat in Sarajevo, das als Auslöser dieses Krieges gilt, standen die Zeichen auf Konfrontation. Bereits 1905 entwickelte der Deutsche Alfred von Schlieffen den Plan, Frankreich zu erobern. Die europäischen Mächte fühlten sich vom weltpolitischen Auftrumpfen des Deutschen Kaiserreiches bedroht und schlossen Bündnisse, durch die Deutschland zuletzt isoliert wurde. Der einzige Bündnispartner blieb Österreich.  Das Attentat Als der österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau am 28. Juni 1914 bei einem Besuch der bosnischen Hauptstadt Sarajevo von einem neunzehnjährigen Studenten erschossen wurden, trat für Deutschland der Bündnisfall ein. Russland kam Serbien zur Hilfe.  Der Schlieffen-Plan wurde aus deutschen Schubladen geholt und umgesetzt. Jetzt musste Deutschland einen Zweifrontenkrieg führen: Eine Front im Westen gegen Frankreich und eine im Osten gegen Russland. 

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  • durch weitere 2. Weltkrieg Fragen stöbern
  • kann mir bitte bitte jemand die Antworten zu folgenden fragen geben:. nr 6 nr 7 nr 8 nr 11 nr 12.

    eh...hm.. ich brauchs auch😊💥

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  • kennt sich jemand mit der ständeordnung aus.

    Was möchtest du darüber wissen? Den ersten Stand innerhalb der mittelalterlichen Ordnung bildete der Klerus, zu dem alle Geistlichen gehörten. Die Aufgabe der Angehörigen dieses Standes war auf das Seelenheil der Menschen ausgerichtet. Durch moralische und sittliche Festigung sollte dieses Ziel erreicht werden. Da die Menschen des Mittelalters zu einem hohen Prozentsatz aus Analphabeten bestanden, waren sie kaum in der Lage, die kirchlichen Lehrmeinungen zu überprüfen. Aufbegehren gegen ein Leben in Armut war kaum zu verzeichnen, da von den Kanzeln gepredigt wurde, dass ihr Schicksal von Gott vorherbestimmt sei. Der Lohn für ihr entbehrungsreiches Dasein sollte im Jenseits auf sie warten. Der zweite Stand hatte die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und musste im Kriegsfall Land und Volk verteidigen. Die Mitglieder des ersten und zweiten Standes verfügten über ausgedehnte Privilegien gegenüber dem dritten Stand. Der dritte Stand setzte sich aus Bauern und einfachen Bürgern zusammen. Die Bauern, die etwa 90 Prozent der Bevölkerung stellten, waren die wichtigsten Güterproduzenten. So waren sie Hersteller von Lebensmitteln und Materialien für die Bekleidung, erbrachten Dienstleistungen und Bauarbeiten. Ihre wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung verhielt sich allerdings umgekehrt zu ihrem Ansehen und ihrer Möglichkeit an gesellschaftlicher Teilhabe. Auch auf Entscheidungen, die ihr eigenes Leben betrafen, hatten sie kaum Einfluss. Die Ständeordnung des Mittelalters führte zu einer Zweiteilung der Gesellschaft in eine herrschende und eine beherrschte Schicht. Die mit Privilegien ausgestatteten ersten beiden Stände mussten sich größtenteils um ihre Existenzsicherung nicht sorgen, dem dritten Stand mangelte es dagegen häufig an grundlegenden Dingen wie etwa ausreichender Nahrung, was sie nicht selten in eine Lage existenzieller Bedrohung führte. Der Klerus im Mittelalter Der Klerus war ständisch organisiert und bildete sich aus dem hohen und dem niederen Klerus. Auch hier gab es Repräsentanten, die eine hohe Machtfülle aufwiesen und solche, die weniger einflussreich waren. Die Macht des Klerus im Mittelalter war insgesamt ausgesprochen groß. Sie ist allerdings immer auch im Zusammenhang mit dem Adel zu sehen. Die Verflechtungen zwischen Klerus und Adel waren dergestalt, dass sie sich gegenseitig stabilisierten, was vorteilhaft für die Machterhaltung beider war. So hatte das Wort der Geistlichen Gewicht in allen Fragen der Staatsführung und die Mitglieder des hohen Klerus übten häufig beratende Funktionen in Adelskreisen aus. Im Gegenzug war der Adel auch nicht unbeteiligt innerhalb der kirchlichen Machtstrukturen. So waren die Bischöfe meist im Adelsstand geboren und setzen sich nach ihrer Ernennung für ihresgleichen ein. Der hohe Klerus Innerhalb des Klerus gab es große Unterschiede bezüglich der Machtfülle der verschiedenen Ämter. Der hohe Klerus herrschte über den niederen Klerus, der sich den Anordnungen zu beugen hatte. Der hohe Klerus wurde zumeist von im Adelsstand Abbildung eines Mönches (von Pietro Perugino)Geborenen besetzt. Erzbischöfe und Bischöfe, aber auch Domherren entstammten sehr häufig dem Adel. Sie waren zumeist auch in das höfische Leben eingebunden und fungierten als Ratgeber der Fürsten bis hin zum König oder Kaiser. Ihre daraus sich ableitenden Privilegien und ihre hervorragende finanzielle Lage hob sie deutlich von der übrigen Priesterschaft ab, die sich im niederen Klerus konzentrierte. Der niedere Klerus Der niedere Klerus setzte sich aus einfachen Geistlichen, meist aus dem ländlichen Raum zusammen. Die Pfarrer und Vikare des unteren Standes waren Bürgerliche und aufgrund ihrer Herkunft in Adelskreisen weniger angesehen. Weitere Gründe für die geringere Wertschätzung waren ihre niedrigere Machtposition und ihren geringeren Möglichkeiten der Einflussnahme auf politische Prozesse. Sie hatten allerdings einen wesentlich größeren und engeren Bezug zum Volk und kümmerten sich um die Bedürfnisse der Bauern und einfachen Bürger. Darüber hinaus zählten Mönche und Nonnen zum niederen Klerus. Sie verbrachten ihr Leben überwiegend in Klöstern. Der Adel im Mittelalter Der Adel war ein sozial, rechtlich und politisch privilegierter Stand, der dadurch auch wirtschaftlich hohe Vorteile genoss. Die Rechte gründeten sich vor allem auf die Geburt. Gekennzeichnet war der Adel durch besondere Lebensformen und ausgeprägtes Standesethos, das zum Elitebewusstsein führte. Wirtschaftliche und religiöse Faktoren in Verbindung mit der Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben waren hauptsächlich verantwortlich für die führende Stellung des Adels. Solange die Wirtschaftsform agrarisch bestimmt war, zeigte sich der grundbesitzende Adel wegen seiner wirtschaftlichen und politischen Macht als geschichtsbestimmender Stand. Der Adel war Inhaber des Wahlrechts und staatlicher Funktionen. Oft lag die Führung des Staates faktisch in seiner Hand; Königsherrschaft war ohne Beteiligung des Adels nicht durchsetzbar. Das Gewicht des Adels hing ab von der jeweiligen Stärke des Königs. Das frühe Mittelalter kannte keine Rangunterschiede beim Adel. Diese ergaben sich im Laufe der Zeit aus hoheitsrechtlich delegierten Ämtern und Funktionen (z. B. Herzog, Graf). Aus diesen Amtsbezeichnungen entwickelten sich Adelstitel und Rangstufen, die zum Teil auf die ganze Familie übergingen. In fränkischer Zeit verschmolzen die im Königsdienst aufgestiegenen Adeligen mit den Resten des germanischen Stammesadels und des alten gallorömischen Senatorenadels zum merowingischen Reichsadel. Dieser besetzte alle führenden Stellen in Heer, Verwaltung und Kirche. Im 9. und 10. Jahrhundert entfaltete die karolingische Reichsaristokratie ihre volle Macht und stellte den Großteil des späteren Hochadels. Die zunehmende Erblichkeit des dem Adel vom König verliehen Landes (Lehen) und die neu herausgebildeten und sich festigenden fränkischen Teilstaaten leiteten die räumliche Fixierung des Adels ein: Der Anspruch auf die Ausstattung mit einer Grafschaft wurde vererbbar, aus dem vererbten Anspruch wurde in der Regel eine gräfliche Dynastie mit eigenem Machtzentrum. Dieses Phänomen und neue Einrichtungen, wie die Vogtei führten bei denen, die Eigengut, Vogtei, Kirchenlehen und Amtsgut besaßen, zu einem großen Vorsprung gegenüber den anderen Standesgenossen. Die Folge konnte deren Eintritt in die eigene Vasallität veranlassen, eine Hierarchisierung des Adels trat ein. Im 10. bis 12.Jahrhundert kontrastierte die trotz des inneren Strukturwandels nachweisbare Stabilität des alten Adels mit dem folgenreichen Aufstieg eines neuen, niederen Adels. Von den Mitgliedern des alten Adels, die zum Fürstentum aufstiegen, den Grafen und jenen, denen Bischofswürde und Patronat offenstanden, waren deren Aftervasallen mit Eigentum und Lehen klar geschieden. Hinzu kam die zunehmende Anzahl nichtadeliger Krieger und die Inhaber neuer kleiner Dienstlehen, die über das annehmende Phänomen Rittertum Anschluss an den Adel fanden. Nach und nach vollzog sich im Verlauf des 13. Jahrhunderts die ständerechtliche Aufspaltung des Adels in den Hochadel und den niederen Adel.

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  • wie lebten Bauern im Mittelalter?

    Die Bauern gehörten zum dritten Stand, der die Basis für den Reichtum des ersten und zweiten Standes, Klerus und Adel, erarbeitete und für die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln sorgte. Obwohl die Bauern diese gesellschaftlich wichtige Aufgabe erfüllten, war ihr Ansehen niedrig. Dieses Faktum beruhte auch auf der geringen Wertschätzung, die der körperlichen Arbeit entgegengebracht wurde. Die Rechte der Bauern hingen weitgehend davon ab, welchen Status sie innerhalb ihres Standes innehatten. So gab es die freien, die halbfreien und die unfreien Bauern. Für Halbfreie und Unfreie bedeutete das Rechts- und Wirtschaftssystem der Grundherrschaft, dass sie sowohl wirtschaftlich als auch rechtlich und sozial von ihren Grundherren abhängig waren.

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  • Französische Revolution: Eins verstehe ich nicht und zwar: Es gab ja ein Problem bei den Generalständen, weil die 3 Stände jeweils nur eine Stimme hatten. Das Problem war nun, dass ca 95% der Bevölkerung im 3. Stand war. Bei einer Abstimmung war der Adel und der Klerus gegen die Bauern. Wieso lief der Klerus nun am Ende zum 3. Stand über?

    Die zweite Art abzustimmen war, dass jeder eine Stimme hat. Bei dieser Art hätten sich einige vom Klerus auf die Seite der Bauern geschlagen und den Adel so überstimmt Der gesamte Klerus wäre nicht auf der Seite der Bauern gewesen. Jedoch gab es eben das Problem, wie abgestimmt werden sollte. Wie du schon geschrieben hast, dass jeder stand als ganzes eine Stimme hat. So wäre die Abstimmung 2 zu 1 ausgegangen .

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  • was bedeutet mittelalter. ?

    bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit, also ca. zwischen dem 6. und 15. Jahrhundert. ist eine Anlage, in der Menschen) in einer gemeinschaftlichen, auf die Ausübung ihres Glaubens konzentrierten, Lebensweise zusammenleben. . Die Bauern gehörten zum dritten Stand, der für die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln sorgte. Obwohl die Bauern diese gesellschaftlich wichtige Aufgabe erfüllten, war ihr Ansehen niedrig. Prozent. Die Bauern gehörten zum dritten Stand, der die Basis für den Reichtum des ersten und zweiten Standes, Klerus und Adel, erarbeitete und für die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln sorgte. Obwohl die Bauern diese gesellschaftlich wichtige Aufgabe erfüllten, war ihr Ansehen niedrig.

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  • kann mir jemand erklären was das ist ?

    Früher gab es Stände, der erste stand war der Klerus( Geistlichen), der zweite stand das waren die Adligen und der dritte stand der Rest der Bevölkerung also Bauer, Das Bürgertum etc.

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  • Was sind 4 Säulen der Macht? von Ludwig der 14.

    Der Absolutismus in Frankreich und somit die Macht Ludwigs XIV. stützte sich auf die sogenannten „Fünf Säulen der Macht“: 1. Stehendes Heer: König Ludwig XIV. war Befehlshaber einer ungefähr 40.000 Mann starken, auch in Friedenszeiten einsatzbereiten Armee. Die Soldaten waren in einheitlicher Uniform gekleidet. 2. Verwaltung: Zur Verwaltung des Reiches wurden von Ludwig bürgerliche Beamte eingesetzt, da er der Meinung war, diese seien fleißiger und aufgrund ihrer Nähe zum Bürgertum sachkundiger als die bisherigen adeligen Amtsinhaber. Sie sorgten im ganzen Land für Umsetzung und Kontrolle königlicher Befehle. Im Gegenzug erhielten sie eine Beschäftigung auf Lebenszeit, wurden vom König versorgt und standen unter seinem Schutz. 3. Justiz: Der König war oberster Richter und stand über dem Gesetz. 4. Staatskirche: Die Kirche predigte Ludwig XIV. als Herrscher nach dem Willen Gottes. Das hatte den Nebeneffekt, dass jedes Übel, das er dem Volk unterbreitete (z.B. Steuern, Kriege etc.), als göttliche Herausforderung angesehen und somit widerstandslos geduldet wurde. Des Weiteren wollte Ludwig den Einfluss der katholischen Kirche und des Papstes auf seine Staatskirche soweit wie möglich einschränken. 5. Merkantilismus: Da die ersten 2 Stände (Klerus und Adelige, 2% der Gesamtbevölkerung) von den staatlichen Steuern befreit waren und Ludwig den 3. Stand (Bürger, Arbeiter und Bauern, 98% der Gesamtbevölkerung) schon bis zur Schmerzensgrenze ausschöpfte, benötigte er eine neue Geldquelle. Diese schuf ihm sein Finanzminister Jean-Baptiste Colbert: den Merkantilismus. Der Staat musste versuchen, möglichst viel Geld einzunehmen und möglichst wenig auszugeben. In der Praxis bedeutete das, dass Frankreich Rohstoffe aus seinen Kolonien importierte, um in den von nun an staatlich subventionierten Manufakturen durch Arbeitsteilung möglichst effektiv 1. Luxusgüter, wie Kutschen 2. Massengüter, wie Waffen herzustellen und diese anschließend wieder ins Ausland zu exportieren. Gleichzeitig führte Colbert „Zollmauern“ ein, damit ausländische Produkte nicht nach Frankreich verkauft werden konnten. Außerdem baute Frankreich seine Wasser- und Landstraßen aus, führte einheitliche Gewichte ein und schaffte Binnenzölle ab. Das stehende Heer und die vielen Beamten verschlangen jedoch weiterhin Unsummen und brachten neben den Kosten für Ludwigs verschwenderische Hofhaltung den Plan zum scheitern.

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  • Inwiefern regierte Friedrich Wilhelm VI. absulut?

    Friedrich II. und der Absolutismus Der Absolutismus bezeichnet eine Regierungsform, in der der Monarch die Macht der Stände und ihre Mitwirkung an der Regierung weitgehend ausgeschaltet hat. Mächtige Minister sanken zu reinen Befehlsempfängern herab. Es war ihnen zwar gestattet dem König politische Vorschläge zu machen, sie durften aber keine eigenen Entscheidungen treffen. Auch der mächtige Klerus wurde politisch völlig entmachtet. In dieser Herrschaftsform war der Monarch oberster Richter, sein Rechtsspruch hatte letzte Gültigkeit. Er konnte Gesetze geben und aufheben, wie er wollte und war selber nicht an diese gebunden. Der Monarch nutzte seine Herrschaftsstellung dazu aus seine Interessen mittels Gesetzen durchzusetzen. Er gab vor, die Gesetze wären von Gott erlassen und alle gläubigen Menschen müssten sich danach richten. Der Klerus war somit ein wichtiges Machtinstrument für den absolutistischen Herrscher. Unter dem Begriff Aufklärung versteht man eine im 18.Jahrhundert von gebildeten Menschen vertretene Grundeinstellung, die vom Glauben an die Vernunft in jedem Menschen geprägt ist. Aufklärer, wie zum Beispiel Voltaire und Locke, wollten ihre Mitmenschen zu Toleranz, Freiheit, Gleichheit, Frieden und irdischem Glück auf dem Wege der Wissensvermittlung erziehen. Sie vertraten die Meinung, dass die menschliche Vernunft die Quelle alles Wissens sei. Auch wollte sie vermitteln, dass der Wert eines Menschen nicht nach seinem Stand oder seiner Herkunft sondern nach seinen Möglichkeiten und Leistungen bemessen werden sollte. In der Zeit der Aufklärung entstanden Freimaurerlogen. Dort trafen sich Leute mit gleichen Interessen und gingen diesen gemeinsam nach. Die Aufklärer setzten sich auch kritisch mit der Kirche auseinander. So entstanden neue Glaubensrichtungen. Zum einen der Deismus, das heißt der Glaube an einen Gott, der die Welt vernünftig erschuf, sodass er später nicht mehr eingreifen muss, und der Atheismus, der Glaube, dass es keinen Gott gibt. Die Aufklärer forderten Bildung für alle Menschen, um oft auf Unwissen beruhende Unvernunft zu bekämpfen. 1736 zog der damals 24jährige Kronprinz Friedrich nach Schloss Rheinsberg. Weit weg von Berlins Trubel und seinem strengen Vater genoss er das Leben in vollen Zügen. Dort entwickelte sich auch sein aufgeklärtes Denken durch den Briefwechsel mit Voltaire, einem der führenden Aufklärer Frankreichs. Friedrich war der Ansicht, dass alle Menschen von Natur aus gleich seien. Als 1740 sein Vater Friedrich Wilhelm I. starb, übernahm Friedrich II. dessen Regierungsgeschäfte. Friedrich sah sich nicht als Herrscher Gottes Gnaden, sondern als „Erster Diener des Staates“. Er wollte etwas Großes und Nützliches zum Wohle seines Staates leisten. Friedrich vertrat die Ansicht, dass ein König Wissenschaften fördern, Vorbild für das Volk sein und das Leben der Bürger verbessern sollte. Kaum war er auf dem Thron, folgte ein neues Gesetz dem anderem. Die Folter wurde abgeschafft, es galt die Religionsfreiheit. Friedrich lockerte die Pressezensur, spendete Geld für Bedürftige und verbat Brutalitäten bei der Soldatenwerbung. Doch konnte ein Philosophenfürst das Land als König regieren? Da Friedrich sich sehr für Künste und Wissenschaften interessierte förderte er diese indem er zum Beispiel Akademien der Wissenschaft erneuern und Berlin ausbauen ließ. Als weitere Aufgabe sah er die Wiederbelebung des Handels nach dem Vorbild des Merkantilismus als sehr wichtig an. So förderte er unter anderem den Anbau von Seide und richtete die dafür notwendigen Handels- und Manufakturlager ein. Um die Hungersnot unter der Bevölkerung zu bekämpfen, ließ Friedrich II. Land durch Rodungen und Trockenlegungen urbar machen (zum Beispiel den Oderbruch) und ließ dort eine neue Frucht aus Amerika, die Kartoffel, anbauen. Die Fronarbeit verringerte er von sechs auf drei Tage, da er der Meinung war, erzwungene Arbeit würde die Bauern nur störrisch machen. Doch auch der absolutistische Erziehungsstil seines Vaters war an ihm nicht spurlos vorbeigegangen. Friedrich II. eröffnete sowohl den Schlesischen als auch den 7jährigen Krieg, den er nur durch einen Zufall gewann und somit Preußen neben Österreich zur 2.Großmacht in Europa machte. Friedrich dachte sich für das Waffenhandwerk geboren und strebte später nach einer unumschränkten Herrschergewalt. Er legte seine humanistischen Ideale ab und verfolgte autokratische Ziele. Friedrich fing an das Volk zu verachten, hielt es für dumm und rückständig. Auch trennte er die Arbeitsbereiche der Bürger von der Arbeit der Adligen. Bürger sollten nur Manufakturen betreiben – Handel und Militär waren Sache des Adels. Er verbot dem Adel Grundbesitz an Bürger zu verkaufen, da er ihn in Preußen behalten wollte. Als Friedrich II. am 17.08.1786 in Potsdam starb, trauerte das Volk ihm nicht nach, da es seinen König nie lieben gelernt hatte. Zusammenfassend kann man sagen, dass Friedrich II. im Laufe seiner Regierungszeit seine Persönlichkeit verändert hat. Aus seinem aufgeklärten Denken am Anfang seiner Regierungszeit wurde ein absolutistischer, autokratischer Herrschaftsstil.

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  • inwiefern ist die französische revolution mit einer Modernisierung vergleichbar?

    Zuvor gab es drei gesellscjaftsschichten, Bauern, Mittelstand und Adel/Klerus. Die franz. Revolution wollte dies aufheben, es war ein aufstand von den bauern aus und dementsprechend war ihr ziel: freiheit, gleichheit, brüderlichkeit (liberté, égalité, fraternité). Die Gesellschaftsstruktur wurde also modernisiert.

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  • Was ist die Aufklärung?

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  • durch weitere Absolutismus Fragen stöbern
  • Zusammenfassung der NS-Zeit also wir werden jetzt das Thema in Geschichte haben und ich wollte schon einmal ein bisschen Vorarbeiten damit ich mich melden kann.

    was möchtest du wissen? Die NS-Diktatur war die Zeit in der die NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) an der Macht war. Diese Zeit begann am 30.01.1933, als Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt wurde, und endete am 08.05.1945 mit der Kapitulation der Wehrmacht Wichtig zu erwähnen ist auch, dass während dieser Zeit ein sehr aggressives Verhalten Zugänge war, gegenüber Homosexuellen, Behinderten, Roma und Sinti, aber vor allem gegenüber Juden. Auch politisch Andersdenkende würden verhaftet. Zunächst vertrieb man diese Leute aus der Gemeinschaft, später ließ man sie verhaften und in sogenannte Konzentrationslager bringen, in denen sie hart arbeiten mussten, für Forschungen missbraucht und gefoltert wurden, brutal ermordet wurden oder einfach verhungerten. Besonders schrecklich ist, dass die Nazis, die Nationalsozialisten, auch vor Kindern nicht halt machten - auch diese wurden gefoltert und ermordet. Während der NS-Zeit begann der 2. Weltkrieg, Österreich schloss sich Deutschland an. Adolf Hitler, ein Österreicher, konnte mit Hilfe seines Propagandaministers Josef Goebbels das Volk für sich gewinnen, er war der Überzeugung dass das deutsche Volk, er nannte sie "Arier", das beste Volk sei, das mehr Recht habe zu leben als alle anderen. Er nannte sich selbst den "Führer" und führte den "Hitlergruß" ein: Man hob die rechte flache Hand und sagte "Heil Hitler". Dies würde statt "Hallo" oder "Guten Tag" verwendet.

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  • Kann mir jemand alles über Hitler erzählen? vom Aufstieg bishin zum 2. Weltkrieg? wäre furchtbar nett!

    Adolf Hitler 1889-1945 NS-Politiker 1889 20. April: Adolf Hitler wird als Sohn des Zollbeamten Alois Hitler (bis 1877 Schicklgruber) und seiner Frau Klara (geb. Pölzl) in Braunau am Inn (Oberösterreich) geboren. Besuch der Realschule in Steyr. 1903 Tod des Vaters. 1905 Hitler verläßt die Realschule ohne Abschlußexamen. Zunächst nicht zu einer Erwerbsarbeit gezwungen, widmet sich Hitler der Lektüre völkischer Schriften. Besonders stark beeinflußt ihn zu jener Zeit der Pangermanismus Georg von Schönerers (1842-1921). 1907 Nach dem Tod der Mutter Übersiedlung nach Wien, wo er sich zweimal vergeblich an der Kunstakademie bewirbt. Nachdem er eine Zeitlang von seinem Erbteil leben konnte, schlägt er sich fortan ohne festen Wohnsitz und schließlich im Obdachlosenasyl mit Gelegenheitsarbeiten durch. Die Erlebnisse in der Hauptstadt des Vielvölkerstaates und die Lektüre antisemitischer Zeitungen und Bücher bestimmen Hitlers "Weltanschauung" und prägen seinen rassistisch begründeten Judenhaß und seine radikale Feindschaft gegen Marxismus und Liberalismus. 1913 24. Mai: Nicht zuletzt um sich dem Wehrdienst in der österreichisch-ungarischen Armee zu entziehen, übersiedelt Hitler nach München. 1914 16. August: Hier tritt er als Kriegsfreiwilliger in das Bayerische Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 16 (später Regiment "List") ein. Dezember: Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse. 1916 Oktober: Schwere Beinverwundung an der Westfront. 1917 5. März: Wieder genesen, meldet sich Hitler zu seiner Einheit zurück. 1918 August: Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse. 15. Oktober: Bei einem Gasangriff erleidet er eine schwere Vergiftung, die zu zeitweiser Erblindung führt. Dieses prägende und für Hitlers weitere Entwicklung zentrale Erlebnis läßt in ihm den Entschluß reifen, "Politiker" zu werden. Ende November: Nach einem Lazarettaufenthalt in Pasewalk, wo er das Kriegsende erlebt, kehrt er zum Infanterieregiment 2 nach München zurück und ist für die Reichswehr als "Verbindungsmann" und "Aufklärungsredner" tätig. 1919 Juni: Hitler wird von seiner Einheit zur Teilnahme an einem Rednerkurs für ausgewählte "Propagandaleute" an der Universität München vorgeschlagen und zeichnet sich dabei als talentierter Redner aus. August: In seinen ersten schriftlichen politischen Notizen hebt er als vordringlichstes Ziel die "Entfernung der Juden überhaupt" hervor. 12. September: Hitler besucht eine Versammlung der Deutschen Arbeiterpartei (DAP) und tritt ihr wenige Tage später mit der Mitgliedsnummer 555 bei. Die Partei hatte ihre Zählung bei 500 begonnen, um eine größere Mitgliederschaft vorzutäuschen. 16. Oktober: Hitler hält seine erste politische Rede vor Mitgliedern der DAP. 1920 Februar: Mitarbeit am Programm der in Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) umbenannten Partei. 31. März: Hitler wird aus der Reichswehr entlassen und widmet sich fortan der Parteiarbeit. 1921 29. Juli: Als Agitator unterdessen unentbehrlich geworden und über die Grenzen Münchens bekannt, gelingt es ihm auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der NSDAP, die Führung der Partei mit diktatorischen Vollmachten zu übernehmen. 1923 9. November: Der Hitler-Putsch in München wird von Regierungstruppen mit Waffengewalt niedergeschlagen. Die NSDAP wird am folgenden Tag verboten. Hitler flieht und wird zwei Tage später im bayerischen Uffing verhaftet. 1924 26. Februar: Hitler wird zusammen mit Ernst Röhm, General Erich Ludendorff u.a. vor dem Münchener Volksgericht des Hochverrats angeklagt und schließlich zu fünfjähriger Festungshaft verurteilt. Die Prozeßverhandlungen benutzt Hitler als Forum für seine antirepublikanische Agitation. 20. Dezember: Vorzeitige Entlassung aus der Festung Landsberg, in der der erste Band seiner Schrift "Mein Kampf" entstanden ist. 1925 27. Februar: Neugründung der NSDAP. 30. April: Hitler wird auf Antrag aus der österreichischen Staatsbürgerschaft entlassen und ist seither staatenlos. Redeverbot durch die bayerische Regierung, dem sich auch die preußische Landesregierung anschließt. 1927 9. März: Nach Aufhebung des Redeverbots für Bayern spricht Hitler zum ersten Mal wieder öffentlich. 1928 16. November: Hitler spricht nach Aufhebung des Redeverbots für Preußen im Berliner Sportpalast. 1931 10. Oktober: Reichspräsident Paul von Hindenburg empfängt Hitler erstmals zu einer Aussprache. 11. Oktober: Bildung der Harzburger Front, in der die gesamte antirepublikanische Rechte vereinigt ist: NSDAP, Deutschnationale Volkspartei (DNVP), Alldeutscher Verband, Stahlhelm. 1932 27. Januar: Hitler spricht vor dem Industrie-Club in Düsseldorf. 26. Februar: Zuerkennung der deutschen Staastsbürgerschaft. 13. März: Im ersten Wahlgang zur Reichspräsidentenwahl erhält Hitler rund 30 Prozent der Stimmen. 10. April: Im zweiten Wahlgang erzielt er knapp 37 Prozent der Stimmen. Reichspräsident Hindenburg wird wiedergewählt. 13. August: Nach den Reichstagswahlen vom 31. Juli, aus denen die NSDAP als stärkste Fraktion hervorgeht, wird Hitlers Forderung auf Ernennung zum Reichskanzler von Hindenburg zurückgewiesen. 6. November: Trotz erheblicher Verluste - etwa zwei Millionen Stimmen - bleibt die NSDAP stärkste Fraktion im Reichstag. 8. Dezember: Zerwürfnis über eine mögliche Regierungsbeteiligung mit Gregor Strasser, der daraufhin alle Parteiämter niederlegt und sich aus der Politik zurückzieht. 1933 4. Januar: Vereinbarung zwischen Hitler und Franz von Papen im Hause eines Kölner Bankiers über eine Regierungsbildung. 30. Januar: Hitler wird zum Reichskanzler eines national-konservativen Kabinetts ernannt, dem mit Hermann Göring und Wilhelm Frick noch zwei weitere Nationalsozialisten angehören. 5. März: Bei der Reichstagswahl bleibt die NSDAP weit hinter der erhofften absoluten Mehrheit zurück und erhält 43,9 Prozent der abgegebenen Stimmen. 21. März: Reichskanzler Hitler kommt mit Reichspräsident Hindenburg zum "Tag von Potsdam" zusammen. Durch die Verbindung des "Alten mit dem Neuen" soll das Ansehen der Regierung Hitler gesteigert werden. 24. März: Das Ermächtigungsgesetz wird von allen Parteien mit Ausnahme der Sozialdemokratischen Partei Deutschland (SPD) und der inzwischen de facto verbotenen Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) verabschiedet. 1934 30. Juni: Durch den sog. Röhm-Putsch entledigt sich Hitler der Führung der nach einer "zweiten Revolution" drängenden Sturmabteilung (SA) und läßt zahlreiche politische Gegner ermorden. 20. Juli: Die Schutzstaffel (SS) wird aus den Parteigliederungen ausgekoppelt und Hitler direkt unterstellt. 2. August: Reichspräsident Hindenburg stirbt. Hitler vereinigt die Ämter von Reichspräsident und Reichskanzler in seiner Person und führt den Titel "Führer und Reichskanzler". Die Reichswehr, aus der 1935 die Wehrmacht hervorgeht, wird auf ihn persönlich vereidigt. 1935 15. September: Von dem zum Reichsparteitag nach Nürnberg einberufenen Reichstag werden die Nürnberger Rassegesetze verabschiedet. 1936 7. März: Einmarsch deutscher Truppen in das entmilitarisierte Rheinland. 25. Oktober: Antikominternpakt mit Japan, dem Italien später beitritt. 1937 25. Oktober: Hitler empfängt Benito Mussolini in Berlin und entwickelt mit der "Achse Berlin-Rom" sein außenpolitisches Allianzsystem. 5. November: Hitler trägt der militärischen Führung seine militärischen und außenpolitischen Ziele vor und fordert, daß die Wehrmacht innerhalb der nächsten zwei Jahre für einen Angriffskrieg aufgerüstet sein müsse. 1938 4. Februar: Hitler entläßt die militärische Spitze und übernimmt den Oberbefehl über die Wehrmacht. Konstantin von Neurath wird als Außenminister durch Joachim von Ribbentrop ersetzt, der die Außenpolitik fortan auf eine streng nationalsozialistische Linie ausrichtet. 15. März: Nach dem Einmarsch deutscher Truppen in Österreich verkündet Hitler vor einer begeisterten Menschenmenge auf dem Wiener Heldenplatz den "Anschluß" Österreichs an das Deutsche Reich. 30. Mai: Geheimbefehl Hitlers zur Zerschlagung der Tschechoslowakei. 29. September: Münchner Abkommen. Die von den Sudetendeutschen bewohnten Gebiete fallen an Deutschland. Hitler erklärt daraufhin, keine territorialen Ansprüche in Europa mehr zu haben. 21. Oktober: Weisung Hitlers, die "Zerschlagung der Rest-Tschechei" vorzubereiten. 9. November: Von Hitler und Joseph Goebbels initiierte Pogromnacht, in der zahlreiche Synagogen und jüdische Geschäfte zerstört werden und Juden wahllos verschleppt und ermordet werden. 1939 30. Januar: Hitler kündigt in einer Reichstagsrede für den Fall eines neuen Weltkriegs die "Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa" an. 15. März: Die Wehrmacht besetzt die Tschechoslowakei. 21. März: Hitler fordert die Rückgabe Danzigs und den Bau einer exterritorialen Autobahn durch den Korridor. 23. Mai: Hitler erläutert den Generälen der Wehrmacht seine Angriffspläne und fordert "Lebensraum im Osten". 23. August: Abschluß des "Hitler-Stalin-Pakts". In einem geheimen Zusatzprotokoll werden die Interessensphären in Osteuropa abgegrenzt. 1. September: Mit dem deutschen Angriff auf Polen beginnt der Zweite Weltkrieg. 9. Oktober: Hitlers Weisung zum Angriff im Westen. 8. November: Mißglücktes Attentat auf Hitler im Münchener Bürgerbräukeller durch den Schreinergesellen Johann Georg Elser. 1940 31. Juli: Hitler teilt dem Oberkommando der Wehrmacht (OKW) seinen Entschluß mit, die Sowjetunion anzugreifen. 18. Dezember: "Führerweisung" Nr. 21: "Unternehmen Barbarossa" (Angriff auf die Sowjetunion) unterzeichnet. 1941 30. März: Hitler spricht vor den Spitzen der militärischen Führung ausdrücklich von einem "Vernichtungskrieg" im Osten. 6. Juni: Im "Kommissarbefehl" verfügt Hitler die Erschießung kriegsgefangener Politkommissare der "Roten Armee". 22. Juni: Angriff auf die Sowjetunion. Beginn der systematischen Morde durch Einsatzgruppen der SS und des Sicherheitsdienstes (SD) in der Sowjetunion. 1942 20. Januar: Wannsee-Konferenz zur "Endlösung der Judenfrage". 26. April: Hitler läßt sich vom Reichstag eine durch kein Gesetz beschränkte Vollmacht als "Oberster Gerichtsherr" erteilen. 25. August: Hitlers Befehl, die Küstenstellungen in Westfrankreich zum "Atlantik-Wall" auszubauen. 1943 31. Januar: Kapitulation der eingeschlossenen deutschen 6. Armee bei Stalingrad, die auf Hitlers Weisung bis zuletzt in den Stellungen ausharren muß. 1944 20. Juli: Mißglücktes Attentat Claus Graf Schenk von Stauffenbergs auf Hitler. 25. September: Hitler ordnet an, bisher nicht "wehrfähige" Kinder und alte Männer im "Volkssturm" zusammenzufassen und zur Verteidigung der Reichsgrenzen einzusetzen. 1945 30. Januar: Letzte Rundfunkansprache Hitlers. Er ruft zu fanatischem Widerstand gegen die vorrückenden alliierten Truppen auf und beschwört den "Endsieg". März: In seinem "Verbrannte-Erde-Befehl", der vorsieht, die deutschen Gebiete vor dem Rückzug vollständig zu verwüsten, zeigt sich Hitlers Verachtung für das deutsche Volk, das sich für die Durchsetzung seiner Ziele als "zu schwach" erwiesen habe. 29. April: Hitler heiratet seine langjährige Freundin Eva Braun. 30. April: Adolf Hitler begeht gemeinsam mit Eva Braun im Bunker unter der Reichskanzlei in Berlin Selbstmord.

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  • Erläutere die Forderung der NSDAP nach einem ,,Großdeutschland" .

    Ziele Ihre politischen Ziele legte die NSDAP in einem Parteiprogramm fest. Es vereinte antidemokratische, anitsemitische, antikommunistische und nationalistische Ideen. Zentrale Forderungen lauteten folgendermaßen: - Zusammenschluss aller Deutschen in einem Großdeutschland - Abschaffung des Friedensvertrages von Versailles - Errichtung von Kolonien - Ausbürgerung aller Juden aus Deutschland - Ausweisung von Migranten, die nach 1914 eingewandert waren - Gesetzliche Sportpflicht für Jugendliche - Staatliche Kontrolle über ausländische Zeitschriften Das 25-Punkte-Programm war das Parteiprogramm der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei. Adolf Hitler verkündete es am 24. Februar 1920 vor etwa 2000 Personen im Münchner Hofbräuhaus. Am selben Tag wurde die 1919 gegründete Deutsche Arbeiterpartei (DAP) in „Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei“ (NSDAP) umbenannt. In diesem Programm wurde ein Großdeutsches Reich angestrebt, die Aufhebung der Bestimmungen des Versailler Vertrags gefordert, die deutsche Staatsbürgerschaft für Juden abgelehnt und der Aufbau eines autoritären Staates mit einer politisch gelenkten Presse und Literatur angekündigt. Hitlers Machtergreifung war nicht nur passiv. Am 31. Juli 1932 wählt die Mehrheit der Deutschen keine demokratische Partei. Die NSDAP wird stärkste Kraft im Reichstag. Die Gegner der Demokratie können jede Koalition blockieren: "Weimarer Verhältnisse", wie die Reichsverfassung von 1919 sie immer wieder hervorbringt. Sie enthält keine Sperrklausel wie die Fünf-Prozent-Hürde der Bundesrepublik; die Wahl vom Juli 1932 bringt 14 Parteien in den 608 Sitze starken Reichstag. Und sie enthält keine Handhabe gegen verfassungsfeindliche Parteien.

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  • Wie wurde aus der Weimarer Republik eine Diktatur (totalitärer Staat)? Wie hat Adolf Hitler das geschafft und mit welchen Maßnahmen hat er gearbeitet (Reichstagsbrand)? Und welche Rolle spielt das Ermächtigungsgesetz dabei?

    Die Aufhebung der Grundrechte und die Beseitigung des Parlamentarismus. 4. Februar 1933 wurde die "Verordnung zum Schutz des deutschen Volkes Brandstiftung im Reichstagsgebäude durch einen Einzeltäter am 27. Februar 1933 wussten die neuen Machthaber instinktsicher für ihre Zwecke auszunutzen. Die NSDAP sprach von einem kommunistischen Komplott. Bereits am 28. Februar wird Deutschland mit der vom Reichspräsidenten Hindenburg erlassenen „Notverordnung zum Schutze von Volk und Staat“ Am 23. März 1933 stimmte der Reichstag mit der erforderlichen die Verfassung ändernden Mehrheit dem "Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich", dem so genannten 'Ermächtigungsgesetz' zu. Die anwesenden 94 SPD-Mitglieder (15 saßen in Haft!) lehnten das Gesetz geschlossen ab. Die Mandate der Kommunisten wurden nachträglich aufgehoben

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  • Kurzfassung von den film schindlers liste?

    Das oscargekrönte Meisterwerk von Spielberg handelt von dem Zweiten Weltkrieg und der Verfolgung der Juden durch die Nationalsozialisten. Die Geschichte beginnt zu Beginn des Krieges, als die Deutsche Armee die polnische Armee besiegt hat und Polen als endgültig für besetzt erklärt hatte. Zu dieser Zeit erreicht Oskar Schindler Krakau . Schindler ist Deutscher und ein erfolgloser Geschäftsmann, der hofft, dass er für die Streitkräfte in Zusammenarbeit mit den Polen und Juden Güter herstellen kann. Durch immerwährende Geschenke an die Chefs der SS und der Mitgliedschaft der NSDAP erreicht er bald seinen Plan und Schindler eröffnet seine erste eigene Fabrik. Doch die Fabrik erhält er nur auf Grund der Tatsache, dass er ein Geschäft mit dem Juden Itzhak Stern eingeht, welcher die notwendigen Geldmittel zur Eröffnung der Firma bereitstellt. Als Gegenleistung erhalten die Juden Produkte aus der Schindler Fabrik. Der Vertrag kann während dieser Zeit jedoch nur mündlich geschlossen werden, da kein Gericht im Deutschen Reich einen Vertrag zwischen einem Deutschen und einem Juden für rechtskonform sehen würde. In dieser Fabrik befasst sich Schindler mit der Herstellung von Emaille Produkten - Pfannen, Kochgeschirr wie auch Töpfe werden in der Deutschen Emailwarenfabrik (DEF) produziert und für den Kriegsbedarf bereitgestellt. Doch der wahre Leiter der Firma ist Stern, welcher seinen jüdischen Freunden im Ghetto hilft. Die Angestellten in der Schindler Fabrik erhalten den sogenannten "Blauschein", ein Dokument, welches die arbeitenden Juden vor Verhaftung oder vor dem KZ bewahrt. Stein nutzt seine Macht durch den "Blauschein" aus und versucht seine jüdischen Freunde aus dem Ghetto ebenfalls "wichtig" werden zu lassen. Währenddessen kommt das Gerücht auf, dass die "unwichtigen" Juden in Vernichtungslager, sogenannte Konzentrationslager (KZ) gebracht werden. Offizier der SS, Amon Göth, ist zudem für die Schließung des jüdischen Ghettos, als er in die polnische Stadt Krakau kommt. Göth verkörpert alles, für was die SS steht - Mord und Totschlag in ihrem grauenvollsten Ausmaß. Aus diesem Grund lässt er auch immer wieder unschuldige Menschen per Genickschuss mitten auf den Straßen hinrichten. Während der Räumung des Ghettos bzw. dem Massaker an den dort lebenden Juden durch die SS kann Schindler das Vorgehen der Nationalsozialisten beobachten. Auf Grund der Tatsache, dass durch den Tod tausender Juden die Arbeitskräfte von Oskar Schindler beinahe alle getötet wurden, kommt ihm die Idee, die Juden zu schützen. Bestätigt in seiner Vorgehensweise wird er, als der Befehl von Berlin kommt, die getöteten Juden im Ghetto zu verbrennen. Somit wird Schindler auch Zeuge einer Leichenverbrennung mitten auf den Straßen von Krakau. Schindler beginnt eine Liste mit Stern zu verfassen, welche er die Schindler Liste nennt. Die Liste soll dienen Arbeiter zu schützen und in eine andere, von Schindler betriebene Firma, zu kommen. Die Liste umfasste "begabte" wie "außergewöhnliche" Insassen und die Entscheidung auf die Liste zu kommen bedeutete für viele Leben oder Sterben. Bis auf einen Zug kommen alle Züge an ihren richtigen Aufenthaltsort an. Schindler besticht zudem die Wachen der SS an den Bahnhöfen und versucht auch immer wieder seine Juden durch Bestechungsgeldern an die SS zu beschützen. Aus diesem Grund verliert Oskar Schindler auch sein gesamtes Vermögen bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs und dem automatischen Ende des Nationalsozialismus. Nach dem Ende des Krieges muss sich jedoch auch Schindler von der "Roten Armee" verstecken, da er ebenfalls ein "Profiteur von Sklavenarbeit im Dritten Reich" gewesen sei. Während die Juden einen Brief verfassen und klarstellen, dass Schindler keiner der Kriminellen sei, verkünde hingegen der russische Dragoner, dass die Juden von der "Roten Armee" befreit wurden. Schindler hingegen fährt mit seinem Auto weg. Der Film endet endgültig in der Gegenwart, als das Grab Oskar Schindlers von Juden besucht wird, welche Steine als Symbol für ihre verstorbenen Landsleute auf das Grab Schindlers legen. Ein Zeichen, dass Jahre später noch immer Oskar Schindler für seine Taten gedankt wird.

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  • Was muss man alles darüber wissen? 1.Aufrüstung für den Krieg 2.Der Weg in den Krieg 3.Krieg in Europa-Völkervernichtung 4.Vom totalen krieg zur Kapitulation 5.Ziele und Ideen der NSDAP 6.Holocaust-Shoah Kann jemand mir kurz dazu was sagen?

    1. Hitler baut eine Armee auf. Er plant die Eroberung Europas und wahrscheinlich (historisch jedoch nicht belegt) Vernichtung der Juden. 2. Am 1 . September 1939 greift Deutschland Polen in Danzig an. Somit kommt es zum Zweiten Weltkrieg. Frankreich und Großbritannien lösen jedoch nicht ihre Versicherung für Polen ein. 3. "Totaler Krieg" bezeichnet die Hinwendung jeglicher Bereiche (Wirtschaft, Schulwesen, Politik, etc.) auf das Kriegstreiben. 3 soll eigentlich 4 sein. Sorry. zu 3. Nach erfolgreichem Krieg gegen Polen werden erste Arbeitslager und Konzentrationslager (KZ) dort beginnt die Ermordung von Millionen von Menschen. 5. Ziele habe ich ja schon angedeutet. Die Überschneiden sich auch mit den vorherigen Punkten. Besonders die Ermordung der Juden zu Kriegsende hatte hohe Priorität.

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  • dringend Hilfe!

    was ist deine frage. Das NS - Herrschaftssystem war kein totalitärer Staat im strengeren Sinne des Wortes. Die einzige Instanz mit eindeutigen Machtbefugnissen auf höherer Ebene war der Führer selbst. ( Eindeutige Machtverhältnisse herrschten sonst nur auf ganz geringer Ebene der Parteiorganisationen. Hauswarte, Blockleiter und Zellenleiter z.B. hatten keine direkten Konkurrenten um ihre Befugnisse.) Unter den übrigen Elementen der Regierung herrschte Unklarheit über die Machtverteilung. Der Grund dafür war, daß die Staatlichen Behörden der Weimarer Republik nach der Machtübernahme zwar Gleichgeschaltet wurden, aber an sich bestehen blieben, und die oben genannten Instanzen der NSDAP parallel zu ihnen in die Regierungsgeschäfte eingebunden wurden. Es mangelte allen an eindeutigen Weisungsbefugnissen und Kompetenzen, Zuständigkeitsbereiche überschnitten sich. Daraus Resultierte ein ständiger Machtkampf. Dieser Machtkampf fand auf zwei verschiedenen Arten statt: Der Kampf von parallelen Staats- und Parteiinstanzen mit gleichen Ressort um die Machtausübung, Der Kampf aller möglichen Instanzen der Partei und des Staates um bestimmte Entscheidungsberechtigungen. Verstärkt wurden diese Machtkämpfe dadurch, daß Hitler bei zu großer Machtanhäufung an einer Stelle im Staat eine neue Behörde schaffen konnte ("Multiplikation der Ämter"). Bei Fortbestand der alten, zu mächtig gewordenen Stelle übernahm die neue Instanz einen Teil der Kompetenzen der alten Stelle und schränkte sie so in ihrer Macht ein. Dieser Prozeß wurde vor allem in den Kriegsjahren stark gefördert, neue Ämter häuften sich ("Ämtervielfalt"). Dadurch blieb die Macht im Staate im ständigen Fluß, niemand wußte wirklich welche Behörde nun wirklich Macht hatte, und welche nur eine Fassade darstellte. Der Fortbestand der alten Behörden lag zusätzlich darin, die Bevölkerung in ein Gefühl der Sicherheit zu wiegen, indem die ihnen vertrauten "traditionellen" Behörden bestehen blieben. Außerdem war die Einbeziehung einer möglichst großen Anzahl von Personen eine Bestandsgarantie für die Regierung. Der Kompetenzstreit fand nicht nur zwischen den Regierungs- und Parteiinstanzen statt, sondern auch innerhalb und zwischen den der Partei angegliederten Organisationen, wie der SA und der SS, ab einer gewissen Kompetenzstufe. "Es ist umstritten, ob diese Entwicklung ungewollt war oder von Hitler gefördert wurde, um die eigene Machtstellung zu sichern." (Grundwissen Geschichte) Durch die Unklarheiten über die Entscheidungskompetenzen mußten alle Regierungsstellen im Endeffekt immer wieder mit dem Führer Rücksprache halten, um in Erfahrung zu bringen wer eine bestimmte Entscheidung treffen durfte. Dieser Sachverhalt war Voraussetzung für die Alleinherrschaft Hitlers. Er hatte dadurch die totale Kontrolle über seine Regierung, konnte alle Entscheidungen selbst treffen, indem er demjenigen Recht gab, der nach seinem Interesse entscheiden wollte. Gegen eine von ihm getroffene Entscheidung gab es keine Berufungsmöglichkeit mehr. Er versuchte dabei, jedem einmal recht zu geben, um den einzelnen Personen ihr "Erfolgserlebnis" zu gönnen, sie "bei Laune zu halten". Daraus resultiert das "Führerprinzip" des NS-Staates. Adolf Hitler vereinte in einer Person sowohl den Führer der Partei als auch den Reichskanzler und den Reichspräsidenten, und war somit die absolute Spitze von Partei und Staat. (Titel laut Reichstagsbeschluß vom 26. April 1942 und Gesetz vom 1. August 1934: "Führer und Reichskanzler, Staatsoberhaupt, Regierungschef und oberster Inhaber der vollziehenden Gewalt, Führer der Partei, Oberbefehlshaber der Wehrmacht, Oberster Gerichtsherr und Führer der Nation".) Alles war direkt auf seinen Willen hin ausgerichtet, dem "Führerwille" war alles unterworfen. Seinen persönlichen Führungsanspruch legitimierte er durch sein literarisches Werk "mein Kampf", welches die "Bibel" des NS-Staates war. Dies war zum Beispiel daraus ersichtlich, daß ein Ehepaar bei der Hochzeit nicht etwa eine Bibel sondern ein Exemplar von "Mein Kampf" erhielt. Die "Reichstagsbrandverordnung" – "Verordnung zum Schutz von Volk und Staat" Die "Reichstagsbrandverordnung" vom 28. Februar 1933 – einem Tag nach dem Brand des Reichstages – war die formelle Grundlage für großangelegte Verfolgungsmaßnahmen und die Erklärung des Ausnahmezustands. Sie wurde zum Einlaßtor für polizeistaatliche Willkür und nationalsozialistischen Terror. Alle bürgerlichen Grundrechte wie Pressefreiheit und Freiheit der Person waren generell außer Kraft gesetzt. Zugleich bot sich die Möglichkeit in die politischen Verhältnisse der Länder einzugreifen, deren Regierung sogar zu übernehmen. Die Reichstagsbrandverordnung war eine sogenannte "Präsidialverordnung". Nach der Verfassung der Weimarer Republik konnte der Reichspräsident Notverordnungen erlassen, die auch gegen die Verfassung verstoßen konnten. Das "Ermächtigungsgesetz" – "Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich" Am 23. März 1933 beschloß der Reichstag mit 444 zu 94 Stimmen das "Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich", das sogenannte "Ermächtigungsgesetz". Dieses bedeutete die dauerhafte Ausschaltung des Parlamentes, indem es der Reichsregierung erlaubte Gesetze zu bestimmen, also die Exekutive und die Legislative des Staates miteinander vereinte. Es gestattete ebenfalls, das Abweichen solcher, von der Reichsregierung beschlossener, Gesetze von der Reichsverfassung. Somit hatten die Nationalsozialisten die Möglichkeit ohne Kontrolle durch den Reichstag oder Unterwerfung unter die Reichsverfassung zu Regieren, nichts stand ihnen mehr im Weg. Das Parlament als frühere Legislative des Staates hatte sich selbst entmachtet. Das "Ermächtigungsgesetz sollte ursprünglich am 1. April 1937 oder bei einem Regierungswechsel außer Kraft treten, wurde aber im Laufe der NS-Herrschaft zweimal vom Reichstag und 1943 von Hitler per Erlaß "bis auf weiteres" verlängert. Es blieb bis zum Ende des NS-Reiches wirksam. Der Einparteienstaat Die KPD und die SPD wurden unter dem Vorwand "landesverräterischer Umtriebe" frühzeitig verboten. Die Führer der übrigen Deutschen Parteien wurden verhaftet, ihre Geschäftsstellen besetzt. Sie alle – auch die Koalitionspartner der NSDAP – wurden Verboten bzw. zur Selbstauflösung gezwungen. Das "Gesetz gegen die Neubildung von Parteien" vom 14. Juli 1933 machte die NSDAP zur einzig legalen Partei Deutschlands und besiegelte den Einparteienstaat. Die Wieder- oder Neugründung von Parteien wurde mit Zuchthausstrafe bedroht. hilft dir das? Bitte schließen.

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  • Ich weiß nicht, ob es etwas viel verlangt ist , aber ich versuche es trotzdem mal.. Ich habe seit diesem Jahr eine neue Geschichtslehrerin, aber sie macht keinen richtigen Unterricht. Könnte mir deshalb vielleicht jemand freundlicherweise den zweiten Weltkrieg gut detailliert zusammenfassen?

    Der Zweite Weltkrieg war der zweite auf globaler Ebene geführter Krieg, in dem alle Großmächte des 20. Jahrhunderts involviert waren. Er begann am ersten September 1939 durch den Angriff Deutschlands auf Polen und endete in Europa am 08. bzw. 09. Mai durch die Kapitulation Deutschlands. Am 02. September kapitulierte Japan und es kam zum weltweiten Kriegsende. Der Krieg forderte zwischen 50 und 70 Millionen Todesopfer und war durch den Holocaust, durch Kriegsverbrechen, Flächenbombardements und dem Einsatz von Atomwaffen geprägt. Der Verlauf des 2. Weltkriegs: Der Zweite Weltkrieg kann in 3 Phasen eingeteilt werden. Die erste Phase war die der Blitzkriege (1939-1941/42), die zweite die Wende des Krieges (1942/43) und die dritte war der Rückzug (1943-1945). 1. Phase: Beginn – Der Blitzkrieg Am ersten September im Jahre 1939 fand der Angriff der Deutschen auf Polen statt, dies ist der Beginn des Zweiten Weltkrieges. Hitler versuchte den Angriff auf Polen als Verteidigungskrieg zu legitimieren und versuchte den Eindruck zu erwecken, als hätte Polen die Deutschen als erstes angegriffen.Das NS-Regime sprach deshalb nicht von Krieg, sondern von einer Strafaktion. Die Wehrmacht besiegte Polen innerhalb von 5 Wochen. Daraufhin erklärten Frankreich und Großbritannien, die mit Polen verbündet waren, Deutschland den Krieg, ohne jedoch in Polen einzugreifen. Am 17. September 1939 marschierte die Sowjetunion aufgrund des Hitler-Stahlin-Paktes von Osten in Polen ein. Im Oktober 1939 wurden die eroberten Gebiete Polens unter der Sowjetunion und Deutschland aufgeteilt und eingegliedert. Am 09. April 1940 begann der Wettlauf der Deutschen mit den Briten um die Besetzung Dänemarks und Norwegen, um die Versorgung mit schwedischen Erz sicherzustellen, um damit ihre Waffenindustrie aufrecht erhalten zu können. Im Juni 1940 gelang Deutschland die Besetzung Dänemarks. Am 10. Mai 1940 begann die Westoffensive, bei der die Benelux-Staaten und Frankreich besetzt wurden. Am 14. Juni wurde Paris besetzt. Die Franzosen traten Paris kampflos ab, da sie nicht wollten, dass die Stadt zerstört wird. Am 25. Juni kam es zur Kapitulation Frankreichs. Mitte August 1940 begann die Luftschlacht um England. Ziel war es sich den Rücken für den geplanten Angriff auf die Sowjetunion freizuhalten. Die Deutschen waren jedoch überrascht vom starken Widerstand der Briten und zogen sich im Frühjahr 1941 aufgrund hoher Verluste zurück. Ebenfalls im Frühjahr 1941 unterstützte Deutschland seinen Bündnispartner Italien in Nordafrika und auf dem Balkan gegen Großbritannien, um die strategische Lage vor dem Angriff auf Russland nicht zu gefährden. Am 22. Juni rückte die Wehrmacht in die Sowjetunion ein und überraschte sie dadurch, so dass den Deutschen ein schneller und großer Gebietsvorstoß gelang. Im Winter 1941/42 kam es jedoch zur Gegenoffensive der Sowjetunion und der Krieg an der Ostfront radikalisierte sich zunehmend. Im Sommer 1941 gab das NSDAP-Regime den Beschluss zum systematischen Völkermord an den Juden. 1942 trieben sie ihre Bemühungen voran und setzte weiter Mittel ein den Massenmord an Juden in ganz Europa zu koordinieren. Am 07. Dezember 1941 ereignete sich der Angriff der Japaner auf Pearl Habour und am 11. Dezember erklärte Deutschland den USA den Krieg. 2. Phase: Die Wende des Krieges Nach der Kriegserklärung Deutschlands an Amerika kämpfte Deutschland gegen eine feste Koalition aus USA, Großbritannien und Sowjetunion. Dadurch fing 1943 die deutsche Herrschaft in Europa an zu bröckeln. Im Frühjahr 1943 kapitulierte die Wehrmacht in Stalingrad auf hoher Verluste, wodurch die Moral des Deutschen Volks schwand. Am 18. Februar 1943 hielt Joseph Goebbels seine Rede im Sportpalast, in der er den „totalen Krieg“ proklamierte. Dadurch sollten die letzten personellen und materiellen Ressourcen mobilisiert werden, um die sich abzeichnende Niederlage doch noch zu verhindern. Die deutsche Bevölkerung fing immer mehr an am Sinn und am Erfolg des Krieges zu zweifeln. So kam es durch Graf von Stauffenberg am 20. Juli zum Attentat auf Hitler, welches er jedoch überlebte.Ebenso gab es andere Gegenbewegungen, beispielsweise durch den Kreisauer Kreis. 3. Phase: Der Rückzug Im Januar 1943 kam es zu ersten Luftangriffe auf Deutschland. In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar kam es zur Bombardierung Dresdens. Im September 1944 wurde Frankreich durch die Alliierten vollständig befreit. Im Winter 1944/45 rückten die Alliierten im Westen immer weiter vor und konnten große Teile im Westen des Deutschen Reiches besetzen. Die Bevölkerung war erleichtert, dass nicht die rote Armee einmarschierte und war außerdem erleichtert, da für sie der Krieg durch die Besetzung ihrer Dörfer durch die Alliierten beendet schien. Gleichzeitig stößt die rote Armee im Osten immer weiter vor. Im Sommer 1944 steht die rote Armee bereits dort, wo die Wehrmacht ihren Feldzug gegen die Sowjetunion startete. Im April 1945 verlief die Ostfront entlang der Außenbezirke Berlins. Wenig später wurde Berlin von der roten Armee eingenommen. Somit kam es am 08. Mai zur Kapitulation Deutschlands. Am 09. Mai wurde die Kapitulation unterschrieben. Dadurch kam es zum Kriegsende in Europa. Am 06. August und 09. August 1945 fielen die Atombomben auf Hiroshima bzw. Nagasaki. Folge dieser Tragödie und des Leides der japanischen Bevölkerung war die Kapitulation Japans und damit zum weltweiten Kriegsende. Kein Problem 😙.

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  • Was genau lief im 2. Weltkrieg ab?

    Der 2. Weltkrieg wurde von den Achsenmächten Deutschland, Italien und Japan, auf der einen Seite, und den Alliierten USA, Großbritannien, Frankreich und der Sowjetunion, auf der anderen Seite geführt. Der 2. Weltkrieg begann am 1. September 1939 mit dem deutschen Angriff auf Polen und endete sechs Jahre später, am 2. September 1945 mit der Kapitulation Japans. Auslöser des Krieges waren deutsche Gebietsansprüche auf Polen. Nach der Niederlage des 1. Weltkrieges hatte das Deutsche Reich Teile seines Gebietes, wie den Polnischen Korridor, an Polen abtreten müssen. Nachdem das Deutsche Reich, unter der Führung von Adolf Hitler und die Sowjetunion, unter der Führung Josef Stalins im August 1939, einen Nichtangriffspakt geschlossen hatten, überfiel die Deutsche Wehrmacht Polen im September 1939 und besetzte den größten Teil des Landes. Ostpolen wurde von der Sowjetunion besetzt. Aufgrund eines Bündnisses mit Polen, erklärten daraufhin Frankreich und Großbritannien Deutschland den Krieg. 1940 setzten die deutschen Truppen ihre Angriffe auf benachbarte Länder fort und besetzten zunächst, im April 1940, Dänemark und Norwegen. Im Mai 1940 eröffnete die Deutsche Wehrmacht eine Großoffensive gegen Frankreich, Belgien und Holland. Innerhalb von sechs Wochen wurden diese Länder besiegt und von deutschen Truppen besetzt. Nur Großbritannien hielt dem deutschen Ansturm stand. Im Juni 1940 erklärte nun auch Italien, das unter der Führung von Benito Mussolini, zusammen mit Deutschland und Japan den Dreimächtepakt geschlossen hatte, den Alliierten den Krieg. Dadurch weitete sich der Krieg auch auf Afrika aus, da Italien und Großbritannien dort Kolonien unterhielten. Im April 1941 wurden auch Jugoslawien und Griechenland von den Achsenmächten besetzt. Schließlich folgte am 22. Juni 1941 der Angriff der Deutschen Wehrmacht und ihrer Verbündeten auf die Sowjetunion, womit der 1939 geschlossene Nichtangriffspakt gebrochen wurde. Ende 1941 weitete sich der bislang europäische Krieg endgültig zu einem Weltkrieg aus, als das Kaiserreich Japan am 7. Dezember 1941 den US-amerikanischen Marinestützpunkt Pearl Harbor (siehe Foto) überfiel. Anschließend erklärten auch Deutschland und Italien den Vereinigten Staaten von Amerika den Krieg. Ende 1942 wurde der Vormarsch der Achsenmächte gestoppt und die deutschen Truppen erlitten bei den Schlachten von Stalingrad und El Alamein entscheidene Niederlagen, die zum Wendepunkt des Krieges führten. Auch Japan, das große Teile des Pazifik erobert hatte, musste mit den Schlachten von Midway und Guadalcanal schwere Niederlagen hinnehmen und von nun an den Rückzug antreten. Nachdem die Alliierten 1943 in Italien gelandet waren, kapitulierte das Land. 1944 landeten die Alliierten in Frankreich und befreiten Westeuropa. Auch aus Russland wurden die deutschen Truppen verdrängt. Von allen Seiten stießen die Alliierten nun bis nach Deutschland vor und besetzten das Land. Am 30. April 1945 beging Adolf Hitler in Berlin Selbstmord. Anschließend kapitulierte Deutschland, am 8. Mai 1945, wodurch der Krieg in Europa beendet wurde. Japan kämpfte zunächst noch weiter, musste aber nach dem Abwurf zweier Atombomben auf die Städte Hiroshima und Nagasaki ebenfalls kapitulieren. Am 2. September 1945 wurde die Kapitulationsurkunde unterzeichnet und der 2. Weltkrieg damit beendet. Der 2. Weltkrieg war der schlimmste und verlustreichste Krieg in der Geschichte der Menschheit. Zwischen 55 bis 60 Millionen Menschen starben, darunter viele Zivilisten. Zu den schlimmsten Verbrechen des Krieges gehörte der Holocaust, bei dem sechs Millionen Juden von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Nach seiner totalen Niederlage verlor Deutschland große Teile seines Gebietes und wurde in zwei Staaten geteilt. Bitte abschließen .

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  • Kennen sie den film bockerer wenn ja könne. sie mir die zusammenassung und 1szena bis 5szena schreiben

    Der Bockerer ist ein österreichischer Spielfilm aus dem Jahr 1981 von Franz Antel, basierend auf dem Bühnenstück Der Bockerer von Ulrich Becher und Peter Preses. Erzählt wird mit Wiener Schmäh das Schicksal des Wiener Fleischhauers Karl Bockerer während der NS-Zeit von 1938 bis 1945. Als prinzipiell unpolitischer Mensch steht er den Ereignissen nach dem Anschluss verständnislos gegenüber. Karl Bockerer weigert sich, den Führerkult der NS-Zeit mitzumachen und seine bisherigen Freunde, etwa den jüdischen Rechtsanwalt Rosenblatt oder den Sozialisten Hermann, zu verleugnen. Er muss miterleben, wie seine Frau von der Nazi-Propaganda fasziniert ist und sein Sohn Hans zum SA-Mann wird. Der Bockerer ist kein Widerstandskämpfer, geht aber in der Tradition der Schelmenromane mit seiner Naivität und Menschlichkeit seinen eigenen Weg, und das Regime tut ihn als relativ harmlosen Spinner ab.

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  • durch weitere Adolf Hitler Fragen stöbern
  • Ich brauche eine einfache und leicht zu verstehende Erklärung über Aristoteles. Was hat ihm so berühmt gemacht ? Und was ist ein Philosoph/Denker ? Und wer wahr Platon ?

    Aristoteles gehört mit Sokrates (469 v. Chr. bis 399 v. Chr.) und Platon (428 v. Chr. bis 348 v. Chr.) zu den bekanntesten und einflussreichsten Personen in der Geschichte der Philosophie Platon war Schüler von Sokrates und Aristoteles war Schüler von Platon. Sokrates hat keine eigenen Schriften verfasst sondern Platon hat alles aufgezeichnet. Nach dem Tod Platons, der der Gründer der Schule war, verließ Aristoteles Athen. Er wurde als Lehrer von Alexander dem Großen, einem bedeutenden König, angestellt.

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  • Wer war Aristoteles?

    Aristoteles gehört zu den bekanntesten und einflussreichsten Philosophen der Geschichte. Sein Lehrer war Platon Er war Wissenschaftler, Biologe, Physiker und Philosoph: Aristoteles hat schon 300 Jahre vor Christus Schriften verfasst, die noch heute gelten. Er lebte im alten Griechenland von 385 bis 323 v.Chr. Gerne, falls deine Frage beantwortet ist, darfst du das gerne oben rechts bestätigen ;).

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  • Was waren Fragen bzw. Antworten von Thales, Anaximander, Sokrates, Platon und Aristoteles? ? Hallo?

    Der Philosoph Thales aber machte sich viele Gedanken über das Arche - Problem. Er sah den Urstoff, die Gestalt, aus der alle Dinge hervorgehen und in die sie wieder vergehen, im Wasser, genauso wie die Philosophen seiner Zeit sich bei der Suche nach dem Arche immer wieder auf die Materie beriefen und so die vier Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft, als solche entdeckten. Um Thales jedoch richtig zu verstehen, sollte man sich sein Arche nicht als Element, denn die Materie des Wassers muß schließlich auch entstehen, sondern vielmehr als Prinzip vorstellen, das ihm beim Beobachten der Meereswogen ergriffen haben muß- unterliegen sie doch analog zur Ordnung der Materie gleichzeitig einem ständigen Entstehen und Vergehen. Auch bei Anaximander waren es Ursprung, Weltbild, Erdkarte. http://www.anderegg-web.ch/phil/anaximandros.htm Hier ein link zu ihm den und den angesprochnenen Pu kten.

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  • wie lange hatt es gedauert hieroglyphen schreiben zu lernen?

    Es ist individuell, denn der eine lernt schneller, der andere langsamer.

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  • Hi, welche Folge hat der Übergang von der Spätantike zum Mittelalter?

    Es ist schwierig, dies zu beantworten, denn es gibt den Übergang eigentlich nicht. Man kann kaum an einem gewissen Datum festmachen, wann das eine endete..und das andere begann Aber mit dem Zerfall des Weströmischen Reiches, haben sich die Teile unterschiedlich entwickelt. Und was sehr wichtig ist, daß mit der Entstehung und Heruasbildung des Christentums...und des Islam auf der anderen Seite, sich gesellschaftlich sehr viel verändert hat. Die Kirchen begannen, ihre Macht zu festigen

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  • Was versteht man unter der Christianisierung zur zeit der römer?

    Christianisierung bezeichnet grundsätzlich die Ausbreitung des Christentums als vorherrschende Religion in zuvor mehrheitlich nicht christlich geprägten Regionen oder Ländern.

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  • Aus welchen Jahrhundert stammt das Kolosseum?

    Zwischen 72 und 80 n. Chr. errichtet

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  • Was war die Völkerwanderung in der Spätantike, also von 376 Bus 568.

    In der historischen Forschung wird als sogenannte Völkerwanderung im engeren Sinne die Migration vor allem germanischer Gruppen in Mittel- und Südeuropa im Zeitraum vom Einbruch der Hunnen nach Europa circa 375/376 bis zum Einfall der Langobarden in Italien 568 bezeichnet.[1] Die Völkerwanderungszeit fällt in die Spätantike und bildet für die Geschichte des nördlichen Mittelmeerraums sowie West- und Mitteleuropas ein Bindeglied zwischen der klassischen Antike und dem europäischen Frühmittelalter, da man sie beiden Epochen zurechnen kann. naja, weil es kein Vollständiges einheitliches Volk war. Nach heute vorherrschender Einschätzung ist die Theorie von „wandernden Völkern“ allerdings nicht mehr haltbar.[8] Entscheidend ist dabei auch, wie der Begriff „Volk“ definiert wird. Es kam zwar in dieser Zeit zu Zügen von verschiedenen mehr oder weniger großen Gruppen; diese waren aber in der Regel heterogen zusammengesetzt und werden von vielen Historikern inzwischen eher als Söldnerheere mit Tross angesehen.[9] Von einem einheitlichen Prozess der „Wanderung“ ganzer Völker kann daher kaum die Rede sein; diese immer noch recht populäre Vorstellung gilt den meisten Experten inzwischen vielmehr als „Mythos“, der auf den Nationalismus des 19. Jahrhunderts zurückgeht.

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  • Kann mir jemand dabei helfen was ich für den Rest eintragen muss ? Ich bitte um Hilfe :)

    Aristoteles gehört neben Sojrates und Platon zu den einflussreichsten Personen in der Geschichte der Philosophie. *Sokrates. Er befasste sich zum einen mit der Logik. Dort beschrieb er, wie Menschen mit bestimmten Werkzeugen zu Wissen gelangen können. Er erfand dabei die Begriffe Rhetorik (aus dem griechischen "Redekunst") und Bedeutung (beschreibt das Wissen über die Verwendung eines Wortes im Zusammenhang). außerdem beschäftigte sich aristoteles mit der Naturlehre, spezieller mit den Verhaltensweisen von tieren und sagte, dass der unterschied zeischen menschen und alles anderen lebewesen, die fähigkeit ist, vernünftig zu denken.

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  • wer kämpfte gegen cäsars Legionäre im Kolosseum.

    Im Kolloseum kämpften Berufskämpfer und allgemein Menschen gegen Tiere . Auch Menschen gegen Menschen . Berufskämpfer halt meistens . Wenn du eine Facharbeit schreibst brauchst du eine wissenschaftliche Quelle.

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  • durch weitere Antike Fragen stöbern
  • Welche wichtigen Entdeckungen gab es in der frühen Neuzeit ? Wir machen gerade in der Schule das Thema und ich halte ein Referat über die wichtigsten Entdeckungen neben Columbus

    Die erfindung des Buchdruck durch Gutenberg . Martin Luther und seine 95 Thesen . Und die Übersetzung der Bibel in grichisch und hebräisch . Gerne abschließen nicht vergessen .

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  • Wer hat Amerika entdeckt?

    Kolumbus .

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  • Also....Ich weiß ungefähr was die R. war aber ich würde mich über ein paar zusammenfassende Sätze freuen da wir bald eine Arbeit schreiben....Auch so etwas wie der Handel in und außerhalb Europas und so etwas kommt dran.

    Wie veränderte sich die Gesellschaft in der Renaissance? Humanismus, Literatur und Wissenschaft Mit der Renaissance entwickelte sich ein neues Welt- und Menschenbild: der Humanismus. Im Humanismus (lat. humanitas: Menschlichkeit) geht es darum dass der Mensch nicht mehr nur ein „Ding“ oder „ein Mittel zum Zweck“ ist wie im Mittelalter, sondern dass er seine Wünsche und Bedürfnisse frei entfalten kann und eine gewisse Würde und einen Wert besitzt. Die menschlichen Werte stehen im Vordergrund, der Bezug zur Kirche wird schwächer. Man lebt nicht mehr um zu sterben wie im Mittelalter, sondern man lebt sein Leben und versucht möglichst viel damit anzufangen. Humanisten waren Männer die oftmals Kritik an der katholischen Kirche äußersten und sich mit Naturwissenschaften, der antiken Sprache ( lat. /griech. ), der antiken Philosophie ( Platon ) und der antiken Literatur befassten, einer von ihnen war Galileo Galilei, der später von der Inquisition wegen „ketzerischem Verhalten“ hingerichtet wurde. In der Wissenschaft gab es neue Erkenntnisse: Galileo erfand unter anderem das Teleskop sowie das Mikroskop und stellte einige Theorien über Pendelbewegung und Eigenschaften von Gewichten auf. Welche Erfindungen/Entdeckungen gab es? Buchdruck Eine der wichtigsten Erfindungen in der Renaissance war der Buchdruck durch Gutenberg ( 1450 ). Es gab davor zwar schon einige Methoden des Druckverfahrens, jedoch waren diese sehr aufwendig, mühevoll, schwer zu bewerkstelligen und ungenau. Gutenbergs Druckverfahren war zwar auch relativ aufwendig, aber es war sehr genau. Jeder Buchstabe und jedes Satzzeichen wurden einzeln gegossen, danach gravierte man den gewünschten Buchstaben spiegelverkehrt in das Metall ein und presste das gravierte Metallstück auf ein weicheres. Dadurch dass das eine Metall weicher war als das andere bekam das weichere ein Relief mit dem Buchstaben oder dem Satzzeichen. Dann wurden die fertigen Metallstücke in die Buchpresse gelegt, mit Tinte versehen, und ein Stück Papier daraufgelegt. Nun musst man die zwei Platten, zwischen denen Stempel und Papier lagen, durch eine Art Schraubstock zusammendrehen, damit das Papier auf die Metallstempel drückte, aufdrehen und Blatt zum Trocknen herausnehmen und fertig war die nun bedruckte Seite. Eine der ersten gedruckten Bücher war die „Gutenbergbibel“. Sie wurde 200 mal gedruckt wovon es heute noch 48 Exemplare gibt die auf der ganzen Welt verteilt in Museen zu besichtigen sind. Mit dem Buchdruck machte Gutenberg ein revolutionäre Erfindung: den Menschen wurde die Bibel nähergebracht, man musste nicht mehr in die Kirche um sich biblische Texte anzuhören was der Kirche ein Dorn im Auge war. Unter anderem wurde auch noch das Schießpulver und der Kompass, welcher sehr wichtig für die Seefahrt war, da sich die Seefahrer meist nur an den Sternen orientieren konnten, erfunden. Das neue Land Im Jahre 1492 machte Columbus eine weltverändernde Entdeckung: als Columbus nach Indien segeln wollte, stieß er auf einen neuen Kontinent: Amerika. Amerika wurde jedoch fälschlicherweise nach einem anderen benannt, nämlich nach dem span. Kaufmann und Freund des Columbus: Amerigo Vespucchi. Auch war Columbus eigentlich nicht der erste der Amerika entdeckte, denn vor ihm hatten Wikinger schon das Land besucht, waren jedoch auf keine Zivilisation gestoßen. Wie beeinflusste die Renaissance die Kunst? Die Renaissance in der Kunst teilt man in drei Teilepochen ein: Frührenaissance (1420 – 1480) Hochrenaissance (1480/1500 – 1520) Spätrenaissance/Manierismus (1520 – 1620). Im Vordergrund stand vor allem die Antike. Man versuchte röm./griech. Götter, Sagengestalten etc. zu neuem Leben zu erwecken und diese durch naturgetreue und proportionsgenaue Darstellungen zu verwirklichen. Die Künstler, die die Entwicklung der Renaissance am meisten beinflusst haben, waren Leonardo da Vinci, Raffael, Bramante und Michelangelo. Malerei Die wohl bekanntesten Maler/Bilder der Renaissance waren Albrecht Dürer (1471 – 1528) – Betende Hände, Raffael Santi (1483 – 1520) - Cherubin, Michelangelo (1475 – 1564) – Erschaffung Adams ( Fresko ) und Leonardo da Vinci (1452 – 1519) – Mona Lisa, Körperstudie nach Vitruv, Felsgrottenmadonna. Die Veränderung des Menschenbildes durch den Humanismus wird auch in den Gemälden der Renaissance deutlich. Es wurden zum ersten Mal Aktwerke, die im Mittelalter als verpönt galten, und Gestalten aus der Antike, z.B. römische oder griechische Gottheiten, gemalt. Auch befasste man sich mehr mit dem menschlichen Körper, man versuchte die Proportionen genau zu treffen und die Menschen naturgetreu zu porträtieren, wobei auch oftmals der „Goldenen Schnitt“ ( siehe unten Architektur ) zum Ausdruck gebracht wurde; in der Gotik befasste man sich vorwiegend mit christlichen Szenen ( Jesus, Hölle, Gott, Paradies ) was man z.B. an Werken von Hieronymous Bosch sieht. Bildhauerei In der Architektur war es ähnlich wie in der Malerei: man war darauf bedacht proportionsgenaue Menschendarstellungen zu verfassen und richtete sich auch nach dem „Goldenen Schnitt“, dazu befasste man sich mit der komplizierten Anatomie des ( lebenden ) Menschen. Es wurden nicht nur Skulpturen oder Büsten erschaffen, sondern auch Brunnen oder Krypten. Einer der bekanntesten Bildhauer war Bernini, er erschuf unter anderem Brunnen ( Tritonbrunnen, Rom) und das Taufbecken im Petersdom. Architektur Die Architektur in der Renaissance ging von Florenz aus und breitete sich rasch auch im restlichen Europa aus. Die Vorbilder der Architekten waren z.B. Marcus Vitruvius ( lebte ca. im ersten Jahrhundert v.Chr.), dessen Skript „De Architectura“ als einziges aus der Antike erhaltenes Buch gilt. „Kein Gebäude kann ohne Ebenmaß und gutes Verhältnis gut eingerichtet sein, wenn es sich nicht genau wie der Körper eines wohl gebildeten Menschen zu seinen Gliedern verhält" ist eines von Vitruvius Zitaten, nach denen sich die Renaissancearchitekten richteten. Dieses Verhältnis zwischen einem Teil und der Gesamtheit nennt man den „Goldenen Schnitt“, das Verhältnis der beiden Teile ist ( fast immer) 1.618, was der Zahl „Phi“ entspricht. Donato Bramante ( 1444 – 1514 ), Michelangelo und Lescot zählen zu den berühmtesten Architekten in der Renaissance. Ihre Werke wie den Petersdom ( Rom ) und den Louvre in Paris kann man bis heute noch bewundern. Da sich die Architekten in der Renaissance von der Architektur der Antike beeinflussen ließen, entstanden viele verschiedene Bauwerke mit entweder antikischen (direkt aus der Antike nachgebaut) oder analogischen (aus der Antike, jedoch mit einigen Veränderungen) Elementen die in krassem Gegensatz zur Gotik stehen. Im Gegensatz zur Gotik, in der nahezu nur Sakralbauten wie Kathedralen, Abteien, Kirchen oder Dome gebaut wurden, entstanden in der Renaissance meist öffentliche Gebäude, Rathäuser, Paläste oder Schlösser. Auch veränderten sich die Bauweise und Bauform. In der Gotik waren es hohe, klare, zum Himmel strebende Formen die oftmals spitz und hart wirkten. Dadurch dass gotische Kathedralen derart in den Himmel ragten, wirkten sie gigantisch, unantastbar und ehrfurchteinflössend und sollten, da das Leben im Mittelelter sehr von Gott geprägt worden war, damit den Bezug zu Gott ausdrücken. In der Renaissance wurden in sich ruhende Elemente wie Kugeln ( Kuppeln ) oder Quadrate benutzt um ein harmonischeres und weicheres Aussehen zu vermitteln. Da sich die Architekten nach Vitruv richteten waren ihre Gebäude meist nach dem „Goldenen Schntt“ gebaut, wobei sich wieder der Vergleich zwischen Mensch und Gebäude ziehen lässt. Die Bauten unterschieden sich auch im Grundriss: während in der Gotik meist das lateinische Kreuz diente, wurde in der Renaissance oftmals das griechische Kreuz, ein Kreuz mit gleichlangen Armen ( + ), gebraucht. Da die got. Bauten derart hoch waren, mussten die Kräfte, die auf sie wirkten durch Strebewerk ( Strebebögen und Strebepfeiler ) abgeleitet werden, damit die Bauten überhaupt existieren konnten, ohne diese wären sie augenblicklich eingestürzt ( Eine der höchten Sakralbauten ist der Kölner Dom ), diese jedoch brauchen Renaissancebauten nicht mehr, da sie nicht mehr derart hoch sind. In der Inneneinrichtung gab es auch einige Veränderungen: es gab weder Rosenfenster noch andere farbige Fenster mit z.B. Heiligenbildern, das Kreuzrippengewölbe wurde durch das Kuppeldach ersetzt, Spitzbögen durch abgerundete ( romanische ) Bögen und die Heiligenfiguren wurden durch Madonnen oder Apostel und biblische Fresken an Decken und Wänden, von denen Michelangelo einen Großteil malte (malen ließ ), ersetzt. Neu daran war auch dass die Fresken von Farben nur so strotzten, so dass die Bauten bunter und einladender wirkten und nicht so grau wie bei den got. Sakralbauten, deren einzige Farben in den die bunten Glasfenster waren. Die Säulen bekamen auch ein anderes Aussehen: man benutzte statt den schlanken, hohen Säulen in der Gotik, mit kaum Verzierungen an den Kapitellen ( bis auf Arkanthen ( blätterförmige Verzierungen) ), entweder eine ( oder mehrere ) der drei griechischen Formen ( dorisch, ionisch, korinthisch ) oder die römische ( toskisch ). Als Verzierungen gab es mehr Ornamente, es wurden vorwiegend Schweifwerk, Volute und Palmette, in der Spätrenaissance auch vermehrt Putten, gebraucht.

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  • Ich muss eine Hausarbeit über Imperialismus im 15. und 16. Jahrhundert schreiben, finde jedoch nichts im Internet

    Um das Jahr 1500 war Westeuropa noch überschattet vom chinesischen Ming-Reich, dem mächtigsten und modernsten Staat jener Zeit, sowie vom aufstrebenden Osmanischen Reich und vom persischen Safwiden-Reich im Mittleren Osten. Mit den Entdeckungsreisen zur See ab ca. 1480 begann die Expansion Europas und die Ausbreitung der europäischen Zivilisation über die ganze Erde. Die erste Phase des modernen Imperialismus/Kolonialismus der Europäer setzte im 16. Jahrhundert mit den spanischen und portugiesischen Eroberungen in Süd- und Mittelamerika ein. Damit begann die globale Ausdehnung des Handelskapitalismus. - In dem im Jahr 1494 abgeschlossenen Vertrag von Tordesillas teilten Portugal und Spanien die außereuropäische Welt in eine portugiesische und eine spanische Einflusszone. Unter Vermittlung von Papst Alexander VI. versuchten die beiden katholischen Mächte, ihre bisherigen kolonialen Streitigkeiten beizulegen. - Ende des 15. Jahrhunderts wurde in zwei Serien von Reisen versucht, vom europäischen Kontinent aus einen Seeweg nach Südasien zu finden, um einen direkten Handel mit Gewürzen zu ermöglichen. - Die eine Serie ging von Portugal aus, benutzte eine südöstliche Route, nahm im Osten eingeborene Seefahrer in ihre Dienste und erreichte bald ihre Ziele: den Zugang zum Indischen Ozean (1488), Malabar (1498), Malakka (1511) und die Molukken (1512). - Die zweite Serie startete in Spanien, benutzte eine westliche oder südwestliche Route und war hinsichtlich ihres unmittelbaren Zwecks weniger erfolgreicher, aber durch zufällige Entdeckungen effektiver. - Christoph Kolumbus (* 1451, † 1506) sollte im Auftrag der spanischen Königspaars Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von Aragon einen westlichen Seeweg nach Indien und China finden. In seinem Logbuch war als Ziel der Reise die chinesische Stadt "Quinsay" (das heutige Hangzhou) eingetragen, über die schon Marco Polo als "Stadt des Himmels" geschrieben hatte. Bei seiner ersten Entdeckungsreise (1492/93) entdeckte er Inseln in der Bahamas-Gruppe und erforschte die Nordküsten Kubas und Hispaniolas. Seine zweite Reise (1493/94) führte ihn an die Südküste Kubas. Auf seiner dritten Reise (1498) entdeckte er Trinidad und erkannte die Küste Venezuelas als Festland. Bis zu seinem Tod war Kolumbus überzeugt, einen direkten Seeweg nach China entdeckt zu haben.

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  • welche vor- und nachteile hatte leif erikssons entdeckung?

    Welche Entdeckung meinst du? Die von Amerika?

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  • Inwiefern haben Entdeckung und Eroberung die Globalisierung beeinflusst?

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  • Wie veränderte sich das Welt und Menschenbild durch die Erfindungen und Entdeckungen?

    Hallo! Kannst du nochmal die Frage expliziter stellen, bitte?

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  • Was war so besonderes in der portuguiesiche geschichte ?

    Das junge Portugal wurde über 600 Jahre lang von den Römern geprägt, die folgenden zwei Jahrhunderte von den Westgoten und etwa 800 Jahre lang von afrikanischen Muslimen (den Mauren). Portugal wurde 1143 unter der Herrschaft von König Afonso I. als ein eigenständiges Königreich anerkannt und mit der Unterstützung christlicher militärer Gruppen wurden die letzten Überbleibsel der muslimischen Macht 1249 besiegt. Das Zeitalter der Entdeckungen Im 15. und 16. Jahrhundert sind portugiesische Seefahrer aufgebrochen, um die unbekannte Welt zu erkunden. Es wurden erfolgreiche Expeditionen nach Afrika und Nord- und Südamerika unternommen und durch Vasco da Gamas Schiffsreise nach Indien wurde der Seeweg zu den Imperien des Ostens entdeckt. Das Zeitalter der Entdeckungen war eine Zeit des enormen Reichtums und das portugiesische Reich weitete sich auf die ganze Welt aus. Es wurden Kolonien in Angola, Mosambik, Kap Verde, São Tomé und Príncipe, Guinea (jetzt Guinea-Bissau), Brasilien, Goa, Macau und Osttimor errichtet. Durch den Erfolg dieser Reisen wurde Portugal zu eines der reichsten Länder der Welt und zu einer großen Macht in Europa, was den wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Einfluss betraf. Der Niedergang des Reichs In den folgenden 300 Jahren wurde Portugal von den Spaniern besetzt, die Franzosen sind einmarschiert und was den Handel betrifft, stand Portugal mit britischen und niederländischen Flotten im Konkurrenzkampf. Interne Streitereien und Konflikte bezüglich der Thronfolge haben dafür gesorgt, dass Portugal viel von seinem Reichtum und seinem Status verlor. 1755 zerstörte das verhängnisvolle Erdbeben von Lissabon einen großen Teil der Hauptstadt sowie Teile der Algarve. Die zunehmenden Tumulte, die durch Jahrhunderte der Invasion und Unruhen im Land verursacht wurden, führten zu einer Ära der sozialen Unzufriedenheit, der politischen Instabilität und des wirtschaftlichen Verfalls. Republik, Unterdrückung und Revolution Im Jahr 1910 wurde die Monarchie vom Militär gestürzt und Portugal wurde zur Republik erklärt. Im Jahr 1932 wurde António de Oliveira Salazar zum Premierminister ernannt. Er wandelte sich binnen kurzer Zeit zu einem faschistischen Diktator. Portugal wurde unter seinem streng autoritären Estado Novo (Neuer Staat), der die Medien und die Wahlen sowie die Bürgerrechte der Bevölkerung kontrollierte, umgestaltet. Am 25. April 1974 wurde das Regime von einem friedlichen, linken Militärputsch gestürzt, der als Nelkenrevolution bekannt ist. Zum Gedenken an Portugals Tag der Befreiung gibt es in beinahe jeden Stadt eine Straße namens „Rua 25 de Abril“. Das moderne Portugal, ein Gründungsmitglied der NATO und ein Mitglied der Europäischen Union, hat sich zu einem Land mit einer stabilen Demokratie und einem lebendigen kulturellen Leben entwickelt. das sind eigentlich die wichtigsten Punkte.

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  • Hallo ich habe eine Frage in Geschichte. Wo sind die Übertreibungen und kulturelle Verwechselungen in den Reiseberichten von Amerigo Vespucci?

    Folgendes habe ich dazu finden können. Die Frage zur Häufigkeit seiner Reisen ist unter Historikern strittig. Anzunehmen ist zwar, dass wesentliche Teile des „Lettera di Amerigo Vespucci delle isole nuovamente trovate in quattro suoi viaggi“ (-> „Brief Amerigo Vespuccis über die auf seinen vier Reisen entdeckten Inseln“) von Vespucci selbst stammen, der unbekannte Herausgeber dieses Traktates den Stoff aber später verändert, ergänzt sowie - des spannenderen Effekts und einer möglichen Auflagensteigerung wegen - sozusagen flott gemacht hat, indem er aus Vespuccis 1499 unternommener Reise schlicht zwei Exkursionen (nämlich 1497 und 1499) zauberte Ich hoffe es hilft dir weiter 👍.

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  • Was ist ein backbord.

    Backbord ist eine richtungsangabe im Schiffverkehr, das Gegenstück dazu ist steuerbord.

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  • durch weitere Christoph Kolumbus Fragen stöbern
  • Hilfeeeee bei der 2 und 4.

    2. Monarchie: Alle drei Gewalten werden von nur einer Person (Königin/König) wahrgenommen. Die Macht im Staat wird meistens vererbt. Diktatur: Eine einzelne regierende Person, die Diktatorin/der Diktator, oder eine regierende Gruppe von Personen (z. B. Partei, Militärjunta, Familie) hat unbeschränkte politische Macht im Staat. Die Macht wird durch Gewalt an sich gerissen und durch Gewalt gehalten. Demokratie: Staatsform mit einer Verfassung, die allgemeine persönliche und politische Rechte garantiert, mit fairen Wahlen und unabhängigen Gerichten. Sie zeichnet sich durch Gewaltenteilung aus. Die Monarchie In einer Monarchie hat grundsätzlich eine einzige Person die Macht, über Regeln zu entscheiden. Die Königin oder der König, seltener auch eine Kaiserin oder ein Kaiser, vereinigt Legislative, Exekutive und Judikative auf nur eine Person. Es ist also eine Alleinherrschaft. Im Regelfall wird die Macht in einer Monarchie vererbt. Das bedeutet, dass nach dem Tod der Monarchin oder des Monarchen automatisch eine seiner Töchter oder Söhne den Titel der Königin oder des Königs erhält. Häufig wird der Machtanspruch auf den Thron dadurch legitimiert, dass die Familie von einer höheren Macht auserkoren worden ist, das Land zu führen. Früher waren fast alle Länder als Monarchie organisiert. Heutzutage gibt es nur noch wenige absolute Monarchien, wie sie oben beschrieben sind. Einige Beispiele für Absolute Monarchien sind: Brunei Saudi-Arabien Swasiland Ausserdem kann der Vatikan auch zu den absoluten Monarchien gezählt werden. Allerdings mit dem Unterschied, dass der Monarch (der Papst) gewählt wird. Es handelt sich also um eine Absolute Wahlmonarchie. Konstitutionelle Monarchie In den meisten modernen Monarchien ist die Macht der Königinnen und Könige beschnitten, indem ein Teil der Gewalt auf die Regierung übertragen worden ist. In diesem Fall wird die absolute Macht der Monarchin oder des Monarchen durch bestimmte Regeln beschränkt. Diese Regeln sind im zentralen Rechtsdokument – der Verfassung - festgeschrieben. Verfassungen werden auch Konstitutionen genannt, weshalb wir von konstitutionellen Monarchien reden. Die Staatsgewalten werden dadurch zwischen dem Monarchen und einer Regierung geteilt. Beispiele sind: Bahrein Marokko Jordanien Parlamentarische Monarchie Im Gegensatz zur konstitutionellen Monarchie hat die Monarchin oder der Monarch in einer parlamentarischen Monarchie nur noch sehr kleine Einflussmöglichkeiten. An der Monarchie wird in den meisten Fällen nur aus alter Tradition festgehalten. Die Macht im Staat hat ein vom Volk gewähltes Parlament (Legislative), welches die Regierung (Exekutive) bestimmt. An sich sind die unten aufgeführten Länder also Demokratien. Beispiele sind: Grossbritannien Schweden Japan Liechtenstein Die Diktatur Weit häufiger als absolute Monarchien sind Diktaturen. Wie in der absoluten Monarchie hat in der Diktatur eine einzelne Person (der Diktator oder die Diktatorin) oder eine kleine Gruppe von Personen die Alleinherrschaft in einem Land. Die Legislative, Exekutive und Judikative ist also auf wenige Personen beschränkt, die somit fast unbeschränkte politische Macht haben. Dies bedeutet auch, dass in der Diktatur die Gesetze von den Machthabern beliebig verändert werden können. In Diktaturen sind folgende Merkmale oftmals vorhanden: Menschen- und Bürgerrechte werden verletzt Wahlergebnisse werden gefälscht Die Presse wird vom Diktator beherrscht Das Volk wird von Polizei und Militär terrorisiert. Im Gegensatz zur Monarchie kommt eine Diktatorin oder ein Diktator oftmals durch Gewalt an die Macht. In vielen Fällen benutzt ein hochrangiges Militärmitglied die Armee, um die Regierung zu stürzen und selber an die Macht zu kommen. Manchmal wird aber auch ein demokratisch gewählter Präsident zum Diktator, der die Macht nicht mehr abgibt. Es gibt verschiedene Arten von Diktaturen. Die Militärdiktatur Die Macht liegt bei einem militärischen Führer und den Offizieren. Die Armee wird auch dazu benutzt, die Macht zu sichern und Revolten niederzuschmettern. Beispiele: Chile (1973- 1990) Burma (1999 – 2012) Die Parteiendiktatur Die Macht liegt bei der einzigen im Staat erlaubten Partei. Alle wichtigen Stellen im Staat sind von Mitgliedern der Partei besetzt. Beispiele: China Nordkorea Kuba Die Theokratie Die Macht liegt bei einer religiösen Gruppe. Die religiösen Führer übernehmen jeweils die Rolle des Diktators. Beispiele: Iran Afghanistan (1989 – 2009) Die Demokratie Das Wort Demokratie kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Herrschaft des Volkes“. Im Gegensatz zu den anderen Regierungsformen hat das Volk, also die Bewohnerinnen und Bewohner eines Landes, die Möglichkeit, auf die Politik bedeutenden Einfluss auszuüben. Die Demokratie ist zudem die einzige Staatsform, in welcher einmal gesetzte Regeln auch für diejenigen Personen gelten, welche die Regeln gesetzt haben. Dies ist ein wichtiger Unterschied zu den anderen hier behandelten Regierungsformen. In Diktaturen und absoluten Monarchien ist es nämlich üblich, dass die Gesetze für alle Personen gelten, ausser für diejenigen, die das Land führen. Es gibt auf der Welt verschiedene Demokratien die sich teilweise stark unterscheiden. Drei Grundsätze haben sie aber alle gemein: Freiheit, Kontrolle und Gleichheit.

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  • Wo liegt der Unterschied zwischen einer Diktatur und einer Monarchie?

    Diktatur und Monarchie sind zwei paar Schuhe: Monarchie ist eine Staatsform, Diktatur eine Regierungsform. Der Diktator herrscht aus eigener Gnade, der Monarch aus einem meistens von der Geburt bestimmten Legitimitätsprinzip.

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  • Was genau sollen die stasi sein und was haben sie gemacht?

    Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS), auch Staatssicherheitsdienst, bekannter unter dem Kurzwort Stasi, war in der DDR das innenpolitische Unterdrückungs- und Überwachungsinstrument der SED zum Zweck des eigenen Machterhalts: Es handelte sich vor allem um die Geheimpolizei der DDR, die ohne parlamentarische und verwaltungsjuristische Kontrolle Verhaftungen vornahm, teils unter Folter Geständnisse erzwang und theatralisch inszenierte Schauprozesse einschließlich deren Urteile vorbereitete.[1] Das MfS war aber auch der Nachrichtendienst der DDR. Formal war es innerhalb des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik ein Ministerium der bewaffneten Organe.

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  • Warum solon aus Philosophischen Gründen ein Fortschritt für heute ist ?

    Er hat die Tyrannei (Alleinherrschaft eines Diktators) abgelehnt und sich für Demokratie ( Volksherrschaft) eingesetzt . Kannst du upvoten und Frage schließen?

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  • Kann mir jmd helfen.

    Wie ist die Frage . Dieser Artikel 48 ermöglichte dem Reichspräsidenten ab 1930 die Bildung von Präsidialkabinetten. In Verbindung mit den Artikeln 25 (Recht der Auflösung des Reichstages) und 53 (Recht der Ernennung und Entlassung des Reichskanzlers) - beide als Eingriffsmöglichkeiten gedacht, wenn durch Mehrheitsverhältnisse oder schwere politische Zerwürfnisse eine klare Regierungsarbeit unmöglich war - besaß der Reichspräsident nahezu diktatorische Vollmachten. Ihr Einsatz freilich hing von der Persönlichkeit und dem Demokratieverständnis des Präsidenten ab Zu Punkt 6 Mit dieser Regelung wollte der Parlamentarische Rat den Erfahrungen aus der Zeit des Nationalsozialismus, namentlich dem Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933 begegnen[1] und naturrechtliche Grundsätze in Form der Menschenwürde (vgl. Artikel 1 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland) sowie der Strukturprinzipien in Artikel 20 (Republik, Demokratie, Bundesstaat, Rechtsstaat und Sozialstaat) mit einer zusätzlichen Sicherung versehen. Ja die Weimarer Republik ging vom ersten bis zum zweiten Weltkrieg .

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  • Antike

    1.Spalte Königtum-Diktatur-adelsherrschaft-Volksherrschaft 2.Spalte Monarchie-Tyrannis-Aristokratie-Demokratie Königtum: Herrschaft durch einen Adligen, dessen Herrschaft innerhalb einer Familie weitergegeben wird. Tyrannis: Alleinherrschaft durch einen Diktator, wobei das Volk unterdrückt und ausgebeutet wird.

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  • Was war so besonderes in der portuguiesiche geschichte ?

    Das junge Portugal wurde über 600 Jahre lang von den Römern geprägt, die folgenden zwei Jahrhunderte von den Westgoten und etwa 800 Jahre lang von afrikanischen Muslimen (den Mauren). Portugal wurde 1143 unter der Herrschaft von König Afonso I. als ein eigenständiges Königreich anerkannt und mit der Unterstützung christlicher militärer Gruppen wurden die letzten Überbleibsel der muslimischen Macht 1249 besiegt. Das Zeitalter der Entdeckungen Im 15. und 16. Jahrhundert sind portugiesische Seefahrer aufgebrochen, um die unbekannte Welt zu erkunden. Es wurden erfolgreiche Expeditionen nach Afrika und Nord- und Südamerika unternommen und durch Vasco da Gamas Schiffsreise nach Indien wurde der Seeweg zu den Imperien des Ostens entdeckt. Das Zeitalter der Entdeckungen war eine Zeit des enormen Reichtums und das portugiesische Reich weitete sich auf die ganze Welt aus. Es wurden Kolonien in Angola, Mosambik, Kap Verde, São Tomé und Príncipe, Guinea (jetzt Guinea-Bissau), Brasilien, Goa, Macau und Osttimor errichtet. Durch den Erfolg dieser Reisen wurde Portugal zu eines der reichsten Länder der Welt und zu einer großen Macht in Europa, was den wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Einfluss betraf. Der Niedergang des Reichs In den folgenden 300 Jahren wurde Portugal von den Spaniern besetzt, die Franzosen sind einmarschiert und was den Handel betrifft, stand Portugal mit britischen und niederländischen Flotten im Konkurrenzkampf. Interne Streitereien und Konflikte bezüglich der Thronfolge haben dafür gesorgt, dass Portugal viel von seinem Reichtum und seinem Status verlor. 1755 zerstörte das verhängnisvolle Erdbeben von Lissabon einen großen Teil der Hauptstadt sowie Teile der Algarve. Die zunehmenden Tumulte, die durch Jahrhunderte der Invasion und Unruhen im Land verursacht wurden, führten zu einer Ära der sozialen Unzufriedenheit, der politischen Instabilität und des wirtschaftlichen Verfalls. Republik, Unterdrückung und Revolution Im Jahr 1910 wurde die Monarchie vom Militär gestürzt und Portugal wurde zur Republik erklärt. Im Jahr 1932 wurde António de Oliveira Salazar zum Premierminister ernannt. Er wandelte sich binnen kurzer Zeit zu einem faschistischen Diktator. Portugal wurde unter seinem streng autoritären Estado Novo (Neuer Staat), der die Medien und die Wahlen sowie die Bürgerrechte der Bevölkerung kontrollierte, umgestaltet. Am 25. April 1974 wurde das Regime von einem friedlichen, linken Militärputsch gestürzt, der als Nelkenrevolution bekannt ist. Zum Gedenken an Portugals Tag der Befreiung gibt es in beinahe jeden Stadt eine Straße namens „Rua 25 de Abril“. Das moderne Portugal, ein Gründungsmitglied der NATO und ein Mitglied der Europäischen Union, hat sich zu einem Land mit einer stabilen Demokratie und einem lebendigen kulturellen Leben entwickelt. das sind eigentlich die wichtigsten Punkte.

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  • Friedrich II. ein aufgeklärter Monarch ? Dies ist die Leitfrage meines Geschichtsrefarat und meine Frage ist, wie ihr über das Thema denkt .

    Das war er sicherlich. Denk nur an seinen Briefwechsel mit Voltaire oder die EInführung der Kartoffel als Feldfrucht.

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  • Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umgestaltung) waren seine neuen Reformen. Aber was meinte er mit Offenheit und Umgestaltung?

    Glasnost bedeutet Offenheit. Gemeint war damit eine Offenheit der Staatsführung gegenüber der Bevölkerung. Glasnost sorgte für Pressefreiheit und ein Ende der Zensur. Die Zeitungen durften erstmals wieder unzensiert ihre Berichte veröffentlichen. Glasnost bedeutet auch Rede- und Meinungsfreiheit für das Volk, für alle. Erstmals erfuhr die Öffentlichkeit von der wahren, katastrophalen wirtschaftlichen Lage des Landes. Inhaftierte Regimekritiker wurden freigelassen. Die Unterdrückung der Kirchen wurde beendet, Demonstrationen wurden erlaubt. Perestroika bedeutet übersetzt Umbau oder Umgestaltung. Das gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche System wurde umgebaut. Die Sowjetunion sollte ein demokratischer Staat werden. Sie sollte aus ihren festgefahrenen Strukturen gelöst werden, um so schließlich auch die Wirtschaft des Landes wieder nach vorne zu bringen. Als erstes wurde die Planwirtschaft gelockert, indem Betrieben mehr Mitbestimmung eingeräumt wurde. Im Januar 1987 wurde ein umfassendes Perestroika-Programm verkündet. Zur Stärkung der Wirtschaft zog sich der Staat zudem schrittweise aus der Regulierung von Unternehmen zurück und erlaubte diesen damit eine weitgehende Neuausrichtung unter Berücksichtigung allgemeiner Grundsätze der Marktwirtschaft. Zudem wurde es ausländischen Investoren nun erstmals erlaubt, in der Sowjetunion Investitionen in Form von "Joint Ventures" (übersetzt "Gemeinschaftsunternehmen") unter sowjetischer Aufsicht vorzunehmen. Durch diese Maßnahmen konnte neben der allgemeinen Verbesserung von Außenhandelsbeziehungen auch die Gewinnung von frischem Kapital und moderner Technologie erreicht werden.

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  • In welchen Ländern werden Christen verfolgt?

    Besonders bedroht sind Christen in Ländern und Gebieten, in denen islamistische Extremisten oder Terroristen Macht ausüben. Allerdings werden dort häufig nicht nur Christen, sondern alle religiöse Minderheiten verfolgt. Auch in Nordkorea müssen Christen mit schlimmsten Konsequenzen rechnen, wenn bekannt wird, dass sie ihre Religion heimlich ausüben. Diskriminiert werden sie zum Teil auch in China. Mitunter vermischen sich zudem ethnische mit religiösen Konflikten. Die Formen der Unterdrückung reichen von grausamen Gewalttaten wie Hinrichtungen und Folter über Inhaftierungen bis hin zu Diskriminierung zum Beispiel im Bildungsbereich oder auf dem Arbeitsmarkt.

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  • Was waren die preußischen und bayerischen Reformen?

    Preußische Reformen: . Die Bauernbefreiung 1799 hatte man in Preußen den Bauern, die Land des Königs bewirtschafteten, die Freiheit gegeben. Alle anderen Bauern wurden dann 1807 von der Erbuntertänigkeit befreit. Damit verbunden war eine freie Berufswahl für alle Bürger des Landes. Ein bisheriger Bauer konnte also nun auch in die Stadt ziehen und dort arbeiten. Das war vorher nicht möglich. Ein Bauer brauchte nun auch nicht mehr die Einwilligung seines Grundherrn zum Heiraten wie zuvor. Die persönliche Freiheit der Bauern führte aber noch nicht dazu, dass sie die Höfe, die sie bewirtschafteten, auch besaßen. Ab 1811 war es dann möglich, dass die Bauern das Land auch erwarben. Wer das Geld nicht aufbringen konnte, musste dafür einen Teil seines Landes als Entschädigung an den Grundherren abgeben. Allerdings führte das dazu, dass das Land der Großgrundbesitzer immer größer wurde, das der Bauern immer kleiner. Viele Bauern waren so verschuldet, dass sie ihr übriges Land auch dem Grundherrn geben mussten und so zu besitzlosen Landarbeitern wurden. Verwaltungsreform Aus Preußen wurde nun ein einheitlicher Staat. Es wurden Ministerien eingerichtet für Inneres, Finanzen, Außenpolitik, Krieg und Justiz. Das alte Kabinett des Königs, das neben den Ministerien bestanden hatte, wurde abgeschafft. Die Minister besaßen eine starke Stellung. Die Verwaltung wurde zentralisiert, indem der Staat in Provinzen, Regierungsbezirke und Kreise aufgeteilt wurde. Die Gerichte der Gutsherren (Patrimonialgerichte), die es bis dahin neben den staatlichen Gerichten gab, wurden abgeschafft. Auch die polizeilichen Rechte der Gutsherren wurden eingeschränkt, indem eine staatliche Polizei geschaffen wurde, die militärisch organisiert wurde (Gendarmerie). Städteordnung (Selbstverwaltung der Städte) Die Städte sollten selbst verwaltet werden, also nicht mehr vom Staat, sondern durch die Bürger selbst. Die wählten Stadtverordnete, die wiederum den Magistrat der Stadt wählten. Aus diesem Kreis wurde wiederum der Bürgermeister gewählt. Gewerbefreiheit Der mittelalterliche Zunftzwang wurde 1811 abgeschafft und damit die Gewerbefreiheit eingeführt. Nun konnte jeder seinen Beruf frei wählen. Das förderte den Wettbewerb und damit die Wirtschaft. Die Gewerbefreiheit trug also erheblich dazu bei, dass die Wirtschaft Preußens wuchs. Allerdings kam es auch dazu, dass bestimmte Handwerksberufe zu häufig vertreten waren. So gab es z. B. bald viel zu viele Schneider, Weber oder Tischler, die dann verarmten. Judenemanzipation Mit dem Judenedikt von 1812 wurden in Preußen lebende Juden zu preußischen Staatsbürgern. Sie erhielten damit die gleichen bürgerlichen Rechte und Pflichten wie die anderen Bürger auch. Die freie Ausübung ihrer Religion wurde ihnen garantiert.  Schon im Mittelalter waren die Juden benachteiligt und an den Rand der Gesellschaft gedrängt worden. Jetzt wirkten sich die Ideen der Aufklärung und das Ideal von der Gleichheit aller Menschen auch auf in Preußen lebende Juden aus. Heeresreform Dass die alte preußische Armee nicht mehr zeitgemäß war und der französischen Organisation weit hinterher stand, hatte die Niederlage im Krieg von 1806 deutlich gezeigt. Eine neue starke Armee sollte also geschaffen werden. Drei Generäle kümmerten sich um die Durchsetzung der Reform: Scharnhorst, Gneisenau und Clausewitz. Das Heer sollte beweglicher in der Taktik werden. Entehrende Strafen wie die Prügelstrafe und das Spießrutenlaufenwurden abgeschafft. Auch Bürgerliche konnten nun die Offizierslaufbahn einschlagen. Die militärische Führung wurde in der neuen Preußischen Kriegsakademie ausgebildet. 1814 wurde die allgemeine Wehrpflicht eingeführt. Bildungsreform Die Bildungsreform wurde vor allem von Wilhelm von Humboldt durchgeführt. Der Staat erhielt die Aufsicht über alle Schulen.  Die Schulpflicht wurde strenger durchgesetzt. Alle Kinder besuchten zunächst die Volksschule, für eine höhere Bildung gab es das Gymnasium. Leistung wurde wichtiger als Herkunft und Stand. An den Universitäten galt die Freiheit von Lehre und Forschung. Bayern: .

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  • Hilfe zur Aufklärung.

    Um 1700 setzte in Europa ein tiefgreifender Wandel des geistigen und gesellschaftlichen Lebens ein. Seitdem sich die katholische Kirche durch die Reformation 1517 in verschiedene Konfessionen gespalten hatte, kam es andauernd zu Religions- und Bürgerkriegen. Gebildete Menschen setzten sich daher für Religionsfreiheit ein und weiteten ihre Forderungen schließlich auf die Denk- und Meinungsfreiheit aus. Beeinflusst wurden diese Ideen von der Epoche der Renaissance. Auch der vorherrschende Absolutismus wurde von vielen Aufklärern in Frage gestellt, weil die Herrscher ihre Macht mit dem Gottesgnadentum rechtfertigten. Anstelle des christlichen Glaubens traten durch das Zeitalter der Aufklärung die Forderungen nach Vernunft, Freiheit und Tugend in den Vordergrund. Die Ideen der Aufklärung entstammten der antiken griechischen und römischen Philosophie und wurden zur wichtigen Grundlage der Französischen Revolution 1789. Frankreich galt im 18 Jahrhundert unter dem Namen Ancien Regime als kulturelles Zentrum Europas. Dies lag daran, dass das französische Gebiet in der Antike von den Römern stark besiedelt war und deren Kultur auch nach dem Untergang des Römischen Reiches im Mittelalter weiterhin existierte. Seitdem entwickelte sich Frankreich zum Zentralstaat und stieg nach dem Dreißigjährigen Krieg zur dominierenden politischen Vormacht Europas auf. Unter „Sonnenkönig“ Ludwig XIV. erreichte die absolutistische Monarchie ihren Höhepunkt. Seine Herrschaft war geprägt von der Unterdrückung der Protestanten und der uneingeschränkten Alleinherrschaft. Nach seinem Tod 1715 ließen die Verfolgungen der Protestanten nach und geistige Ideen der Aufklärung konnten sich schneller verbreiten. Salons und Lesegesellschaften, in denen sich Gelehrte und Dichter zusammensetzten, entstanden. Staatstheorien Unter den französischen Aufklärern zählt Montesquieu zu den einflussreichsten. Er setzte sich für die konstitutionelle Monarchie ein und griff die Idee der Gewaltenteilung von John Locke auf. Er dehnte diese Modell mit dem Zusatz aus, dass der Staat in Legislative, Judikative und Exekutive getrennt sein soll. Auch Voltaire brachte die englischen Ideen der Aufklärung nach Frankreich. Er kritisierte ebenso den Machtmissbrauch des Absolutismus und die Eingriffe der Kirche ins politische Leben. Voltaire suchte allerdings weiterhin die Nähe des Adels und der Könige, während Montesquieu mehr auf die Ebene des Volkes einging. Auf philosophischer Ebene machte sich Jean-Jacques Rosseau einen berühmten Namen, da er in seinem Du Contrat Social das Gottesgnadentum in Frage stellte, den allgemeinen Wille des Gemeinwohls betonte und daher als Wegbereiter von Demokratie und Volkssouveränität gilt. 1789 wurden diese Theorien zur wichtigen Grundlage der Französischen Revolution. Aufklärung in Deutschla Aufklärung in Deutschland Anders als Frankreich und England existierte Deutschland im 18, Jahrhundert noch nicht als einheitliches Staatsgebilde, sondern war unter dem Namen Heiliges Römisches Reich in über 300 Fürstentümer unterteilt. Nach der Reformation und dem Dreißigjährigen Krieg war das Reich in verschiedene Konfessionen zersplittert. Durch den Augsburger Religionsfrieden konnte jeder Fürst über den Glauben in seinem Territorium selbst bestimmen. In allen deutschen Kleinstaaten war der Absolutismus weiterhin vorherrschend. Eine Ausnahme unter diesen Staaten war das protestantische Brandenburg-Preußen. König Friedrich II. hatte Preußens Territorium durch den Siebenjährigen Krieg auf Kosten Österreichs erweitert und erließ dann innenpolitische Reformen. Er interessierte sich für die Theorien des französischen Philosophen Voltaires und wollte dessen Ideen in die politische Praxis umsetzen. Mit der Einführung des Aufgeklärten Absolutismus machte Friedrich II. Preußen schließlich zum Zentrum der deutschen Aufklärung. Der berühmteste deutsche Aufklärer war Immanuel Kant. Er schuf neue Perspektiven der Philosophie und setzte den Verstand, durch den der Mensch selbst denken solle, in den Mittelpunkt. Folgen Die Ideen der Aufklärung führten zu folgenreichen Veränderungen im geistigen und gesellschaftlichen Leben Europas. Nachdem sich Frankreich durch die hohen Verluste im Siebenjährigen Krieg und amerikanischen Unabhängigkeitskrieg verschuldet hatte, kam es 1789 – beeinflusst von der Aufklärung – zum Ausbruch der Französischen Revolution. Damit wurde die Ständegesellschaft abgeschafft, die Bauern aus ihrer Leibeigenschaft befreit und eine liberale Verfassung eingeführt. Dies wurde später zum Vorbild für andere europäische Staaten. 1776 wurde in Amerika mit der Unabhängigkeitserklärung der Grundstein für die Gründung der USA gelegt. Damit gab es nun erstmals einen demokratischen Staat, der auf Volkssouveränität aufbaute. Auf wirtschaftlicher Ebene gelang dem Freihandel durch die Lehre von Adam Smith der Durchbruch. Nach den Napoleonischen Kriegen versuchten europäische Monarchen auf dem Wiener Kongress 1815 zunächst, die alte absolutistische Ordnung zu restaurieren. Neue aufkommende Proteste im deutschen Vormärz und in der Revolution 1848 führten aber langfristig zum Durchbruch von Demokratie und Volkssouveränität, die Grundpfeiler der heutigen Europäischen Union sind. Hast du noch weitere Fragen zu diesem Thema? Wenn nicht, bitte diese Frage abschließen:)

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  • Was ist in der französischen Revolution passiert.

    Die eigendliche franzö. Revolution beginnt am 14. Juli mit dem Sturm auf die Bastille, von da an beginnt eine mehrjährige blutige Äera in F. Kurz zuvor hatte der dritte Stand (die Vertreter des Bürgertums) sich geweigert die Nationalversammlung der Generalstände zu verlassen wie vom König Louis XVI gefordert. Das war ein offener Bruch der Königstreue. Louis hatte gefordert das die drei Stände(Adel, Klerus und der niedrige dritte Stand) ihre Versammlung getrennt abhielten. Die Generalstände wurden zuvor einberufen weil das Land sich in der schliummsten Wirtschaftskrise befand die denkbar ist. Das Volk hungerte die Franzosen erlebten einen extrem harten Winter es kam zu Ernteausfällen und gleichzeitig wurden immer mehr Steuern erhoben um der immensen Staatsverschuldung Herr zu werden. Das Königshaus lebte trotz dieser fürchterlichen Zustände verschwenderisch was zu einem großen Teil wohl der Königsgattin Marie-Antoinette zugeschrieben wird. Die soll dann auch den legendären Satz gesagt haben "Wenn das Volk kein Brot mehr hat, dann sollen sie doch Kuchen essen". Der König war ein sehr schwacher Herscher und hat kaum etwas getan um die Dinge aufzuhalten, er hat nach der o.g. Weigerung des dritten Stands diese dann sogar als gleichwertig der anderen beiden Stände zugestimmt und seine executive Macht an die Versammlung abgegeben. Das Volk aber befürchtete das sich die Stände einigten ohne für die Bedürfnisse des einfachen Volkes zu kämpfen, denn bis dahin waren die Vertreter des dritten Standes ausschließlich Gelehrte und wohlhabende Bürger. Sie forderten Waffen für sich, auch aus Angst vor immer mehr nach Paris hineindrängenden Wegelagerern Plünderer und zerlumpte ausgehungerte Bauern. Also stürmten sie am 13 Juli das Waffenlager der Soldaten (Name des Bauwerks weiß ich nicht mehr) und erbeutete Gewehre mit Bajonetten und Kanonen, aber sie fanden kaum Munition. Also stürmten sie am 14. Juli zur Bastille, die Festung in der normalerweise Häftlinge saßen, die der König loswerden wollte ohne Verhandlung. An diesem Tag befanden sich nur sieben Häftlinge darinnen und jede Menge Munition wurde dort gelagert. Die aufgebrachten Massen durchdrangen immer mehr Wälle und Schutzmauern, die Anführer versprachen kein Blut zu vergießen, wenn man sich ergäbe, aber dieses Versprechen wurde gebrochen, hier hat die Revolution am 14. Juli dann ihre blutigste und grausamste Wendung genommen. Es wurden die Köpfe der Überwältigten abgesäbelt und auf Bajonette gespießt auch wurde eine schwarze Liste angefertigt mit Todeskandidaten, darunter auch die Geschwister des Königs, die aber ins Ausland fliehen konnten. Taglich wurden abgeschnittene Köpfe auf Holzpfähle aufgespießt und zur Schau gestellt. gerne. vergiss nicht die Frage zu schließen:).

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  • kann mir vielleicht jemand die ganze Geschichte erklären?

    Daten zur Französischen Revolution - Ein Überblick 1789 5. Mai - Zusammentritt der Generalstände 17.Juni - Generalstände erklären sich zur Verfassunggebenden Nationalversammlung (Assemblée nationale constituante) 20.Juni - Der Ballhausschwur 14.Juli - Sturm auf die Bastille (Pariser Stadtgefängnis), Auftakt zum Aufstand in Stadt und Land (grande peur) 4.August - Beseitigung der Feudalrechte und Steuerprivilegien 26.August - Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte 1790 April-Juni -83 Departements, Verstaatlichung des Schulwesens, allgemeine Religionsfreiheit, Einziehung der Kirchengüter 1791 Juni -Fluchtversuch der königlichen Familie 3. September -Verabschiedung einer Verfassung (konstitutionelle Monarchie) Oktober -Zusammentritt der gesetzgebenden Nationalversammlung (Assemblée nationale legislative) 1792 20.April -Kriegserklärung an den König von Böhmen und Ungarn/ d.h. den Deutschen Kaiser (1792-97 1. Koalitionskrieg - Österreich, Preußen, Großbritannien) 10.August - Sturm auf die Tuilerien (königliches Stadtschloss) September - Neue gesetzgebende Versammlung, der Konvent (allgemeines Wahlrecht, ausgenommen "Feinde der Revolution"; gewählt werden Girondisten und Jakobiner) 21. Sept. - Frankreich wird Republik 1793 21.Januar -Hinrichtung des Königs ab Juni/Juli -übt der Wohlfahrtsausschuss die Regierungsgewalt aus, an seiner Spitze St. Just und Robespierre 10.Juni - Das berüchtigtste aller Terrorgesetze der Jakobiner 23.August - Die Levée en masse 29. Sept. - Festlegung von Preisen und Löhnen (Gesetz des Maximums) 16. Oktober - Hinrichtung von Marie-Antoinette Dezember - Schließung der Kirchen 1794 27.Juli -Hinrichtung Robespierres und St. Justs 1795 August - Eine neue Verfassung (Regierung: Direktorium; Wahlrecht für die Besitzenden - Zensuswahlrecht- Herrschaft des Großbürgertums) 1795-99 Herrschaft der Bürger; dagegen weißer Terror von rechts (Monarchisten) und roter Terror von links (Jakobiner), Bürger werden abhängig von den Militärs 1799 9. Nov. -General Napoleon Bonaparte (ein Korse) übernimmt Regierungsgewalt als Konsul 1799-1802 2. Koalitionskrieg (England, Russland, Österreich) 1804 2. Dezember - Napoleon krönt sich zum Kaiser der Franzosen 1806 Ende des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation; der letzte Kaiser Franz II. dankt ab und nennt sich nur noch Franz I. "Kaiser von Österreich"

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  • Hilfeeeee bei der 2 und 4.

    2. Monarchie: Alle drei Gewalten werden von nur einer Person (Königin/König) wahrgenommen. Die Macht im Staat wird meistens vererbt. Diktatur: Eine einzelne regierende Person, die Diktatorin/der Diktator, oder eine regierende Gruppe von Personen (z. B. Partei, Militärjunta, Familie) hat unbeschränkte politische Macht im Staat. Die Macht wird durch Gewalt an sich gerissen und durch Gewalt gehalten. Demokratie: Staatsform mit einer Verfassung, die allgemeine persönliche und politische Rechte garantiert, mit fairen Wahlen und unabhängigen Gerichten. Sie zeichnet sich durch Gewaltenteilung aus. Die Monarchie In einer Monarchie hat grundsätzlich eine einzige Person die Macht, über Regeln zu entscheiden. Die Königin oder der König, seltener auch eine Kaiserin oder ein Kaiser, vereinigt Legislative, Exekutive und Judikative auf nur eine Person. Es ist also eine Alleinherrschaft. Im Regelfall wird die Macht in einer Monarchie vererbt. Das bedeutet, dass nach dem Tod der Monarchin oder des Monarchen automatisch eine seiner Töchter oder Söhne den Titel der Königin oder des Königs erhält. Häufig wird der Machtanspruch auf den Thron dadurch legitimiert, dass die Familie von einer höheren Macht auserkoren worden ist, das Land zu führen. Früher waren fast alle Länder als Monarchie organisiert. Heutzutage gibt es nur noch wenige absolute Monarchien, wie sie oben beschrieben sind. Einige Beispiele für Absolute Monarchien sind: Brunei Saudi-Arabien Swasiland Ausserdem kann der Vatikan auch zu den absoluten Monarchien gezählt werden. Allerdings mit dem Unterschied, dass der Monarch (der Papst) gewählt wird. Es handelt sich also um eine Absolute Wahlmonarchie. Konstitutionelle Monarchie In den meisten modernen Monarchien ist die Macht der Königinnen und Könige beschnitten, indem ein Teil der Gewalt auf die Regierung übertragen worden ist. In diesem Fall wird die absolute Macht der Monarchin oder des Monarchen durch bestimmte Regeln beschränkt. Diese Regeln sind im zentralen Rechtsdokument – der Verfassung - festgeschrieben. Verfassungen werden auch Konstitutionen genannt, weshalb wir von konstitutionellen Monarchien reden. Die Staatsgewalten werden dadurch zwischen dem Monarchen und einer Regierung geteilt. Beispiele sind: Bahrein Marokko Jordanien Parlamentarische Monarchie Im Gegensatz zur konstitutionellen Monarchie hat die Monarchin oder der Monarch in einer parlamentarischen Monarchie nur noch sehr kleine Einflussmöglichkeiten. An der Monarchie wird in den meisten Fällen nur aus alter Tradition festgehalten. Die Macht im Staat hat ein vom Volk gewähltes Parlament (Legislative), welches die Regierung (Exekutive) bestimmt. An sich sind die unten aufgeführten Länder also Demokratien. Beispiele sind: Grossbritannien Schweden Japan Liechtenstein Die Diktatur Weit häufiger als absolute Monarchien sind Diktaturen. Wie in der absoluten Monarchie hat in der Diktatur eine einzelne Person (der Diktator oder die Diktatorin) oder eine kleine Gruppe von Personen die Alleinherrschaft in einem Land. Die Legislative, Exekutive und Judikative ist also auf wenige Personen beschränkt, die somit fast unbeschränkte politische Macht haben. Dies bedeutet auch, dass in der Diktatur die Gesetze von den Machthabern beliebig verändert werden können. In Diktaturen sind folgende Merkmale oftmals vorhanden: Menschen- und Bürgerrechte werden verletzt Wahlergebnisse werden gefälscht Die Presse wird vom Diktator beherrscht Das Volk wird von Polizei und Militär terrorisiert. Im Gegensatz zur Monarchie kommt eine Diktatorin oder ein Diktator oftmals durch Gewalt an die Macht. In vielen Fällen benutzt ein hochrangiges Militärmitglied die Armee, um die Regierung zu stürzen und selber an die Macht zu kommen. Manchmal wird aber auch ein demokratisch gewählter Präsident zum Diktator, der die Macht nicht mehr abgibt. Es gibt verschiedene Arten von Diktaturen. Die Militärdiktatur Die Macht liegt bei einem militärischen Führer und den Offizieren. Die Armee wird auch dazu benutzt, die Macht zu sichern und Revolten niederzuschmettern. Beispiele: Chile (1973- 1990) Burma (1999 – 2012) Die Parteiendiktatur Die Macht liegt bei der einzigen im Staat erlaubten Partei. Alle wichtigen Stellen im Staat sind von Mitgliedern der Partei besetzt. Beispiele: China Nordkorea Kuba Die Theokratie Die Macht liegt bei einer religiösen Gruppe. Die religiösen Führer übernehmen jeweils die Rolle des Diktators. Beispiele: Iran Afghanistan (1989 – 2009) Die Demokratie Das Wort Demokratie kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Herrschaft des Volkes“. Im Gegensatz zu den anderen Regierungsformen hat das Volk, also die Bewohnerinnen und Bewohner eines Landes, die Möglichkeit, auf die Politik bedeutenden Einfluss auszuüben. Die Demokratie ist zudem die einzige Staatsform, in welcher einmal gesetzte Regeln auch für diejenigen Personen gelten, welche die Regeln gesetzt haben. Dies ist ein wichtiger Unterschied zu den anderen hier behandelten Regierungsformen. In Diktaturen und absoluten Monarchien ist es nämlich üblich, dass die Gesetze für alle Personen gelten, ausser für diejenigen, die das Land führen. Es gibt auf der Welt verschiedene Demokratien die sich teilweise stark unterscheiden. Drei Grundsätze haben sie aber alle gemein: Freiheit, Kontrolle und Gleichheit.

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  • Inwiefern regierte Friedrich Wilhelm VI. absulut?

    Friedrich II. und der Absolutismus Der Absolutismus bezeichnet eine Regierungsform, in der der Monarch die Macht der Stände und ihre Mitwirkung an der Regierung weitgehend ausgeschaltet hat. Mächtige Minister sanken zu reinen Befehlsempfängern herab. Es war ihnen zwar gestattet dem König politische Vorschläge zu machen, sie durften aber keine eigenen Entscheidungen treffen. Auch der mächtige Klerus wurde politisch völlig entmachtet. In dieser Herrschaftsform war der Monarch oberster Richter, sein Rechtsspruch hatte letzte Gültigkeit. Er konnte Gesetze geben und aufheben, wie er wollte und war selber nicht an diese gebunden. Der Monarch nutzte seine Herrschaftsstellung dazu aus seine Interessen mittels Gesetzen durchzusetzen. Er gab vor, die Gesetze wären von Gott erlassen und alle gläubigen Menschen müssten sich danach richten. Der Klerus war somit ein wichtiges Machtinstrument für den absolutistischen Herrscher. Unter dem Begriff Aufklärung versteht man eine im 18.Jahrhundert von gebildeten Menschen vertretene Grundeinstellung, die vom Glauben an die Vernunft in jedem Menschen geprägt ist. Aufklärer, wie zum Beispiel Voltaire und Locke, wollten ihre Mitmenschen zu Toleranz, Freiheit, Gleichheit, Frieden und irdischem Glück auf dem Wege der Wissensvermittlung erziehen. Sie vertraten die Meinung, dass die menschliche Vernunft die Quelle alles Wissens sei. Auch wollte sie vermitteln, dass der Wert eines Menschen nicht nach seinem Stand oder seiner Herkunft sondern nach seinen Möglichkeiten und Leistungen bemessen werden sollte. In der Zeit der Aufklärung entstanden Freimaurerlogen. Dort trafen sich Leute mit gleichen Interessen und gingen diesen gemeinsam nach. Die Aufklärer setzten sich auch kritisch mit der Kirche auseinander. So entstanden neue Glaubensrichtungen. Zum einen der Deismus, das heißt der Glaube an einen Gott, der die Welt vernünftig erschuf, sodass er später nicht mehr eingreifen muss, und der Atheismus, der Glaube, dass es keinen Gott gibt. Die Aufklärer forderten Bildung für alle Menschen, um oft auf Unwissen beruhende Unvernunft zu bekämpfen. 1736 zog der damals 24jährige Kronprinz Friedrich nach Schloss Rheinsberg. Weit weg von Berlins Trubel und seinem strengen Vater genoss er das Leben in vollen Zügen. Dort entwickelte sich auch sein aufgeklärtes Denken durch den Briefwechsel mit Voltaire, einem der führenden Aufklärer Frankreichs. Friedrich war der Ansicht, dass alle Menschen von Natur aus gleich seien. Als 1740 sein Vater Friedrich Wilhelm I. starb, übernahm Friedrich II. dessen Regierungsgeschäfte. Friedrich sah sich nicht als Herrscher Gottes Gnaden, sondern als „Erster Diener des Staates“. Er wollte etwas Großes und Nützliches zum Wohle seines Staates leisten. Friedrich vertrat die Ansicht, dass ein König Wissenschaften fördern, Vorbild für das Volk sein und das Leben der Bürger verbessern sollte. Kaum war er auf dem Thron, folgte ein neues Gesetz dem anderem. Die Folter wurde abgeschafft, es galt die Religionsfreiheit. Friedrich lockerte die Pressezensur, spendete Geld für Bedürftige und verbat Brutalitäten bei der Soldatenwerbung. Doch konnte ein Philosophenfürst das Land als König regieren? Da Friedrich sich sehr für Künste und Wissenschaften interessierte förderte er diese indem er zum Beispiel Akademien der Wissenschaft erneuern und Berlin ausbauen ließ. Als weitere Aufgabe sah er die Wiederbelebung des Handels nach dem Vorbild des Merkantilismus als sehr wichtig an. So förderte er unter anderem den Anbau von Seide und richtete die dafür notwendigen Handels- und Manufakturlager ein. Um die Hungersnot unter der Bevölkerung zu bekämpfen, ließ Friedrich II. Land durch Rodungen und Trockenlegungen urbar machen (zum Beispiel den Oderbruch) und ließ dort eine neue Frucht aus Amerika, die Kartoffel, anbauen. Die Fronarbeit verringerte er von sechs auf drei Tage, da er der Meinung war, erzwungene Arbeit würde die Bauern nur störrisch machen. Doch auch der absolutistische Erziehungsstil seines Vaters war an ihm nicht spurlos vorbeigegangen. Friedrich II. eröffnete sowohl den Schlesischen als auch den 7jährigen Krieg, den er nur durch einen Zufall gewann und somit Preußen neben Österreich zur 2.Großmacht in Europa machte. Friedrich dachte sich für das Waffenhandwerk geboren und strebte später nach einer unumschränkten Herrschergewalt. Er legte seine humanistischen Ideale ab und verfolgte autokratische Ziele. Friedrich fing an das Volk zu verachten, hielt es für dumm und rückständig. Auch trennte er die Arbeitsbereiche der Bürger von der Arbeit der Adligen. Bürger sollten nur Manufakturen betreiben – Handel und Militär waren Sache des Adels. Er verbot dem Adel Grundbesitz an Bürger zu verkaufen, da er ihn in Preußen behalten wollte. Als Friedrich II. am 17.08.1786 in Potsdam starb, trauerte das Volk ihm nicht nach, da es seinen König nie lieben gelernt hatte. Zusammenfassend kann man sagen, dass Friedrich II. im Laufe seiner Regierungszeit seine Persönlichkeit verändert hat. Aus seinem aufgeklärten Denken am Anfang seiner Regierungszeit wurde ein absolutistischer, autokratischer Herrschaftsstil.

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  • Könnte mir jemand die Vorgeschichte und die Durchführung des Zuges zur Hambacher Schlossruine am 27. Mai 1832 in Stichpunkten zusammenfassen? also wir sollen das so gliedern.

    Hambacher Fest 27.05.1832-01.06.1832 Höhepunkt bürgerlicher Opposition in der Zeit der Restauration und zu Beginn des Vormärz. Zusammenhang mit anderen Ereignissen zu sehen, so dem Wartburgfest (1817), der französischen Julirevolution (1830), dem polnischen Novemberaufstand (1830/31), der Belgischen Revolution (1830/31), dem gleichzeitig gestarteten. gleichzeitig begonnenen Sandhof-Fest (27. Mai 1832),dem Nebelhöhlenfest (Anfang Juni 1832), dem Wilhelmsbader Fest (Ende Juni 1832), dem Frankfurter Wachensturm (1833) sowie der Märzrevolution (1848/49).

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  • Könnte mir jemand bitte die Fragen alle richtig beantworten damit ich die auswendig lerne aber bitte so kurz wie möglich aber auch 100% richtige Antworten . Dankeschön im vorraus.

    Du das ist hier nicht möglich, hier geht's nur um Nachhilfe für spezifische Fragen. Sorry ps : aber Du kannst es vielleicht auf Facebook in den diversen Gruppen probieren . Noch einmal, hier wird dir niemand für im besten Fall 25 Cent seitenweise Definitionen raussuchen ... und ein bisschen höflicher wäre fûr ein kostenloses Service auch angebracht ;-) Ok :-) Alles Gute ! 🍀

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  • nenne die politischen ziele der jakobiner und girondisten und die bevölkerungsgruppen,die die Girondisten bzw. die jakobiener unterstützen

    Ziele Jakobiner: So gesehen hielten die Jakobiner die zum Zeitpunkt der Französischen Revolution vorherrschende Ungleichheit für das Ergebnis einer feudalen und durch Herkunft, Bildung und Wohlstand privilegierten Oberschicht. Diesem Zustand sollte mit der Einführung eines republikanischen Staatswesens – einhergehend mit dem Eintreten für das in prekären Verhältnissen lebende einfache Volk – dringend abgeholfen werden. In der Durchsetzung der Ziele nicht zimperlich und von ausartendem Extremismus geprägt, gipfelte dieser Anspruch zum Ende hin allerdings in der so genannten „jakobinerischen Schreckens- sprich: Terrorherrschaft“. Ziele Girondisten: Die gemäßigten „Girondisten“, überwiegend aus gut situiertem Bürgertum des Départments Gironde im Westen Frankreichs stammend, sahen das alles etwas anders. Zwar votierten auch sie für eine Verringerung königlicher Macht, sprachen sich ebenfalls gegen die Unterdrückung so genannter „niederer Klassen“ aus, hielten die Möglichkeit einer freien Entfaltung des Einzelnen durchaus für angebracht, konnten sich aber unter Beschränkung auf Rechtsgleichheit mit einer konstitutionellen Monarchie anfreunden. Mit zunehmendem Machteinfluss der Jakobiner unter Robespierre, wurden die Girondisten 1793 aus dem Konvent verdrängt und im Zuge verschärfter Terrorgesetzte in nicht unbeträchtlicher Anzahl verhaftet und zum Teil hingerichtet. Die Jakobiner waren radikal. Sie wollten die Revolution um JEDEN PREIS voran treiben. Die Girondisten waren gemäßigt. Sie wollten alle Themen vorsichtig angehen und waren zu Kompromissen bereit Jakobiner wollen: Hinrichtung des Königs, Abschaffung der Religion, kriegerische Ausbreitung des Revolutionsgedankens Auslöschung des 1. und 2. Standes Girondisten wollen: konstitutionelle Monarchie, Liberale Verfassung angleichung des dritten Standes

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  • Könnt ihr kurz zusammenfassen wie der Sturm auf die bastille war.

    Der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 wurde zum Symbol für die französische Revolution. Teilweise wird dieses Ereignis auch als Beginn der Revolution interpretiert. Eine wirkliche Erstürmung hat es aber nicht gegeben, da ihr Kommandant der Aufforderung zur Übergabe nachkam. Zudem saßen hierin nur noch sieben Häftlinge, bewacht von einem Kommandanten, dem 80 Kriegsveteranen und 32 Soldaten assistierten. Die Erstürmung der Bastille als Geschichtsmythos (Bild von Jean-Pierre Louis Laurent Houel, veröffentlicht 1789) Im Juli 1789 befand sich das Volk von Paris in Unruhe: Einerseits setzte es große Hoffnungen in die Generalstände, andererseits war es durch die hohen Brotpreise vom Hunger bedroht. Seit dem 10. Juli wurden Zollhäuser rund um Paris in Brand gesteckt, in der Hoffnung, dass die Waren in der Stadt billiger würden, wenn keine Akzise erhoben würde. Am 11. Juli entließ der König den Finanzminister Jacques Necker, der beim Volk beliebt war. Außerdem hatte er Truppen in Versailles zusammengezogen – eine deutliche Drohung für die Nationalversammlung. Am 12. Juli erreichte die Nachricht von der Entlassung Neckers Paris. Agitatoren im Palais Royal heizten die Stimmung weiter an; der berühmteste Redner war hier Camille Desmoulins, der die Patrioten aufforderte, sich als Erkennungszeichen Kastanienblätter an die Hüte zu stecken. Am Tag darauf kam es zu ersten gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und dem Kavallerieregiment „Royal Allemand“. In den darauf folgenden Tagen wurden Waffenhandlungen geplündert und am 14. Juli belagerte eine Menschenmenge, die sich zuvor im Hôtel des Invalides Waffen beschafft hatte, die Bastille, um an die dort gelagerten Munitionsvorräte zu gelangen. Der Kommandant ließ bei der ersten Ansammlung der Menschenmenge vor der Zugbrücke auf die teils bewaffnete Menschenmenge schießen. Mehr als 90 Personen fanden den Tod. Nach erneutem Aufmarsch mit verbesserter Bewaffnung (Soldaten, Kanonen) und nach der Kapitulation der Wachmannschaft stürmte die Menge das Gefängnis und befreite die Gefangenen: vier Urkundenfälscher, zwei Geisteskranke und vermutlich den adligen Schriftsteller Marquis de Sade, den seine Familie wegen seines wüsten Lebenswandels in der Bastille hatte festsetzen lassen (andere Quellen berichten, dass er einige Tage zuvor in die Irrenanstalt in Charenton-le-Pont verlegt wurde, da er von seiner Zelle aus einer demonstrierenden Menschenmenge zurief: „Sie töten die Gefangenen hier drinnen!“). Der Kommandant Bernard-René Jordan de Launay wurde auf dem Weg zum Rathaus trotz Zusicherung des freien Geleits wegen seines Schießbefehls von einem Metzger geköpft, ein Wachsoldat wurde ebenfalls umgebracht. Ein Adeliger, Jacques de Flesselles, Oberhaupt des Pariser Magistrats, der den Kommandanten retten wollte, wurde ebenfalls geköpft. Die Köpfe trug man anschließend unter dem Jubel der Bevölkerung auf Heugabeln durch die Straßen der Hauptstadt. Es waren die ersten adligen Opfer der Revolution. Der Sturm auf die Bastille war Anlass zur Aufstellung einer Nationalgarde unter Marquis de La Fayette, damit die Nationalversammlung ergebene Truppen zur Verfügung hatte. Außerdem wurde der königliche Gouverneur von Paris abgesetzt; an seine Stelle trat der Generalrat der Commune, ein Gremium, das bei der Radikalisierung der Revolution eine Rolle spielte. Obwohl keine bedeutenden Gefangenen befreit wurden und die militärische Bedeutung des Sieges über die aus Veteranen und Invaliden bestehende Wachmannschaft gering war, wurde der Sturm auf die Bastille in der Folge zum Mythos und zu einem einschneidenden Ereignis verklärt, was vermutlich auf die hohe Symbolwirkung eines ersten Sieges über eine Befestigung der Despotie zurückzuführen ist. So ist der 14. Juli noch heute der Nationalfeiertag in Frankreich, allerdings nicht wegen des Sturmes auf die Bastille, sondern vor allem wegen des ein Jahr später gefeierten Föderationsfestes, als der König und Vertreter aller Stände und aller Departemente einen feierlichen Treueeid auf die Nation leisteten.

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  • durch weitere Französische Revolution Fragen stöbern
  • Kann mir bitte jemand sagen um was es ging beim siebenjahrigenkrieg.

    Im Siebenjährigen Krieg (1756–1763) kämpften mit Preußen und Großbritannien/Kurhannover auf der einen und der kaiserlichen österreichischenHabsburgermonarchie, Frankreich und Russland sowie dem Heiligen Römischen Reich auf der anderen Seite alle europäischenGroßmächte jener Zeit. Auch mittlere und kleine Staaten waren an den Auseinandersetzungen beteiligt.Aus globaler Sicht ging es um das geo- und machtpolitische Gleichgewicht in Europa und um die ihm zugeordneten Kolonien, um die Einflussnahme auf die transatlantischen Seewege, um die Vorherrschaft über die außereuropäischen Stützpunkte etwa in Afrika oder Indien sowie um Handelsvorteile. Aus preußischer Sicht wurde der Siebenjährige Krieg auch als Dritter Schlesischer Krieg bezeichnet; hier standen unmittelbare territoriale Interessen zunächst im Vordergrund. In Nordamerika sprachen die Briten vom French and Indian War oder Great War for the Empire, die Franzosen vom La guerre de la Conquête. Die britische Invasion der Philippinen im Jahre 1762 hieß aus spanischer Sicht Ocupación británica de Manila. Die Kampfhandlungen auf dem indischen Subkontinent werden Dritter Karnatischer Krieg genannt.

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  • Wie ist es zur Gründung des ,,Deutschen Reiches'' und zur Proklamation eines deutschen Kaisers gekommen ?

    Die deutsche Reichsgründung erfolgte im Januar 1871 nach dem gemeinsamen Sieg der deutschen Staaten im Deutsch-Französischen Krieg. Infolge der Novemberverträge von 1870 traten die süddeutschen Staaten Baden, Hessen-Darmstadt mit seinen Gebieten südlich der Mainlinie, Württemberg und Bayern zum 1. Januar 1871 dem von Preußen dominierten „Deutschen Bund“[1] bei. Am gleichen Tag trat die neue Bundesverfassung in Kraft, wodurch der föderale deutsche Staat erheblich zum neu geschaffenen Deutschen Reich ausgedehnt wurde.[2][3][4] Als Reichsgründungstag wurde später jedoch der 18. Januar gefeiert, an dem der preußische König Wilhelm I. in Versailles zum Deutschen Kaiser proklamiert worden war. Zeitgeschichtlich wurde es als das sogenannte „zweite Deutsche Reich“ nach dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation bezeichnet.

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  • Hey , kann mir jemand kurz zusammen fassen warum das verhältnis zwischen preußen und österreich so problematisch war?

    Während das Königreich Preußen eher ein künstliches Staatsgebilde war, das mit der Königskrönung Friedrichs III. von Brandenburg aus der Fusion des Kurfürstentums Brandenburg und des Herzogtums Preußen entstand, galt Österreich als traditionell vorherrschende Macht des Heiligen Römischen Reiches, von den Habsburgern beherrscht seit dem 13. Jahrhundert. Preußen sah man hingegen eher als Emporkömmling unter den deutschen Staaten an, das noch mehr als Österreich kein zusammenhängendes Staatsgebiet hatte. In den 1860er-Jahren, als die Industrialisierung zunehmend den europäischen Kontinent erreichte, schaffte es Österreich als Großmacht nicht, mit Großbritannien und Frankreich wirtschaftlich mitzuhalten und wurde sogar von den deutschen Nachbarstaaten (relativ am Anteil der Weltindustrieproduktion gesehen) überholt. Das Industrialisierungsniveau stieg in Österreich weniger stark als bei den anderen europäischen Großmächten (ausgenommen Russland). Gründe hierfür sind zum einen die konservative Politik Österreichs (Restauration) seit dem Wiener Kongress, zum anderen ein geringer nationaler Zusammenhalt sowie die Geographie Österreichs. Militärisch gesehen war der preußische Staat dem österreichischen voraus. In Preußen gab es nach der preußischen Heeresreform ein modernes Wehrpflichtigenheer, dessen Offiziere nach persönlichen Leistungen befördert wurden und auch bürgerlicher Herkunft sein konnten. In Österreich dagegen waren die habsburgerischen Streitkräfte vom Adel geprägt, der die Offizierposten nicht nach persönlicher Leistung, sondern häufig nach dem Dienstalter besetzte. Auch die Struktur der preußischen Armee war ein Vorteil: Die Wehrpflicht lag bei drei Jahren, während man anschließend vier Jahre der Reserve angehörte. So konnte Preußen sieben Jahrgänge einziehen und den Nachteil wettmachen, dass es weniger Einwohner zählte. Außerdem setzte Preußen mehr auf Qualität statt Quantität; ein preußischer Gefreiter war grundsätzlich gut ausgebildet und ausgerüstet. Zudem arbeitete der preußische Generalstab Fehler der Vergangenheit auf und sorgte für Verbesserungen. Dass in Preußen die Industrialisierung eher und rascher Einzug hielt als in Österreich, hatte auch starken Einfluss auf Ausrüstung und Bewaffnung der Armeen. Insgesamt war Preußen viel stärker militarisiert als Österreich, der Einfluss des Heeres war so stark, dass eine Redensart sagte, dass „andere Staaten ein Militär hätten, in Preußen jedoch das Militär einen Staat“. Auch der Glaube trennte die beiden Staaten. Das protestantische und aufgeklärte Preußen stand zu dem katholischen und feudalen Österreich in Opposition. Gehorsam und Selbstdisziplin – freiwillige Selbstbindung – waren im Beamtentum und in der preußischen Armee wichtiger als Glaube, der wiederum in Österreich maßgeblich war. Im fernen Königsberg hatte Immanuel Kant der Vernunft den Vorrang vor der Offenbarung zugewiesen. Die Katholiken in Schlesien und Westpreußen, im Ermland und (bis zum Kulturkampf) auch in der Rheinprovinz hatten es gut. Nicht schlechter ging es den Juden, die in Berlin, Breslau und Königsberg die größten Gemeinden Deutschlands hatten. In Österreich herrschte Joseph II. nach dem Prinzip des aufgeklärten Absolutismus: „Alles für das Volk; nichts durch das Volk“. Im Gegensatz zu dieser feudalen Ordnung Österreichs war Preußen ein Verfassungsstaat moderner Prägung. Ein wesentlicher Unterschied war auch, dass Preußen sich mehr auf innerdeutsche Angelegenheiten konzentrierte, während Österreich mit dem zunehmenden Verfall des Osmanischen Reiches nach Süden und Osten expandierte, und in diesem neuen Vielvölkerstaat waren Krisen und Konflikte absehbar; denn zwischen den Deutschen, Ungarn, Slawen, und vielen anderen Nationalitäten herrschten – wie auch im zersplitterten Deutschland zwischen den zahlreichen Herrschaftsgebieten und Kleinfürsten – oft Uneinigkeit und divergierende Interessen. Im Unterschied zu Preußen, das einen deutschen Nationalstaat außenpolitisch verwirklichen konnte, konnten die Habsburger das multikulturelle Staatsgebilde im Zeitalter des dominierenden Nationalismus innenpolitisch nicht festigen. Preußen - Österreich: Die Beziehungen zwischen Österreich und dem zur bedeutenden Macht innerhalb des Reichs aufsteigenden Brandenburg-Preußen wurden Ende des 17. Jahrhunderts enger. Mit Zustimmung von Leopold I. nahm Kurfürst Friedrich III. am 18. 1. 1701 für das Herzogtum Preußen, außerhalb des Reichs, den Titel "König in Preußen" an. Nach der Eroberung der österreichischen Provinz Schlesien durch König Friedrich II. (1740) war das Verhältnis durch mehrere Kriege (Österreichischer Erbfolgekrieg 1740-48, Siebenjähriger Krieg 1756-63, Bayerischer Erbfolgekriege 1778/79) und durch eine feindschaftliche Rivalität gekennzeichnet. Die Konvention von Reichenbach vom 27. 7. 1790 beendete die Konflikte. Am 27. 8. 1791 wurde in Pillnitz ein Bündnis gegen Frankreich vereinbart, das sich jedoch im 1. Koalitionskrieg nicht bewährte, und Preußen schied 1795 aus (Napoleonische Kriege). Erst 1813 entstand wieder ein Bündnis gegen Frankreich, das zum Sturz Napoleons führte. Auf dem Wiener Kongress 1815 brach diese Rivalität, die für die Dauer des Deutschen Bundes andauern sollte, erneut aus. Auf den gemeinsam geführten deutsch-dänischen Krieg von 1863/64 folgte der entscheidende preußisch-österreichische Krieg 1866, der nach der österreichischen Niederlage bei Königgrätz zur Auflösung des Deutschen Bundes führte und Preußen ermöglichte, das Deutsche Reich zu errichten. Nach dessen Proklamation 1871 näherten sich die Monarchen wieder an (August 1871 und März 1879 Treffen in Gastein), und am 7. 10. 1879 wurde das Bündnis geschlossen, das zur Waffenbrüderschaft im Ersten Weltkrieg führte. Die politischen Konflikte wurden von wissenschaftlichen Kontroversen besonders in der Geschichtsschreibung begleitet, wo sich die klein-deutsch-preußische (H. Sybel, H. von Treitschke) und die groß-deutsch-österreichische Schule (J. vonFicker) bekämpften.

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  • Ziel,Zusammsetzung,Organisation, Rechte und Pflichten des Deutsches Bundes .

    Der Deutsche Bund war ein Staatenbund, der am 8. Juni 1815 auf dem Wiener Kongress gegründet wurde und bis zum Deutschen Krieg 1866 bestand.Der Wiener Kongress war für die Neuordnung Europas nach dem Sturz Napoleons verantwortlich. So waren die Staaten des Deutschen Bundes, hauptsächlich Staaten, die zuvor dem Rheinbund oder dem Heiligen römischen Reich deutscher Nation angehörten. Durch den Deutschen Bund sollten die, vor der Herrschaft Frankreichs, geltenden Monarchien wieder hergestellt werden. Die Gründungsurkunde war die Deutsche Bundesakte. Dem Deutschen Bund gehörten zunächst 38 Mitglieder an. Darunter drei Fürstentümer und vier freie Städte. Kaisertum Österreich Königreiche: Preußen, Bayern, Sachsen, Hannover, Württemberg Großherzogtümer: Baden, Hessen, Luxemburg, Mecklenburg-Schwerin, Sachsen-Weimar, Mecklenburg-Strelitz, Holstein-Oldenburg, Herzogtümer: Holstein, Braunschweig, Nassau, Sachsen-Gotha-Altenburg, Sachsen-Coburg-Saalfeld, Sachsen-Meiningen, Sachsen-Hildburghausen, Anhalt Dessau, Anhalt Bernburg, Anhalt Köthen Kurfürstentum Hessen Fürstentümer: Schwarzburg-Sondershausen, Schwarzburg-Rudolstadt, Hohenzollern Hechingen, Lichtenstein, Hohenzollern Sigmaringen, Waldeck, Reuß ältere Linie, Reuß jüngere Linie, Schaumburg Lippe, Lippe Freie Städte: Lübeck, Frankfurt, Bremen, Hamburg Die Landgrafschaft Hessen-Homburg trat dem Deutschen Bund erst zwei Jahre später am 7. Juli 1817 bei. Das Königreich Österreich und das Königreich Preußen gehörten nicht vollständig zum Deutschen Bund, sondern nur insoweit sie auch Mitglied im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation gewesen waren. In den folgenden Jahren wurden weitere Mitglieder aufgenommen, jedoch sank die Zahl der Staaten trotzdem auf 35, da Mitgliedsstaaten durch Kauf oder Vererbung zusammengelegt wurden. Während der Revolution 1848/49 beschloss die Frankfurter Nationalversammlung eine Gesamtdeutsche Verfassung. Diese wurde jedoch niemals eingeführt, da sich der preußische König Friedrich Wilhelm IV. weigerte Kaiser des Deutschen Bundes zu werden. Der deutsche Bund scheiterte mit dem Prager Frieden nach dem Deutschen Krieg 1866. Er war aber auch vorher schon großen Konflikten der einzelnen Mitgliedsstaaten ausgesetzt und auch die Revolution, die sich gegen die monarchischen Herrschaftsverhältnisse zur Wehr setzte machte dem Bund zu schaffen.

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  • Welchen Einfluss hatte die Kirche auf den Staat im Mittelalter?

    Sie hat über alles bestimmt .

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  • wer war joseph hayden? wer war joseph hayden. wer war joseph haydn?

    war Komponist zur Zeit der Wiener Klassik. Sein Name ist Franz Joseph Haydn. Den größeren Teil seiner beruflichen Laufbahn verbrachte Joseph Haydn als Hofmusiker auf dem Landsitz der wohlhabenden ungarischen Familie Esterházy, wo er deren Orchester und Oper leitete. Sein Gesamtwerk umfasst unter anderem 107 Sinfonien, Instrumentalkonzerte für mehrere Soloinstrumente, Trios, Klaviersonaten, große Oratorien ("Die Schöpfung und "Die Jahreszeiten"), Messen und andere Kirchenmusik, Opern, Singspiele und vieles mehr.

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  • Was bedeutet Kaiserkult und Natinalismus. ?

    Der Kaiserkult war eine kultische Verehrung der Kaiser des Römischen Reichs. Man brachte den toten oder lebenden Herrschern Opfer dar, betete teils ihr Bildnis an und machte sie dadurch zwar nicht zu einem Gott (deus), wohl aber zu einem Vergöttlichten (divus). Na·ti·o·nal·ịs·mus 1. eine Art zu denken, bei der die eigene Nation als besser und wichtiger als andere Nationen gesehen wird. 2. das starke Gefühl, zu einer Nation zu gehören, das mit dem Wunsch verbunden ist, auch einen eigenen Staat zu gründen.

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  • Woher kommt der Begriff Kaiser .

    vom römischen Namen Caesar. ursprünglich ein Familienname, wurde dann ein römischer Herrschaftstitel und erstmals bei Karl dem Großen im Deutschen benutzt. gaius iulius Caesar hieß so, weil er so ein großer Herrscher war wurde sein Name Caesar zum Herrschaftstitel. "Kaiser" leitet sich vom römischen Politiker Gaius Iulius Caesar ab. Die Herrschaft und selten auch der Herrschaftsbereich werden entsprechend als Kaisertum bezeichnet. Den Kaisertitel Imperator Caesar Augustus trugen in der Antike die Herrscher des Römischen Reiches seit der Zeit des Augustus. Zitat aus Wikipedia

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  • Was ist eine Kaiserwürde?

    Die Kaiserwürde ist der nomen imperatoris, der Kaisertitel und die damit verbundenen Rechte und Pflichten. Im europäischen Mittelalter wurde er zuerst von Karl dem Großen geführt und als Fortsetzung des antiken römischen Kaisertums verstanden. Seit Otto dem Großen ist die Kaiserwürde mit dem Titel des deutschen Königs verbunden und wurde hier bis zur Auflösung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen bis 1806 geführt.

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  • Was sind Patrizier?🤔

    Patrizier (neuzeitl. Begriff, zu lat. patricius = Nachkomme des Sippenhauptes; die Bezeichnung für Angehörige der „ehrbaren“, ratsfähigen städt. Oberschicht war im MA. nicht geläufig, stattdessen gebrauchte man mlat. maiores, meliores, primores, nobilitores, cives nobiles, potentes civitatis; mhd. erbgenoz, erbman, altherre, altsezze, constafler). Das Patriziat bildeten Angehörige eines der alteingesessenen und begüterten Stadtgeschlechter (geslehte, geslaht), die eine dem Adel nachempfundene Stellung, Ämter- und Ehrenvorrang beanspruchten. Es war hervorgegangen aus Gründungsunternehmern (Lokatoren), vom Land zugezogenen Adligen und aus freien oder unfreien Ministerialen der Stadtherrschaft (Verwaltungs- und Dienstmannenpatriziat). In ihre Hände hatte die Stadtherrschaft lukrative städt. Ämter wie Markt, Münze, Zoll oder Torhut gegeben. Nach dem Aufkommen der Ratsverfassung in dt. Städten im 13. Jh. blieben Rat und städt. Ämter in den reichen Handelsstädten noch bis in 14. Jh. ausschließlich dem "ratsfähigen" Patriziat vorbehalten. Nicht zuletzt, weil dessen Angehörige aufgrund ihres Wohlstandes für Tätigkeiten im Stadtregiment eher abkömmlich waren als andere Bürger. Im Aufgebot der Stadt dienten sie als schwerbewaffnete Berittene (s. constabel) und führten ein eigenes Wappen im Schild. Mit ihrem finanziellen und gesellschaftlichen Aufstieg nahmen bis zum SMA. zunehmend auch Bürger nicht-ministerialischer Abkunft, z.B. reiche Münzherren, Großhändler und Vertreter der Luxusgewerbe (Goldschmiede, Kürschner) als Geld- und Handelspatriziat am politischen Leben teil, während sich Angehörige des Stadtpatriziats häufig vom wirtschaftlichen Leben zurückzogen, sich der ritterlichen Schicht anglichen, auf einen Landsitz übersiedelten und durch Heirat im Landadel aufgingen ("Ritterbürger"). In vielen der größeren Städte (z.B. Basel, Köln, Straßburg, Mainz, Lüttich, Frankfurt) ist es im 13. und 14. Jh. zu heftigen Fehden zwischen rivalisierenden Patrizierparteien gekommen (s. Muntleute), auch zu Kämpfen zwischen Zünften und Patriziern (meist um die Teilhabe am Stadtregiment). Die Geschlechtertrinkstuben verwandelten sich dort, wo das Rathaus nicht mehr für gesellige Zwecke des Patriziats benutzt werden durfte, zum gesellschaftlichen und politischen Mittelpunkt der Oberschicht. Für Kunst und Kultur waren die Patrizier als Mäzene und Auftraggeber stets von größter Bedeutung. Mit ihren repräsentativen Bauten (s. Patrizierhäuser) prägten sie das Bild der Städte.

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  • durch weitere Habsburg Fragen stöbern
  • warum wurden die Juden umgebracht ?

    Eine feindselige Stimmung gegen die Juden hatte in vielen europäischen Ländern eine lange Tradition. Ursache waren sowohl religiöse und wirtschaftliche Motive als auch eine emotionale Fremdenfeindlichkeit. Mit zunehmender Assimilation der Juden im Laufe des 19. Jahrhunderts gewann der Antisemitismus an Gewicht. Das Verhältnis zu den Juden wurde in wachsendem Maße als Rassenfrage verstanden. Die Juden wurden für die Schattenseiten der Modernisierung und des Kapitalismus verantwortlich gemacht. Es wurde ihnen außerdem vorgeworfen, dass sie die europäischen Völker kulturell überfremden würden.

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  • Hilfe zur Aufklärung.

    Um 1700 setzte in Europa ein tiefgreifender Wandel des geistigen und gesellschaftlichen Lebens ein. Seitdem sich die katholische Kirche durch die Reformation 1517 in verschiedene Konfessionen gespalten hatte, kam es andauernd zu Religions- und Bürgerkriegen. Gebildete Menschen setzten sich daher für Religionsfreiheit ein und weiteten ihre Forderungen schließlich auf die Denk- und Meinungsfreiheit aus. Beeinflusst wurden diese Ideen von der Epoche der Renaissance. Auch der vorherrschende Absolutismus wurde von vielen Aufklärern in Frage gestellt, weil die Herrscher ihre Macht mit dem Gottesgnadentum rechtfertigten. Anstelle des christlichen Glaubens traten durch das Zeitalter der Aufklärung die Forderungen nach Vernunft, Freiheit und Tugend in den Vordergrund. Die Ideen der Aufklärung entstammten der antiken griechischen und römischen Philosophie und wurden zur wichtigen Grundlage der Französischen Revolution 1789. Frankreich galt im 18 Jahrhundert unter dem Namen Ancien Regime als kulturelles Zentrum Europas. Dies lag daran, dass das französische Gebiet in der Antike von den Römern stark besiedelt war und deren Kultur auch nach dem Untergang des Römischen Reiches im Mittelalter weiterhin existierte. Seitdem entwickelte sich Frankreich zum Zentralstaat und stieg nach dem Dreißigjährigen Krieg zur dominierenden politischen Vormacht Europas auf. Unter „Sonnenkönig“ Ludwig XIV. erreichte die absolutistische Monarchie ihren Höhepunkt. Seine Herrschaft war geprägt von der Unterdrückung der Protestanten und der uneingeschränkten Alleinherrschaft. Nach seinem Tod 1715 ließen die Verfolgungen der Protestanten nach und geistige Ideen der Aufklärung konnten sich schneller verbreiten. Salons und Lesegesellschaften, in denen sich Gelehrte und Dichter zusammensetzten, entstanden. Staatstheorien Unter den französischen Aufklärern zählt Montesquieu zu den einflussreichsten. Er setzte sich für die konstitutionelle Monarchie ein und griff die Idee der Gewaltenteilung von John Locke auf. Er dehnte diese Modell mit dem Zusatz aus, dass der Staat in Legislative, Judikative und Exekutive getrennt sein soll. Auch Voltaire brachte die englischen Ideen der Aufklärung nach Frankreich. Er kritisierte ebenso den Machtmissbrauch des Absolutismus und die Eingriffe der Kirche ins politische Leben. Voltaire suchte allerdings weiterhin die Nähe des Adels und der Könige, während Montesquieu mehr auf die Ebene des Volkes einging. Auf philosophischer Ebene machte sich Jean-Jacques Rosseau einen berühmten Namen, da er in seinem Du Contrat Social das Gottesgnadentum in Frage stellte, den allgemeinen Wille des Gemeinwohls betonte und daher als Wegbereiter von Demokratie und Volkssouveränität gilt. 1789 wurden diese Theorien zur wichtigen Grundlage der Französischen Revolution. Aufklärung in Deutschla Aufklärung in Deutschland Anders als Frankreich und England existierte Deutschland im 18, Jahrhundert noch nicht als einheitliches Staatsgebilde, sondern war unter dem Namen Heiliges Römisches Reich in über 300 Fürstentümer unterteilt. Nach der Reformation und dem Dreißigjährigen Krieg war das Reich in verschiedene Konfessionen zersplittert. Durch den Augsburger Religionsfrieden konnte jeder Fürst über den Glauben in seinem Territorium selbst bestimmen. In allen deutschen Kleinstaaten war der Absolutismus weiterhin vorherrschend. Eine Ausnahme unter diesen Staaten war das protestantische Brandenburg-Preußen. König Friedrich II. hatte Preußens Territorium durch den Siebenjährigen Krieg auf Kosten Österreichs erweitert und erließ dann innenpolitische Reformen. Er interessierte sich für die Theorien des französischen Philosophen Voltaires und wollte dessen Ideen in die politische Praxis umsetzen. Mit der Einführung des Aufgeklärten Absolutismus machte Friedrich II. Preußen schließlich zum Zentrum der deutschen Aufklärung. Der berühmteste deutsche Aufklärer war Immanuel Kant. Er schuf neue Perspektiven der Philosophie und setzte den Verstand, durch den der Mensch selbst denken solle, in den Mittelpunkt. Folgen Die Ideen der Aufklärung führten zu folgenreichen Veränderungen im geistigen und gesellschaftlichen Leben Europas. Nachdem sich Frankreich durch die hohen Verluste im Siebenjährigen Krieg und amerikanischen Unabhängigkeitskrieg verschuldet hatte, kam es 1789 – beeinflusst von der Aufklärung – zum Ausbruch der Französischen Revolution. Damit wurde die Ständegesellschaft abgeschafft, die Bauern aus ihrer Leibeigenschaft befreit und eine liberale Verfassung eingeführt. Dies wurde später zum Vorbild für andere europäische Staaten. 1776 wurde in Amerika mit der Unabhängigkeitserklärung der Grundstein für die Gründung der USA gelegt. Damit gab es nun erstmals einen demokratischen Staat, der auf Volkssouveränität aufbaute. Auf wirtschaftlicher Ebene gelang dem Freihandel durch die Lehre von Adam Smith der Durchbruch. Nach den Napoleonischen Kriegen versuchten europäische Monarchen auf dem Wiener Kongress 1815 zunächst, die alte absolutistische Ordnung zu restaurieren. Neue aufkommende Proteste im deutschen Vormärz und in der Revolution 1848 führten aber langfristig zum Durchbruch von Demokratie und Volkssouveränität, die Grundpfeiler der heutigen Europäischen Union sind. Hast du noch weitere Fragen zu diesem Thema? Wenn nicht, bitte diese Frage abschließen:)

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  • Kann jmd . mir darüber was erklären da ich nichts in Büchern versteh & im Internet erst recht nicht. Bitte?

    Der Calvinismus (auch Kalvinismus) ist eine theologische Bewegung, die auf den Lehren des in der Republik Genf arbeitenden französischen Reformators Johannes Calvin beruht. Also eine theologische Richtung so wie katholisch oder evangelisch. In dem Fall eben "reformiert" Wie bei allen Richtungen, die aus der Reformation hervorgingen, gehören drei der vier Soli (lateinisch für allein) zur Basis des Calvinismus: sola scriptura – allein die Schrift ist die Grundlage des christlichen Glaubens (nicht die Tradition) solus Christus – allein Christus (nicht die Kirche) hat Autorität über Gläubige sola fide – allein durch den Glauben wird der Mensch gerechtfertigt (nicht durch gute Werke) sola gratia gehört bei Calvin jedoch nicht dazu! Es hängt nicht von der Gnade Gottes ab, ob man errettet wird oder nicht, sondern ist vorherbestimmt durch Gott. Dann würd ich dir raten auf Wikipedia unter "die fünf Punkte des Calvinismus" nochmal nachzulesen was den Calvinismus von anderen Reformationslehren (Luther, Zwingli etc.) unterscheidet. Wenn du dort etwas nicht verstehst frag bitte nochmal spezifisch nach ;) https://de.wikipedia.org/wiki/Calvinismus

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  • kann mir jemand bitte den krieg zwischen israel und palestina erklären und wieso die überhauot krieg führen? & welche religionen zu welchem land gehören.

    Warum gibt es überhaupt einen Konflikt im Nahen Osten? Um das zu verstehen, müssen wir einen Blick zurückwerfen, in das Jahr 70 unserer Zeitrechnung. Die Römer zerstörten damals den Tempel der Juden in Jerusalem. Die Juden wurden vertrieben und über die ganze Welt verstreut. Diese Vertreibung nennt man Diaspora. Über Jahrhunderte wurden die Juden in vielen Ländern verfolgt. Gleichzeitig wuchs in ihnen der Wunsch nach einem eigenen Staat. In dem Land, in dem sie früher lebten: Palästina. Doch dort wohnten mittlerweile mehrheitlich Araber, die man heute Palästinenser nennt. Nach dem Ersten Weltkrieg genehmigte Großbritannien, das zu dieser Zeit Palästina verwaltete, die Einwanderung der Juden. Die Situation spitzte sich nach dem Holocaust im Zweiten Weltkrieg zu. Hunderttausende Juden aus aller Welt emigrierten nach Palästina. Der Nahostkonflikt spaltet Palästina  Die UN beschloss daraufhin die Teilung Palästinas in zwei Staaten. Einen Staat für die eingewanderten Juden und einen für die arabischen Einwohner. Die Araber empfanden das als ungerecht. Als am 14. Mai 1948 die britische Verwaltung endete und der Staat Israel ausgerufen wurde, erfüllte sich für Juden endlich der Traum vom eigenen Staat.  Doch die Freude war nur kurz. Schon in derselben Nacht, griffen die arabischen Nachbarstaaten Israel an. Weil Israel über moderne Waffen und eine hohe Motivation verfügte, seinen Staat zu verteidigen, gewann es diesen Krieg. Israel vergrößerte so sein Territorium. Hunderttausende Palästinenser flüchteten in arabische Nachbarländer, den Gazastreifen und das Westjordanland. Israel baut Territorium weiter aus Am Ende diesen Krieges, 1949, kam es zu einem Waffenstillstand entlang der sogenannten Grünen Linie. Doch in den Folgejahren gab es weitere Kriege, bei denen Israel stets die Oberhand behielt. Nach dem Sechstagekrieg, 1967, besetzte Israel auch das Westjordanland und den Gaza-Streifen. Die umzäunten jüdischen Siedlungen, die daraufhin dort gebaut wurden, zerstückelten das Territorium der Palästinenser. Zahlreiche folgende Kriege führten zu Terroranschlägen durch radikale palästinensische Vereinigungen wie die Hamas. Keine Hoffnung für ein Ende des Nahostkonflikts in Sicht Um sich vor Angriffen zu schützen begann Israel 2003 mit dem Bau  einer Sperranlage, um das von Palästinensern bewohnte Westjordanland. Die Sperranlage verlief jedoch nicht auf der Grünen Linie, sondern nahm den Palästinensern weitere Teile ihres Landes weg. 2005 räumte Israel den Gaza-Streifen. Zwei Jahre später ergriff die Hamas dort die Macht. Seither kam es abermals zu Gewaltausbrüchen. Nach Jahrzehnten der Gewalt im Nahen Osten ist eine friedliche Lösung des Konflikts auch heute noch nicht in Sicht.

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  • Was sind Sunniten und Schiiten und was ist der Unterschied zwischen den beiden?

    Die weltweite islamische Religionsgemeinschaft teilt sich in mehrere Gruppen, von denen die der Sunniten die mit Abstand größte ist: Etwa 90 Prozent der Muslime weltweit gehören ihr an. Es gibt allerdings mehrere Staaten, in denen Muslime mit schiitischem Glauben die Mehrheit darstellen: Iran (92 Prozent), Aserbaidschan und Bahrain (je 70 Prozent). Große Teile der Bevölkerung stellen Schiiten im Libanon (35 bis 50 Prozent), im Jemen (etwa 37 Prozent), in Kuwait (20 bis 30 Prozent), in Syrien (etwa 17 Prozent), in den Vereinigten Arabischen Emiraten (bis zu 20 Prozent) und in Saudi-Arabien (etwa zehn Prozent). Im Irak zählen etwa zwei Drittel der Bevölkerung zu den Schiiten, ein Drittel zu den Sunniten. Nicht-Muslime machen nur etwa drei Prozent aus. Die Muslime sind hier überwiegend Araber. Der Anteil der arabischen Sunniten liegt bei 15 bis 20 Prozent. Dem sunnitischen Glauben gehören hier auch die meisten Kurden an. Die übrigen Einwohner sind vor allem Turkmenen, Jesiden, chaldäische, armenische und aramäische Christen. Schiiten Der Begriff Schiiten bezieht sich auf die Schia Ali, die Partei von Ali Ibn Abi Talib, einem Cousin und Schwiegersohn des Propheten Mohammed. Ali übernahm nach dem Tod der ersten drei Nachfolger des Religionsgründers Mohammed im 7. Jahrhundert als vierter weltlicher und geistiger Führer ( Kalif) die Leitung der noch jungen islamischen Gemeinde. Die Schiiten betrachten ihn als den damals einzigen legitimen Nachfolger Mohammeds. Sie traten dafür ein, dass nur ein Familienangehöriger des Propheten - also Ali und seine Söhne, die Enkel Mohammeds - dessen Nachfolge antreten durften. Die Mehrheit der Muslime dagegen forderte die Wahl eines Anführers aus dem Stamme Mohammeds, der kein Familienmitglied des Propheten sein musste. Diese Gruppe, die als Sunniten (s.u.) bezeichnet wird, setzte nach dem Tod Mohammeds (632) zuerst die Wahl des Mohammed-Vertrauten Abu Bakr zum ersten Kalifen durch, auf den Umar Ibn al-Chattab und Uthman Ibn Affan folgten. Aus Sicht der Schiiten waren diese Kalifen unrechtmäßig. Erst im Jahre 656 konnte Ali zum Kalifen gewählt werden. Er wurde während der Streitigkeiten und Kämpfe um die Führung der islamischen Gläubigen allerdings im Jahre 661 ermordet. Sein Sohn Hasan, ein Enkel des Propheten, hätte nach der Überzeugung der Schiiten sein Nachfolger werden müssen. Er ließ seine Ansprüche allerdings zugunsten seines militärisch überlegenen sunnitischen Konkurrenten Muawiya ibn Abu Sufyan fallen. Auch Hasans Bruder Hussein wurde von den Sunniten nicht anerkannt. 680 starb er bei einer Schlacht zwischen seinen Anhängern und den Truppen des sunnitischen Umayyaden-Kalifen Jasid I. Hussein wurde damit zum schiitischen Märtyrer. Seinen Todestag begehen die Schiiten als wichtigen Trauertag. Da die Schiiten keinen leiblichen Nachfahren Mohammeds als weltlichen Führer durchsetzen konnten, entwickelten die Schiiten das Konzept der geistlichen Herrschaft durch einen Imam. Die weltliche Herrschaft der Kalifen bei den Sunniten erkennen sie nicht an. Die schiitischen Imame stammten aus der Familie von Ali und waren über ihre Mutter Fatima, die Tochter Mohammeds, Nachfahren des Propheten. Die Grabstätten von Ali Ibn Abi Talibs in Nadschaf und von Hussein in der Stadt Kerbala gehören zu den bedeutendsten Heiligtümern der Schiiten. Die Schiiten haben sich in verschiedene Gruppen aufgespalten, die sich vor allem in der Zahl der als unfehlbar anerkannten Nachfahren und Nachfolger Mohammeds (Imame) unterscheiden: Die Imamiten (Zwölfer-Schiiten) leben hauptsächlich im Iran, Irak und im Libanon. Der zwölfte Imam lebt ihrem Glauben zufolge im Verborgenen, wird am Ende der Welt als "Mahdi" auftreten und ein Reich des Friedens errichten. Darüber hinaus gibt es die Ismailiten (Siebener-Schiiten) in Syrien, Afghanistan, Pakistan und Indien und die Zaiditen (Fünfer-Schiiten) im Jemen. Eine Gruppe, die gewissermaßen eine schiitische Sekte darstellt, sind die Alaviten, die hauptsächlich in Syrien, der Türkei und im Libanon leben. Sunniten Für die Mehrheit der Anhänger Mohammeds setzte sich der Brauch durch, den Führer unabhängig von seiner Abstammung zu wählen - er soll allerdings dem Stamme Mohammeds, den Quarisch, angehören. Dieser Kalif ist Richter und Heerführer. Religiöse Lehrautorität hat er für die Sunniten nicht. Für diese Sunniten ist Ali lediglich der letzte der "vier rechtmäßigen Kalifen". Die folgenden Kalifen waren umstritten. So setzte sich nach Alis Tod dessen Gegner Muawiya ibn Abu Sufyan gegen Alis Sohn Hussein durch. Muawiya, ehemals Sekretär Mohammeds, ließ sich zum Kalifen machen und führte die Erbfolge ein: Es entstand die Kalifen-Dynastie der Umayyaden. Auf diese folgten die Abbasiden- sowie Gegenkalifate wie das der Fatimiden. Das bislang letzte existierende Kalifat - das osmanische - wurde durch die türkische Regierung 1924 endgültig abgeschafft. Seitdem erhoben muslimische Könige Anspruch auf das Kalifat, konnten sich aber nicht durchsetzen.

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  • könnte mir jmd den islam erklären?

    Was genau willst du wissen. Der Islam ist eine monotheistische Religion, die im frühen 7. Jahrhundert n. Chr. in Arabien durch den Propheten Mohammed gestiftet wurde. Mit 2,0 MilliardenAnhängern ist sie nach dem Christentum (ca. 2,2 Milliarden Anhänger) heute die zweitgrößte Weltreligion. Der islam hatte 25 wichtige propheten. Der allerwichtigste war muhammed (s.w.s)

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  • ?

    Am Gründonnerstag feiert das Christentum das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern. Am folgenden Karfreitag wird des Todes Jesu am Kreuz gedacht, am Karsamstag ist Grabesruhe, und am dritten Tag, dem Ostersonntag, wird schließlich die Auferweckung Jesu von den Toten gefeiert. Eine Erklärung, die aber wenig verbreitet ist, besagt, daß das Verstecken der Eier aus der Zeit der Konvertierung der Heiden zum Christentum stammt. Die frühchristliche Kirche machte sich nicht nur heidnische Fest-Tage zunutze, die sie mit einer neuen christlichen Bedeutung versah, um die Konvertierung zu erleichtern. Mitunter wurden auch Verbote und Bestrafungen eingesetzt. Ostereier und das Heidentum - Ostara Tradition Im Falle der Ostereier besagt die Folklore, dass das Verschenken von Eiern zu Ostara, welches eine heidnische Tradition war, von der Kirche unter Strafe gestellt wurde. Wahrscheinlich, um die alten Traditionen auszurotten und nur noch die kirchlichen Bräuche zu feiern. Um sich bei der Fortsetzung dieses alten Rituals nicht erwischen zu lassen, haben die Anhänger die Eier also nicht mehr persönlich verschenkt, sondern auf den Feldern von Freunden und Familie vergraben und versteckt. Dementsprechend mußten die Ostara-Eier also gesucht werden. Was wir bis heute noch machen." passt das ?

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  • Wem wurde der Quran offenbart ?

    den Profeten Muhammed .

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  • Warum hatte das Christentum eine so große Anziehungskraft auf die Menschen im römischen Reich?

    Nun, als Kaiser Konstantin seinen pro-Christlichen Kurs begann machte das Christentum etwa 10% der Bevölkerung des römischen Reiches aus. Das ist zwar für 300 Jahre Missionierung ein guter Schnitt, aber der pro-christliche Kurs bleibt doch eine Beleidigung der restlichen 90%. Konstantin hat sich da wohl weniger in Geschichte ergeben, als das er hier wirklich Geschichte gemacht hat. Über seine Motive kann man viel streiten, genauso ob Konstantin jetzt Christ, Sonnenkultanhänger, irgendwas dazwischen oder einfach nur Machtpolitiker war. or laanger lager zeit gab es da mal eine grosse Stadt in "Bella Italia" (da hiess das Land aber noch anders^^) In dieser Stadt voller Wunder lebten viele Religionen und Kulturen friedlich beeinander! ja Kinder - Soetwas ist möglich! Dieses Phänomen wird im Allgemeinen "Akzeptanz" genannt - heute eher ein Fremdwort leider! Diese grosse Stadt der Künste, der Medizin und der Wissenschaft wurde ursprünglich von den "Römern" gebaut" - und so nannten sie ihre Stadt auch : "Rom" Sie beteten ein Pantheon an Göttern an: Götter deren konkrete Anbetung mehr als 3000 Jahre in die Vergangenheit zurückverfolgbar ist! Obwohl ihr Pantheon an Göttern immens war, scheuten sie sich niemals davor andere Religionen zu akzeptieren! Im gegenteil: Sie bauten neutrale Tempel wo jeder das anbeten konnte was er als "göttlich" ansah... sie bauten femen Göttern zB der ägyptischen "Isis" einen Tempel und jährlich feierten sie ein Fest und und bejubelten Einladungen an fremde Götter ihre schöne Stadt zu besuchen! In dieser Idylle der religiösen Akeptanz lebte auch eine Religion die sich "Judentum" nannte! Im gegnsatz zu den Römern beteten sie nur einen einzigen Gott an! Trotzdem lebten sie in Frieden mit den "Polytheisten" aufgrund der Tatsache dass im Judentum ein mythos besagte dass auch "Ungläubige bzw Polytheisten" ehrbare Menschen seien und sofern sie den "noachidischen Geboten" gehorchen als gerechte und gute Menscn galten! Die Juden akzeptierten das sie in einem polytheistischen gebiet lebten und akzeptierten den Glauben aller anderen - so wie alle anderen auch ihren Glauben akzeptierten! Doch wie es iss - und immer sein wird - die Zeiten ändern sich! Dass Auftreten eine jüdischen Splittergemeinde änderte die Situation radikal! Juden , welche glaubten dass ihr "Erlöser" an ein kreuz genagelt wurde, wollten auch in Rom sesshaft werden! Natürlich wurde ihnen zutritt gewährt! Als jüdische Gemeinde hatten sie schliesslich auch ein Anrecht auf den römischen Frieden und die gegenseitige Akzeptanz! Und so wurden sie Teil der römischen Kultur..... bis sie ihr wahrers Gesicht zeigten! Von ihren jüdischen Wurzeln trennte sie ein einziger Mann und seine politischen Ambitionen! Paulus! Ein Mann der die "Missionierung" mit einem Brenneisen in das Herz der Christen brannte! Im krassen Gegensatz zu den Wurzeln der "Christen" ( zumindest im Anfang!) versuchte diese neue Sekte nämlich mit allen Mitteln politisch aktiv und entgegen der völligen Religionsfreiheit politisch Fuss zu fassen! Eine Religion mit politischer Agitation war entstanden! Und damit war das Ende der grossartigen Geschichte der Stadt Rom bereits geschrieben! Bekannterweise hat auch Toleranz seine Grenzen! Und so wuchs recht schnell der Unmut über einen Personenkreis, welcher zwar die Religionsfreiheit für sich beanspruchte - anderen ; also den sehr toleranten Polytheisten, diese Freiheit aber absprechen wollte! Bloss weil ihre eigene Religion ihnen es verbot Bilder ihrer Gottheit zu haben, versuchten sie politisch ein Bilderverbot für die gesamt Stadt zu erreichen! Und so liebe Kinder SO nahmen die ersten Christenverfolgungen WIRKLICH ihren Lauf! Nicht die Religion wurde verfolgt - die Poiltik wurde verfolg! Wenn du keine Fragen mehr hast bitte abschließen. wenn du keine fragen mehr hast bitte abschließen.

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  • Wie ist diese Aussage im Hinblick auf den Bellum Gallicum zu bewerten. " Nicht nur die Römer haben den Krieg instrumentalisiert"

    Also das Bellum Gallicum wurde von einem hohen Offiziers Cäsars verfasst und stellt die Feldzuge desselben aus dieser Perspektive dar. Aufgrund dessen kann man das Werk nicht als neutral verstehen, sondern dient dazu, dass die Römer von dieser Sichtweise überzeugt werden. zudem dient die Darstellung auch dazu den Krieg und die damit verbundenen Ausgaben zu rechtfertigen. Viele Kriege wurden aus fadenscheinigen Begründungen begonnen und dienten eher der Landnahme oder der Mehrung des Ruhmes. Jedoch konnte man das dem Volk nur schlecht verkaufen. Denn diese mussten den krieg bezahlen und die Soldaten stellen. Deshalb war eine bessere Begründung wichtig, um den Rückhalt des Volkes zu gewährleisten Solche Instrumentalisierungen hat man die gesamte Menschheitsgeschichte durch. So kann man die Eroberung Amerikas nehmen. Diese diente offiziell dazu, die Heiden zu bekehren und ihnen den wahren Glauben zu bringen. Dadurch wollte man ihre Seelen retten und den christlichen Glauben in die Welt tragen. Jedoch war den Machthabern, besonders den Spaniern und Portugiesen bewusst, weile Schätze in Amerika auf sie warteten. Jedoch hätte man mit der Aussicht auf Reichtum keinen Krieg rechtfertigen können

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  • kann mir jemand was über die blockbildung: Integration in den Blöcken erzählen? schreibe am Montag eine klassenarbeit darüber!

    Meinst du Wirtschftlich oder politisch. Die Integration in zwei Staatenblöcke bestimmte die deutsche Geschichte nach 1945. Unter dem Begriff Blockintegration versteht man den Prozess der Einbindung der beiden deutschen Staaten in die im Kalten Krieg gegeneinanderstehenden und durch den Eisernen Vorhang getrennten weltweiten Staatenblöcke. Die vier Besatzungszonen der Alliierten in Deutschland und Österreich Die DDR wurde seit dem Ende des Krieges immer stärker in den entstehenden Block der Staaten mit einer sozialistischen Gesellschaftsordnung unter Führung der Sowjetunion eingebunden. Diesen Block der sozialistischen Staaten nannte man im Westen auch Ostblock. Die BRD wiederum integrierte sich immer deutlicher in das westliche Bündnis unter Führung der USA. Es umfasste Staaten mit einer kapitalistischen Gesellschaftsordnung, die eine freiheitlich-demokratische Grundordnung besaßen. Bei den Staatenblöcken handelte es sich um Bündnisse befreundeter und eng zusammenarbeitender Staaten. Die Zusammenarbeit der Staaten wurde durch bilaterale Verträge geregelt und vollzog sich in internationalen Organisationen und Institutionen. Die gegensätzliche internationale Orientierung der späteren DDR und der BRD zeichnete sich nicht erst nach der Gründung der beiden deutschen Staaten im Jahre 1949 ab. Der etwa 1947 beginnende Kalte Krieg machte auch um Deutschland keinen Bogen. Als im Frühjahr 1948 der sowjetische Militärgouverneur aus dem Alliierten Kontrollrat auszog, in dem Vertreter der vier Siegermächte seit Kriegsende über eine gemeinsame Deutschlandpolitik berieten, verringerten sich die Möglichkeiten für eine einheitliche Entwicklung Deutschlands gravierend. Mit den nun einsetzenden Vorbereitungen zur Gründung der BRD und der DDR begann auch deren Einbindung in die entgegengesetzten Staatenblöcke. Schau mal ob dir das reicht. Super bitte vergiß nicht abzuschließen.

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  • Wie ist Kalter Krieg definiert?

    Anspannung.

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  • Warum heißt der kalte Krieg kalten Krieg und was ist da genau passiert warum mochten sich die USA und die UdSSR nicht .

    Es standen sich zwei Ideologien gegenüber einmal der Kommunismus bzw. Stalinismus in der Sowjetunion und auf der anderen Seite Demokratie und Kapitalismus in den USA Bzw. im Westen kalt, da es nie direkt bzw. wirklich zum Krieg kam, sondern lediglich zu stellvertreterkriegen und scharfen Anfeindungen sowie Drohungen und Blockaden es stand sehr oft kurz vor dem dritten Weltkrieg, jedoch so weit kam es bekanntermaßen nie. Falls deine Frage beantwortet ist, darfst du das gerne oben rechts markieren ;).

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  • Welche Bedeutung hatte der Koreakrieg ?

    Im Koreakrieg, der von 1950 bis 1953 dauerte, standen sich zwei Staaten mit unterschiedlicher Gesellschaftsordnung gegenüber, die auch in unterschiedliche Blocksysteme eingebunden waren: die Demokratische Volksrepublik Korea im Norden und die Republik Korea im Süden der koreanischen Halbinsel. Zudem waren das kommunistische China auf Seiten Nordkoreas und die USA auf Seiten Südkoreas in den Krieg verwickelt. Der Krieg wurde mit großer Grausamkeit geführt und forderte mehrere Millionen Opfer, auch auf Seiten der Zivilbevölkerung. Die Teilung Koreas und der wechselvolle Verlauf des Koreakrieges sind nur im Zusammenhang mit dem Ost-West-Konflikt zwischen der Sowjetunion und ihren Verbündeten einerseits und den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten andererseits zu verstehen. Im Ergebnis des Koreakrieges wurde auf der Welt das Wettrüsten verstärkt, und der Kalte Krieg nahm an Intensität zu.

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  • was ist das Besondere an Bismarcks Außenpolitik?

    Bismarcks Bündnissystem Bismarck erklärte nach der Reichsgründung mehrfach, das Reich sei "saturiert": Von seinen Nachbarn müsste es nicht als potentieller Aggressor gefürchtet werden. Durch die Annexion Elsass-Lothringens hatte Deutschland sich allerdings Frankreich dauerhaft zum Gegner gemacht. Während es der deutschen Politik um den Erhalt und die Sicherung der neuen Reichsgrenzen ging, strebte Frankreich nach Rückgewinnung der 1871 verlorenen Gebiete. Von diesem unüberbrückbaren Gegensatz ausgehend und um das junge Deutsche Reich vor einem möglicherweise existenzbedrohenden Krieg zu bewahren, zielte Bismarcks Außenpolitik von Anfang an darauf, Frankreich zu isolieren und Koalitionen der Großmächte gegen Deutschland zu verhindern. Bismarcks Bündnispolitik war auch deshalb erfolgreich, weil die starken Interessengegensätze der Kolonialmächte Frankreich, Russland und Großbritannien außerhalb Europas vorerst gegen Deutschland gerichtete Koalitionen verhinderten. Den Argwohn, mit dem die älteren europäischen Mächte das Deutsche Reich seit 1871 beobachteten, suchte Bismarck zu beschwichtigen, indem er eine Politik des europäischen Ausgleichs betrieb. Den Höhepunkt dieser Politik stellte 1878 der Berliner Kongress dar, der die akute Gefahr eines europäischen Kriegs vorerst bannte. Bismarcks Bündnissystem Bismarck erklärte nach der Reichsgründung mehrfach, das Reich sei "saturiert": Von seinen Nachbarn müsste es nicht als potentieller Aggressor gefürchtet werden. Durch die Annexion Elsass-Lothringens hatte Deutschland sich allerdings Frankreich dauerhaft zum Gegner gemacht. Während es der deutschen Politik um den Erhalt und die Sicherung der neuen Reichsgrenzen ging, strebte Frankreich nach Rückgewinnung der 1871 verlorenen Gebiete. Von diesem unüberbrückbaren Gegensatz ausgehend und um das junge Deutsche Reich vor einem möglicherweise existenzbedrohenden Krieg zu bewahren, zielte Bismarcks Außenpolitik von Anfang an darauf, Frankreich zu isolieren und Koalitionen der Großmächte gegen Deutschland zu verhindern. Bismarcks Bündnispolitik war auch deshalb erfolgreich, weil die starken Interessengegensätze der Kolonialmächte Frankreich, Russland und Großbritannien außerhalb Europas vorerst gegen Deutschland gerichtete Koalitionen verhinderten. Den Argwohn, mit dem die älteren europäischen Mächte das Deutsche Reich seit 1871 beobachteten, suchte Bismarck zu beschwichtigen, indem er eine Politik des europäischen Ausgleichs betrieb. Den Höhepunkt dieser Politik stellte 1878 der Berliner Kongress dar, der die akute Gefahr eines europäischen Kriegs vorerst bannte. Frage geklärt?

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  • Welche Ursachen für den Koreakrieg sieht der US Präsident Truman ? Welche Ursachen für den Koreakrieg sieht der stellvertretende sowjetische Außenminister Gromyko? Kann mir Jemand helfen ?

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  • Koreakrieg.

    https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/geschichte/artikel/der-koreakrieg

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  • Kann diese vier Ereignisse jemand nach zeitlicher Reihenfolge sortieren: -Reformen im Ostblock -Risse im eisernen Vorhang -Reformpolitik Gorbatschow -"Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben."

    1. Reformpolitik Gorbatschows 2. Reformen im Ostblock 3. Wer zu spät ... (Okt. 89) 4. Risse im Eisernen Vorhang Nov. 89) Reformpolitik Gorbatschows ab 1985, Reformen im Ostblock beginnen in Polen und Ungarn Anfang 1989.

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  • was ist eine koalition?

    Bei einer Koalition arbeiten mehrere Parteien zusammen um die Mehrheit zu haben . Wenn zum Beispiel die SPD 45% bei einer Wahl erreicht und sagen wir die grünen haben 8% erreicht. Dann tuen sich beide Parteien zusammen und reden darüber was sie erreichen wollen. Wenn es dann um Abstimmungen zu Gesetzen usw kommt , können die beiden zusammen halten und mit ihren 53% fast jede Abstimmung gewinnen

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  • Können sie mir die Vorgeschichte des Koreakrieges kurz zusammenfassen ?

    Seit Beginn des 20. Jahrhunderts war die koreanische Halbinsel faktisch eine Kolonie Japans geworden. Japan war als eine der Achsen-Mächte im Zweiten Weltkrieg mit Deutschland verbündet. Während des Krieges setzte sich Japan im pazifischen Seekrieg vor allem mit den USA auseinander, die das Land 1945 auch zur bedingungslosen Kapitulation zwangen. Die Teilung Koreas in zwei Staaten war eine direkte Folge des Zweiten Weltkrieges und des beginnenden Kalten Krieges. Nach dem Zusammenbruch Japans besetzten 1945 sowjetische Truppen den nördlichen Teil und amerikanische Truppen den südlichen Teil Koreas. Die Demarkationslinie war willkürlich am 38. Breitengrad gezogen worden. Ähnlich wie in Deutschland führte die Teilung und militärische Besetzung durch Siegermächte mit so unterschiedlichen Gesellschaftsordnunge wie es die Sowjetunion einerseits und die USA andererseits waren, auch in Korea zu gegensätzlichen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in den beiden Teile des Landes: Die USA richteten im Süden des Landes zunächst eine Militärregierung ein. Im Norden hingegen begannen unter dem Schutz sowjetischer Truppen die koreanischen Kommunisten mit dem Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft. Die alliierten Siegermächte hatten sich noch während des Zweiten Weltkrieges auf einen einheitlichen und unabhängigen Staat Korea geeinigt. Alle Bemühungen zur Verwirklichung wurden aber, als sich 1946 der Kalte Krieg und die Ost-West-Spaltung abzeichneten, fallen gelassen. Von der UNO anberaumte freie Wahlen unter internationaler Aufsicht konnten 1948 nur im Süden des Landes stattfinden. Im Norden wurden dagegen Wahlen nach Einheitslisten abgehalten, die nur die Wahl zwischen Mitgliedern der tonangebenden Kommunisten zuließen. Im August 1948 wurde dann die Republik Korea gegründet, die meist als Südkorea bezeichnet wird. Im September folgte dann die Gründung der Demokratische Volksrepublik Korea nach, die mehr als Nordkorea bekannt ist. Die USA und die Sowjetunion begannen danach langsam, ihre Truppen abzuziehen. Nun bestanden also auf der koreanischen Halbinsel zwei unabhängige Staaten. Diese repräsentierten gegensätzliche Gesellschaftsordnungen, waren in die unterschiedlichen gegnerischen Staatenblöcke des Kalten Krieges eingebunden und von Anbeginn ihrer Existenz miteinander verfeindet. Damit waren Konflikte vorprogrammiert. Das war die Überschreitung der Demarkationslinie durch die Nordkoreaner. Das weiß ich leider micht.

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  • Wer war er?Was hat er getan?-Lebenslauf?

    Martin Luther King jr. (* 15. Januar 1929 in Atlanta als Michael King jr.;† 4. April 1968 in Memphis, Tennessee) war ein US-amerikanischer Baptistenpastor und Bürgerrechtler. Er gilt als einer der herausragenden Vertreter im Kampf gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit und war zwischen Mitte der 1950er und Mitte der 1960er Jahre der bekannteste Sprecher der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung (Civil Rights Movement). Er propagierte den zivilen Ungehorsam als Mittel gegen die politische Praxis der Rassentrennung (Racial segregation) in den Südstaaten der USA und nahm an entsprechenden Aktionen teil. Wesentlich durch Kings Einsatz und Wirkkraft ist das Civil Rights Movement zu einer Massenbewegung geworden, die schließlich erreicht hat, dass die Rassentrennung gesetzlich aufgehoben und das uneingeschränkte Wahlrecht für die schwarze Bevölkerung der US-Südstaaten eingeführt wurde. Wegen seines Engagements für soziale Gerechtigkeit erhielt er 1964 den Friedensnobelpreis. Am 4. April 1968 wurde King bei einem Attentat in Memphis erschossen.

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  • Wer war Martin Luther King .

    ein baptistenpastor und bürgerrechlter, der sich für gegen die unterdrückung und soziale ungerechtigkeit aussprach.

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  • Hat jmd Infos darüber? Martin Luther King? Die USA als Einwanderungsland Rassendiskriminierung.

    Rassismus in den Vereinigten Staaten hat eine jahrhundertelange und vielfältige Geschichte. Vom 17. Jahrhundert, in der Epoche der 13 Kolonien, bis in die 1960er Jahre genossen US-Amerikaner europäischer Herkunft, insbesondere WASPs, exklusive Vorrechte in den Bereichen Erziehung, Einwanderung, Stimmberechtigung, Staatsbürgerschaft, Landerwerb und strafrechtliche Verfahren. Afroamerikaner wurden bis 1865 vor allem in den Südstaaten als Sklaven gehalten und waren auch nach der Abschaffung der Sklaverei den Vorschriften der Rassentrennung unterworfen. Nicht-protestantische Einwanderer aus Europa, insbesondere Iren, Polen und Italiener wurden in der amerikanischen Gesellschaft vielfach ausgeschlossen und galten nicht als „vollständig weiß“. Auch asiatische Amerikaner und „Hispanics“ bzw. „Latinos“, d. h. Immigranten und deren Nachkommen aus spanisch- und portugiesischsprachigen Ländern Amerikas, sehen sich Erscheinungen des Rassismus ausgesetzt. Die Geschichte der Afroamerikaner beginnt mit der Ankunft der ersten Sklaven in den europäischen Kolonien, aus denen die Vereinigten Staaten 1776 hervorgegangen sind. In großer Zahl gelangten afrikanische Sklaven aufs nordamerikanische Festland, nachdem in den südlichen Kolonien Plantagenökonomien entstanden, die äußerst profitabel waren, deren Bedarf an Arbeitskräften durch einheimische Lohnarbeiter aber nicht gedeckt werden konnte. Die wirtschaftlichen und politischen Gegensätze zwischen den Nordstaaten, die die Sklaverei von 1776 an in vielen Einzelschritten aufgegeben hatten, und den Südstaaten, die daran festhielten, gipfelten 1861 im Sezessionskrieg, der für die die Sklaverei zulassenden Südstaaten mit einer Niederlage endete. Die Befreiung aller noch verbliebenen Sklaven folgte 1865. Die Abschaffung des Sklavenhandels und der Sklaverei führte zunächst weder in den Nord- noch in den Südstaaten zu einer rechtlichen oder gar faktischen Gleichstellung der Afroamerikaner. Vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1960er Jahre bestand in den USA ein umfassendes System der Segregation, durch das Afroamerikaner gegenüber Weißen in fast allen Lebensbereichen benachteiligt waren. Grundlegende Veränderungen – die Abschaffung der Segregation und eine rechtliche Gleichstellung – konnte die afroamerikanische Minderheit erst in der Mitte der 1950er Jahre entstandenen Bürgerrechtsbewegung erkämpfen. Viele Probleme – besonders die wirtschaftliche und Bildungsbenachteiligung der Afroamerikaner, ihre Diskriminierung im Alltag und die White Supremacy-Ideologie – sind jedoch bestehen geblieben und beschäftigen die amerikanische Gesellschaft bis heute. Er gilt als einer der herausragenden Vertreter im Kampf gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit und war zwischen Mitte der 1950er und Mitte der 1960er Jahre der bekannteste Sprecher der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung (Civil Rights Movement). Er propagierte den zivilen Ungehorsam als Mittel gegen die politische Praxis der Rassentrennung (Racial segregation) in den Südstaaten der USA und nahm an entsprechenden Aktionen teil. Wesentlich durch Kings Einsatz und Wirkkraft ist das Civil Rights Movement zu einer Massenbewegung geworden, die schließlich erreicht hat, dass die Rassentrennung gesetzlich aufgehoben und das uneingeschränkte Wahlrecht für die schwarze Bevölkerung der US-Südstaaten eingeführt wurde. Wegen seines Engagements für soziale Gerechtigkeit erhielt er 1964 den Friedensnobelpreis. Am 4. April 1968 wurde King bei einem Attentat in Memphis erschossen.

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  • Was bedeutet Fremdherrschaft für die beherrschten Völker ?

    Nachteile aus Sicht der Kolonien: -Versklavung -Ausbeutung der Landschaft -Unterdrückung der einheimischen Sprache, Kultur und Religion -Rassentrennung/Rassismus -Unterdrückung der eigenen Entwicklung.

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  • hellou,habt ihr einige Infos zu Martin Luther King.Biografie,Lebenslauf undso

    Martin Luther King jr. (* 15. Januar 1929 inAtlanta als Michael King jr.;[1] † 4. April 1968 inMemphis, Tennessee) war ein US-amerikanischer Baptistenpastor undBürgerrechtler. Er gilt als einer der herausragenden Vertreter im Kampf gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit und war zwischen Mitte der 1950er und Mitte der 1960er Jahre der bekannteste Sprecher der US-amerikanischenBürgerrechtsbewegung (Civil Rights Movement). Er propagierte den zivilen Ungehorsam als Mittel gegen die politische Praxis der Rassentrennung (Racial segregation) in den Südstaaten der USA und nahm an entsprechenden Aktionen teil. Wesentlich durch Kings Einsatz und Wirkkraft ist das Civil Rights Movement zu einer Massenbewegung geworden, die schließlich erreicht hat, dass die Rassentrennung gesetzlich aufgehoben und das uneingeschränkte Wahlrecht für die schwarze Bevölkerung der US-Südstaaten eingeführt wurde. Wegen seines Engagements fürsoziale Gerechtigkeit erhielt er 1964 denFriedensnobelpreis. Am 4. April 1968 wurde King bei einem Attentat in Memphis erschossen.

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  • Sozialdarwinismus .

    Der Sozialdarwinismus ist im Grunde die Rassentrennung. Sozialdarwinismus diente während der NS Zeit als Rechtfertigung für gesellschaftliche Ungleichheiten / Ungerechtigkeiten und rassistische Theorien. Also die Selektionstheorie von Darwins Lehre wurde praktisch auf die Entwicklung von Gesellschaften übertragen. Damit hat man wirtschaftliche / soziale Entwicklung als vom Kampf der Individuen /Gruppen ums Dasein verursacht gedacht und als Grundgesetz der Geschichte angenommen. Das endete eben damit dass die Rassenlehren eine der derbsten Fehldeutungen der Evolutionstheorie waren.

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  • Welcher Methoden bedienten sich die Aufständigen?

    . Am Abend des 8. November 1923 stürmten Adolf Hitler und seine Gefolgsleute der NSDAP eine geplante Kundgebung des nationalistischen und monarchistischen Generalsstaatskommissars Gustav von Kahrs vor bürgerlich-nationalistischem Publikum im Münchner Bürgerbräukeller. Die SA umstellte das Lokal, Hitler ließ den Saal mit einem Maschinengewehr in Schach halten und verschaffte sich mit einem Pistolenschuss in die Decke Gehör. Sie erklärten die Reichsregierung für abgesetzt und verkündeten eine nationale Revolution. Noch in der Nacht trafen Kahr, Lossow und der Chef der bayerischen Landespolizei Hans Ritter von Seißer Maßnahmen zur Unterdrückung des Putsches. Am Morgen des 9. November 1923 musste Hitler erkennen, dass sein Umsturzversuch isoliert bleiben würde. Um 12 Uhr marschierten Hitlers Anhänger unter Erich Ludendorffs und Hitlers Führung vom Bürgerbräukeller ab. Hitler versuchte mit einem Marsch auf die Münchner Feldherrnhalle die Staatsgewalt an sich zu reißen. Der Aufstand endete im Kugelhagel: um 12:45 Uhr fielen unter ungeklärten Umständen Schüsse. Vier Polizisten und 16 Demonstranten kamen an diesem Tag ums Leben. Hitler entkam leicht verletzt, wurde

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  • hallo. was war das wichtigste an der franz. revolution?

    Das kommt ganz auf den Bezug an. Sehr entscheidend, auch noch für uns heute, war auf jeden Fall die Erklärung der Freiheits- und Bürgerrechte

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  • Kann mir jemand die Versklavung der indigen Bevölkerung Amerikas beschreiben? (Chrisoph Kolumbus)

    Nachdem Amerika durch Kolumbus entdeckt worden war und immer mehr europäische Eroberer und Siedler in die Neue Welt kamen, wurde zunächst die indianische Urbevölkerung gezwungen, in den Bergwerken nach Gold und Silber zu schürfen und auf den Plantagen zu arbeiten. Doch viele der Indios starben, entweder an der unmenschlichen Behandlung und harten Arbeit oder an den Krankheiten, die die Europäer einschleppten - Masern, Pocken oder Grippe Sklaven für Amerika So kam man auf die Idee, Sklaven aus Afrika nach Amerika zu bringen. Man nennt diesen Handel auch Transatlantischen Sklavenhandel, weil er über den Atlantik führte. Für den Transport wurden eigens Schiffe gebaut. In diesen Sklavenschiffen wurden oft mehrere hundert Menschen unter unwürdigsten Umständen transportiert. Auf engstem Raum angekettet und unter schlechtesten hygienischen Bedingungen starben viele Sklaven schon auf der Fahrt. Dreieckshandel Europäische Händler kamen mit Werkzeugen, Waffen und Textilien nach Afrika. Diese Güter verkauften sie in Afrika und nahmen dafür Sklaven mit. In Amerika wurden die Sklaven verkauft und dafür die Erzeugnisse aus Amerika mit nach Europa genommen: Zuckerrohr, Baumwolle, Tabak, Kaffee und Kakao. Der Handel funktionierte wie ein Dreieck, darum spricht man auch von Dreieckshandel.

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  • Situation in den USA damals und heute ( wegen Rassentrennung ).

    wann damals? vor Martin Luther King? ok. DAMALS: Im Jahr 1865 wurde zwar die Sklaverei abgeschafft, doch an der Situation der schwarzen Bevölkerung änderte sich in den Südstaaten zunächst nur wenig. Schwarze US-Bürger wurden unterdrückt, weiterhin als schlecht bezahlte Farmarbeiter beschäftigt und auch beim Wahlrecht gab es Unterschiede.

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  • Inwiefern regierte Friedrich Wilhelm VI. absulut?

    Friedrich II. und der Absolutismus Der Absolutismus bezeichnet eine Regierungsform, in der der Monarch die Macht der Stände und ihre Mitwirkung an der Regierung weitgehend ausgeschaltet hat. Mächtige Minister sanken zu reinen Befehlsempfängern herab. Es war ihnen zwar gestattet dem König politische Vorschläge zu machen, sie durften aber keine eigenen Entscheidungen treffen. Auch der mächtige Klerus wurde politisch völlig entmachtet. In dieser Herrschaftsform war der Monarch oberster Richter, sein Rechtsspruch hatte letzte Gültigkeit. Er konnte Gesetze geben und aufheben, wie er wollte und war selber nicht an diese gebunden. Der Monarch nutzte seine Herrschaftsstellung dazu aus seine Interessen mittels Gesetzen durchzusetzen. Er gab vor, die Gesetze wären von Gott erlassen und alle gläubigen Menschen müssten sich danach richten. Der Klerus war somit ein wichtiges Machtinstrument für den absolutistischen Herrscher. Unter dem Begriff Aufklärung versteht man eine im 18.Jahrhundert von gebildeten Menschen vertretene Grundeinstellung, die vom Glauben an die Vernunft in jedem Menschen geprägt ist. Aufklärer, wie zum Beispiel Voltaire und Locke, wollten ihre Mitmenschen zu Toleranz, Freiheit, Gleichheit, Frieden und irdischem Glück auf dem Wege der Wissensvermittlung erziehen. Sie vertraten die Meinung, dass die menschliche Vernunft die Quelle alles Wissens sei. Auch wollte sie vermitteln, dass der Wert eines Menschen nicht nach seinem Stand oder seiner Herkunft sondern nach seinen Möglichkeiten und Leistungen bemessen werden sollte. In der Zeit der Aufklärung entstanden Freimaurerlogen. Dort trafen sich Leute mit gleichen Interessen und gingen diesen gemeinsam nach. Die Aufklärer setzten sich auch kritisch mit der Kirche auseinander. So entstanden neue Glaubensrichtungen. Zum einen der Deismus, das heißt der Glaube an einen Gott, der die Welt vernünftig erschuf, sodass er später nicht mehr eingreifen muss, und der Atheismus, der Glaube, dass es keinen Gott gibt. Die Aufklärer forderten Bildung für alle Menschen, um oft auf Unwissen beruhende Unvernunft zu bekämpfen. 1736 zog der damals 24jährige Kronprinz Friedrich nach Schloss Rheinsberg. Weit weg von Berlins Trubel und seinem strengen Vater genoss er das Leben in vollen Zügen. Dort entwickelte sich auch sein aufgeklärtes Denken durch den Briefwechsel mit Voltaire, einem der führenden Aufklärer Frankreichs. Friedrich war der Ansicht, dass alle Menschen von Natur aus gleich seien. Als 1740 sein Vater Friedrich Wilhelm I. starb, übernahm Friedrich II. dessen Regierungsgeschäfte. Friedrich sah sich nicht als Herrscher Gottes Gnaden, sondern als „Erster Diener des Staates“. Er wollte etwas Großes und Nützliches zum Wohle seines Staates leisten. Friedrich vertrat die Ansicht, dass ein König Wissenschaften fördern, Vorbild für das Volk sein und das Leben der Bürger verbessern sollte. Kaum war er auf dem Thron, folgte ein neues Gesetz dem anderem. Die Folter wurde abgeschafft, es galt die Religionsfreiheit. Friedrich lockerte die Pressezensur, spendete Geld für Bedürftige und verbat Brutalitäten bei der Soldatenwerbung. Doch konnte ein Philosophenfürst das Land als König regieren? Da Friedrich sich sehr für Künste und Wissenschaften interessierte förderte er diese indem er zum Beispiel Akademien der Wissenschaft erneuern und Berlin ausbauen ließ. Als weitere Aufgabe sah er die Wiederbelebung des Handels nach dem Vorbild des Merkantilismus als sehr wichtig an. So förderte er unter anderem den Anbau von Seide und richtete die dafür notwendigen Handels- und Manufakturlager ein. Um die Hungersnot unter der Bevölkerung zu bekämpfen, ließ Friedrich II. Land durch Rodungen und Trockenlegungen urbar machen (zum Beispiel den Oderbruch) und ließ dort eine neue Frucht aus Amerika, die Kartoffel, anbauen. Die Fronarbeit verringerte er von sechs auf drei Tage, da er der Meinung war, erzwungene Arbeit würde die Bauern nur störrisch machen. Doch auch der absolutistische Erziehungsstil seines Vaters war an ihm nicht spurlos vorbeigegangen. Friedrich II. eröffnete sowohl den Schlesischen als auch den 7jährigen Krieg, den er nur durch einen Zufall gewann und somit Preußen neben Österreich zur 2.Großmacht in Europa machte. Friedrich dachte sich für das Waffenhandwerk geboren und strebte später nach einer unumschränkten Herrschergewalt. Er legte seine humanistischen Ideale ab und verfolgte autokratische Ziele. Friedrich fing an das Volk zu verachten, hielt es für dumm und rückständig. Auch trennte er die Arbeitsbereiche der Bürger von der Arbeit der Adligen. Bürger sollten nur Manufakturen betreiben – Handel und Militär waren Sache des Adels. Er verbot dem Adel Grundbesitz an Bürger zu verkaufen, da er ihn in Preußen behalten wollte. Als Friedrich II. am 17.08.1786 in Potsdam starb, trauerte das Volk ihm nicht nach, da es seinen König nie lieben gelernt hatte. Zusammenfassend kann man sagen, dass Friedrich II. im Laufe seiner Regierungszeit seine Persönlichkeit verändert hat. Aus seinem aufgeklärten Denken am Anfang seiner Regierungszeit wurde ein absolutistischer, autokratischer Herrschaftsstil.

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  • Hilfe zur Aufklärung.

    Um 1700 setzte in Europa ein tiefgreifender Wandel des geistigen und gesellschaftlichen Lebens ein. Seitdem sich die katholische Kirche durch die Reformation 1517 in verschiedene Konfessionen gespalten hatte, kam es andauernd zu Religions- und Bürgerkriegen. Gebildete Menschen setzten sich daher für Religionsfreiheit ein und weiteten ihre Forderungen schließlich auf die Denk- und Meinungsfreiheit aus. Beeinflusst wurden diese Ideen von der Epoche der Renaissance. Auch der vorherrschende Absolutismus wurde von vielen Aufklärern in Frage gestellt, weil die Herrscher ihre Macht mit dem Gottesgnadentum rechtfertigten. Anstelle des christlichen Glaubens traten durch das Zeitalter der Aufklärung die Forderungen nach Vernunft, Freiheit und Tugend in den Vordergrund. Die Ideen der Aufklärung entstammten der antiken griechischen und römischen Philosophie und wurden zur wichtigen Grundlage der Französischen Revolution 1789. Frankreich galt im 18 Jahrhundert unter dem Namen Ancien Regime als kulturelles Zentrum Europas. Dies lag daran, dass das französische Gebiet in der Antike von den Römern stark besiedelt war und deren Kultur auch nach dem Untergang des Römischen Reiches im Mittelalter weiterhin existierte. Seitdem entwickelte sich Frankreich zum Zentralstaat und stieg nach dem Dreißigjährigen Krieg zur dominierenden politischen Vormacht Europas auf. Unter „Sonnenkönig“ Ludwig XIV. erreichte die absolutistische Monarchie ihren Höhepunkt. Seine Herrschaft war geprägt von der Unterdrückung der Protestanten und der uneingeschränkten Alleinherrschaft. Nach seinem Tod 1715 ließen die Verfolgungen der Protestanten nach und geistige Ideen der Aufklärung konnten sich schneller verbreiten. Salons und Lesegesellschaften, in denen sich Gelehrte und Dichter zusammensetzten, entstanden. Staatstheorien Unter den französischen Aufklärern zählt Montesquieu zu den einflussreichsten. Er setzte sich für die konstitutionelle Monarchie ein und griff die Idee der Gewaltenteilung von John Locke auf. Er dehnte diese Modell mit dem Zusatz aus, dass der Staat in Legislative, Judikative und Exekutive getrennt sein soll. Auch Voltaire brachte die englischen Ideen der Aufklärung nach Frankreich. Er kritisierte ebenso den Machtmissbrauch des Absolutismus und die Eingriffe der Kirche ins politische Leben. Voltaire suchte allerdings weiterhin die Nähe des Adels und der Könige, während Montesquieu mehr auf die Ebene des Volkes einging. Auf philosophischer Ebene machte sich Jean-Jacques Rosseau einen berühmten Namen, da er in seinem Du Contrat Social das Gottesgnadentum in Frage stellte, den allgemeinen Wille des Gemeinwohls betonte und daher als Wegbereiter von Demokratie und Volkssouveränität gilt. 1789 wurden diese Theorien zur wichtigen Grundlage der Französischen Revolution. Aufklärung in Deutschla Aufklärung in Deutschland Anders als Frankreich und England existierte Deutschland im 18, Jahrhundert noch nicht als einheitliches Staatsgebilde, sondern war unter dem Namen Heiliges Römisches Reich in über 300 Fürstentümer unterteilt. Nach der Reformation und dem Dreißigjährigen Krieg war das Reich in verschiedene Konfessionen zersplittert. Durch den Augsburger Religionsfrieden konnte jeder Fürst über den Glauben in seinem Territorium selbst bestimmen. In allen deutschen Kleinstaaten war der Absolutismus weiterhin vorherrschend. Eine Ausnahme unter diesen Staaten war das protestantische Brandenburg-Preußen. König Friedrich II. hatte Preußens Territorium durch den Siebenjährigen Krieg auf Kosten Österreichs erweitert und erließ dann innenpolitische Reformen. Er interessierte sich für die Theorien des französischen Philosophen Voltaires und wollte dessen Ideen in die politische Praxis umsetzen. Mit der Einführung des Aufgeklärten Absolutismus machte Friedrich II. Preußen schließlich zum Zentrum der deutschen Aufklärung. Der berühmteste deutsche Aufklärer war Immanuel Kant. Er schuf neue Perspektiven der Philosophie und setzte den Verstand, durch den der Mensch selbst denken solle, in den Mittelpunkt. Folgen Die Ideen der Aufklärung führten zu folgenreichen Veränderungen im geistigen und gesellschaftlichen Leben Europas. Nachdem sich Frankreich durch die hohen Verluste im Siebenjährigen Krieg und amerikanischen Unabhängigkeitskrieg verschuldet hatte, kam es 1789 – beeinflusst von der Aufklärung – zum Ausbruch der Französischen Revolution. Damit wurde die Ständegesellschaft abgeschafft, die Bauern aus ihrer Leibeigenschaft befreit und eine liberale Verfassung eingeführt. Dies wurde später zum Vorbild für andere europäische Staaten. 1776 wurde in Amerika mit der Unabhängigkeitserklärung der Grundstein für die Gründung der USA gelegt. Damit gab es nun erstmals einen demokratischen Staat, der auf Volkssouveränität aufbaute. Auf wirtschaftlicher Ebene gelang dem Freihandel durch die Lehre von Adam Smith der Durchbruch. Nach den Napoleonischen Kriegen versuchten europäische Monarchen auf dem Wiener Kongress 1815 zunächst, die alte absolutistische Ordnung zu restaurieren. Neue aufkommende Proteste im deutschen Vormärz und in der Revolution 1848 führten aber langfristig zum Durchbruch von Demokratie und Volkssouveränität, die Grundpfeiler der heutigen Europäischen Union sind. Hast du noch weitere Fragen zu diesem Thema? Wenn nicht, bitte diese Frage abschließen:)

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  • Könnt ihr mir bitte etwas über das Leben der Ritter erzählen.

    Die Bevölkerung des Mittelalters war zu mehr als 90 Prozent in der Landwirtschaft beschäftigt. Die Ritter waren Bestandteil dieser Agrargesellschaft und lebten zumeist auch auf dem Land. Allerdings waren ihre Lebensumstände zumeist deutlich besser und komfortabler als die der Bauern. War der Ritter nicht in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt, so war sein Alltag dennoch geprägt von seiner Zugehörigkeit zum Ritterstand. Seine Anwesenheit auf der Burg oder dem befestigten Hof nutzte der Ritter während Friedenszeiten zur Vorbereitung auf künftige kriegerische Handlungen und zur Sicherstellung der täglichen Ernährung. Weitere Alltagsbeschäftigungen waren die Jagd, die Instandhaltung der Waffen und diverse Übungen für Turniere. Die abendliche Freizeitgestaltung bot vor allem im Winter wenig Abwechslung.

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  • kennt sich jemand mit der ständeordnung aus.

    Was möchtest du darüber wissen? Den ersten Stand innerhalb der mittelalterlichen Ordnung bildete der Klerus, zu dem alle Geistlichen gehörten. Die Aufgabe der Angehörigen dieses Standes war auf das Seelenheil der Menschen ausgerichtet. Durch moralische und sittliche Festigung sollte dieses Ziel erreicht werden. Da die Menschen des Mittelalters zu einem hohen Prozentsatz aus Analphabeten bestanden, waren sie kaum in der Lage, die kirchlichen Lehrmeinungen zu überprüfen. Aufbegehren gegen ein Leben in Armut war kaum zu verzeichnen, da von den Kanzeln gepredigt wurde, dass ihr Schicksal von Gott vorherbestimmt sei. Der Lohn für ihr entbehrungsreiches Dasein sollte im Jenseits auf sie warten. Der zweite Stand hatte die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und musste im Kriegsfall Land und Volk verteidigen. Die Mitglieder des ersten und zweiten Standes verfügten über ausgedehnte Privilegien gegenüber dem dritten Stand. Der dritte Stand setzte sich aus Bauern und einfachen Bürgern zusammen. Die Bauern, die etwa 90 Prozent der Bevölkerung stellten, waren die wichtigsten Güterproduzenten. So waren sie Hersteller von Lebensmitteln und Materialien für die Bekleidung, erbrachten Dienstleistungen und Bauarbeiten. Ihre wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung verhielt sich allerdings umgekehrt zu ihrem Ansehen und ihrer Möglichkeit an gesellschaftlicher Teilhabe. Auch auf Entscheidungen, die ihr eigenes Leben betrafen, hatten sie kaum Einfluss. Die Ständeordnung des Mittelalters führte zu einer Zweiteilung der Gesellschaft in eine herrschende und eine beherrschte Schicht. Die mit Privilegien ausgestatteten ersten beiden Stände mussten sich größtenteils um ihre Existenzsicherung nicht sorgen, dem dritten Stand mangelte es dagegen häufig an grundlegenden Dingen wie etwa ausreichender Nahrung, was sie nicht selten in eine Lage existenzieller Bedrohung führte. Der Klerus im Mittelalter Der Klerus war ständisch organisiert und bildete sich aus dem hohen und dem niederen Klerus. Auch hier gab es Repräsentanten, die eine hohe Machtfülle aufwiesen und solche, die weniger einflussreich waren. Die Macht des Klerus im Mittelalter war insgesamt ausgesprochen groß. Sie ist allerdings immer auch im Zusammenhang mit dem Adel zu sehen. Die Verflechtungen zwischen Klerus und Adel waren dergestalt, dass sie sich gegenseitig stabilisierten, was vorteilhaft für die Machterhaltung beider war. So hatte das Wort der Geistlichen Gewicht in allen Fragen der Staatsführung und die Mitglieder des hohen Klerus übten häufig beratende Funktionen in Adelskreisen aus. Im Gegenzug war der Adel auch nicht unbeteiligt innerhalb der kirchlichen Machtstrukturen. So waren die Bischöfe meist im Adelsstand geboren und setzen sich nach ihrer Ernennung für ihresgleichen ein. Der hohe Klerus Innerhalb des Klerus gab es große Unterschiede bezüglich der Machtfülle der verschiedenen Ämter. Der hohe Klerus herrschte über den niederen Klerus, der sich den Anordnungen zu beugen hatte. Der hohe Klerus wurde zumeist von im Adelsstand Abbildung eines Mönches (von Pietro Perugino)Geborenen besetzt. Erzbischöfe und Bischöfe, aber auch Domherren entstammten sehr häufig dem Adel. Sie waren zumeist auch in das höfische Leben eingebunden und fungierten als Ratgeber der Fürsten bis hin zum König oder Kaiser. Ihre daraus sich ableitenden Privilegien und ihre hervorragende finanzielle Lage hob sie deutlich von der übrigen Priesterschaft ab, die sich im niederen Klerus konzentrierte. Der niedere Klerus Der niedere Klerus setzte sich aus einfachen Geistlichen, meist aus dem ländlichen Raum zusammen. Die Pfarrer und Vikare des unteren Standes waren Bürgerliche und aufgrund ihrer Herkunft in Adelskreisen weniger angesehen. Weitere Gründe für die geringere Wertschätzung waren ihre niedrigere Machtposition und ihren geringeren Möglichkeiten der Einflussnahme auf politische Prozesse. Sie hatten allerdings einen wesentlich größeren und engeren Bezug zum Volk und kümmerten sich um die Bedürfnisse der Bauern und einfachen Bürger. Darüber hinaus zählten Mönche und Nonnen zum niederen Klerus. Sie verbrachten ihr Leben überwiegend in Klöstern. Der Adel im Mittelalter Der Adel war ein sozial, rechtlich und politisch privilegierter Stand, der dadurch auch wirtschaftlich hohe Vorteile genoss. Die Rechte gründeten sich vor allem auf die Geburt. Gekennzeichnet war der Adel durch besondere Lebensformen und ausgeprägtes Standesethos, das zum Elitebewusstsein führte. Wirtschaftliche und religiöse Faktoren in Verbindung mit der Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben waren hauptsächlich verantwortlich für die führende Stellung des Adels. Solange die Wirtschaftsform agrarisch bestimmt war, zeigte sich der grundbesitzende Adel wegen seiner wirtschaftlichen und politischen Macht als geschichtsbestimmender Stand. Der Adel war Inhaber des Wahlrechts und staatlicher Funktionen. Oft lag die Führung des Staates faktisch in seiner Hand; Königsherrschaft war ohne Beteiligung des Adels nicht durchsetzbar. Das Gewicht des Adels hing ab von der jeweiligen Stärke des Königs. Das frühe Mittelalter kannte keine Rangunterschiede beim Adel. Diese ergaben sich im Laufe der Zeit aus hoheitsrechtlich delegierten Ämtern und Funktionen (z. B. Herzog, Graf). Aus diesen Amtsbezeichnungen entwickelten sich Adelstitel und Rangstufen, die zum Teil auf die ganze Familie übergingen. In fränkischer Zeit verschmolzen die im Königsdienst aufgestiegenen Adeligen mit den Resten des germanischen Stammesadels und des alten gallorömischen Senatorenadels zum merowingischen Reichsadel. Dieser besetzte alle führenden Stellen in Heer, Verwaltung und Kirche. Im 9. und 10. Jahrhundert entfaltete die karolingische Reichsaristokratie ihre volle Macht und stellte den Großteil des späteren Hochadels. Die zunehmende Erblichkeit des dem Adel vom König verliehen Landes (Lehen) und die neu herausgebildeten und sich festigenden fränkischen Teilstaaten leiteten die räumliche Fixierung des Adels ein: Der Anspruch auf die Ausstattung mit einer Grafschaft wurde vererbbar, aus dem vererbten Anspruch wurde in der Regel eine gräfliche Dynastie mit eigenem Machtzentrum. Dieses Phänomen und neue Einrichtungen, wie die Vogtei führten bei denen, die Eigengut, Vogtei, Kirchenlehen und Amtsgut besaßen, zu einem großen Vorsprung gegenüber den anderen Standesgenossen. Die Folge konnte deren Eintritt in die eigene Vasallität veranlassen, eine Hierarchisierung des Adels trat ein. Im 10. bis 12.Jahrhundert kontrastierte die trotz des inneren Strukturwandels nachweisbare Stabilität des alten Adels mit dem folgenreichen Aufstieg eines neuen, niederen Adels. Von den Mitgliedern des alten Adels, die zum Fürstentum aufstiegen, den Grafen und jenen, denen Bischofswürde und Patronat offenstanden, waren deren Aftervasallen mit Eigentum und Lehen klar geschieden. Hinzu kam die zunehmende Anzahl nichtadeliger Krieger und die Inhaber neuer kleiner Dienstlehen, die über das annehmende Phänomen Rittertum Anschluss an den Adel fanden. Nach und nach vollzog sich im Verlauf des 13. Jahrhunderts die ständerechtliche Aufspaltung des Adels in den Hochadel und den niederen Adel.

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  • Also....Ich weiß ungefähr was die R. war aber ich würde mich über ein paar zusammenfassende Sätze freuen da wir bald eine Arbeit schreiben....Auch so etwas wie der Handel in und außerhalb Europas und so etwas kommt dran.

    Wie veränderte sich die Gesellschaft in der Renaissance? Humanismus, Literatur und Wissenschaft Mit der Renaissance entwickelte sich ein neues Welt- und Menschenbild: der Humanismus. Im Humanismus (lat. humanitas: Menschlichkeit) geht es darum dass der Mensch nicht mehr nur ein „Ding“ oder „ein Mittel zum Zweck“ ist wie im Mittelalter, sondern dass er seine Wünsche und Bedürfnisse frei entfalten kann und eine gewisse Würde und einen Wert besitzt. Die menschlichen Werte stehen im Vordergrund, der Bezug zur Kirche wird schwächer. Man lebt nicht mehr um zu sterben wie im Mittelalter, sondern man lebt sein Leben und versucht möglichst viel damit anzufangen. Humanisten waren Männer die oftmals Kritik an der katholischen Kirche äußersten und sich mit Naturwissenschaften, der antiken Sprache ( lat. /griech. ), der antiken Philosophie ( Platon ) und der antiken Literatur befassten, einer von ihnen war Galileo Galilei, der später von der Inquisition wegen „ketzerischem Verhalten“ hingerichtet wurde. In der Wissenschaft gab es neue Erkenntnisse: Galileo erfand unter anderem das Teleskop sowie das Mikroskop und stellte einige Theorien über Pendelbewegung und Eigenschaften von Gewichten auf. Welche Erfindungen/Entdeckungen gab es? Buchdruck Eine der wichtigsten Erfindungen in der Renaissance war der Buchdruck durch Gutenberg ( 1450 ). Es gab davor zwar schon einige Methoden des Druckverfahrens, jedoch waren diese sehr aufwendig, mühevoll, schwer zu bewerkstelligen und ungenau. Gutenbergs Druckverfahren war zwar auch relativ aufwendig, aber es war sehr genau. Jeder Buchstabe und jedes Satzzeichen wurden einzeln gegossen, danach gravierte man den gewünschten Buchstaben spiegelverkehrt in das Metall ein und presste das gravierte Metallstück auf ein weicheres. Dadurch dass das eine Metall weicher war als das andere bekam das weichere ein Relief mit dem Buchstaben oder dem Satzzeichen. Dann wurden die fertigen Metallstücke in die Buchpresse gelegt, mit Tinte versehen, und ein Stück Papier daraufgelegt. Nun musst man die zwei Platten, zwischen denen Stempel und Papier lagen, durch eine Art Schraubstock zusammendrehen, damit das Papier auf die Metallstempel drückte, aufdrehen und Blatt zum Trocknen herausnehmen und fertig war die nun bedruckte Seite. Eine der ersten gedruckten Bücher war die „Gutenbergbibel“. Sie wurde 200 mal gedruckt wovon es heute noch 48 Exemplare gibt die auf der ganzen Welt verteilt in Museen zu besichtigen sind. Mit dem Buchdruck machte Gutenberg ein revolutionäre Erfindung: den Menschen wurde die Bibel nähergebracht, man musste nicht mehr in die Kirche um sich biblische Texte anzuhören was der Kirche ein Dorn im Auge war. Unter anderem wurde auch noch das Schießpulver und der Kompass, welcher sehr wichtig für die Seefahrt war, da sich die Seefahrer meist nur an den Sternen orientieren konnten, erfunden. Das neue Land Im Jahre 1492 machte Columbus eine weltverändernde Entdeckung: als Columbus nach Indien segeln wollte, stieß er auf einen neuen Kontinent: Amerika. Amerika wurde jedoch fälschlicherweise nach einem anderen benannt, nämlich nach dem span. Kaufmann und Freund des Columbus: Amerigo Vespucchi. Auch war Columbus eigentlich nicht der erste der Amerika entdeckte, denn vor ihm hatten Wikinger schon das Land besucht, waren jedoch auf keine Zivilisation gestoßen. Wie beeinflusste die Renaissance die Kunst? Die Renaissance in der Kunst teilt man in drei Teilepochen ein: Frührenaissance (1420 – 1480) Hochrenaissance (1480/1500 – 1520) Spätrenaissance/Manierismus (1520 – 1620). Im Vordergrund stand vor allem die Antike. Man versuchte röm./griech. Götter, Sagengestalten etc. zu neuem Leben zu erwecken und diese durch naturgetreue und proportionsgenaue Darstellungen zu verwirklichen. Die Künstler, die die Entwicklung der Renaissance am meisten beinflusst haben, waren Leonardo da Vinci, Raffael, Bramante und Michelangelo. Malerei Die wohl bekanntesten Maler/Bilder der Renaissance waren Albrecht Dürer (1471 – 1528) – Betende Hände, Raffael Santi (1483 – 1520) - Cherubin, Michelangelo (1475 – 1564) – Erschaffung Adams ( Fresko ) und Leonardo da Vinci (1452 – 1519) – Mona Lisa, Körperstudie nach Vitruv, Felsgrottenmadonna. Die Veränderung des Menschenbildes durch den Humanismus wird auch in den Gemälden der Renaissance deutlich. Es wurden zum ersten Mal Aktwerke, die im Mittelalter als verpönt galten, und Gestalten aus der Antike, z.B. römische oder griechische Gottheiten, gemalt. Auch befasste man sich mehr mit dem menschlichen Körper, man versuchte die Proportionen genau zu treffen und die Menschen naturgetreu zu porträtieren, wobei auch oftmals der „Goldenen Schnitt“ ( siehe unten Architektur ) zum Ausdruck gebracht wurde; in der Gotik befasste man sich vorwiegend mit christlichen Szenen ( Jesus, Hölle, Gott, Paradies ) was man z.B. an Werken von Hieronymous Bosch sieht. Bildhauerei In der Architektur war es ähnlich wie in der Malerei: man war darauf bedacht proportionsgenaue Menschendarstellungen zu verfassen und richtete sich auch nach dem „Goldenen Schnitt“, dazu befasste man sich mit der komplizierten Anatomie des ( lebenden ) Menschen. Es wurden nicht nur Skulpturen oder Büsten erschaffen, sondern auch Brunnen oder Krypten. Einer der bekanntesten Bildhauer war Bernini, er erschuf unter anderem Brunnen ( Tritonbrunnen, Rom) und das Taufbecken im Petersdom. Architektur Die Architektur in der Renaissance ging von Florenz aus und breitete sich rasch auch im restlichen Europa aus. Die Vorbilder der Architekten waren z.B. Marcus Vitruvius ( lebte ca. im ersten Jahrhundert v.Chr.), dessen Skript „De Architectura“ als einziges aus der Antike erhaltenes Buch gilt. „Kein Gebäude kann ohne Ebenmaß und gutes Verhältnis gut eingerichtet sein, wenn es sich nicht genau wie der Körper eines wohl gebildeten Menschen zu seinen Gliedern verhält" ist eines von Vitruvius Zitaten, nach denen sich die Renaissancearchitekten richteten. Dieses Verhältnis zwischen einem Teil und der Gesamtheit nennt man den „Goldenen Schnitt“, das Verhältnis der beiden Teile ist ( fast immer) 1.618, was der Zahl „Phi“ entspricht. Donato Bramante ( 1444 – 1514 ), Michelangelo und Lescot zählen zu den berühmtesten Architekten in der Renaissance. Ihre Werke wie den Petersdom ( Rom ) und den Louvre in Paris kann man bis heute noch bewundern. Da sich die Architekten in der Renaissance von der Architektur der Antike beeinflussen ließen, entstanden viele verschiedene Bauwerke mit entweder antikischen (direkt aus der Antike nachgebaut) oder analogischen (aus der Antike, jedoch mit einigen Veränderungen) Elementen die in krassem Gegensatz zur Gotik stehen. Im Gegensatz zur Gotik, in der nahezu nur Sakralbauten wie Kathedralen, Abteien, Kirchen oder Dome gebaut wurden, entstanden in der Renaissance meist öffentliche Gebäude, Rathäuser, Paläste oder Schlösser. Auch veränderten sich die Bauweise und Bauform. In der Gotik waren es hohe, klare, zum Himmel strebende Formen die oftmals spitz und hart wirkten. Dadurch dass gotische Kathedralen derart in den Himmel ragten, wirkten sie gigantisch, unantastbar und ehrfurchteinflössend und sollten, da das Leben im Mittelelter sehr von Gott geprägt worden war, damit den Bezug zu Gott ausdrücken. In der Renaissance wurden in sich ruhende Elemente wie Kugeln ( Kuppeln ) oder Quadrate benutzt um ein harmonischeres und weicheres Aussehen zu vermitteln. Da sich die Architekten nach Vitruv richteten waren ihre Gebäude meist nach dem „Goldenen Schntt“ gebaut, wobei sich wieder der Vergleich zwischen Mensch und Gebäude ziehen lässt. Die Bauten unterschieden sich auch im Grundriss: während in der Gotik meist das lateinische Kreuz diente, wurde in der Renaissance oftmals das griechische Kreuz, ein Kreuz mit gleichlangen Armen ( + ), gebraucht. Da die got. Bauten derart hoch waren, mussten die Kräfte, die auf sie wirkten durch Strebewerk ( Strebebögen und Strebepfeiler ) abgeleitet werden, damit die Bauten überhaupt existieren konnten, ohne diese wären sie augenblicklich eingestürzt ( Eine der höchten Sakralbauten ist der Kölner Dom ), diese jedoch brauchen Renaissancebauten nicht mehr, da sie nicht mehr derart hoch sind. In der Inneneinrichtung gab es auch einige Veränderungen: es gab weder Rosenfenster noch andere farbige Fenster mit z.B. Heiligenbildern, das Kreuzrippengewölbe wurde durch das Kuppeldach ersetzt, Spitzbögen durch abgerundete ( romanische ) Bögen und die Heiligenfiguren wurden durch Madonnen oder Apostel und biblische Fresken an Decken und Wänden, von denen Michelangelo einen Großteil malte (malen ließ ), ersetzt. Neu daran war auch dass die Fresken von Farben nur so strotzten, so dass die Bauten bunter und einladender wirkten und nicht so grau wie bei den got. Sakralbauten, deren einzige Farben in den die bunten Glasfenster waren. Die Säulen bekamen auch ein anderes Aussehen: man benutzte statt den schlanken, hohen Säulen in der Gotik, mit kaum Verzierungen an den Kapitellen ( bis auf Arkanthen ( blätterförmige Verzierungen) ), entweder eine ( oder mehrere ) der drei griechischen Formen ( dorisch, ionisch, korinthisch ) oder die römische ( toskisch ). Als Verzierungen gab es mehr Ornamente, es wurden vorwiegend Schweifwerk, Volute und Palmette, in der Spätrenaissance auch vermehrt Putten, gebraucht.

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  • eine kurze Geschichte zum lehnsvertrag.

    Das Leben der mittelalterlichen Menschen wurde durch die Ständeordnung bestimmt. Das heißt, jeder Mensch war einem bestimmten gesellschaftlichen Stand zugeordnet, also Bauer, Adeliger oder Kirchenvertreter. 90 Prozent der Menschen waren arme Bauern. Dann kamen die Adeligen, zu denen auch die Ritter gehörten und kleinere Grundbesitzer. Höher standen dann die Fürsten, gleichgesetzt mit den Bischöfen und die Spitze bildete der König. Bis in das 14. Jahrhundert hinein blieb jeder Mensch ein Leben lang in dem Stand, in den er hineingeboren wurde. Das Land und die Äcker gehörten meistens dem Adel oder der Kirche. So mussten die Bauern sich von den Grundbesitzern das Land leihen (Lehen), um es zu bearbeiten. Die Bauern durften also das Land bestellen, mussten sich aber dafür zu Dienst und Gehorsam verpflichten. Das heißt auch, dass sie einen Großteil der Ernte abtreten mussten. Auch die Ritter hatten solch einen Lehnsvertrag. Damit schworen sie zum Beispiel ihren Fürsten Treue und zogen für ihn in den Krieg. Der Ritter war ein so genannter Vasall, der von seinem Herren Schutz und Unterhalt bekam und dafür gehorsam seinen Dienst verrichtete. So bewachten die Ritter zum Beispiel die Burg des Lehnsherren. Oft bekamen sie auch selbst von ihren Herren Land. So war der Ritter Herr über das Land und das dazu gehörende Dorf. Die Bauern mussten für ihn auf dem Feld arbeiten und ihm einen großen Anteil der Ernte abtreten. Dafür hatte der Ritter sie gegen Angriffe zu beschützen.

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  • Was ist der genaue Unterschied zwischen Aufklärung und Philosophie? Bzw gibt es überhaupt einen ?

    Mit der Französischen Revolution leitet das 18. Jahrhundert Umbrüche ein, die das Leben in Europa fundamental verändern. Eine Machtverschiebung findet in der Gesellschaft statt, die von Aufklärungskünstlern, Literaten und Philosophen wort- und lehrreich begleitet wird. Das Bürgertum beendet die Herrschaft des Adels. Und zunächst einmal prägt Gewalt das Bild vom neuen Europa. Das aufbegehrende Bürgertum kennt mit den Adeligen keine Gnade. Unter dem Jubel der Massen werden selbst diejenigen noch enthauptet, die sich kampflos ergeben. Doch auf die Gewalt folgt der Wandel: Noch im selben Jahr werden in den USA und in Frankreich Menschenrechte deklariert. Erste republikanische Verfassungen werden parlamentarisch abgestimmt. Das Bürgertum hat erreicht, wonach es so lange gestrebt hat: Selbstbestimmung. Individuelle Rechte. Die Macht, seine Geschicke zu lenken, oder zumindest doch: sie zu beeinflussen. In der Philosophie werden nun Modelle wie Staat und Gemeinschaft, aber auch Begriffe wie Bürger oder Individuum völlig neu diskutiert. Immanuel Kant fordert, der neue Staat möge sich von den feudalen Strukturen des Alten verabschieden. Stattdessen solle ihn ein Bürgerbild bestimmen, das nicht länger von der Willkür des Adels abhängig ist. Der Schlüssel zu diesem Staat liegt für Kant in der Begabung eines jeden Menschen zur Vernunft. Schon 1784 – fünf Jahre vor der Revolution – fordert er in seinem Essay „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung“ von seinen Lesern: „Habe den Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen“. Und er beschreibt den selbstständigen Verstandesgebrauch als die Möglichkeit jedes Menschen, sich aus einer Unmündigkeit zu befreien, die er als selbstverschuldet bezeichnet. Wer also von seinem Verstand nicht Gebrauch macht, meint Kant, der ist auch nicht mündig. Aufklärung im philosophischen Sinne ist nach Kant ein Prozess, der sich nicht etwa auf eine Epoche beschränkt, sondern immer wieder stattfinden muss. Sie ist eine Aufforderung an jeden einzelnen, sich diskursiven Machtverhältnissen nicht unhinterfragt zu fügen, sondern sich immer wieder mündig zu machen, indem man sich mit ihnen befasst. In seinem achten Brief „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“ bemerkt Schiller etwa zehn Jahre nach der französischen Revolution: „Der Geist der freien Untersuchung hat die Wahnbegriffe zerstreut, welche lange Zeit den Zugang zu der Wahrheit verwehrten“. Vorbereitet wurden große Diskussionen der Philosophie der Aufklärung durch Philosophen wie den Franzosen René Descartes oder den Engländer Thomas Hobbes. 1641 zweifelt Descartes in einem Gedankenexperiment an, dass es irgendeinen sicher wahren Eindruck gibt, der uns durch unsere Sinne vermittelt wird. Seine radikale Skepsis führt ihn zu der Annahme, es gebe im Leben nur eines, das sicher sei: Nämlich, dass das Denken sich selbst beweist. Cogito ergo sum – ich denke, also bin ich: Landläufig ist seine Lehre heute unter diesem Satz bekannt. Ähnlich radikal verfährt Thomas Hobbes im Jahr 1651 in seiner Schrift Leviathan; darin überlegt er: Was wäre das Ergebnis, wenn wir uns zur Begründung für unsere Staatsformen das wahre Wesen des Menschen vor Augen halten? Um sich dieses „wahre Wesen“ erschließen zu können, stellt sich Hobbes einen hypothetischen Naturzustand vor, in dem der Mensch sozusagen vor aller Kultur lebt. Mit diesem Gedanken arbeitet Jean-Jacques Rousseau später weiter. Leicht sieht man: Sowohl Descartes als auch Hobbes, beide eigentlich vor-aufklärerische Philosophen, arbeiten mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner, den man sich denken kann. Von hier ausgehend können ihre Nachfolger vieles völlig neu aufbauen. Es entsteht eine Dynamik in der Geschichte der Philosophie, die Ihresgleichen sucht. Im Dossier werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Philosophen der Zeit der Aufklärung und versuchen gleichzeitig, ihre Positionen didaktisch sinnvoll zu vernetzen.

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  • Wer war Bismarck und was hat er gemacht( alles über ihn)? Wer war Wilhelm 2 und was hat er gemacht( alles über ihn)?

    http://www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/otto_von_bismarck_der_eiserne_kanzler/index.html http://www.wilhelm-der-zweite.de/kaiser/kurzbiographie.php http://www.schulzeux.de/geschichte/otto-von-bismarck_leben-und-wirken_referat.html das ist kürzer und so in themen unterteilt 😊.

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  • Was sind die Unterschiede?

    Das Mittelalter ist geprägt vom Glauben und vom Aberglauben, von der Hinnahme des eigenen Schicksals, vom Fatalismus und der Furcht vor der Hölle, aber auch von der Wiederentdeckung des Wissens der Antike in den Bibliotheken der Klöster. Handel mit dem Orient bietet die Möglichkeit der Verbreitung von Wissen und Erfindungen. Die Kreuzzüge sollen die Überlegenheit des christlichen Glaubens demonstrieren, weltliche und kirchliche Macht und Rechtsprechung gehen Hand in Hand. Die Herrschaft des Adels wird als gottgewollt dargestellt, Ungleichheit zwischen den Menschen meist hingenommen (siehe aber auch: Habeas Corpus). Die Renaissance gilt als die Wiederentdeckung der Antike, als Anfang einer Zeitenwende. Mit ihr verbreitete sich ein neues Menschenbild in Europa, in dessen Mittelpunkt das selbstbestimmte Individuum und seine Fähigkeiten standen. In Philosophie, Literatur, Malerei, Bildhauerei, Baukunst und allen anderen kulturellen Bereichen orientierten sich die Menschen wieder an den Formen und Inhalten der Antike. Also im Mittelalter regierte eher Angst und Eingeschlossenheit, in der Renaissance Selbstverwirklichung und Offenheit :).

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  • was kann ich machen wenn ich morgen ein geschichte test habe und nichts weiß?

    Welches thema. Wir gehen es gemeinsam durch .

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  • durch weitere Mittelalter Fragen stöbern
  • Was machen die Siegermächte mit dem besiegten Deutschland? (1945)

    ausbeuten, besetzen. Bereits vor Ende des Zweiten Weltkrieges machten sich die Alliierten Gedanken über die Zukunft Deutschlands. Doch nach der Kapitulation Deutschlands wurde schnell klar: Die Alliierten konnten sich nicht auf einen gemeinsamen Weg einigen. Alles lief auf eine Zweistaatenlösung hinaus. Es gibt wohl kaum ein symbolträchtigeres Foto zum Ende des Zweiten Weltkrieges als jenes vom 25. April 1945, das sowjetische und amerikanische Truppen in Torgau an der Elbe zeigt. Auf den Trümmern der Elbbrücke reichen sich die Soldaten der beiden Siegermächte die Hände. Der "Handschlag von Torgau" markiert das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa – aber auch das vorläufige Ende der staatlichen Existenz Deutschlands. Zugleich symbolisiert er den Beginn der Besatzungsherrschaft in Deutschland und die Hoffnung auf eine friedliche Nachkriegsordnung. Rückblickend zeigt das Bild jedoch auch den Händedruck zweier zukünftiger Feinde. Innerhalb von nur 16 Monaten nach dem Kriegsende in Europa zerbrach jegliche Grundlage für eine Nachkriegskooperation zwischen den USA und Großbritannien einerseits und der Sowjetunion andererseits. Das Ende des Zweiten Weltkrieges brachte nicht nur den ersehnten Frieden nach Europa, sondern war auch Ausgangspunkt für den Kalten Krieg und die Teilung Deutschlands in zwei Staaten. Als wesentliche Ursachen für diese weltpolitische Entwicklung sind drei Faktoren anzuführen: Der Kalte Krieg war eine zutiefst ideologische Auseinandersetzung, in der sich zwei unterschiedliche Gesellschaftsordnungen mit universellem Geltungsanspruch gegenüberstanden. Mit der russischen Oktoberrevolution im Jahr 1917 war dieser Gegensatz zwischen dem "American way of Life" und dem "Kommunismus" bereits im Keim angelegt. Erst der von Hitler verursachte Zweite Weltkrieg brachte diese beiden gegensätzlichen Ordnungsvorstellungen auch in Europa in eine geostrategische Frontstellung. Die rasche Entwicklung von thermonuklearen Waffen zementierte schließlich diesen Systemgegensatz und damit auch das Schicksal der beiden deutschen Teilstaaten für mehrere Jahrzehnte. Ohne die Furcht vor dem nuklearen Krieg sind die lange Dauer und die Gefährlichkeit des Ost-West-Konflikts nicht zu begreifen. Aber wie kam es zu dieser Entwicklung? Die Gewaltexzesse des Zweiten Weltkrieges hatten nicht nur Zerstörung und Leid über die Welt gebracht, sondern auch jegliche völkerrechtliche Verbindlichkeit in der Staatenwelt zerrüttet. Es lag an den beiden mächtigsten Siegern des Krieges, den USA und der UdSSR, eine neue Nachkriegsordnung zu errichten. Dabei wurden die Siegermächte im Kern von zwei Motiven angetrieben: Der Furcht vor einem weiteren Krieg und den gestalterischen Möglichkeiten, die ein zusammengebrochenes Staatensystem bot. Die Nachkriegsplanungen der Siegermächte für Deutschland Die Planungen der "Großen Drei" (USA, Großbritannien, UdSSR) wichen nicht nur zum Teil erheblich voneinander ab, sondern unterlagen auch einem teilweisen Wandel. Nicht selten waren die Konzepte vage und von taktischen Erwägungen bestimmt. Zudem konnte die Vernunftallianz zwischen den USA, Großbritannien und der UdSSR im Krieg zu keinem Zeitpunkt wirklich das tiefsitzende Misstrauen ausräumen, das Roosevelt, Churchill und Stalin untereinander hegten. Entscheidend war allerdings, dass alle drei Staatsmänner eine Nachkriegskooperation anstrebten, jedoch jeder zu seinen eigenen Bedingungen. Dies wurde schließlich an den unterschiedlichen Sicherheitsvorstellungen deutlich. So war eine Hauptursache des Kalten Krieges, dass Stalin Sicherheit mit Herrschaft über die eroberten Territorien gleichsetzte - Roosevelt und Churchill dies aber eben nicht taten. Im Krieg hatten sich auf Seiten der Alliierten zwei Minimalziele herauskristallisiert: Deutschland sollte militärisch besiegt und sein künftiges Machtpotenzial gebrochen werden. Aufgrund dieser beiden Zielsetzungen einigten sich Roosevelt, Churchill und Stalin im Jahr 1943 darauf, den Kampf gegen das "Deutsche Reich" bis zur "bedingungslosen Kapitulation" der Deutschen fortzuführen. Mit der Unterzeichnung dieser bedingungslosen Kapitulation am 7. Mai in Reims und am 8. Mai 1945 in Berlin-Karlshorst endete daher nicht nur formal der Krieg in Europa, sondern auch die staatliche Existenz Deutschlands. Dieser Vorgang stellte ein völkerrechtliches Novum dar. Der "Morgenthau-Plan" der USA Franklin D. Roosevelts Nachkriegsordnung basierte auf einem dem Völkerbund ähnlichen System kollektiver Sicherheit, das durch die vier mächtigsten Mitgliedstaaten - die "Four Policemen" - USA, UdSSR, Großbritannien und China, garantiert werden sollte. Der amerikanische Präsident hoffte, durch die Anerkennung sowjetischer Sicherheitsbedürfnisse, eine Nachkriegskooperation zu amerikanischen Bedingungen erreichen zu können. Er setzte dabei im persönlichen Kontakt mit Stalin auf sein Charisma im Umgang mit Menschen. Mit Blick auf das künftige Schicksal Deutschlands plädierte Roosevelt für eine harte Linie. So unterstützte er im September 1944 Pläne seines Finanzministers Henry Morgenthau, nach dem Krieg alle deutschen Industrieanlagen zu zerstören und Deutschland in einen schwachen Agrarstaat umzuwandeln. Als Roosevelt jedoch erkannte, dass der "Morgenthau-Plan" den Wiederaufbau der gesamten europäischen Wirtschaft verhindern würde, nahm er Abstand von diesem Plan. Welche Pläne Roosevelt stattdessen mit Deutschland hatte, ist unklar, da er am 12. April 1945 vor Kriegsende starb. Sein außenpolitisch unerfahrener Nachfolger, Harry S. Truman, konzentrierte sich zunächst auf die Fortsetzung der Kooperationspolitik mit der Sowjetunion. Die Kontrolle Deutschlands war Stalins oberstes Ziel Stalin hingegen besaß keine präzisen Pläne oder konkreten Strategien zur Verwirklichung seiner Nachkriegsordnung. Aufgrund dieser Ambivalenz bleibt seine Außenpolitik bis heute diffus und widersprüchlich. Stalin war traumatisiert vom deutschen Überfall im Juni 1941 und den Folgen des deutschen Vernichtungskrieges auf sowjetischem Staatsgebiet. Doch trotz der anfänglich bedrängten Lage hegte Stalin große territoriale Ambitionen. Der Krieg sollte mit der Wiederherstellung der sowjetischen Grenzen von 1941 enden, also einschließlich der durch den Hitler-Stalin-Pakt gewonnenen Gebiete. Überdies war Stalin von dem Gedanken beherrscht, die sowjetische Peripherie aus Sicherheitsgründen kontrollieren zu müssen. So spekulierte Stalin auf die Errichtung einer sowjetisch dominierten Einflusssphäre in Osteuropa. Dieses Sicherheitsbedürfnis resultierte aus seiner Erfahrung mit den westlichen Mächten. Er hatte die Intervention Englands und Frankreichs im russischen Bürgerkrieg auf Seiten der "weißen" Truppen nicht vergessen und witterte überall "kapitalistische" Verschwörungen. Zudem war er verbittert über die Verzögerungen bei der Errichtung der zweiten Front auf dem Kontinent und zunehmend verärgert über die Kritik an seiner Besatzungspolitik und Einflussnahme in den Staaten Osteuropas. In all seinen Erwägungen stellte jedoch Deutschland die größte Bedrohung dar. Stalin befürchtete, Deutschland könne sich, wie nach dem Ersten Weltkrieg, innerhalb von 12-15 Jahren wieder erholen. Damit wurde vor allem die Kontrolle Deutschlands und Polens zum Kern von Stalins Nachkriegspolitik. Deutschland sollte zunächst zerschlagen werden und Polen als Pufferstaat und Aufmarschzone dienen. Stalin war zudem an der ökonomischen Ausbeutung der Besatzungszonen in Form von Reparationen, Demontagen, Technologie- und Wissenstransfer interessiert. Die neue Besatzungszone war für das sowjetische Atomwaffenprogramm unersetzlich, gewann man doch nahezu das gesamte waffenfähige Uran aus Mienen in Sachsen und Thüringen. Nicht zuletzt wollte Stalin die Entstehung einer in seinen Augen stets drohenden Allianz der "kapitalistischen Kräfte" mit Deutschland gegen die UdSSR verhindern. Churchill plante die "Vereinigten Staaten von Europa" Auch Churchill besaß eigene Vorstellungen einer Nachkriegsordnung und strebte die Kooperation der "Großen Drei" zu seinen Bedingungen an. Sein Verhältnis zu Stalin war ambivalent, da er einerseits ein Antikommunist reinsten Wassers war, aber andererseits Stalin als Staatsmann bewunderte. Wie Roosevelt glaubte auch Churchill, dass er die Gipfeltreffen mit Stalin und Roosevelt allein durch seine Persönlichkeit beeinflussen könne. Mit Blick auf die Nachkriegswelt wollte Churchill eine dominierende Stellung sowohl der USA als auch der UdSSR verhindern, um so den britischen Weltmachtstatus und das Empire zu bewahren. Bereits während des Krieges entwickelte er ein vages Konzept der von Großbritannien angeführten "Vereinigten Staaten von Europa", die künftig eine Mittlerrolle zwischen den USA und der UdSSR einnehmen sollten. Diese Vereinigten Staaten sollten aus England, Frankreich, Italien, Spanien und Preußen sowie vier regionalen Konföderationen, welche die skandinavischen, mittelost- und südosteuropäischen Gebiete abdecken sollten, bestehen. Churchills Europakonzept stieß sowohl bei Roosevelt als auch bei Stalin auf Widerstand. Beide führten ihm auf der Konferenz von Teheran (28.11.-1.12.1943) die weltpolitische Zweitklassigkeit Großbritanniens vor Augen. Deutschlandpolitisch hatte Churchill bereits im Jahr 1943 in Vorahnung einer künftigen sowjetischen Bedrohung vor einer allzu drastischen Schwächung Deutschlands gewarnt. Zwar sahen seine Vereinigten Staaten von Europa die Abtrennung Bayerns und Österreich von Preußen vor, eine vollkommene Schwächung war jedoch nicht im Interesse des europäischen Gleichgewichts. n Jalta werden die "vier Ds" beschlossen Die wesentlichen deutschlandpolitischen Beschlüsse wurden schließlich auf den Konferenzen von Jalta (4.2.-12.2.1945) und Potsdam (17.7.-2.8.1945) gefasst. Die Konferenz von Jalta war die letzte Konferenz der "Großen Drei", die noch von der Furcht vor einem wiedererstarkenden Deutschland dominiert wurde. So beschloss man in Jalta die Aufteilung des deutschen Staatsgebietes und der Hauptstadt Berlin zunächst in drei Besatzungszonen, die jeweils von einem der Bündnispartner besetzt werden sollten.

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  • Was hat der Kalte Krieg mit der sowjetischen Besatzungszone bzw. mit den Besatzungszonen allgemein zu tun ?

    Der kalte Krieg wurde auch in Deutschland geführt. Die Russen haben z.B. den Weg nach Westberlin abgeriegelt, was den Westen nicht sonderlich amüsiert hat. Dass daraufhin die Amerikaner eine Luftbrücke eigerichtet haben um Berlin zu erreichen hat wiederum die Russen geärgert. Überhaupt war der "eiserne Vorhang", der West und Ostdeutschland teilte auch die Teilung der Welt in West und Ost, in NATO und Warschauer Pakt

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  • Was waren Ursachen und Hintergründe des Mauerbaus?

    Hintergrund Nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 wurde Deutschland auf Beschluss der Jalta-Konferenz in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Berlin mit seinem Sonderstatus in der sowjetischen Besatzungszone wurde ebenso in vier Sektoren geteilt. Schon 1948 kam es zur ersten Berlinblockade durch die Sowjetunion. Alle Land- und Wasserwege zur Versorgung von Westberlin wurden geschlossen. Die Westalliierten USA, Frankreich und Großbritannien reagierten mit der Einrichtung einer Luftbrücke, über die Westberlin versorgt wurde. 1949 wurden die zwei deutsche Staaten gegründet: Die Deutsche Demokratische Republik (DDR) und die Bundesrepublik Deutschland. Seit 1952 wurde die innerdeutsche Grenze durch die DDR mittels Zäunen, Bewachung und Alarmvorrichtungen gesichert. Nur noch die Grenze zwischen West- und Ostberlin war offen. Im Frühjahr 1961 verschlechterte sich die wirtschaftliche Lage der DDR rapide, die Versorgungsproblem nahmen zu - und die Zahl der Flüchtlinge wuchs von Tag zu Tag. Zehntausende flüchteten jeden Monat aus der DDR - das Land blutete aus, das Ende der DDR schien nahe. Rund 2,7 Mio. Menschen hatten zwischen 1949 und 1961 die DDR und Ost-Berlin in Richtung Westen verlassen. Darunter waren vor allem gut ausgebildete junge Arbeiter und Akademiker. Allein im Juli 1961 verließen 30.000 Menschen die DDR. Der einzige noch offene Fluchtweg führte nach West-Berlin. Zu dem Arbeitskräftemangel kam auch der Abfluss von Waren aller Art und der illegale Geldumtausch, der die Währung schwächte. Täglich passierten rund eine halbe Million Menschen in beide Richtungen die Sektorengrenzen in Berlin. Falls geklärt ist, kannst du bitte die Frage oben rechts schließen ☺.

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  • Was war der kalte Krieg bzw. was ist dabei passiert?

    das war der Konflikt zwischen den westlichen Welt (u.s.a. Kapitalismus ) gegen den Osten (sovietunion Sozialismus) nach dem Zweiten Weltkrieg. es wurde auf beiden Seiten massiv aufgerüstet und die Welt stand teilweise sogar vor einem dritten Weltkrieg (kubakrise)

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  • Wieso wurde früher Deutschland in zwei Teile geteilt?

    Nach dem 2. Weltkrieg wurde Deutschland unter den vier Siegermächten aufgeteilt (USA, Frankreich, Großbritannien, Sowjetunion) Die drei westlichen haben sich zusammengeschlossen, weil sie einigermaßen der gleichen Meinung waren (über Politik, Wirtschaft...), aber das war so ziemlich das Gegenteil von den Vorstellungen der Sowjetunion (Kommunismus). Deswegen hat die auch die DDR gegründet auf ihrem Teil Deutschlands, eine kommunistische Version, und die anderen drei ein kapitalistisches Deutschland, dem es wirtschaftlich auch deutlich besser ging, die BRD.

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  • Was sind die Wirtschaftskonzepte der DDR und BRD?

    Nachdem in Westdeutschland 1948 die deutsche Mark als Zahlungsmittel eingeführt wurde, manifestierte sich mit der sozialen Marktwirtschaft ein erfolgreiches Wirtschaftsprogramm. Mit diesem von Ludwig Erhard entwickelten Konzept konnte sich die junge Bundesrepublik schnell erholen und erlebte in den 1950er Jahren ein Wirtschaftswunder. Begünstigt wurde dies dadurch, dass der Westen durch den Marshallplan finanziell unterstützt worden war. Mit Adenauers Politik der Westintegration und den Gründungen der EGKS und EWG erzielte die BRD ein rasantes Wachstum. Die Schwerindustrie im Ruhrgebiet schuf ausgezeichnete Voraussetzungen. Im System der Marktwirtschaft konnte sich die Wirtschaft durch Angebot und Nachfrage selbst steuern. Der Begriff „sozial“ bedeutete, dass ärmere Bevölkerungsschichten vom Staat mit finanziellen Leistungen unterstützt wurden, damit sie ein einigermaßen gemäßigtes Leben führen konnten1. In der DDR wurde der Wiederaufbau dadurch erschwert, dass Zwangsdemontagen und Kriegsentschädigungen an die Sowjetunion hingenommen werden mussten. Es gab keine Hilfspakete, wie es im Westen der Fall gewesen war. Die sowjetische Besatzung führte eine vom Staat gelenkte Planwirtschaft ein, in der Privateigentum und der freie Markt abgeschafft wurden. Nach dem Ideal des Sozialismus sollten damit Klassenunterschiede in der Gesellschaft überwunden werden. In diesem System legte der Staat in Fünfjahresplänen Preise, Gehälter und Ressourcen zentral fest. Zwar konnte die DDR in den 1950er Jahren auch ein Wirtschaftswachstum erzielen. Das System der Planwirtschaft erwies sich aber als sehr unflexibel, weil wichtige Rohstoffe in den entsprechenden Branchen fehlten. Am 17. Juni 1953 machte sich dies an dem „Volksaufstand“ bemerkbar, nachdem sich Arbeitsbedingungen und Versorgungslage verschlechtert hatten. Das Wirtschaftswunder in der BRD bewegte viele Menschen dazu, nach Westen auszuwandern. Mit der Abwanderung wichtiger Fachkräfte wurde die wirtschaftliche Lage nochmals verschärft. Durch den Mauerbau im Jahr 1961 sollte der Flucht nach Westen ein Ende gesetzt werden.

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  • Worin liegen die konkreten Unterschiede der Anfänge der BRD und DDR?

    Der Bundesrepublik Deutschland (BRD) in den ehemaligen West-Besatzungszonen und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) in der ehemaligen Ost-Besatzungszone. Es dauerte jedoch noch bis 1972, dem Jahr in dem der Grundlagenvertrag abgeschlossen wurde, bis die beiden deutschen Staaten sich gegenseitig auch als souveräne Staaten anerkannten.

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  • Welche Bedeutung hatte der Koreakrieg ?

    Im Koreakrieg, der von 1950 bis 1953 dauerte, standen sich zwei Staaten mit unterschiedlicher Gesellschaftsordnung gegenüber, die auch in unterschiedliche Blocksysteme eingebunden waren: die Demokratische Volksrepublik Korea im Norden und die Republik Korea im Süden der koreanischen Halbinsel. Zudem waren das kommunistische China auf Seiten Nordkoreas und die USA auf Seiten Südkoreas in den Krieg verwickelt. Der Krieg wurde mit großer Grausamkeit geführt und forderte mehrere Millionen Opfer, auch auf Seiten der Zivilbevölkerung. Die Teilung Koreas und der wechselvolle Verlauf des Koreakrieges sind nur im Zusammenhang mit dem Ost-West-Konflikt zwischen der Sowjetunion und ihren Verbündeten einerseits und den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten andererseits zu verstehen. Im Ergebnis des Koreakrieges wurde auf der Welt das Wettrüsten verstärkt, und der Kalte Krieg nahm an Intensität zu.

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  • Wer kann mir in Geschichte helfen ?

    Ich . Was brauchst du genau? Um sein wichtigstes Ziel, die Bundesrepublik Deutschland in den Westen einzubinden zu erreichen, stellte Adenauer die Außenpolitik in den Vordergrund seiner Politik. Er versuchte mit Nachdruck die Eigenständigkeit der Bundesrepublik zu erlangen und so Teil eines starken Westen zu werden. Aus seiner Sicht besteht erst eine Chance auf Einheit Deutschlands, wenn ein starker Westen den Osten „in die Knie gezwungen“ hat. Für Adenauer galt der Vorsatz: Westintegration vor Einheit; Freiheit vor Einheit.

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  • Was ist die Interpretation .

    Die KSZE hat durch ihre Arbeit langfristig zum Fall des Ostblocks beigetragen.

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  • durch weitere Nachkriegszeit Fragen stöbern
  • Könnten sie mir helfen über den 2 Weltkrieg können sie mir alles hier hin schreiben über den 2 weltkrieg was war was passiert ist so in der art eine Zusammenfassung .

    Der Zweite Weltkrieg war der bisher größte und verlustreichste Konflikt in der Menschheitsgeschichte. Auslöser des Krieges war der völkerrechtswidrige Angriff von Hitler-Deutschland auf Polen am 1. September 1939. Daraufhin erklärten Frankreich und Großbritannien am 3. September 1939 Deutschland den Krieg. Nach erfolgreichen Feldzügen u.a. gegen Frankreich (Frühjahr 1940), die die deutsche Wehrmacht durch den Einsatz von modernen Waffen (schnelle Panzerstöße) allesamt siegreich gestaltete, erlitt sie in der Luftschlacht über England (Battle of Britain im Herbst 1940) ihre erste Niederlage. Der zuerst erfolgreiche Angriff auf die Sowjetunion vom 2. Juni 1941 endete aufgrund der Größe des Landes und des frühen Wintereinbruchs in einem Desaster für die deutsche Wehrmacht. Die nicht erfolgte Eroberung von Stalingrad im Februar 1943, die mit der fast vollständigen Vernichtung der 6. deutschen Armee endete, wird als Wendepunkt im 2. Weltkrieg angesehen. Der danach vom deutschen Propagandaminister Goebbels ausgerufene "Totale Krieg" war nur noch eine Durchhalteparole eines bereits verlorenen Krieges. Durch den japanischen Angriff auf den amerikanischen Flottenstützpunkt Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 wurden auch die Vereinigten Staaten von Amerika in den Krieg hineingezogen. Aufgrund der geballten Kriegsproduktion der USA und der verlorenen Flugzeugträgerschlacht um Midway (4.-7. Juni 1942) geriet die japanische Armee aber bald in die Defensive und führte einen aussichtslosen Krieg. Die Alliierten landeten am 6. Juni 1944 (D-Day) in der Operation "Overlord" an der französischen Normandieküste. Nun war Hitler-Deutschland von allen Seiten eingekesselt, trotzdem führte man den aussichtslosen Krieg weiter. Am 30. April 1945, als die Rote Armee nur noch mehrere hunderte Meter vom Führerbunker entfernt war, beging Adolf Hitler Selbstmord. Nur wenige Tage später am 8. Mai 1945 kapitulierte die NS-Führung. Der Zweite Weltkrieg endete daher mit einer vollständigen Niederlage der Achsenmächte (Deutschland, Italien und Japan) und dem Sieg der Alliierten (USA, Frankreich, Sowjetunion, Großbritannien).

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  • Zusammenfassung .

    Der Zweite Weltkrieg war der bisher größte und verlustreichste Konflikt in der Menschheitsgeschichte. Auslöser des Krieges war der völkerrechtswidrige Angriff von Hitler-Deutschland auf Polen am 1. September 1939. Daraufhin erklärten Frankreich und Großbritannien am 3. September 1939 Deutschland den Krieg. Nach erfolgreichen Feldzügen u.a. gegen Frankreich (Frühjahr 1940), die die deutsche Wehrmacht durch den Einsatz von modernen Waffen (schnelle Panzerstöße) allesamt siegreich gestaltete, erlitt sie in der Luftschlacht über England (Battle of Britain im Herbst 1940) ihre erste Niederlage. Der zuerst erfolgreiche Angriff auf die Sowjetunion vom 2. Juni 1941 endete aufgrund der Größe des Landes und des frühen Wintereinbruchs in einem Desaster für die deutsche Wehrmacht. Die nicht erfolgte Eroberung von Stalingrad im Februar 1943, die mit der fast vollständigen Vernichtung der 6. deutschen Armee endete, wird als Wendepunkt im 2. Weltkrieg angesehen. Der danach vom deutschen Propagandaminister Goebbels ausgerufene "Totale Krieg" war nur noch eine Durchhalteparole eines bereits verlorenen Krieges. Durch den japanischen Angriff auf den amerikanischen Flottenstützpunkt Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 wurden auch die Vereinigten Staaten von Amerika in den Krieg hineingezogen. Aufgrund der geballten Kriegsproduktion der USA und der verlorenen Flugzeugträgerschlacht um Midway (4.-7. Juni 1942) geriet die japanische Armee aber bald in die Defensive und führte einen aussichtslosen Krieg. Die Alliierten landeten am 6. Juni 1944 (D-Day) in der Operation "Overlord" an der französischen Normandieküste. Nun war Hitler-Deutschland von allen Seiten eingekesselt, trotzdem führte man den aussichtslosen Krieg weiter. Am 30. April 1945, als die Rote Armee nur noch mehrere hunderte Meter vom Führerbunker entfernt war, beging Adolf Hitler Selbstmord. Nur wenige Tage später am 8. Mai 1945 kapitulierte die NS-Führung. Der Zweite Weltkrieg endete daher mit einer vollständigen Niederlage der Achsenmächte (Deutschland, Italien und Japan) und dem Sieg der Alliierten (USA, Frankreich, Sowjetunion, Großbritannien). Der II. Weltkrieg forderte ca. 55 Millionen Menschenleben (im Unterschied zum Ersten Weltkrieg auch viele Zivilisten) und war durch faschistische Ideologien geprägt. Das größte Kriegsverbrechen war der Holocaust, in dessen Rahmen 6 Millionen Juden systematisch in Konzentrationslagern umgebracht wurden. Auch die großflächige Bombardierung von Wohngebieten und der Abwurf von Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki waren Bestandteile einer Kriegsführung, die keine Fronten mehr kannte.

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  • Könnt ihr mir was über Napoleon und Die Revolution erzählen?

    Mit der Machtübernahme durch Napoleon endet die eigentliche Zeit der Französischen Revolution und es beginnt das Zeitalter Napoleons. Als Konsul und Kaiser brachte Napoleon fast ganz Europa unter seine Kontrolle. In mehr als sechzig Schlachten war er fast immer siegreich. Doch das brachte ihm auch die Gegnerschaft vieler Länder ein. Gegen ihre Übermacht kam er am Ende doch nicht an. In Frankreich führte er zahlreiche Neuerungen ein. Er brachte die Wirtschaft zu einem Aufschwung, gründete die französische Staatsbank und gab Frankreich ein modernes Rechtssystem. Um seine Herrschaft aufrecht zu erhalten, verbot er jedoch auch viele Zeitungen und Theaterstücke, die ihm gegenüber kritisch waren. Vom höchsten möglichen Amt, dem des Kaisers, stürzte Napoleon am Ende tief. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er in der Verbannung. Napoléon Bonaparte diente zur Zeit der Revolution in der französischen Armee. Generell stand er der Revolution positiv gegenüber, sah er doch darin die Chance einer Befreiung Korsikas. Napoleon kehrte im Herbst des Revolutionsjahres zurück nach Korsika. Auch sein Vorbild, Pascal Paoli, konnte nun wieder aus seinem Englandexil zurückkehren. Allerdings war dieser misstrauisch gegenüber Napoléon, der nun zusammen mit seinem Bruder in Ajaccio politisch tätig war. Nach zwei Jahren dieser Aktivitäten kehrte er schließlich in sein altes Regiment zurück. Er trat dem Jakobinerclub bei und erklärte sich auf diese Art zum Republikaner. Allerdings beendete er seinen Truppenaufenthalt schon einige Monate später und kehrte nach Korsika zurück, wo er mit Hilfe von Wahlmanipulation zum Führer der Nationalgarde aufstieg. Im Jahre 1792 wurde er aus der Armee entlassen. Grund hierfür waren seine Handlungen auf Korsika, bei denen seine Truppe in blutige Unruhen verwickelt war. Außerdem überschritt er seinen Urlaub. Allerdings wollte er dies nicht hinnehmen und reiste nach Paris, um seine Wiedereinstellung zu erzielen. Er schaffte es auch, allerdings nur, weil die Armee an Offiziersmangel litt. Dennoch kehrte er bald nach Korsika zurück, doch nachdem Paoli verhaftet wurde, und Lucien Bonaparte sich rühmte, dass seine Familie einen großen Anteil daran hatte, blieb ihnen nichts übrig, als ins Exil zu gehen. Dies bedeutet für ihn, dass er wieder zurück zu seiner Truppe ging. Die war mittlerweile in Südfrankreich stationiert. Napoléon begann nun, sich stärker politisch im "neuen" Frankreich zu engagieren. So bekannte er sich zum neuen Regime und verfasste sogar eine Schrift, in der er seine politische Position niederschrieb. So wurde der Bruder Robespierres, Augustin Robespierre, schließlich auf ihn aufmerksam und ließ Napoleons Schrift drucken. Auch in der Armee stiege er auf und so wurde ihm schließlich das Kommando über die Artillerie der Italienarmee übertragen. Diese war in Nizza aufgestellt. Was seine politische Nähe zu Robespierre anging, musste er einige Rückschläge verkraften, denn nach dem die Jakobinerherrschaft gestürzt wurde, musste er zeitweise sogar ins Gefängnis. Außerdem verlor er auch noch sein Kommando. Napoleon versuchte nach diesen Rückschlägen natürlich seine politische Karriere zu retten. Aus diesem Grund fuhr er nach Paris und versuchte, bei den neuen Machthabern, in diesem Fall Paul des Barras, anzuheuern. Barras wurde Oberbefehlshaber der Armee des Inneren. Allerdings fehlten ihm militärische Kenntnisse, die er dank Napoleons Hilfe an seiner Seite hatte. Durch seine neuen Kontakte hatte er nun die neuen Machthaber in seinem Umfeld, durch die er auch seine zukünftige Frau, Joséphine, kennen lernte http://www.kinderzeitmaschine.de/neuzeit/kultur/franzoesische-revolution/epoche/napoleon.html?ht=6&ut1=119&ut2=106 http://www.delta-my.de/school/frz-revolution_de.php

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  • Wie war der Lebenslauf von Napoleon?

    Guck bei Wikipedia.

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  • Wo wurde Napoleon kurz bevor seines Todes verbannt? Stimmt Elba oder wurde er nach Elba noch einmal verbannt? Schnelle Hilfe bitte schreibe morgen einen Test.

    Elba stimmt . Nach der zerstörerischen Schlacht von Leipzig und dem Vertrag von Fontainbleau war Napoleon, bis zu diesem Moment Kaiser über das gesamte Europa, gezwungen, von Frankreichs Thron abzudanken und die Herrschaft über ein völlig anderes “Reich” zu akzeptieren: die Insel Elba. Denn im Gegensatz zu dem, was viele denken, wurde Napoleon auf Elba keineswegs “gefangen gehalten”: er wählte die Insel für sein Exil aus und brachte mehr Neuerungen auf die Insel als jede vorherige Regierung. Nach Jahrhunderten wurde die Insel unter einer einzigen Fahne vereint (das einzige Mal, dass die Insel vereint war: bis heute ist die Verwaltung in acht Gemeinden geteilt) und zum ersten Mal nach einem Leben voller Kämpfe und ständiger Bewegung war Napoleon Bonaparte dazu gezwungen, an einem Ort zu bleiben und über ein Gebiet, an das er sich sein ganzes Leben erinnern wird, zu regieren Der katastrophale Ausgang des Feldzugs gegen Russland ab 1812 führte zur Erschütterung seiner Herrschaft über große Teile Europas, den Befreiungskriegen und letztlich zum Sturz Napoleons. Nach einer kurzen Phase der Verbannung auf Elba kehrte er 1815 für hundert Tage an die Macht zurück. In der Schlacht bei Waterloo wurde er endgültig besiegt und bis zu seinem Lebensende auf die Insel St. Helena verbannt Du hast nur nach elba geftagt, deshalb habe ich dazu geantwortet.

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  • Was war der Wiener Kongress?

    http://www.wasistwas.de/archiv-geschichte-details/der-wiener-kongress.html Da wird es sehr gut erklärt 😊.

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  • Von wem wurde der Schlieffenplan entworfen?

    Der Schlieffen-Plan war ein strategisch-operativer Plan des Großen Generalstabs im Deutschen Kaiserreich, der auf eine Denkschrift des Generalfeldmarschalls Alfred Graf von Schlieffen zurückgeht. Er bildete nach gründlicher Überarbeitung durch Helmuth Johannes Ludwig von Moltke eine Grundlage der deutschen Operationen zu Beginn des Ersten Weltkrieges. Die 1905 verfasste Denkschrift sah für den Fall eines Zweifrontenkrieges vor, zunächst die Masse des deutschen Heeres im Westen gegen Frankreich einzusetzen, mit dem Nordflügel die französischen Befestigungen zu umgehen und das französische Heer im Rücken zu fassen. Nach einem Sieg über Frankreich innerhalb weniger Wochen sollten die Truppen nach Osten verlegt werden, um gegen Russland vorzugehen. Schlieffens Absicht war, so den Krieg gegen Frankreich und Russland in zwei aufeinander folgende Feldzüge aufzuteilen. Die Umsetzung entsprechender Planungen im Ersten Weltkrieg 1914 scheiterte, weil sich die dem Plan zugrunde liegende politische und militärische Ausgangslage inzwischen weiter zu Ungunsten Deutschlands verändert hatte. Der deutsche Angriff auf das neutrale Belgien, das dem Durchmarsch deutscher Truppen nach Frankreich nicht zugestimmt hatte, war Anlass für den Kriegseintritt Großbritanniens. In der Geschichtswissenschaft wird die Frage thematisiert, wie weit das von Schlieffen verfasste Memorandum die tatsächlichen Planungen beeinflusste oder ihnen entsprach.

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  • Was ist in der deutschen Revolution passiert .

    24.02.1848: Februarrevolution in Frankreich  13.03.1848: Revolution im Kaisertum Österreich  18.03.1848: Märzrevolution in Berlin  18.05.1848: Frankfurter Nationalversammlung  09.11.1848: Ermordung Robert Blums  28.03.1849: Paulskirchenverfassung  28.04.1849: Ablehnung der Kaiserkrone durch Friedrich Wilhelm IV.  23.09.1862: Bismarck wird Ministerpräsident  01.02.1864: Deutsch-Dänischer Krieg  23.06.1866: Deutscher Krieg  23.08.1866: Prager Frieden  01.07.1867: Gründung des Norddeutschen Bundes  13.07.1870: Emser Depesche  19.07.1870: Deutsch-Französischer Krieg  18.01.1871: Reichsgründung in Versailles 

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  • Hey wie haben in der Schule ein neues Thema angefangen 2.WK leider verstehe ich das Buch nicht ganz und weiß nicht genau wie das überhaupt angefangen hat. Kann mir jemand das kurz erklären dass ich mit dem Thema hinterher komme :)

    Hier eine möglicht kurze Zusammenfassung über den 2.WK, damit du mal einen Überblick hast. Natürlich ist das Thema deutllich umfangreicher und es könnten zu jedem Satz noch unzähliche andere ergänzt werden: Der Reichskanzler Adolf Hitler wurde 1933 der mächtigste Mann in Deutschland. Mit seinen Anhängern errichtete er den Faschismus. (Faschismus ist eine Diktatur) Adolf Hitler plante einen großen Eroberungs- und Vernichtungskrieg gegen die ganze Welt. Der Krieg begann am 31.August 1939 mit dem Überfall auf Polen. Im Jahr 1940 besetzte die deutsche Armee Skandinavien und Frankreich. Im Jahr 1941 wurden Jugoslawien und Griechenland eingenommen. Noch im gleichen Jahr überfiel die deutsche Armee die Sowjetunion. Hitler hoffte, die Sowjetunion schnell zu besiegen. Die Sowjetarmee - Rote Armee genannt - war aber stärker als er gedacht hatte und vor allem wurde der eisige Winter nicht bedacht, der der deutschen Armee sehr zusetzte. Die Schlacht bei Stalingrad vom 23.11.1942 bis 31.1.1943 entschied eigentlich über den Ausgang des Weltkriegs Nach ihrem Sieg bei Stalingrad (heute Wolgograd) rückte die Rote Armee in Deutschland ein. Der Minister Goebbels rief auf zum "Totalen Krieg": In Deutschland wurden alle alten Männer, viele Frauen und sogar Jungen ab 14 Jahre gezwungen, in der Armee zu kämpfen. 1944 verbündete sich die Sowjetunion mit Amerika, Großbritannien und Frankreich. Die Verbündeten (Alliierten) griffen die deutsche Armee von Frankreich aus an. Im März 1945 gab Hitler den Befehl, überall, wo die deutsche Armee zurückweichen musste, "verbrannte Erde" zu hinterlassen. (alles dem Erdboden gleich zu machen) Er hoffte, dadurch eine Niederlage zu verhindern, weil die Alliierten so schwerer vorankamen. Aber am 3. Mai 1945 eroberte die Rote Armee Berlin. Am 8. Mai 1945 wurde die Kapitulation unterschrieben. Deutschland hatte den Krieg verloren. Hitler beging Selbstmord! Japan, das im II. Weltkrieg mit den USA im Kampf lag, kapitulierte nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki am 2. September 1945.

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  • Was waren die Gründe und das Ergebniss vom 3 Einigungskrieg?

    Auf der Frankfurter Nationalversammlung zeichnet sich sowohl die "kleindeutsche Lösung", als auch die "großdeutsche Lösung" ab. Aufgrund der Ablehnung der Kaiserkrone von Preußen und Österreich ist die Frage um die Vorherrschaft in Deutschland lange Zeit ungeklärt. Österreich besitzt zwar den Vorsitz im Deutschen Bund, aber das Königreich Preußen entwickelt sich ökonomisch und politisch stärker, als das Habsburger Reich. Dieser Deutsche Dualismus zwischen Preußen und Österreich wird in den deutschen Einigungskriegen zugunsten der Hohenzollern-Monarchie entschieden.Deutsch-Dänischer Krieg Auslöser des Krieges zwischen dem Deutschen Bund und dem Königreich Dänemark von 1864 ist ein Konflikt um die Herzogtümer Schleswig und Holstein. Nach dem Schleswig-Holsteinischen Krieg von 1848-1851 erhält Dänemark die Hoheitsgewalt über die beiden Fürstentümer, verpflichtet sich aber die Souveränität der beiden Gebiete nicht berühren. Im Londoner Protokoll von 1852 wird zusätzlich eine stärkere Bindung an Dänemark untersagt.Deutscher Krieg Auslöser des Krieges zwischen der Hohenzollern- und der Habsburger-Monarchie sind Verwaltungsstreitigkeiten über die gewonnen Gebiete Schleswig und Holstein. Die tiefere Ursache des Konfliktes liegt allerdings in dem Deutschen Dualismus, der sich seit 1848 zwischen Österreich und Preußen entwickelt hat – die Vormachtstellung im Deutschen Bund soll endgültig geregelt werden.Deutsch-französischer Krieg Infolge eines Thronfolgestreites wird dem Haus der Hohenzollern die Krone Spaniens angeboten. Frankreich fürchtet eine Einkreisung durch Preußen und die iberische Halbinsel. Daher übersendet Napoleon III. ein Telegramm an den preußischen König Wilhelm I. in dem er einen Verzicht auf die Krone verlangt. Bismarck leitet diese Aufforderung, die auch „Emser Depesche“ genannt wird, an die Presse weiter.Nach der Veröffentlichung des Inhaltes ist die Empörung der französischen und deutschen Bevölkerung groß. Aufgrund des öffentlichen Drucks erklärt der französische Kaiser Preußen den Krieg. Bismarck hat dies bewusst einkalkuliert: Frankreich steht durch die Thronverzichtsforderung und der Kriegerklärung als Aggressor dar. Die Anmaßung Napoleons bringt aber nicht nur den Norddeutschen Bund in Aufruhr – sie führt zu einer Beistandserklärung der süddeutschen Fürstentümer, mit Ausnahme von Österreich, an Preußen. Dadurch sind die deutschen den französischen Truppen weit überlegen. Getragen von einer patriotischen Euphorie kämpfen vereinte deutsche Streitkräfte unter der Führung Preußens gegen Frankreich – Napoleon wird nach der Schlacht von Sedan gefangengenommen.

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  • Ich schreibe am Donnerstag eine Klausur die für mich sehr wichtig ist Kann mir einer bei den Themen nationalsozialismus und ( die wichtigsten Aspekte ) von Flucht und Vertreibung helfen ?

    Was ist denn dein Wissensstand Bzw. Wo genau brauchst du denn Hilfe, also Verständnis Probleme? Und Flucht und Vertreibung auch aus heutiger Sicht? Was genau verstehst du denn nicht? Das Thema Nationalsozialismus ist leider zu groß um es jetzt umfangreich zu erklären. Das würde dir auch nich helfen. Fluchtgründe können vielfältig sein. Als aller erstes mach dir bewusst, niemand flieht gerne. Niemand tut das wenn er nicht andere Möglichkeiten hätte. Flucht ist meistens der letzte Ausweg. Für eine Flucht gibt es einige Gründe. Manche Menschen werden aufgrund ihrer Hautfarbe, Religion oder Stammeszugehötigkeit verfolgt und auch vertrieben, da sich die heimische Bevölkerung von ihnen bedrängt oder gar bedroht fühlt. Es gibt wirtschaftliche. Aber nicht das Märchen vom Wirtschaftsflüchtling. Manche Menschen haben, besonders als Junge Menschen keine Perspektve bei sich zu Hause. Weshalb (das würde glaube ich jeder tun) um ein besseres Leben zu führen, mit mehr Möglichkeiten. Aber nicht um vom Sozialstaat zu leben sondern Job, Familie etc. Dann noch der wichtigste, der Kriegsgrund. Beispiel Syrien. Entweder man wird nach einem Krieg vertrieben (siehe Deutsche nach 2.WK aus dem heutigen Polen etc.) oder während des Krieges wie aktuell in Syrien. Schlicht um ihr Leben zu retten Ich hoffe das hilft dir schonmal weiter :D

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  • Was ist ein Konzentrationslager ?

    Konzentrationslager, Abk. KZ, waren Lager zur Festhaltung von Zivilpersonen während eines Krieges. Eingeführt wurden sie von den Spaniern während der Revolution von 1895 auf Kuba und von England 1901 im Burenkrieg>>. Später wurden sie meist Internierungslager genannt. In totalitären Staaten des 20. Jahrhunderts waren sie ein Mittel zur Unterdrückung von "Staatsfeinden" , besonders im nationalsozialistischen Deutschland (1933 - 1945). Hier kamen politische Gegner, rassisch Verfolgte (besonders Juden >>), Kriminelle, "Asoziale>>", Homosexuelle>> u.a. in die Konzentrationslager. Die Häftlinge waren rechtlos und schlimmsten Quälereien sowie drakonischen Strafen ausgesetzt. Sie mussten Zwangsarbeiten ausführen, die bis zur totalen Erschöpfung geleistet werden mussten. Viele Häftlinge kamen meist gleich nach der Ankunft in die Gaskammern. Die Zahl der Opfer war sehr hoch. Die ersten Konzentrationslager wurden 1933 errichtet (mit der Machtergreifung durch Hitler >>). Seit 1934 unterstanden sie insgesamt der SS. Bis 1939 bestanden die drei großen Lager Dachau, Buchenwald und Sachsenhausen und 25 kleinere Lager. Das Ausmaß der Gräuel wurde durch härteste Schweigegebote verschleiert. Die Zahl der Konzentrationslager stieg bis 1944 auf 22 mit 165 Außenlagern. In den Vernichtungslagern (Auschwitz, Maidanek u.a. sowie in den Gettos in Warschau, Lemberg und Riga) wurden die Massenmorde an den Juden begangen. 1945 - 1950 wurden die in ihrem Machtbereich gelegenen Konzentrationslager von der damaligen sowjetischen (russischen) Militärverwaltung als Internierungslager benutzt. 1990 wurden Massengräber aus dieser Periode entdeckt. quelle:http://www.palkan.de/sachsenhausen2.htm

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  • Ich brauche unbedingt die Antworten zu folgenden Fragen!! 1) Warum scheiterte die Weimarer Republik 2) was versteht man unter der "'Machergreifung) 3) Wie sah die Ideologie/Weltanschauung von Hitler aus? 4) Die Gleichschaltung beurteilen und begründen Viel. Dannk schoneinmal im vorraus.

    Puh stell dich gleich auf eine Menge Text ein. :D Ich tippe dir die Antworten dann jeweils zu einer Frage. Theroretisxj könnte man zu jeder davon nen Aufsatz schreiben :D Weimarer Republik: Wirtschaftskreise 1929 wenn du das ganze nur mit einer Ursache erklären willst. Es gibt sicher noch viele mehr Machtergreifung Ernennung Hitlers zum Reichskanzler durch Hindenburg 1933 Sowie Umwandlung der Demokratie der w. Rep. in Diktatur mit Führerprinzip 1 feb 33 Auflösung des Reichstag Maßgeblich reichstagsbrandverordnung Wirtschaftskrise 1929 Börsencrash in der USA schwarzer Freitag.

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  • Erläutere die Forderung der NSDAP nach einem ,,Großdeutschland" .

    Ziele Ihre politischen Ziele legte die NSDAP in einem Parteiprogramm fest. Es vereinte antidemokratische, anitsemitische, antikommunistische und nationalistische Ideen. Zentrale Forderungen lauteten folgendermaßen: - Zusammenschluss aller Deutschen in einem Großdeutschland - Abschaffung des Friedensvertrages von Versailles - Errichtung von Kolonien - Ausbürgerung aller Juden aus Deutschland - Ausweisung von Migranten, die nach 1914 eingewandert waren - Gesetzliche Sportpflicht für Jugendliche - Staatliche Kontrolle über ausländische Zeitschriften Das 25-Punkte-Programm war das Parteiprogramm der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei. Adolf Hitler verkündete es am 24. Februar 1920 vor etwa 2000 Personen im Münchner Hofbräuhaus. Am selben Tag wurde die 1919 gegründete Deutsche Arbeiterpartei (DAP) in „Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei“ (NSDAP) umbenannt. In diesem Programm wurde ein Großdeutsches Reich angestrebt, die Aufhebung der Bestimmungen des Versailler Vertrags gefordert, die deutsche Staatsbürgerschaft für Juden abgelehnt und der Aufbau eines autoritären Staates mit einer politisch gelenkten Presse und Literatur angekündigt. Hitlers Machtergreifung war nicht nur passiv. Am 31. Juli 1932 wählt die Mehrheit der Deutschen keine demokratische Partei. Die NSDAP wird stärkste Kraft im Reichstag. Die Gegner der Demokratie können jede Koalition blockieren: "Weimarer Verhältnisse", wie die Reichsverfassung von 1919 sie immer wieder hervorbringt. Sie enthält keine Sperrklausel wie die Fünf-Prozent-Hürde der Bundesrepublik; die Wahl vom Juli 1932 bringt 14 Parteien in den 608 Sitze starken Reichstag. Und sie enthält keine Handhabe gegen verfassungsfeindliche Parteien.

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  • Widerstand gegen den nationalismus.

    Wow wie wann? *wo.

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  • Kurzfassung von den film schindlers liste?

    Das oscargekrönte Meisterwerk von Spielberg handelt von dem Zweiten Weltkrieg und der Verfolgung der Juden durch die Nationalsozialisten. Die Geschichte beginnt zu Beginn des Krieges, als die Deutsche Armee die polnische Armee besiegt hat und Polen als endgültig für besetzt erklärt hatte. Zu dieser Zeit erreicht Oskar Schindler Krakau . Schindler ist Deutscher und ein erfolgloser Geschäftsmann, der hofft, dass er für die Streitkräfte in Zusammenarbeit mit den Polen und Juden Güter herstellen kann. Durch immerwährende Geschenke an die Chefs der SS und der Mitgliedschaft der NSDAP erreicht er bald seinen Plan und Schindler eröffnet seine erste eigene Fabrik. Doch die Fabrik erhält er nur auf Grund der Tatsache, dass er ein Geschäft mit dem Juden Itzhak Stern eingeht, welcher die notwendigen Geldmittel zur Eröffnung der Firma bereitstellt. Als Gegenleistung erhalten die Juden Produkte aus der Schindler Fabrik. Der Vertrag kann während dieser Zeit jedoch nur mündlich geschlossen werden, da kein Gericht im Deutschen Reich einen Vertrag zwischen einem Deutschen und einem Juden für rechtskonform sehen würde. In dieser Fabrik befasst sich Schindler mit der Herstellung von Emaille Produkten - Pfannen, Kochgeschirr wie auch Töpfe werden in der Deutschen Emailwarenfabrik (DEF) produziert und für den Kriegsbedarf bereitgestellt. Doch der wahre Leiter der Firma ist Stern, welcher seinen jüdischen Freunden im Ghetto hilft. Die Angestellten in der Schindler Fabrik erhalten den sogenannten "Blauschein", ein Dokument, welches die arbeitenden Juden vor Verhaftung oder vor dem KZ bewahrt. Stein nutzt seine Macht durch den "Blauschein" aus und versucht seine jüdischen Freunde aus dem Ghetto ebenfalls "wichtig" werden zu lassen. Währenddessen kommt das Gerücht auf, dass die "unwichtigen" Juden in Vernichtungslager, sogenannte Konzentrationslager (KZ) gebracht werden. Offizier der SS, Amon Göth, ist zudem für die Schließung des jüdischen Ghettos, als er in die polnische Stadt Krakau kommt. Göth verkörpert alles, für was die SS steht - Mord und Totschlag in ihrem grauenvollsten Ausmaß. Aus diesem Grund lässt er auch immer wieder unschuldige Menschen per Genickschuss mitten auf den Straßen hinrichten. Während der Räumung des Ghettos bzw. dem Massaker an den dort lebenden Juden durch die SS kann Schindler das Vorgehen der Nationalsozialisten beobachten. Auf Grund der Tatsache, dass durch den Tod tausender Juden die Arbeitskräfte von Oskar Schindler beinahe alle getötet wurden, kommt ihm die Idee, die Juden zu schützen. Bestätigt in seiner Vorgehensweise wird er, als der Befehl von Berlin kommt, die getöteten Juden im Ghetto zu verbrennen. Somit wird Schindler auch Zeuge einer Leichenverbrennung mitten auf den Straßen von Krakau. Schindler beginnt eine Liste mit Stern zu verfassen, welche er die Schindler Liste nennt. Die Liste soll dienen Arbeiter zu schützen und in eine andere, von Schindler betriebene Firma, zu kommen. Die Liste umfasste "begabte" wie "außergewöhnliche" Insassen und die Entscheidung auf die Liste zu kommen bedeutete für viele Leben oder Sterben. Bis auf einen Zug kommen alle Züge an ihren richtigen Aufenthaltsort an. Schindler besticht zudem die Wachen der SS an den Bahnhöfen und versucht auch immer wieder seine Juden durch Bestechungsgeldern an die SS zu beschützen. Aus diesem Grund verliert Oskar Schindler auch sein gesamtes Vermögen bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs und dem automatischen Ende des Nationalsozialismus. Nach dem Ende des Krieges muss sich jedoch auch Schindler von der "Roten Armee" verstecken, da er ebenfalls ein "Profiteur von Sklavenarbeit im Dritten Reich" gewesen sei. Während die Juden einen Brief verfassen und klarstellen, dass Schindler keiner der Kriminellen sei, verkünde hingegen der russische Dragoner, dass die Juden von der "Roten Armee" befreit wurden. Schindler hingegen fährt mit seinem Auto weg. Der Film endet endgültig in der Gegenwart, als das Grab Oskar Schindlers von Juden besucht wird, welche Steine als Symbol für ihre verstorbenen Landsleute auf das Grab Schindlers legen. Ein Zeichen, dass Jahre später noch immer Oskar Schindler für seine Taten gedankt wird.

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  • Was ist der Unterschied zwischen christlichem Antijudaismus und rassischem Antisemitismus?

    Antijudaismus Als „Antijudaismus“ oder auch „christlichen Antijudaismus“ bezeichnet man die judenfeindlichen Tendenzen seit dem Mittelalter. Grundlage des Antijudaismus ist der Vorwurf des „Christus-„ bzw. „Gottesmordes“: Den Juden wird die Schuld am Tod Christi gegeben. Der christliche Antijudaismus zeichnet sich zudem durch die deutliche Infragestellung bzw. Ablehnung des Rangs der Juden als auserwähltes Volk Gottes aus. Diese religiös fundierte Ablehnung des Judentums führte in der mittelalterlichen Kirchenpolitik zu gezielten Verfolgungen wie etwa in Spanien, wo die Juden 1492 zwangsgetauft wurden oder aber das Land verlassen mussten. In Zeiten von sozialen Missständen, während Epidemien wie etwa der Pest und zur Zeit der Kreuzzüge kam es immer wieder zu Pogromen an Juden. Der Antijudaismus war vor allem bis zur Aufklärung dominant – aber auch darüber hinaus lässt er sich finden und prägt zum Teil bis heute Vorbehalte gegen Juden Antisemitismus Im Zuge der Französischen Revolution bringt das 19. Jahrhundert zwei ganz verschiedene Entwicklungen mit sich: Auf der einen Seite die beginnende Emanzipation der Juden in Europa, auf der anderen Seite aber auch eine Form des Judenhasses, die sich nicht mehr länger allein auf die Religion stützt, sondern nach pseudowissenschaftlichen Argumenten sucht, um die Ausgrenzung der Juden zu begründen: Die Juden werden nun als "Rasse" definiert. Durch die Verwendung einer Kategorie aus der Biologie wird die Grenze zwischen jüdischer Minderheit und der jeweiligen Mehrheitsgesellschaft nun als unüberwindbar dargestellt: Weder ein Übertritt zum Christentum noch die Anpassung der Juden an die Kultur der jeweiligen Gesellschaft (Sprache, Kleidung usw.) kann innerhalb dieser Ideologie etwas an ihrem Status ändern. Seit Ende der 1870er Jahre formiert sich ein politischer Antisemitismus: Rechtsgerichtete Gruppen machen die Bekämpfung, Isolierung, Vertreibung und schließlich die Vernichtung alles "Semitischen" zu ihrem Programm. Auf diese Weise können die Nationalsozialisten auf bereits bestehende Argumente und Zielsetzungen zurückgreifen, als sie den organisierten Massenmord an den Juden (Holocaust), dem etwa sechs Millionen Menschen zum Opfer fielen, begehen.

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  • Was muss man alles darüber wissen? 1.Aufrüstung für den Krieg 2.Der Weg in den Krieg 3.Krieg in Europa-Völkervernichtung 4.Vom totalen krieg zur Kapitulation 5.Ziele und Ideen der NSDAP 6.Holocaust-Shoah Kann jemand mir kurz dazu was sagen?

    1. Hitler baut eine Armee auf. Er plant die Eroberung Europas und wahrscheinlich (historisch jedoch nicht belegt) Vernichtung der Juden. 2. Am 1 . September 1939 greift Deutschland Polen in Danzig an. Somit kommt es zum Zweiten Weltkrieg. Frankreich und Großbritannien lösen jedoch nicht ihre Versicherung für Polen ein. 3. "Totaler Krieg" bezeichnet die Hinwendung jeglicher Bereiche (Wirtschaft, Schulwesen, Politik, etc.) auf das Kriegstreiben. 3 soll eigentlich 4 sein. Sorry. zu 3. Nach erfolgreichem Krieg gegen Polen werden erste Arbeitslager und Konzentrationslager (KZ) dort beginnt die Ermordung von Millionen von Menschen. 5. Ziele habe ich ja schon angedeutet. Die Überschneiden sich auch mit den vorherigen Punkten. Besonders die Ermordung der Juden zu Kriegsende hatte hohe Priorität.

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  • Kann mir jemand alles über Hitler erzählen? vom Aufstieg bishin zum 2. Weltkrieg? wäre furchtbar nett!

    Adolf Hitler 1889-1945 NS-Politiker 1889 20. April: Adolf Hitler wird als Sohn des Zollbeamten Alois Hitler (bis 1877 Schicklgruber) und seiner Frau Klara (geb. Pölzl) in Braunau am Inn (Oberösterreich) geboren. Besuch der Realschule in Steyr. 1903 Tod des Vaters. 1905 Hitler verläßt die Realschule ohne Abschlußexamen. Zunächst nicht zu einer Erwerbsarbeit gezwungen, widmet sich Hitler der Lektüre völkischer Schriften. Besonders stark beeinflußt ihn zu jener Zeit der Pangermanismus Georg von Schönerers (1842-1921). 1907 Nach dem Tod der Mutter Übersiedlung nach Wien, wo er sich zweimal vergeblich an der Kunstakademie bewirbt. Nachdem er eine Zeitlang von seinem Erbteil leben konnte, schlägt er sich fortan ohne festen Wohnsitz und schließlich im Obdachlosenasyl mit Gelegenheitsarbeiten durch. Die Erlebnisse in der Hauptstadt des Vielvölkerstaates und die Lektüre antisemitischer Zeitungen und Bücher bestimmen Hitlers "Weltanschauung" und prägen seinen rassistisch begründeten Judenhaß und seine radikale Feindschaft gegen Marxismus und Liberalismus. 1913 24. Mai: Nicht zuletzt um sich dem Wehrdienst in der österreichisch-ungarischen Armee zu entziehen, übersiedelt Hitler nach München. 1914 16. August: Hier tritt er als Kriegsfreiwilliger in das Bayerische Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 16 (später Regiment "List") ein. Dezember: Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse. 1916 Oktober: Schwere Beinverwundung an der Westfront. 1917 5. März: Wieder genesen, meldet sich Hitler zu seiner Einheit zurück. 1918 August: Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse. 15. Oktober: Bei einem Gasangriff erleidet er eine schwere Vergiftung, die zu zeitweiser Erblindung führt. Dieses prägende und für Hitlers weitere Entwicklung zentrale Erlebnis läßt in ihm den Entschluß reifen, "Politiker" zu werden. Ende November: Nach einem Lazarettaufenthalt in Pasewalk, wo er das Kriegsende erlebt, kehrt er zum Infanterieregiment 2 nach München zurück und ist für die Reichswehr als "Verbindungsmann" und "Aufklärungsredner" tätig. 1919 Juni: Hitler wird von seiner Einheit zur Teilnahme an einem Rednerkurs für ausgewählte "Propagandaleute" an der Universität München vorgeschlagen und zeichnet sich dabei als talentierter Redner aus. August: In seinen ersten schriftlichen politischen Notizen hebt er als vordringlichstes Ziel die "Entfernung der Juden überhaupt" hervor. 12. September: Hitler besucht eine Versammlung der Deutschen Arbeiterpartei (DAP) und tritt ihr wenige Tage später mit der Mitgliedsnummer 555 bei. Die Partei hatte ihre Zählung bei 500 begonnen, um eine größere Mitgliederschaft vorzutäuschen. 16. Oktober: Hitler hält seine erste politische Rede vor Mitgliedern der DAP. 1920 Februar: Mitarbeit am Programm der in Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) umbenannten Partei. 31. März: Hitler wird aus der Reichswehr entlassen und widmet sich fortan der Parteiarbeit. 1921 29. Juli: Als Agitator unterdessen unentbehrlich geworden und über die Grenzen Münchens bekannt, gelingt es ihm auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der NSDAP, die Führung der Partei mit diktatorischen Vollmachten zu übernehmen. 1923 9. November: Der Hitler-Putsch in München wird von Regierungstruppen mit Waffengewalt niedergeschlagen. Die NSDAP wird am folgenden Tag verboten. Hitler flieht und wird zwei Tage später im bayerischen Uffing verhaftet. 1924 26. Februar: Hitler wird zusammen mit Ernst Röhm, General Erich Ludendorff u.a. vor dem Münchener Volksgericht des Hochverrats angeklagt und schließlich zu fünfjähriger Festungshaft verurteilt. Die Prozeßverhandlungen benutzt Hitler als Forum für seine antirepublikanische Agitation. 20. Dezember: Vorzeitige Entlassung aus der Festung Landsberg, in der der erste Band seiner Schrift "Mein Kampf" entstanden ist. 1925 27. Februar: Neugründung der NSDAP. 30. April: Hitler wird auf Antrag aus der österreichischen Staatsbürgerschaft entlassen und ist seither staatenlos. Redeverbot durch die bayerische Regierung, dem sich auch die preußische Landesregierung anschließt. 1927 9. März: Nach Aufhebung des Redeverbots für Bayern spricht Hitler zum ersten Mal wieder öffentlich. 1928 16. November: Hitler spricht nach Aufhebung des Redeverbots für Preußen im Berliner Sportpalast. 1931 10. Oktober: Reichspräsident Paul von Hindenburg empfängt Hitler erstmals zu einer Aussprache. 11. Oktober: Bildung der Harzburger Front, in der die gesamte antirepublikanische Rechte vereinigt ist: NSDAP, Deutschnationale Volkspartei (DNVP), Alldeutscher Verband, Stahlhelm. 1932 27. Januar: Hitler spricht vor dem Industrie-Club in Düsseldorf. 26. Februar: Zuerkennung der deutschen Staastsbürgerschaft. 13. März: Im ersten Wahlgang zur Reichspräsidentenwahl erhält Hitler rund 30 Prozent der Stimmen. 10. April: Im zweiten Wahlgang erzielt er knapp 37 Prozent der Stimmen. Reichspräsident Hindenburg wird wiedergewählt. 13. August: Nach den Reichstagswahlen vom 31. Juli, aus denen die NSDAP als stärkste Fraktion hervorgeht, wird Hitlers Forderung auf Ernennung zum Reichskanzler von Hindenburg zurückgewiesen. 6. November: Trotz erheblicher Verluste - etwa zwei Millionen Stimmen - bleibt die NSDAP stärkste Fraktion im Reichstag. 8. Dezember: Zerwürfnis über eine mögliche Regierungsbeteiligung mit Gregor Strasser, der daraufhin alle Parteiämter niederlegt und sich aus der Politik zurückzieht. 1933 4. Januar: Vereinbarung zwischen Hitler und Franz von Papen im Hause eines Kölner Bankiers über eine Regierungsbildung. 30. Januar: Hitler wird zum Reichskanzler eines national-konservativen Kabinetts ernannt, dem mit Hermann Göring und Wilhelm Frick noch zwei weitere Nationalsozialisten angehören. 5. März: Bei der Reichstagswahl bleibt die NSDAP weit hinter der erhofften absoluten Mehrheit zurück und erhält 43,9 Prozent der abgegebenen Stimmen. 21. März: Reichskanzler Hitler kommt mit Reichspräsident Hindenburg zum "Tag von Potsdam" zusammen. Durch die Verbindung des "Alten mit dem Neuen" soll das Ansehen der Regierung Hitler gesteigert werden. 24. März: Das Ermächtigungsgesetz wird von allen Parteien mit Ausnahme der Sozialdemokratischen Partei Deutschland (SPD) und der inzwischen de facto verbotenen Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) verabschiedet. 1934 30. Juni: Durch den sog. Röhm-Putsch entledigt sich Hitler der Führung der nach einer "zweiten Revolution" drängenden Sturmabteilung (SA) und läßt zahlreiche politische Gegner ermorden. 20. Juli: Die Schutzstaffel (SS) wird aus den Parteigliederungen ausgekoppelt und Hitler direkt unterstellt. 2. August: Reichspräsident Hindenburg stirbt. Hitler vereinigt die Ämter von Reichspräsident und Reichskanzler in seiner Person und führt den Titel "Führer und Reichskanzler". Die Reichswehr, aus der 1935 die Wehrmacht hervorgeht, wird auf ihn persönlich vereidigt. 1935 15. September: Von dem zum Reichsparteitag nach Nürnberg einberufenen Reichstag werden die Nürnberger Rassegesetze verabschiedet. 1936 7. März: Einmarsch deutscher Truppen in das entmilitarisierte Rheinland. 25. Oktober: Antikominternpakt mit Japan, dem Italien später beitritt. 1937 25. Oktober: Hitler empfängt Benito Mussolini in Berlin und entwickelt mit der "Achse Berlin-Rom" sein außenpolitisches Allianzsystem. 5. November: Hitler trägt der militärischen Führung seine militärischen und außenpolitischen Ziele vor und fordert, daß die Wehrmacht innerhalb der nächsten zwei Jahre für einen Angriffskrieg aufgerüstet sein müsse. 1938 4. Februar: Hitler entläßt die militärische Spitze und übernimmt den Oberbefehl über die Wehrmacht. Konstantin von Neurath wird als Außenminister durch Joachim von Ribbentrop ersetzt, der die Außenpolitik fortan auf eine streng nationalsozialistische Linie ausrichtet. 15. März: Nach dem Einmarsch deutscher Truppen in Österreich verkündet Hitler vor einer begeisterten Menschenmenge auf dem Wiener Heldenplatz den "Anschluß" Österreichs an das Deutsche Reich. 30. Mai: Geheimbefehl Hitlers zur Zerschlagung der Tschechoslowakei. 29. September: Münchner Abkommen. Die von den Sudetendeutschen bewohnten Gebiete fallen an Deutschland. Hitler erklärt daraufhin, keine territorialen Ansprüche in Europa mehr zu haben. 21. Oktober: Weisung Hitlers, die "Zerschlagung der Rest-Tschechei" vorzubereiten. 9. November: Von Hitler und Joseph Goebbels initiierte Pogromnacht, in der zahlreiche Synagogen und jüdische Geschäfte zerstört werden und Juden wahllos verschleppt und ermordet werden. 1939 30. Januar: Hitler kündigt in einer Reichstagsrede für den Fall eines neuen Weltkriegs die "Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa" an. 15. März: Die Wehrmacht besetzt die Tschechoslowakei. 21. März: Hitler fordert die Rückgabe Danzigs und den Bau einer exterritorialen Autobahn durch den Korridor. 23. Mai: Hitler erläutert den Generälen der Wehrmacht seine Angriffspläne und fordert "Lebensraum im Osten". 23. August: Abschluß des "Hitler-Stalin-Pakts". In einem geheimen Zusatzprotokoll werden die Interessensphären in Osteuropa abgegrenzt. 1. September: Mit dem deutschen Angriff auf Polen beginnt der Zweite Weltkrieg. 9. Oktober: Hitlers Weisung zum Angriff im Westen. 8. November: Mißglücktes Attentat auf Hitler im Münchener Bürgerbräukeller durch den Schreinergesellen Johann Georg Elser. 1940 31. Juli: Hitler teilt dem Oberkommando der Wehrmacht (OKW) seinen Entschluß mit, die Sowjetunion anzugreifen. 18. Dezember: "Führerweisung" Nr. 21: "Unternehmen Barbarossa" (Angriff auf die Sowjetunion) unterzeichnet. 1941 30. März: Hitler spricht vor den Spitzen der militärischen Führung ausdrücklich von einem "Vernichtungskrieg" im Osten. 6. Juni: Im "Kommissarbefehl" verfügt Hitler die Erschießung kriegsgefangener Politkommissare der "Roten Armee". 22. Juni: Angriff auf die Sowjetunion. Beginn der systematischen Morde durch Einsatzgruppen der SS und des Sicherheitsdienstes (SD) in der Sowjetunion. 1942 20. Januar: Wannsee-Konferenz zur "Endlösung der Judenfrage". 26. April: Hitler läßt sich vom Reichstag eine durch kein Gesetz beschränkte Vollmacht als "Oberster Gerichtsherr" erteilen. 25. August: Hitlers Befehl, die Küstenstellungen in Westfrankreich zum "Atlantik-Wall" auszubauen. 1943 31. Januar: Kapitulation der eingeschlossenen deutschen 6. Armee bei Stalingrad, die auf Hitlers Weisung bis zuletzt in den Stellungen ausharren muß. 1944 20. Juli: Mißglücktes Attentat Claus Graf Schenk von Stauffenbergs auf Hitler. 25. September: Hitler ordnet an, bisher nicht "wehrfähige" Kinder und alte Männer im "Volkssturm" zusammenzufassen und zur Verteidigung der Reichsgrenzen einzusetzen. 1945 30. Januar: Letzte Rundfunkansprache Hitlers. Er ruft zu fanatischem Widerstand gegen die vorrückenden alliierten Truppen auf und beschwört den "Endsieg". März: In seinem "Verbrannte-Erde-Befehl", der vorsieht, die deutschen Gebiete vor dem Rückzug vollständig zu verwüsten, zeigt sich Hitlers Verachtung für das deutsche Volk, das sich für die Durchsetzung seiner Ziele als "zu schwach" erwiesen habe. 29. April: Hitler heiratet seine langjährige Freundin Eva Braun. 30. April: Adolf Hitler begeht gemeinsam mit Eva Braun im Bunker unter der Reichskanzlei in Berlin Selbstmord.

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  • Was war der Anlass und der Inhalt der reichsbrandsverordnung?

    23.03.1933: Mit dem Ermächtigungsgesetz überträgt der Deutsche Reichstag die gesamte Staatsgewalt an Adolf Hitler. Wenig später sicherte er sich mit der Zerschlagung der Gewerkschaften sowie dem Verbot der linken Parteien die absolute Alleinherrschaft. Wegen des Reichstagsbrandes fand der erste Reichstag nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten am 21. März 1933 in Potsdam statt. Ganz bewusst war Potsdam als Traditionsort preußischer Geschichte für die feierliche Konstituierung ausgewählt worden Zwei Tage später, am 23. März 1933, stimmte der Reichstag in der Berliner Krolloper über das von Reichskanzler Adolf Hitler vorgelegte "Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich" ab. Auf dem Weg dorthin mussten sich die Parlamentarier Beschimpfungen wie "Zentrumsschwein" von Spalier stehenden SA und SS anhören. Die Stimmberechtigten sollten bewusst eingeschüchtert werden. Mit dem Gesetz wollte Adolf Hitlers Regierung die Ermächtigung erlangen, ihre Gesetze ohne Zustimmung von Reichstag und Reichsrat sowie ohne Gegenzeichnung des Reichspräsidenten zu erlassen. Das "Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich" ("Ermächtigungsgesetz") wurde mit den 444 Stimmen der NSDAP und der Konservativen verabschiedet, nur die 94 Abgeordneten der SPD votierten dagegen. Die 81 Abgeordneten der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) durften nicht abstimmen. Auf Basis der Reichstagsbrandverordnung waren ihre Mandate bereits am 8. März 1933 annulliert worden. Mit dem Ermächtigungsgesetz hatte sich die parlamentarische Demokratie in Deutschland selbst ausgeschaltet. Das zunächst auf vier Jahre verabschiedete Regelwerk wurde 1937, 1939 sowie 1943 verlängert und bildete bis Mai 1945 die rechtliche Grundlage der NS-Gesetzgebung. Der Originaltext: Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich (Ermächtigungsgesetz) vom 23.3.1933 1. Reichsgesetze können außer in dem in der Reichsverfassung vorgesehenen Verfahren auch durch die Reichsregierung beschlossen werden. Dies gilt auch für die in den Artikeln 85 II und 87 der Reichsverfassung bezeichneten Gesetze. 2. Die von der Reichsregierung beschlossenen Reichsgesetze können von der Reichsverfassung abweichen, soweit sie nicht die Einrichtung des Reichstags und des Reichsrats als solche zum Gegenstand haben. Die Rechte des Reichspräsidenten bleiben unberührt. 3. Die von der Reichsregierung beschlossenen Reichsgesetze werden vom Reichskanzler ausgefertigt und im Reichsgesetzblatt verkündet. Sie treten, soweit sie nichts anderes bestimmen, mit dem auf die Verkündung folgenden Tage in Kraft. Die Artikel 68 bis 77 der Reichsverfassung finden auf die von der Reichsregierung beschlossenen Gesetze keine Anwendung. 4. Verträge des Reiches mit fremden Staaten, die sich auf Gegenstände der Reichsgesetzgebung beziehen, bedürfen für die Dauer der Geltung dieser Gesetze nicht der Zustimmung der an der Gesetzgebung beteiligten Körperschaften. Die Reichsregierung erläßt die zur Durchführung dieser Verträge erforderlichen Vorschriften. 5. Dieses Gesetz tritt mit dem Tage seiner Verkündung in Kraft. Es tritt mit dem 1. April 1937 außer Kraft, es tritt ferner außer Kraft, wenn die gegenwärtige Reichsregierung durch eine andere abgelöst wird. Reichsgesetzblatt T. I. (1933), Nr. 25, S. 141 https://www.zum.de/Faecher/G/BW/abbl/nationalsozialismus/ermaechtig.htm

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  • durch weitere Nationalsozialismus Fragen stöbern
  • Wer war Martin Luther King .

    ein baptistenpastor und bürgerrechlter, der sich für gegen die unterdrückung und soziale ungerechtigkeit aussprach.

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  • Was bedeutet Fremdherrschaft für die beherrschten Völker ?

    Nachteile aus Sicht der Kolonien: -Versklavung -Ausbeutung der Landschaft -Unterdrückung der einheimischen Sprache, Kultur und Religion -Rassentrennung/Rassismus -Unterdrückung der eigenen Entwicklung.

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  • Wer war er?Was hat er getan?-Lebenslauf?

    Martin Luther King jr. (* 15. Januar 1929 in Atlanta als Michael King jr.;† 4. April 1968 in Memphis, Tennessee) war ein US-amerikanischer Baptistenpastor und Bürgerrechtler. Er gilt als einer der herausragenden Vertreter im Kampf gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit und war zwischen Mitte der 1950er und Mitte der 1960er Jahre der bekannteste Sprecher der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung (Civil Rights Movement). Er propagierte den zivilen Ungehorsam als Mittel gegen die politische Praxis der Rassentrennung (Racial segregation) in den Südstaaten der USA und nahm an entsprechenden Aktionen teil. Wesentlich durch Kings Einsatz und Wirkkraft ist das Civil Rights Movement zu einer Massenbewegung geworden, die schließlich erreicht hat, dass die Rassentrennung gesetzlich aufgehoben und das uneingeschränkte Wahlrecht für die schwarze Bevölkerung der US-Südstaaten eingeführt wurde. Wegen seines Engagements für soziale Gerechtigkeit erhielt er 1964 den Friedensnobelpreis. Am 4. April 1968 wurde King bei einem Attentat in Memphis erschossen.

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  • hellou,habt ihr einige Infos zu Martin Luther King.Biografie,Lebenslauf undso

    Martin Luther King jr. (* 15. Januar 1929 inAtlanta als Michael King jr.;[1] † 4. April 1968 inMemphis, Tennessee) war ein US-amerikanischer Baptistenpastor undBürgerrechtler. Er gilt als einer der herausragenden Vertreter im Kampf gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit und war zwischen Mitte der 1950er und Mitte der 1960er Jahre der bekannteste Sprecher der US-amerikanischenBürgerrechtsbewegung (Civil Rights Movement). Er propagierte den zivilen Ungehorsam als Mittel gegen die politische Praxis der Rassentrennung (Racial segregation) in den Südstaaten der USA und nahm an entsprechenden Aktionen teil. Wesentlich durch Kings Einsatz und Wirkkraft ist das Civil Rights Movement zu einer Massenbewegung geworden, die schließlich erreicht hat, dass die Rassentrennung gesetzlich aufgehoben und das uneingeschränkte Wahlrecht für die schwarze Bevölkerung der US-Südstaaten eingeführt wurde. Wegen seines Engagements fürsoziale Gerechtigkeit erhielt er 1964 denFriedensnobelpreis. Am 4. April 1968 wurde King bei einem Attentat in Memphis erschossen.

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  • Hat jmd Infos darüber? Martin Luther King? Die USA als Einwanderungsland Rassendiskriminierung.

    Rassismus in den Vereinigten Staaten hat eine jahrhundertelange und vielfältige Geschichte. Vom 17. Jahrhundert, in der Epoche der 13 Kolonien, bis in die 1960er Jahre genossen US-Amerikaner europäischer Herkunft, insbesondere WASPs, exklusive Vorrechte in den Bereichen Erziehung, Einwanderung, Stimmberechtigung, Staatsbürgerschaft, Landerwerb und strafrechtliche Verfahren. Afroamerikaner wurden bis 1865 vor allem in den Südstaaten als Sklaven gehalten und waren auch nach der Abschaffung der Sklaverei den Vorschriften der Rassentrennung unterworfen. Nicht-protestantische Einwanderer aus Europa, insbesondere Iren, Polen und Italiener wurden in der amerikanischen Gesellschaft vielfach ausgeschlossen und galten nicht als „vollständig weiß“. Auch asiatische Amerikaner und „Hispanics“ bzw. „Latinos“, d. h. Immigranten und deren Nachkommen aus spanisch- und portugiesischsprachigen Ländern Amerikas, sehen sich Erscheinungen des Rassismus ausgesetzt. Die Geschichte der Afroamerikaner beginnt mit der Ankunft der ersten Sklaven in den europäischen Kolonien, aus denen die Vereinigten Staaten 1776 hervorgegangen sind. In großer Zahl gelangten afrikanische Sklaven aufs nordamerikanische Festland, nachdem in den südlichen Kolonien Plantagenökonomien entstanden, die äußerst profitabel waren, deren Bedarf an Arbeitskräften durch einheimische Lohnarbeiter aber nicht gedeckt werden konnte. Die wirtschaftlichen und politischen Gegensätze zwischen den Nordstaaten, die die Sklaverei von 1776 an in vielen Einzelschritten aufgegeben hatten, und den Südstaaten, die daran festhielten, gipfelten 1861 im Sezessionskrieg, der für die die Sklaverei zulassenden Südstaaten mit einer Niederlage endete. Die Befreiung aller noch verbliebenen Sklaven folgte 1865. Die Abschaffung des Sklavenhandels und der Sklaverei führte zunächst weder in den Nord- noch in den Südstaaten zu einer rechtlichen oder gar faktischen Gleichstellung der Afroamerikaner. Vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1960er Jahre bestand in den USA ein umfassendes System der Segregation, durch das Afroamerikaner gegenüber Weißen in fast allen Lebensbereichen benachteiligt waren. Grundlegende Veränderungen – die Abschaffung der Segregation und eine rechtliche Gleichstellung – konnte die afroamerikanische Minderheit erst in der Mitte der 1950er Jahre entstandenen Bürgerrechtsbewegung erkämpfen. Viele Probleme – besonders die wirtschaftliche und Bildungsbenachteiligung der Afroamerikaner, ihre Diskriminierung im Alltag und die White Supremacy-Ideologie – sind jedoch bestehen geblieben und beschäftigen die amerikanische Gesellschaft bis heute. Er gilt als einer der herausragenden Vertreter im Kampf gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit und war zwischen Mitte der 1950er und Mitte der 1960er Jahre der bekannteste Sprecher der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung (Civil Rights Movement). Er propagierte den zivilen Ungehorsam als Mittel gegen die politische Praxis der Rassentrennung (Racial segregation) in den Südstaaten der USA und nahm an entsprechenden Aktionen teil. Wesentlich durch Kings Einsatz und Wirkkraft ist das Civil Rights Movement zu einer Massenbewegung geworden, die schließlich erreicht hat, dass die Rassentrennung gesetzlich aufgehoben und das uneingeschränkte Wahlrecht für die schwarze Bevölkerung der US-Südstaaten eingeführt wurde. Wegen seines Engagements für soziale Gerechtigkeit erhielt er 1964 den Friedensnobelpreis. Am 4. April 1968 wurde King bei einem Attentat in Memphis erschossen.

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  • Wie funktioniert es? (Wahlmänner, Verfassung etc...)

    Er wird auf 4 Jahre gewählt; eine Wiederwahl ist seit 1951 nur einmal möglich. Die Präsidentschaftswahl besteht aus zwei großen Wahlgängen: Die Wahlen zur Nominierung der Parteikandidaten: Der Präsidentschaftskandidat wird auf dem nationalen Parteikonvent von einzelstaatlichen Delegierten nominiert. Die Delegierten werden zuvor in Vorwahlen (Primary) bestimmt. Eigentliche nationale Präsidentschaftswahl Das wahlberechtigte Volk der USA wählt sog. Wahlmänner. Dabei steht jedem Staat genau so viele Wahlmänner zu, wie er Abgeordnete in den Kongress entsendet. Dabei gilt das Prinzip : „ The winner takes it all“. Die Partei, welche die Mehrheit der Stimmen in einem Staat auf sich vereinigen kann, bekommt das alleinige Recht, Wahlmänner aufzustellen. Befugnisse des Präsidenten: Ernennung der Minister, Botschafter, Gesandten und Konsuln sowie die Bundesrichter mit Zustimmung des Senats. Außenpolitische Vertretung der USA Mit Zustimmung des Senats hat er das Recht, Verträge mit anderen Ländern zu schließen Er kann Maßnahmen, die er für notwendig und nützlich erachtet dem Kongress empfehlen Suspensives Vetorecht des Präsidenten gegenüber allen Beschlüssen des Kongresses Merke: Der Präsident ist dem Kongress nicht verantwortlich und kann nur wegen Verfassungs- und Rechtsverletzungen durch ein Impeachmentverfahren abgesetzt werden. Dem Präsidenten zur Seite steht ein unabhängiges Präsidentenamt (Executive Office of the President), das 1939 gegründet wurde und ca. 5000 Mitarbeiter zählt. Das Präsidentenamt (Executive office of the President): Abteilungen: Haushaltsbüro (Office of Management and Budget) , das vor allem den Bundeshaushalt aufstellt Büro des Weißen Hauses (White House Office). In ihm arbeiten persönliche Assistenten und Berater des Präsidenten (the president´s personal lawyer, the press secretary, the appointments secretary), sowie der Personalchef (Chief of Staff) Bei den Mitarbeitern handelt es sich meist um langjährige persönliche Freunde des Präsidenten oder aber um meist sehr angesehene Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die bei der kostspieligen Präsidentschaftswahl eine Schlüsselpostion gespielt haben. der Rat der Wirtschaftsberater ( Council of Economic Advisers) Dieser wurde 1946 erstmals eingerichtet, um den Präsidenten mit wichtigen Informationen zur Wirtschaftsentwicklung im Land zu versorgen. Nationale Sicherheitsrat : Koordinierungsorgan für alle mit der Verteidigungspolitik zusammenhängende Fragen ( neben dem Außenministerium zentraler Ort des außenpolitischen Entscheidungsprozesses)

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  • Hallo, wir haben heute in der Klasse über sie Boston Tea Parzy gelernt und da wurde Thanksgiving erwähnt ich weiss leider nicht was das ist kann mir das jemand erklären? die. Bitte.

    Das ist das Erntedankfest :).

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  • Wie kann man das interpretieren.

    In Syrien stand eigentlich nie mehr als die Unterstützung geeigneter Rebellengruppen auf dem Plan. Und selbst diese wurde durch die skeptische Haltung des US-Präsidenten, der hierin seinen Beratern nicht vollständig folgte, sehr zögerlich gewährt. Der angedrohte Militärschlag gegen das Assad-Regime, nachdem von diesem mutmaßlich Giftgas gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt wurde, war im Rückblick eine ganz eigentümliche politische Eskapade des Präsidenten. Dass er mit zwei blauen Augen da rauskam, wird er heute sicher als Glück bezeichnen. Denn die USA haben keinen Verbündeten in den Bodenkämpfen. Die Freie Syrische Armee, ursprünglich die moderate Opposition gegen Assad, ist militärisch und politisch unwichtig geworden. Geldgeber sind die Golfstaaten Die Islamische Front, ein Zusammenschluss mehrerer sunnitischer Rebellengruppen, wird von Saudi-Arabien unterstützt und bekämpft nun die andere seit diesem Jahr in Syrien aktive sunnitische Organisation ISIL, die aus Kuwait und anderen Golfstaaten Geld erhält (und es ansonsten per Schutzgeld einzieht). Sie stehen gegen die schiitischen Regimetruppen und ihre Unterstützer von Iran bis Hisbollah. Angesichts dieser Lage haben sich die USA entschlossen, eine Gleichgewichtspolitik einzuleiten, indem sie die Beziehungen zum Iran verbesserten. Damit lösten die USA einerseits die regionale Vormachtkonkurrenz zwischen Iran und Saudi-Arabien aus den stabilisierenden Verkrustungen der letzten Jahrzehnte, verschafften sich aber größeren Handlungsspielraum. Ob sie ihn nutzen können, hängt von vielen Faktoren ab. Lass sie nur reden ... Vor allem davon, wie Saudi-Arabien seinen regionalen Einfluss und insbesondere seine enormen Geldmittel einsetzt. Dass es zwischen den USA und Saudi-Arabien zu einem tiefen Streit kam, wurde schon angesichts der Absetzung von Ägyptens Präsidenten Mubarak deutlich, den die saudische Regierung gestützt hat. Das war der Anfang, denn da sich die Großmächte nicht für eine Konfliktlösung in Syrien engagierten, lehnte Saudi-Arabien brüsk die Wahl zum Mitglied in den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ab. Man wolle nicht Teil einer Quatschbude sein. Als schließlich der saudische Botschafter in London, Mohammed bin Nawaf bin Abdulaziz al Saud, am 17. Dezember in einem Namensbeitrag für die New York Times völlig undiplomatisch aufschrieb, war der Bruch nicht mehr zu überhören. Die Politik des Westens, so der Botschafter, riskiere die Stabilität und Sicherheit des Mittleren Ostens, indem er dem syrischen Regime das Überleben und dem Iran die nukleare Option ermögliche. Das Scheitern der westlichen Syrienpolitik habe zur Stärkung von al-Qaida geführt. Der Westen rede, handele aber nicht. Der Botschafter musste nicht sagen, dass er mit dem Westen die USA meinte. Kurz gesagt hat Obama in ein wespennest geschoßen und sich gewundert das sie sich das nicht gefallen ließen.

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  • Kann mir jemand erklären was die präsidialkabinette sind ( bitte keine Definition von Wikipedia oder so da hab ich schon geschaut ) und was das Problem dieser kabinette war ? Welche Rolle hat Hindenburg dabei gespielt ? ( insbesondere bei der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler )

    Präsidialkabinette sind Kabinette die vom Präsidenten abhängig sind. Das heißt die Minister müssen sich nicht vor dem Parlament verantworten sondern vorm Präsidenten. Das Problem ist, das diese Kabinette recht instabil sind, da sie einfach so vom Präsidenten aufgelöst werden können.

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  • Was ist die UdSSR (Zarenreich, Sowjetunion)?

    Die Geschichte der Sowjetunion beginnt mit der Oktoberrevolution am 7. November 1917, als sich die Bolschewiki an die Macht putschten, das Russische Kaiserreich abschafften und die Russische SFSR gründeten, die anfangs ganz Sowjetrussland umfasste. Nach einem mehrjährigen Bürgerkrieg zwischen den Bolschewiki (den „Roten“) und den „Weißen“ (Sammelbezeichnung für alle gegnerischen Parteien) wurde 1922 formell die Sowjetunion ausgerufen, ein aus föderativen Formen bestehender Einheitsstaat.[1] Nach dem Tod Lenins am 21. Januar 1924 wurde Josef Stalin sein Nachfolger und sicherte seine Macht durch gezielten Terror gegen Widersacher. Mit dem Überfall auf die Sowjetunion der Wehrmacht am 22. Juni 1941 begann der Deutsch-Sowjetische Krieg. Die Sowjetunion verbündete sich mit den Westmächten und besiegte zusammen mit ihnen Deutschland in der Nacht auf den 9. Mai 1945, der in Russland und einigen Nachfolgestaaten der UdSSR als „Tag des Sieges“ gefeiert wird. Zwischen den Siegermächten kam es mit Stalin auf der einen und den Westalliierten auf der anderen Seite zu Spannungen, die im Kalten Krieg gipfelten. Es gelang der Sowjetunion, den Status einer den Vereinigten Staaten von Amerika ebenbürtigen Supermacht zu erhalten. Kurz nach dem Tod Stalins 1953 vollzog sich in der Sowjetunion unter Nikita Chruschtschow eine Entstalinisierung. Der Personenkult um Stalin wurde beendet. Auf die Zeit des Wiederaufbaus mit relativer Stabilität folgte ab 1966 die Breschnew-Ära, die bald in allgemeiner Stagnation mündete. Die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Lähmung unter dem Neostalinismus wurde durch den Ende 1979 begonnenen Afghanistankrieg verstärkt. Nach Jahrzehnten der offensichtlichen Überalterung der politischen Elite und des politischen Denkens der Sowjetunion wurde 1985 der 54-jährige Michail Gorbatschow zum Generalsekretär gewählt. Unter dem neuen Haupt der Kommunistischen Partei begann ein politisches Tauwetter, das unter den Namen „Perestrojka“ und „Glasnost“ dem Land und seiner Bevölkerung mehr Freiheiten zugestand. Gorbatschow scheiterte mit seinem Vorhaben, die Sowjetunion zu reformieren. Die inneren Spannungen und zunehmende ökonomische Probleme führten 1991 zum Zerfall in fünfzehn einzelne Republiken, der durch einen vereitelten Putschversuch konservativer Militärs gegen Gorbatschow eingeleitet wurde. Russland übernahm als offizieller „Fortsetzerstaat“[2] die völkerrechtlichen Rechte und meisten internationalen Verpflichtungen der Sowjetunion. Auflösung der Sowjetunion [Bearbeiten] Während des Putschversuchs von 1991, auch bekannt als Augustputsch in Moskau, setzte eine Gruppe von Funktionären der KPdSU ihren Präsidenten Gorbatschow vorübergehend ab und versuchte, die Kontrolle über das Land zu erlangen. Obgleich der Putschversuch in nur drei Tagen scheiterte und Gorbatschow wieder eingesetzt wurde, beschleunigte das Ereignis den Zerfall der UdSSR. Am 11. März 1990 erklärte zunächst Litauen, am 9. April 1991 Georgien sowie am 20. und 21. August 1991 Estland und Lettland ihre Unabhängigkeit von der UdSSR. Es folgten am 24., 25., 27. und 31. August 1991 Belarus, Ukraine, Moldawien und Kirgisistan, am 1., 9. und 21. September 1991 Usbekistan, Tadschikistan und Armenien, am 18. und 27. Oktober 1991 Aserbaidschan und Turkmenistan sowie am 16. Dezember 1991 Kasachstan. Die Russische SFSR erklärte im Dezember 1991 formal ihre Souveränität, nicht aber die Unabhängigkeit von der Sowjetunion, was die Überleitung der Außenbeziehungen der alten Sowjetunion auf die neu entstandene Russische Föderation erleichterte. Boris Jelzin, der in der ersten demokratischen Präsidentschaftswahl des Landes am 12. Juni 1991 zum Präsidenten Russlands gewählt wurde, übernahm die Kontrolle über Medien und Schlüsselministerien. Schrittweise demontierte und entmachtete er Präsident Gorbatschow, der am 25. Dezember 1991 als Präsident der UdSSR zurücktrat und die Amtsgeschäfte an Jelzin als Präsidenten der Russischen Föderation übergab. Symbolträchtig wurde um 19:32 Uhr Moskauer Zeit die Flagge der Sowjetunion mit Hammer und Sichel eingeholt und die weiß-blau-rote Flagge Russlands aufgezogen.[16] Schließlich vollzog der Oberste Sowjet am 26. Dezember 1991 per Beschluss die Auflösung der Sowjetunion als Völkerrechtssubjekt. Die völkerrechtlichen Rechte und Pflichten der Sowjetunion übernahm − unter Jelzins Führung − die Russische Föderation als der Fortsetzerstaat der UdSSR (état continuateur), welcher völkerrechtlich identisch zur RSFSR ist, wodurch auch der sowjetische Sitz im UN-Sicherheitsrat an Russland fiel.[17] Mit dem Ablauf des 31. Dezember 1991 hörte die Sowjetunion auf zu existieren,[18] nachdem einige Tage zuvor die seit 1917 über dem Moskauer Kreml wehende Rote Fahne eingeholt wurde.[19] Eine spätere Nichtigkeitserklärung der russischen Duma vom 15. März 1996, die von der KPRF beantragt wurde und eine Mehrheit erlangte, blieb folgenlos

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  • Hilfe zur Aufklärung.

    Um 1700 setzte in Europa ein tiefgreifender Wandel des geistigen und gesellschaftlichen Lebens ein. Seitdem sich die katholische Kirche durch die Reformation 1517 in verschiedene Konfessionen gespalten hatte, kam es andauernd zu Religions- und Bürgerkriegen. Gebildete Menschen setzten sich daher für Religionsfreiheit ein und weiteten ihre Forderungen schließlich auf die Denk- und Meinungsfreiheit aus. Beeinflusst wurden diese Ideen von der Epoche der Renaissance. Auch der vorherrschende Absolutismus wurde von vielen Aufklärern in Frage gestellt, weil die Herrscher ihre Macht mit dem Gottesgnadentum rechtfertigten. Anstelle des christlichen Glaubens traten durch das Zeitalter der Aufklärung die Forderungen nach Vernunft, Freiheit und Tugend in den Vordergrund. Die Ideen der Aufklärung entstammten der antiken griechischen und römischen Philosophie und wurden zur wichtigen Grundlage der Französischen Revolution 1789. Frankreich galt im 18 Jahrhundert unter dem Namen Ancien Regime als kulturelles Zentrum Europas. Dies lag daran, dass das französische Gebiet in der Antike von den Römern stark besiedelt war und deren Kultur auch nach dem Untergang des Römischen Reiches im Mittelalter weiterhin existierte. Seitdem entwickelte sich Frankreich zum Zentralstaat und stieg nach dem Dreißigjährigen Krieg zur dominierenden politischen Vormacht Europas auf. Unter „Sonnenkönig“ Ludwig XIV. erreichte die absolutistische Monarchie ihren Höhepunkt. Seine Herrschaft war geprägt von der Unterdrückung der Protestanten und der uneingeschränkten Alleinherrschaft. Nach seinem Tod 1715 ließen die Verfolgungen der Protestanten nach und geistige Ideen der Aufklärung konnten sich schneller verbreiten. Salons und Lesegesellschaften, in denen sich Gelehrte und Dichter zusammensetzten, entstanden. Staatstheorien Unter den französischen Aufklärern zählt Montesquieu zu den einflussreichsten. Er setzte sich für die konstitutionelle Monarchie ein und griff die Idee der Gewaltenteilung von John Locke auf. Er dehnte diese Modell mit dem Zusatz aus, dass der Staat in Legislative, Judikative und Exekutive getrennt sein soll. Auch Voltaire brachte die englischen Ideen der Aufklärung nach Frankreich. Er kritisierte ebenso den Machtmissbrauch des Absolutismus und die Eingriffe der Kirche ins politische Leben. Voltaire suchte allerdings weiterhin die Nähe des Adels und der Könige, während Montesquieu mehr auf die Ebene des Volkes einging. Auf philosophischer Ebene machte sich Jean-Jacques Rosseau einen berühmten Namen, da er in seinem Du Contrat Social das Gottesgnadentum in Frage stellte, den allgemeinen Wille des Gemeinwohls betonte und daher als Wegbereiter von Demokratie und Volkssouveränität gilt. 1789 wurden diese Theorien zur wichtigen Grundlage der Französischen Revolution. Aufklärung in Deutschla Aufklärung in Deutschland Anders als Frankreich und England existierte Deutschland im 18, Jahrhundert noch nicht als einheitliches Staatsgebilde, sondern war unter dem Namen Heiliges Römisches Reich in über 300 Fürstentümer unterteilt. Nach der Reformation und dem Dreißigjährigen Krieg war das Reich in verschiedene Konfessionen zersplittert. Durch den Augsburger Religionsfrieden konnte jeder Fürst über den Glauben in seinem Territorium selbst bestimmen. In allen deutschen Kleinstaaten war der Absolutismus weiterhin vorherrschend. Eine Ausnahme unter diesen Staaten war das protestantische Brandenburg-Preußen. König Friedrich II. hatte Preußens Territorium durch den Siebenjährigen Krieg auf Kosten Österreichs erweitert und erließ dann innenpolitische Reformen. Er interessierte sich für die Theorien des französischen Philosophen Voltaires und wollte dessen Ideen in die politische Praxis umsetzen. Mit der Einführung des Aufgeklärten Absolutismus machte Friedrich II. Preußen schließlich zum Zentrum der deutschen Aufklärung. Der berühmteste deutsche Aufklärer war Immanuel Kant. Er schuf neue Perspektiven der Philosophie und setzte den Verstand, durch den der Mensch selbst denken solle, in den Mittelpunkt. Folgen Die Ideen der Aufklärung führten zu folgenreichen Veränderungen im geistigen und gesellschaftlichen Leben Europas. Nachdem sich Frankreich durch die hohen Verluste im Siebenjährigen Krieg und amerikanischen Unabhängigkeitskrieg verschuldet hatte, kam es 1789 – beeinflusst von der Aufklärung – zum Ausbruch der Französischen Revolution. Damit wurde die Ständegesellschaft abgeschafft, die Bauern aus ihrer Leibeigenschaft befreit und eine liberale Verfassung eingeführt. Dies wurde später zum Vorbild für andere europäische Staaten. 1776 wurde in Amerika mit der Unabhängigkeitserklärung der Grundstein für die Gründung der USA gelegt. Damit gab es nun erstmals einen demokratischen Staat, der auf Volkssouveränität aufbaute. Auf wirtschaftlicher Ebene gelang dem Freihandel durch die Lehre von Adam Smith der Durchbruch. Nach den Napoleonischen Kriegen versuchten europäische Monarchen auf dem Wiener Kongress 1815 zunächst, die alte absolutistische Ordnung zu restaurieren. Neue aufkommende Proteste im deutschen Vormärz und in der Revolution 1848 führten aber langfristig zum Durchbruch von Demokratie und Volkssouveränität, die Grundpfeiler der heutigen Europäischen Union sind. Hast du noch weitere Fragen zu diesem Thema? Wenn nicht, bitte diese Frage abschließen:)

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  • Reformation eine kurze Zusammenfassung bitte.

    Die Reformation 1517 führte in Europa zur Spaltung der römisch-katholischen Kirche in verschiedene Konfessionen. Als Hauptbegründer dieser Bewegung erwies sich der Augustinermönch Martin Luther. Mit seinen 95 Thesen übte er Kritik an den Misständen der römisch-katholischen Kirche. In der Folgezeit entwickelten sich mit den Lutheranern, Calvinisten und Zwinglianern verschiedene Untergruppen des christlichen Glaubens. Damkt begann die Phase des konfessionellen Zeitalters. Religiöse Konflikte zwischen Protestanten und Katholiken führten später zur Gegenreformation und zum Ausbruch des Dreißigjährigen Kriegs. Ursachen Um das Jahr 1500 bestand das heutige Gebiet Deutschlands aus dem sogenannten Heiligen Römischen Reich. Dieses existierte als relativ lockeres Bündnis verschiedener Einzelstaaten, die dem Kaiser als Oberhaupt zur gegenseitigen Treue verpflichtet waren. Anders als zentralisierte Staaten wie England und Frankreich hatte der deutsche Kaiser keine vollkommene Macht, sondern war von den Fürsten des Reichstags abhängig. Kaiser Karl V. hielt sich in der Reformationszeit lange außerhalb des Reiches auf, weil er Kriege gegen Frankreich und das Osmanische Reich führte. Daher konnte er sich zunächst kaum mit der Reichspolitik beschäftigen. Begünstigt wurden Martin Luthers Schriften von der Erfindung des Buchdrucks und der Bildungsbewegung der Humanisten. In den deutschen Städten entwickelte sich unterdessen ein Frühkapitalismus, durch den sich Nahrungsmittel verteuerten und Arbeitslöhne geringer wurden. Religiöse Spannungen gingen also mit sozialer Not der Arbeiter und Bauern, die durch Steuern, Abgaben und Leibeigenschaft belastet waren, einher.1 95 Thesen Martin Luther hinterfragte die Misstände der römisch-katholischen Kirche, die sich durch Ablasshandel und Simonie immer korrupter zu entwickeln schien. Ausschlaggebend war die Vorgehensweise des Erzbischof Albrecht von Brandenburg, der nun neben der Magdeburger auch das Mainzer Erzbischofsamt erlangen wollte, um zum Kurfüst aufzusteigen. Da eine mehrfache Amtsausübung aber gegen das kanonische Recht verstieß, versuchte er bei Papst Leo X. eine Sondergenehmigung zu erkaufen. Da der Papst wegen des neu erbauten Petersdoms in finanzielle Not geraten war, sollte ihm Albrecht das Geld als Gegenleistung bezahlen. Albrecht erhielt das Recht, das entsprechende Geld in seinem eigenen Territorium per Ablasshandel einzusammeln. Dies lieferte – neben dem Ämterkauf – die Grundlage für die 95 Thesen, die Martin Luther am 31. Oktober 1517 dem Erzbischof von Mainz übermittelte. Außerdem publizierte er insgesamt drei reformatorische Hauptschriften, die zur Grundlage des Luthertums wurden.2 Wormser Edikt Im Jahr 1520 war Kaiser Karl V. zum Kaiser des Heiligen Römischen Reichs gewählt worden. Er erklärte Luther zum Ketzer, verhängte über ihn eine Bannbulle und die Reichsacht. 1521 verkündete Karl V. die Tagung eines Reichstags in Worms. Luthers Landesherr Friedrich der Weise setzte beim Kaiser durch, dass Luther trotz Kirchenbanns auf dem am 17. April 1521 Reichstag erscheinen dürfe. Dort verteidigte Luther seine publizierten Schriften, weil sie seiner Ansicht nach nicht durch die Bibel zu widerlegen seien. Als Reaktion darauf verhängte Karl V. im Wormser Edikt die Reichsacht und machte ihn damit vogelfrei. Als er sich zurück auf den Weg nach Sachsen machte, wurde Luther plötzlich von sächsischen Militärs entführt und auf die Wartburg gebracht. Dort beschäftigte er sich vor allem mit der Übersetzung des Neuen Testaments ins Deutsche, womit er die Entwicklung zu einer allgemeinen Volkssprache maßgeblich vorantrieb.3 Spaltung der Reformation In den 1520er Jahren spaltete sich die Reformationsbewegung. Zum Gegenspieler Luthers wurde Thomas Müntzer, der sich für eine radikale Reform der Kirche einsetzte und damit auch die politische und soziale Ordnung umwälzen wollte. Aus seiner Lehre entwickelten sich zwischen 1524 und 1526 der sogenannte Bauernkrieg. Aufständische Bauern radikalisierten sich und stützten sich auf die Zwölf Artikel. Luther lehnte die Bauernkriege ab, da er mit seinen Schriften nicht die Ständegesellschaft in Frage stellen wollte. Damit verschaffte sich Luther Sympathien bei einigen deutschen Fürsten, die sich auf dem Reichstag zu Speyer 1529 auf Luthers Seite stellten und die uneingeschränkte Ausbreitung seiner Lehren forderten. Dieser Widerstand hatte maßgeblichen Erfolg und verhalf dem Protestantismus zum Durchbruch, da Kaiser Karl V. auf die Regierung mit den deutschen Reichsfürsten angewiesen war.4 Augsburger Religionsfrieden Nachdem dem Kaiser auf dem Augsburger Reichstag 1530 die Confessio Augustana überreicht wurde, organisierten sich die reformierten Gruppen in einigen deutschen Ländern zu eigenständigen Kirchen. Mit dieser Entwicklung verfolgten einige deutsche Fürsten auch politische Zwecke, um sich von der von Rom aufgezwungenen Abgabenlast zu lösen. Des Weiteren versuchten sie mit der Gründung einer eigenen Landeskirche auch ihre Souveränität gegenüber dem Kaiser zu stärken. Nachdem die religiösen Konflikte zwischen Katholiken und Protestanten im Schmalkaldischen Krieg entbrannt waren, wurde mit dem Augsburger Religionsfrieden 1555 ein ausgeglichenes Nebeneinander vereinbart. Nach dem Ideal cuius regio, eius religio stand es nun jedem Fürst frei zu, über die Konfession in seinem Land bestimmen zu dürfen. Erneut aufkommende Spannungen im konfessionellen Zeitalter mündeten 1618 im Ausbruch des Dreißigjährigen Kriegs.5 Wenn deine Frage beantwortet ist bitte diese Seite schließen:).

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  • Könntet ihr mir sagen was alles wichtig über Aufklärung ist? Danke im Voraus!

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  • Was ist Aufklärung?

    Das Zeitalter der Aufklärung oder auch einfach nur die Aufklärung war ein Zeitabschnitt zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert, der durch bestimmte Ideen und geistige Entwicklungen geprägt war. Die Aufklärung ging zunächst von England, Frankreich, den Niederlanden und später auch von Deutschland aus und gelangte anschließend nach Nordamerika. In Deutschland wirkte die Bewegung der Aufklärung vor allem im Zeitraum zwischen 1720 und 1800.

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  • Inwiefern regierte Friedrich Wilhelm VI. absulut?

    Friedrich II. und der Absolutismus Der Absolutismus bezeichnet eine Regierungsform, in der der Monarch die Macht der Stände und ihre Mitwirkung an der Regierung weitgehend ausgeschaltet hat. Mächtige Minister sanken zu reinen Befehlsempfängern herab. Es war ihnen zwar gestattet dem König politische Vorschläge zu machen, sie durften aber keine eigenen Entscheidungen treffen. Auch der mächtige Klerus wurde politisch völlig entmachtet. In dieser Herrschaftsform war der Monarch oberster Richter, sein Rechtsspruch hatte letzte Gültigkeit. Er konnte Gesetze geben und aufheben, wie er wollte und war selber nicht an diese gebunden. Der Monarch nutzte seine Herrschaftsstellung dazu aus seine Interessen mittels Gesetzen durchzusetzen. Er gab vor, die Gesetze wären von Gott erlassen und alle gläubigen Menschen müssten sich danach richten. Der Klerus war somit ein wichtiges Machtinstrument für den absolutistischen Herrscher. Unter dem Begriff Aufklärung versteht man eine im 18.Jahrhundert von gebildeten Menschen vertretene Grundeinstellung, die vom Glauben an die Vernunft in jedem Menschen geprägt ist. Aufklärer, wie zum Beispiel Voltaire und Locke, wollten ihre Mitmenschen zu Toleranz, Freiheit, Gleichheit, Frieden und irdischem Glück auf dem Wege der Wissensvermittlung erziehen. Sie vertraten die Meinung, dass die menschliche Vernunft die Quelle alles Wissens sei. Auch wollte sie vermitteln, dass der Wert eines Menschen nicht nach seinem Stand oder seiner Herkunft sondern nach seinen Möglichkeiten und Leistungen bemessen werden sollte. In der Zeit der Aufklärung entstanden Freimaurerlogen. Dort trafen sich Leute mit gleichen Interessen und gingen diesen gemeinsam nach. Die Aufklärer setzten sich auch kritisch mit der Kirche auseinander. So entstanden neue Glaubensrichtungen. Zum einen der Deismus, das heißt der Glaube an einen Gott, der die Welt vernünftig erschuf, sodass er später nicht mehr eingreifen muss, und der Atheismus, der Glaube, dass es keinen Gott gibt. Die Aufklärer forderten Bildung für alle Menschen, um oft auf Unwissen beruhende Unvernunft zu bekämpfen. 1736 zog der damals 24jährige Kronprinz Friedrich nach Schloss Rheinsberg. Weit weg von Berlins Trubel und seinem strengen Vater genoss er das Leben in vollen Zügen. Dort entwickelte sich auch sein aufgeklärtes Denken durch den Briefwechsel mit Voltaire, einem der führenden Aufklärer Frankreichs. Friedrich war der Ansicht, dass alle Menschen von Natur aus gleich seien. Als 1740 sein Vater Friedrich Wilhelm I. starb, übernahm Friedrich II. dessen Regierungsgeschäfte. Friedrich sah sich nicht als Herrscher Gottes Gnaden, sondern als „Erster Diener des Staates“. Er wollte etwas Großes und Nützliches zum Wohle seines Staates leisten. Friedrich vertrat die Ansicht, dass ein König Wissenschaften fördern, Vorbild für das Volk sein und das Leben der Bürger verbessern sollte. Kaum war er auf dem Thron, folgte ein neues Gesetz dem anderem. Die Folter wurde abgeschafft, es galt die Religionsfreiheit. Friedrich lockerte die Pressezensur, spendete Geld für Bedürftige und verbat Brutalitäten bei der Soldatenwerbung. Doch konnte ein Philosophenfürst das Land als König regieren? Da Friedrich sich sehr für Künste und Wissenschaften interessierte förderte er diese indem er zum Beispiel Akademien der Wissenschaft erneuern und Berlin ausbauen ließ. Als weitere Aufgabe sah er die Wiederbelebung des Handels nach dem Vorbild des Merkantilismus als sehr wichtig an. So förderte er unter anderem den Anbau von Seide und richtete die dafür notwendigen Handels- und Manufakturlager ein. Um die Hungersnot unter der Bevölkerung zu bekämpfen, ließ Friedrich II. Land durch Rodungen und Trockenlegungen urbar machen (zum Beispiel den Oderbruch) und ließ dort eine neue Frucht aus Amerika, die Kartoffel, anbauen. Die Fronarbeit verringerte er von sechs auf drei Tage, da er der Meinung war, erzwungene Arbeit würde die Bauern nur störrisch machen. Doch auch der absolutistische Erziehungsstil seines Vaters war an ihm nicht spurlos vorbeigegangen. Friedrich II. eröffnete sowohl den Schlesischen als auch den 7jährigen Krieg, den er nur durch einen Zufall gewann und somit Preußen neben Österreich zur 2.Großmacht in Europa machte. Friedrich dachte sich für das Waffenhandwerk geboren und strebte später nach einer unumschränkten Herrschergewalt. Er legte seine humanistischen Ideale ab und verfolgte autokratische Ziele. Friedrich fing an das Volk zu verachten, hielt es für dumm und rückständig. Auch trennte er die Arbeitsbereiche der Bürger von der Arbeit der Adligen. Bürger sollten nur Manufakturen betreiben – Handel und Militär waren Sache des Adels. Er verbot dem Adel Grundbesitz an Bürger zu verkaufen, da er ihn in Preußen behalten wollte. Als Friedrich II. am 17.08.1786 in Potsdam starb, trauerte das Volk ihm nicht nach, da es seinen König nie lieben gelernt hatte. Zusammenfassend kann man sagen, dass Friedrich II. im Laufe seiner Regierungszeit seine Persönlichkeit verändert hat. Aus seinem aufgeklärten Denken am Anfang seiner Regierungszeit wurde ein absolutistischer, autokratischer Herrschaftsstil.

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  • was ist ein aufgeklärter Absolutismus?

    Unter aufgeklärtem Absolutismus wird landläufig eine im 18. Jahrhundert außerhalb des französischen Herrschaftsgebiets entstandene Form einer Fürstenherrschaft („Absolutismus“) verstanden. Impulse der Aufklärung wurden europaweit von Herrschern aufgenommen, im Russischen Kaiserreich ebenso wie in deutschen Territorien insbesondere in den Großmächten Preußen und der österreichischen Habsburgermonarchie. Zumindest teilweise versuchte der Hohe Adel aufklärerische Reformen umzusetzen.

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  • Was waren die Ideen der Aufklärung?

    Unter Aufklärung versteht man einen sowohl individuellen wie gesellschaftlichen geistigen Emanzipationsprozess. Dieser hinterfragt die allein auf dem Glauben an Autoritäten beruhenden Denkweisen kritisch. Es wird gefordert, sich „seines eigenen Verstandes zu bedienen“. Der aufgeklärte Mensch soll nicht mehr an die Vorgaben der Obrigkeiten oder Zwänge von Mode und Zeitgeist gebunden sein, sondern sein Leben und Denken selbst bestimmen. Die moderne europäische Aufklärung, verstanden als Abkehr von einer christlich-mittelalterlichen Lebenshaltung, begann in der Renaissance, in welcher heidnische Elemente der Antike vom Gegenbild zum Vorbild gemacht wurden. Renaissance und Reformation leiteten das Zeitalter der Aufklärung ein. Grundlegend dafür ist die Konsolidierung der französischen Staatsmacht im 17. Jahrhundert.

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  • Was ist die Märzrevolution? Und was ist dort genau passiert?

    Am 18. März 1848 wurden nach der Proklamation in kürzester Zeit die ersten Barrikaden errichtet. Arbeiter, Handwerker und Bürger lieferten sich am Abend und in der folgenden Nacht blutige Straßenkämpfe mit den regulären Truppen, in denen sich jedoch zumeist die Revolutionäre behaupten. In der Nacht zum 19. März wandte sich der König an die "lieben Bürger". Er versprach den Abzug der Truppen, falls die Barrikaden verschwänden. Insgesamt forderte die Märzrevolution allein in Berlin etwa 240 Tote und rund 1000 Verletzte unter der Zivilbevölkerung sowie über 200 Tote und mehr als 250 Verletzte bei den Militär- und Polizeikräften. Zu den „Märzerrungenschaften“ gehörten zunächst die Gewährung der Pressefreiheit, die Einführung von Schwurgerichten und Volksbewaffnung sowie die Anbahnung von Wahlen zu einem deutschen Nationalparlament.

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  • Wann beginnt die Neuzeit? Wodurch wird die Unterteilung Mittelalter-Neuzeit gerechtfertigt?

    Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert Erfindung des Buchdrucks, Entdeckung Amerikas. Reformation von Martin Luther. Abschließen bitte nicht vergessen!

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  • Wann endet das Mittelalter . Und an welchen Ereignissen orientiert man sich dabei .

    Das Ende des Mittelalters kst je nach Land zwischen den 14. Jahrhundert und den 16. Jahrhundert einzuordnen. Zwischen den 14-16 Jahrhundert endetet das Mittelalter. Verschiedene Merkmale führen zum Ende des Mittelalters und zur neuen Epoche der frühen Neuzeit. 1. die Reformation der katholischen Kirche. 2. Entdeckungen von Kolumbus

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  • Also....Ich weiß ungefähr was die R. war aber ich würde mich über ein paar zusammenfassende Sätze freuen da wir bald eine Arbeit schreiben....Auch so etwas wie der Handel in und außerhalb Europas und so etwas kommt dran.

    Wie veränderte sich die Gesellschaft in der Renaissance? Humanismus, Literatur und Wissenschaft Mit der Renaissance entwickelte sich ein neues Welt- und Menschenbild: der Humanismus. Im Humanismus (lat. humanitas: Menschlichkeit) geht es darum dass der Mensch nicht mehr nur ein „Ding“ oder „ein Mittel zum Zweck“ ist wie im Mittelalter, sondern dass er seine Wünsche und Bedürfnisse frei entfalten kann und eine gewisse Würde und einen Wert besitzt. Die menschlichen Werte stehen im Vordergrund, der Bezug zur Kirche wird schwächer. Man lebt nicht mehr um zu sterben wie im Mittelalter, sondern man lebt sein Leben und versucht möglichst viel damit anzufangen. Humanisten waren Männer die oftmals Kritik an der katholischen Kirche äußersten und sich mit Naturwissenschaften, der antiken Sprache ( lat. /griech. ), der antiken Philosophie ( Platon ) und der antiken Literatur befassten, einer von ihnen war Galileo Galilei, der später von der Inquisition wegen „ketzerischem Verhalten“ hingerichtet wurde. In der Wissenschaft gab es neue Erkenntnisse: Galileo erfand unter anderem das Teleskop sowie das Mikroskop und stellte einige Theorien über Pendelbewegung und Eigenschaften von Gewichten auf. Welche Erfindungen/Entdeckungen gab es? Buchdruck Eine der wichtigsten Erfindungen in der Renaissance war der Buchdruck durch Gutenberg ( 1450 ). Es gab davor zwar schon einige Methoden des Druckverfahrens, jedoch waren diese sehr aufwendig, mühevoll, schwer zu bewerkstelligen und ungenau. Gutenbergs Druckverfahren war zwar auch relativ aufwendig, aber es war sehr genau. Jeder Buchstabe und jedes Satzzeichen wurden einzeln gegossen, danach gravierte man den gewünschten Buchstaben spiegelverkehrt in das Metall ein und presste das gravierte Metallstück auf ein weicheres. Dadurch dass das eine Metall weicher war als das andere bekam das weichere ein Relief mit dem Buchstaben oder dem Satzzeichen. Dann wurden die fertigen Metallstücke in die Buchpresse gelegt, mit Tinte versehen, und ein Stück Papier daraufgelegt. Nun musst man die zwei Platten, zwischen denen Stempel und Papier lagen, durch eine Art Schraubstock zusammendrehen, damit das Papier auf die Metallstempel drückte, aufdrehen und Blatt zum Trocknen herausnehmen und fertig war die nun bedruckte Seite. Eine der ersten gedruckten Bücher war die „Gutenbergbibel“. Sie wurde 200 mal gedruckt wovon es heute noch 48 Exemplare gibt die auf der ganzen Welt verteilt in Museen zu besichtigen sind. Mit dem Buchdruck machte Gutenberg ein revolutionäre Erfindung: den Menschen wurde die Bibel nähergebracht, man musste nicht mehr in die Kirche um sich biblische Texte anzuhören was der Kirche ein Dorn im Auge war. Unter anderem wurde auch noch das Schießpulver und der Kompass, welcher sehr wichtig für die Seefahrt war, da sich die Seefahrer meist nur an den Sternen orientieren konnten, erfunden. Das neue Land Im Jahre 1492 machte Columbus eine weltverändernde Entdeckung: als Columbus nach Indien segeln wollte, stieß er auf einen neuen Kontinent: Amerika. Amerika wurde jedoch fälschlicherweise nach einem anderen benannt, nämlich nach dem span. Kaufmann und Freund des Columbus: Amerigo Vespucchi. Auch war Columbus eigentlich nicht der erste der Amerika entdeckte, denn vor ihm hatten Wikinger schon das Land besucht, waren jedoch auf keine Zivilisation gestoßen. Wie beeinflusste die Renaissance die Kunst? Die Renaissance in der Kunst teilt man in drei Teilepochen ein: Frührenaissance (1420 – 1480) Hochrenaissance (1480/1500 – 1520) Spätrenaissance/Manierismus (1520 – 1620). Im Vordergrund stand vor allem die Antike. Man versuchte röm./griech. Götter, Sagengestalten etc. zu neuem Leben zu erwecken und diese durch naturgetreue und proportionsgenaue Darstellungen zu verwirklichen. Die Künstler, die die Entwicklung der Renaissance am meisten beinflusst haben, waren Leonardo da Vinci, Raffael, Bramante und Michelangelo. Malerei Die wohl bekanntesten Maler/Bilder der Renaissance waren Albrecht Dürer (1471 – 1528) – Betende Hände, Raffael Santi (1483 – 1520) - Cherubin, Michelangelo (1475 – 1564) – Erschaffung Adams ( Fresko ) und Leonardo da Vinci (1452 – 1519) – Mona Lisa, Körperstudie nach Vitruv, Felsgrottenmadonna. Die Veränderung des Menschenbildes durch den Humanismus wird auch in den Gemälden der Renaissance deutlich. Es wurden zum ersten Mal Aktwerke, die im Mittelalter als verpönt galten, und Gestalten aus der Antike, z.B. römische oder griechische Gottheiten, gemalt. Auch befasste man sich mehr mit dem menschlichen Körper, man versuchte die Proportionen genau zu treffen und die Menschen naturgetreu zu porträtieren, wobei auch oftmals der „Goldenen Schnitt“ ( siehe unten Architektur ) zum Ausdruck gebracht wurde; in der Gotik befasste man sich vorwiegend mit christlichen Szenen ( Jesus, Hölle, Gott, Paradies ) was man z.B. an Werken von Hieronymous Bosch sieht. Bildhauerei In der Architektur war es ähnlich wie in der Malerei: man war darauf bedacht proportionsgenaue Menschendarstellungen zu verfassen und richtete sich auch nach dem „Goldenen Schnitt“, dazu befasste man sich mit der komplizierten Anatomie des ( lebenden ) Menschen. Es wurden nicht nur Skulpturen oder Büsten erschaffen, sondern auch Brunnen oder Krypten. Einer der bekanntesten Bildhauer war Bernini, er erschuf unter anderem Brunnen ( Tritonbrunnen, Rom) und das Taufbecken im Petersdom. Architektur Die Architektur in der Renaissance ging von Florenz aus und breitete sich rasch auch im restlichen Europa aus. Die Vorbilder der Architekten waren z.B. Marcus Vitruvius ( lebte ca. im ersten Jahrhundert v.Chr.), dessen Skript „De Architectura“ als einziges aus der Antike erhaltenes Buch gilt. „Kein Gebäude kann ohne Ebenmaß und gutes Verhältnis gut eingerichtet sein, wenn es sich nicht genau wie der Körper eines wohl gebildeten Menschen zu seinen Gliedern verhält" ist eines von Vitruvius Zitaten, nach denen sich die Renaissancearchitekten richteten. Dieses Verhältnis zwischen einem Teil und der Gesamtheit nennt man den „Goldenen Schnitt“, das Verhältnis der beiden Teile ist ( fast immer) 1.618, was der Zahl „Phi“ entspricht. Donato Bramante ( 1444 – 1514 ), Michelangelo und Lescot zählen zu den berühmtesten Architekten in der Renaissance. Ihre Werke wie den Petersdom ( Rom ) und den Louvre in Paris kann man bis heute noch bewundern. Da sich die Architekten in der Renaissance von der Architektur der Antike beeinflussen ließen, entstanden viele verschiedene Bauwerke mit entweder antikischen (direkt aus der Antike nachgebaut) oder analogischen (aus der Antike, jedoch mit einigen Veränderungen) Elementen die in krassem Gegensatz zur Gotik stehen. Im Gegensatz zur Gotik, in der nahezu nur Sakralbauten wie Kathedralen, Abteien, Kirchen oder Dome gebaut wurden, entstanden in der Renaissance meist öffentliche Gebäude, Rathäuser, Paläste oder Schlösser. Auch veränderten sich die Bauweise und Bauform. In der Gotik waren es hohe, klare, zum Himmel strebende Formen die oftmals spitz und hart wirkten. Dadurch dass gotische Kathedralen derart in den Himmel ragten, wirkten sie gigantisch, unantastbar und ehrfurchteinflössend und sollten, da das Leben im Mittelelter sehr von Gott geprägt worden war, damit den Bezug zu Gott ausdrücken. In der Renaissance wurden in sich ruhende Elemente wie Kugeln ( Kuppeln ) oder Quadrate benutzt um ein harmonischeres und weicheres Aussehen zu vermitteln. Da sich die Architekten nach Vitruv richteten waren ihre Gebäude meist nach dem „Goldenen Schntt“ gebaut, wobei sich wieder der Vergleich zwischen Mensch und Gebäude ziehen lässt. Die Bauten unterschieden sich auch im Grundriss: während in der Gotik meist das lateinische Kreuz diente, wurde in der Renaissance oftmals das griechische Kreuz, ein Kreuz mit gleichlangen Armen ( + ), gebraucht. Da die got. Bauten derart hoch waren, mussten die Kräfte, die auf sie wirkten durch Strebewerk ( Strebebögen und Strebepfeiler ) abgeleitet werden, damit die Bauten überhaupt existieren konnten, ohne diese wären sie augenblicklich eingestürzt ( Eine der höchten Sakralbauten ist der Kölner Dom ), diese jedoch brauchen Renaissancebauten nicht mehr, da sie nicht mehr derart hoch sind. In der Inneneinrichtung gab es auch einige Veränderungen: es gab weder Rosenfenster noch andere farbige Fenster mit z.B. Heiligenbildern, das Kreuzrippengewölbe wurde durch das Kuppeldach ersetzt, Spitzbögen durch abgerundete ( romanische ) Bögen und die Heiligenfiguren wurden durch Madonnen oder Apostel und biblische Fresken an Decken und Wänden, von denen Michelangelo einen Großteil malte (malen ließ ), ersetzt. Neu daran war auch dass die Fresken von Farben nur so strotzten, so dass die Bauten bunter und einladender wirkten und nicht so grau wie bei den got. Sakralbauten, deren einzige Farben in den die bunten Glasfenster waren. Die Säulen bekamen auch ein anderes Aussehen: man benutzte statt den schlanken, hohen Säulen in der Gotik, mit kaum Verzierungen an den Kapitellen ( bis auf Arkanthen ( blätterförmige Verzierungen) ), entweder eine ( oder mehrere ) der drei griechischen Formen ( dorisch, ionisch, korinthisch ) oder die römische ( toskisch ). Als Verzierungen gab es mehr Ornamente, es wurden vorwiegend Schweifwerk, Volute und Palmette, in der Spätrenaissance auch vermehrt Putten, gebraucht.

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  • Was genau war die Renaissance?

    Renaissance (kommt aus dem französischen renaissance „Wiedergeburt“) beschreibt die europäische Kulturepoche in der Zeit des Umbruchs vom Mittelalter zur Neuzeit im 15. und 16. Jahrhundert. Sie war geprägt von dem Bemühen um eine Wiederbelebung der kulturellen Leistungen der griechischen und römischen Antike. Ausgehend von den Städten Norditaliens beeinflussten die Künstler und Gelehrten der Renaissance mit ihrer innovativen Malerei, Architektur, Skulptur, Literatur und Philosophie auch die Länder nördlich der Alpen, wenn auch in jeweils unterschiedlicher Ausprägung. Die Bezeichnung „Renaissance“ wurde erst im 19. Jahrhundert geprägt.

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  • Was ist die Renaissance ganz Schlucht und einfach gesagt . *schlicht.

    Renaissance ist ein französisches Wort. Es bedeutet "Wiedergeburt". Man spricht es in etwa: Re -nee-ssons. Die Renaissance bezeichnet eine Kunstepoche, und zwar die erste der Neuzeit. Sie markiert damit auch das Ende des Mittelalters. Wann war das? Man begann das Mittelalter als rückständig zu verabscheuen und besann sich wieder auf die Antike. Die Antike wurde somit "wiedergeboren". Zeitlich ordnet man die Renaissance ins 15. und 16. Jahrhundert ein. Die Kunst der Renaissance gehört somit auch in das Zeitalter der Reformation. Abgelöst wurde die Renaissance dann vom Barock (ab 1600 in Italien, etwas später im übrigen Europa). Aufbruch in eine neue Zeit Man fühlte sich in Aufbruchstimmung. Kunst, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft erlebten Neuerungen, wie man sie lange nicht gekannt hatte. Großartige Kunstwerke, Gemälde und Bauwerke entstanden. Künstler wie Leonardo da Vinci, Michelangelo oder Albrecht Dürer erlangten bis heute Weltruhm. Es ist auch die Zeit der großen Entdeckungen und der Gelehrten [siehe dazu Lucys Wissensbox Wissenschaft]. Der Mensch Der Mensch wird als Individuum betrachtet, als ein Einzelwesen und einzigartige Persönlichkeit. Er denkt nun über sich selbst nach. Der Verstand stellt das alte Weltbild in Frage. Aber auch die schöpferische Kraft des Menschen wurde nun hoch geschätzt. Den Humanismus kann man als die theoretische Grundlage der Renaissance bezeichnen. Ausgangspunkt: Italien Die Renaissance begann in Italien. Hier begann man zuerst die antike Kunst wiederzubeleben. Neu in der Malerei war die Zentralperspektive: Die Tiefe des Raums wurde nun genau aufgebaut, indem Linien zu einem Fluchtpunkt führten. Geometrische Regeln wurden eingehalten, z. B. dass der Horizont waagrecht auf Höhe des Betrachters liegen sollte. Wirklichkeitsnähe wurde wichtiger als christliche Symbolik. So wurde auch die Anatomie des Menschen genau erforscht. Bei ihrer Darstellung oder auch der von Gebäuden sollten die Proportionen, also die Größenverhältnisse der einzelnen Teile, nun genau eingehalten werden. Architektur Die Bauweise lehnte sich an die Antike an. Geometrische Formen wurden wichtig. Alles wurde klar strukturiert, Symmetrie spielte ebenfalls eine wichtige Rolle. Säulen oder dreieckige Giebel wie bei den alten Griechen wurden gerne verwendet. Berühmte Architekten der Renaissance sind Brunelleschi, Raphael, Bramante und Michelangelo. Künstler Einer der berühmtesten Künstler dieser Zeit ist Leonardo da Vinci. Er malte die "Mona Lisa" und "Das Abendmahl". Doch er war nicht nur Maler, sondern auch Bildhauer, Architekt und Erfinder. Er entwarf auf dem Papier viele Maschinen, die es erst viel später tatsächlich gab, zum Beispiel Fluggeräte, die wie Hubschrauber aussehen. Damit war er seiner Zeit weit voraus. Weitere italienische Künstler von großer Bedeutung sind Michelangelo, der den "David" schuf, eine Skulptur, und die Sixtinische Kapelle in Rom ausmalte, sowie Raffael ("Sixtinische Madonna"). Ein bekannter deutscher Maler dieser Zeit ist Albrecht Dürer. Weitere deutsche Maler sind Lucas Cranach der Ältere und der Jüngere (Vater und Sohn) sowie Hans Holbein der Jüngere.

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  • Was sind die Unterschiede?

    Das Mittelalter ist geprägt vom Glauben und vom Aberglauben, von der Hinnahme des eigenen Schicksals, vom Fatalismus und der Furcht vor der Hölle, aber auch von der Wiederentdeckung des Wissens der Antike in den Bibliotheken der Klöster. Handel mit dem Orient bietet die Möglichkeit der Verbreitung von Wissen und Erfindungen. Die Kreuzzüge sollen die Überlegenheit des christlichen Glaubens demonstrieren, weltliche und kirchliche Macht und Rechtsprechung gehen Hand in Hand. Die Herrschaft des Adels wird als gottgewollt dargestellt, Ungleichheit zwischen den Menschen meist hingenommen (siehe aber auch: Habeas Corpus). Die Renaissance gilt als die Wiederentdeckung der Antike, als Anfang einer Zeitenwende. Mit ihr verbreitete sich ein neues Menschenbild in Europa, in dessen Mittelpunkt das selbstbestimmte Individuum und seine Fähigkeiten standen. In Philosophie, Literatur, Malerei, Bildhauerei, Baukunst und allen anderen kulturellen Bereichen orientierten sich die Menschen wieder an den Formen und Inhalten der Antike. Also im Mittelalter regierte eher Angst und Eingeschlossenheit, in der Renaissance Selbstverwirklichung und Offenheit :).

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  • . Wer ist wer Wolfgang goethe .

    Einer der wichtigsten deutschen Dichter.

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  • Welche Renaissance Künstler (Maler, Architekten, Baumeister, Dichter) gibt es? ☺

    https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/kunst/artikel/renaissance-1400-1620

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  • was sind Merkmale von leonardo da vincis Bilder .

    Merkmale der Malerei: Vieles aus der Antike übernommen Wiederentdeckung & Weiterentwicklung der Perspektive Zentralperspektive Mathematische Konstruktionen Geometrische Figuren in der Komposition Kontrapost Vorschriften für Körpermaße Plastizität & Räumlichkeit Signaturen der jew. Künstler Darstellung von Charakterzügen filigrane Malweise Einbezug der Landschaft Quelle: https://freie-referate.de/kunst/renaissance-malerei

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  • Welche weiteren Erfindungen zur Zeit der Renaissance gab es das die Welt veränderten?

    Globus, Schießpulver, Kompass, Seekarten .

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  • Welche Funktion hat das Bauen eines riesigen Schlosse wie Versaille?

    Also also die Architektur, die Bildhauerei und alles was sich mit den schönen Dingen des Lebens beschäftigte. Deshalb wurde Versaille auch so prunkvoll gestaltet Es ist eben ein Zeichen von Macht und Prestige und demonstriert Reichtum und Stärke gegenüber der Welt.

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  • Weiß denn jemand, was im Jahr 1774 wirtschaftliches passiert ist? wenn nicht, gibt es irgendein wichtiges Ereignis das in diesem Jahr passiert ist?

    Sturm und Drang bezeichnet eine Strömung der deutschen Literatur in der Epoche der Aufklärung, die etwa von 1765 bis 1785 hauptsächlich von jungen, etwa 20- bis 30-jährigen Autoren getragen wurde. Wegen der „Verherrlichung des ‚Originalgenies‘ als Urbild des höheren Menschen und Künstlers“ (Gero von Wilpert)[1] wird diese Strömung auch als Geniezeit oder Genieperiode bezeichnet. Die Bezeichnung Sturm und Drang kam in den 1820er Jahren auf. Sie geht auf die 1776 verfasste, 1777 veröffentlichte Komödie Sturm und Drang des deutschen Dichters Friedrich Maximilian Klinger zurück – und damit letztlich auf den aus Winterthur stammenden „Genieapostel“ Christoph Kaufmann (1753–1795). Er hatte Klinger gedrängt, sein Schauspiel so zu nennen, anstelle des ursprünglichen Titels Wirrwarr

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  • durch weitere Renaissance Fragen stöbern
  • kann mir bitte jmd die wichtigsten Daten vor während und nach der russischen Revolution nennen.

    Du sprichst von der Revolution von dem Jahre 1905 bis 1907 korrekt? Oder Revolution 1917 bei der Beendigung der Zarenherrschaft.

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  • Was sind Arbeiter und Soldatenräte?

    wissen.de Übersicht Ressorts Suche 19:56 Google+ Facebook Twitter 12345 LEXIKON Arbeiter- und Soldatenräte gewählte Organe der revolutionären Bewegung vor allem in Russland. 1905 traten in Petersburg zum ersten Mal Arbeiter- und Soldatenräte (Sowjets) als Streik- und Revolutionsleitungen auf. 1917 übernahmen in Russland (zunächst örtlich) Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte die Macht. 1918–1936 traten in der UdSSR Rätekongresse der Sowjetrepubliken, seit 1922 auch Allunionskongresse der Sowjets der Arbeiter- und Bauerndeputierten zusammen; für die Zeit zwischen den Kongressen wählten sie Zentralexekutivkomitees, die Parlamentsfunktionen ausübten. Seit 1936/37 waren die Räte (Sowjets) direkt gewählte Volksvertretungen auf mehreren Ebenen (Gemeinde-, Bezirks-, Republik-, Oberster Sowjet der UdSSR). Nach russischem Vorbild bildeten sich 1918/19 auch in Deutschland Arbeiter- und Soldatenräte, doch fiel bereits auf deren 1. Kongress im Dezember 1918 die Entscheidung gegen das Rätesystem. Sie wurden 1922 endgültig aufgelöst. 12345 Gerne, wenn du keine weiteren Fragen hierzu hast bitte diese Seite schließen:).

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  • Was ist die UdSSR (Zarenreich, Sowjetunion)?

    Die Geschichte der Sowjetunion beginnt mit der Oktoberrevolution am 7. November 1917, als sich die Bolschewiki an die Macht putschten, das Russische Kaiserreich abschafften und die Russische SFSR gründeten, die anfangs ganz Sowjetrussland umfasste. Nach einem mehrjährigen Bürgerkrieg zwischen den Bolschewiki (den „Roten“) und den „Weißen“ (Sammelbezeichnung für alle gegnerischen Parteien) wurde 1922 formell die Sowjetunion ausgerufen, ein aus föderativen Formen bestehender Einheitsstaat.[1] Nach dem Tod Lenins am 21. Januar 1924 wurde Josef Stalin sein Nachfolger und sicherte seine Macht durch gezielten Terror gegen Widersacher. Mit dem Überfall auf die Sowjetunion der Wehrmacht am 22. Juni 1941 begann der Deutsch-Sowjetische Krieg. Die Sowjetunion verbündete sich mit den Westmächten und besiegte zusammen mit ihnen Deutschland in der Nacht auf den 9. Mai 1945, der in Russland und einigen Nachfolgestaaten der UdSSR als „Tag des Sieges“ gefeiert wird. Zwischen den Siegermächten kam es mit Stalin auf der einen und den Westalliierten auf der anderen Seite zu Spannungen, die im Kalten Krieg gipfelten. Es gelang der Sowjetunion, den Status einer den Vereinigten Staaten von Amerika ebenbürtigen Supermacht zu erhalten. Kurz nach dem Tod Stalins 1953 vollzog sich in der Sowjetunion unter Nikita Chruschtschow eine Entstalinisierung. Der Personenkult um Stalin wurde beendet. Auf die Zeit des Wiederaufbaus mit relativer Stabilität folgte ab 1966 die Breschnew-Ära, die bald in allgemeiner Stagnation mündete. Die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Lähmung unter dem Neostalinismus wurde durch den Ende 1979 begonnenen Afghanistankrieg verstärkt. Nach Jahrzehnten der offensichtlichen Überalterung der politischen Elite und des politischen Denkens der Sowjetunion wurde 1985 der 54-jährige Michail Gorbatschow zum Generalsekretär gewählt. Unter dem neuen Haupt der Kommunistischen Partei begann ein politisches Tauwetter, das unter den Namen „Perestrojka“ und „Glasnost“ dem Land und seiner Bevölkerung mehr Freiheiten zugestand. Gorbatschow scheiterte mit seinem Vorhaben, die Sowjetunion zu reformieren. Die inneren Spannungen und zunehmende ökonomische Probleme führten 1991 zum Zerfall in fünfzehn einzelne Republiken, der durch einen vereitelten Putschversuch konservativer Militärs gegen Gorbatschow eingeleitet wurde. Russland übernahm als offizieller „Fortsetzerstaat“[2] die völkerrechtlichen Rechte und meisten internationalen Verpflichtungen der Sowjetunion. Auflösung der Sowjetunion [Bearbeiten] Während des Putschversuchs von 1991, auch bekannt als Augustputsch in Moskau, setzte eine Gruppe von Funktionären der KPdSU ihren Präsidenten Gorbatschow vorübergehend ab und versuchte, die Kontrolle über das Land zu erlangen. Obgleich der Putschversuch in nur drei Tagen scheiterte und Gorbatschow wieder eingesetzt wurde, beschleunigte das Ereignis den Zerfall der UdSSR. Am 11. März 1990 erklärte zunächst Litauen, am 9. April 1991 Georgien sowie am 20. und 21. August 1991 Estland und Lettland ihre Unabhängigkeit von der UdSSR. Es folgten am 24., 25., 27. und 31. August 1991 Belarus, Ukraine, Moldawien und Kirgisistan, am 1., 9. und 21. September 1991 Usbekistan, Tadschikistan und Armenien, am 18. und 27. Oktober 1991 Aserbaidschan und Turkmenistan sowie am 16. Dezember 1991 Kasachstan. Die Russische SFSR erklärte im Dezember 1991 formal ihre Souveränität, nicht aber die Unabhängigkeit von der Sowjetunion, was die Überleitung der Außenbeziehungen der alten Sowjetunion auf die neu entstandene Russische Föderation erleichterte. Boris Jelzin, der in der ersten demokratischen Präsidentschaftswahl des Landes am 12. Juni 1991 zum Präsidenten Russlands gewählt wurde, übernahm die Kontrolle über Medien und Schlüsselministerien. Schrittweise demontierte und entmachtete er Präsident Gorbatschow, der am 25. Dezember 1991 als Präsident der UdSSR zurücktrat und die Amtsgeschäfte an Jelzin als Präsidenten der Russischen Föderation übergab. Symbolträchtig wurde um 19:32 Uhr Moskauer Zeit die Flagge der Sowjetunion mit Hammer und Sichel eingeholt und die weiß-blau-rote Flagge Russlands aufgezogen.[16] Schließlich vollzog der Oberste Sowjet am 26. Dezember 1991 per Beschluss die Auflösung der Sowjetunion als Völkerrechtssubjekt. Die völkerrechtlichen Rechte und Pflichten der Sowjetunion übernahm − unter Jelzins Führung − die Russische Föderation als der Fortsetzerstaat der UdSSR (état continuateur), welcher völkerrechtlich identisch zur RSFSR ist, wodurch auch der sowjetische Sitz im UN-Sicherheitsrat an Russland fiel.[17] Mit dem Ablauf des 31. Dezember 1991 hörte die Sowjetunion auf zu existieren,[18] nachdem einige Tage zuvor die seit 1917 über dem Moskauer Kreml wehende Rote Fahne eingeholt wurde.[19] Eine spätere Nichtigkeitserklärung der russischen Duma vom 15. März 1996, die von der KPRF beantragt wurde und eine Mehrheit erlangte, blieb folgenlos

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  • Was hat 1917 mit den Kriegseintritt der USA und der Oktoberrevolution in Russland zutun? Danke! :)

    Zwei Ereignisse machen das Jahr 1917 zum "Epochenjahr": Zum einen brach in Russland die Februarrevolution aus, zum anderen trat die USA in den Krieg ein. Kriegseintritt der USA Großbritannien fing ein Telegramm (Zimmermann-Depesche) des Auswärtigen Amtes an die deutsche Botschaft in Mexiko ab, indem das Deutsche Reich Mexiko im Falle eines Bündnisses in Aussicht stellte, alle seit dem 19. Jahrhundert an die USA verlorenen Gebiete zurück zu erlangen. Daraufhin trat die USA im April 1917 mit rund 2 Mio Soldaten in den Ersten Weltkrieg ein. Revolutionen in Russland Währenddessen wurde Russland aufgrund der Februarrevolution zunehmend handlungsunfähiger. In allen wichtigen Städten des russischen Reiches brachen revolutionäre Unruhen aus und schließlich musste Zar Nikolaus II. am 3. März abdanken. Da in der Zeit darauf sowohl Arbeiter- und Soldatenräte gebildet wurden als auch die bürgerliche Parteien versuchten, eine provisorische Regierung aufzubauen, gab es praktisch eine "Doppelherrschaft". Allerdings waren weder die die Sowjets noch die provisorische Regierung dazu bereit, Regierungsverantwortung zu übernehmen. So kam es April und im Juni zu weiteren Unruhen. Die provisorische Regierung schaffte zwar die Reste der alten Feudalgesellschaft ab, setzte aber den Krieg weiter fort Dies nahmen linksrevolutionäre Gruppen zum Anlass, gewaltsame Protestaktionen durchzuführen, welche im Juli 1917 vom Militär niedergeschlagen wurden. Der bisherige Kriegsminister Kerenskij wurde Ministerpräsident und setzte den Wahltermin für die Konstituierende Nationalversammlung auf den 12. November fest. Am 25. Oktober 1917 stürmten revolutionäre Anhänger Lenins den Winterpalast, wobei sie kaum auf Gegenwehr stießen. Nach der Oktoberrevolution schlug der Volkskommissar des Äußeren, Leo Trotzki, deswegen eine Friedenskonferenz vor.

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  • Hallöchen, bei uns fiel in Geschichte heute des Öfteren der Begriff Kommunismus.Wie genau würdet ihr das beschreiben 😂

    Ich verbrinde damit das man sein Eigentum gemeinsam teilt 😌🤷🏽‍♀️.

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  • Warum bekamen die radikalen Bolschewiki immer mehr Einfluss?

    Die Bolschewiki (russisch Большевики, wiss. Transliteration Bol’ševiki, IPA: [bəlʲʂɨvʲɪˈki]; auch Bolschewisten; wörtlich übersetzt ‚Mehrheitler‘) waren eine radikale Fraktion unter der Führung von Wladimir Iljitsch Lenin innerhalb der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands (SDAPR). Sie strebten nicht nur soziale Reformen an, sondern auch den Sturz des Zaren sowie den Sozialismus und Kommunismus zunächst durch eine „demokratische Diktatur der Arbeiter und Bauern“ auf bürgerlich-parlamentarischer Grundlage und dann seit dem August 1917 eine Diktatur des Proletariats auf Basis von Arbeiterräten, in Russland auch Sowjets genannt. Bei der Umstellung ihrer Politik spielten LeninsAprilthesen eine entscheidende Rolle. Im Gegensatz zur gemäßigten Fraktion der Menschewiki organisierten sie sich als straffe Kaderpartei (Partei neuen Typus),[1] als Trupp[2] von Berufsrevolutionären. Bitte abschließen .

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  • Wie kann man den vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion erklären. Wie kann es sein, dass es einen vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion gab, wenn Deutschland doch am Ende kapituliert hat?

    Der Deutsch-Sowjetische Krieg war ein Teil des Zweiten Weltkrieges. Die Ostfront bildete von 1941 bis 1945 die wichtigste Landfront der Alliierten im Kampf gegen das nationalsozialistische Deutsche Reich und seine Verbündeten. Im damaligen Deutschen Reich wurde er als Russland- oder Ostfeldzug bezeichnet, in der Sowjetunion als Großer Vaterländischer Krieg (russisch Великая Отечественная война/Welikaja Otjetschestwennaja woina). Er begann am 22. Juni 1941 mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion und endete nach der Schlacht um Berlin am 8./9. Mai 1945 mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht. Adolf Hitler gab seinen Entschluss zu diesem Angriffskrieg dem Oberkommando der Wehrmacht (OKW) am 31. Juli 1940 bekannt und befahl am 18. Dezember 1940, ihn bis Mai 1941 unter dem Decknamen „Unternehmen Barbarossa“ militärisch vorzubereiten. Damit wurde bewusst der am 24. August 1939 geschlossene deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt zu brechen beabsichtigt. Um für die „arische Herrenrasse“ „Lebensraum im Osten“ zu erobern und den „jüdischen Bolschewismus“ zu vernichten, sollten große Teile der sowjetischen Bevölkerung vertrieben, versklavt und getötet werden. Das NS-Regime nahm den millionenfachen Hungertod sowjetischer Kriegsgefangener und Zivilisten bewusst in Kauf, ließ sowjetische Offiziere und Kommissare auf der Basis völkerrechtswidriger Befehle ermorden und nutzte diesen Krieg zur damals so bezeichneten „Endlösung der Judenfrage“.

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  • Weiß jemand die Erklärung bzw. Interpretation der Karikatur?

    Kuba ließ zu, dass die Sowjets Atomraketen auf Kuba stationieren. Wir standen damals am Rande eines Atomkriegs und hatten richtig Angst. Aber dann gab die Sowjetunion nach und zog die Raketen ab. Dem war aber ein Ringen um die stärkeren Nerven zwischen Kennedy und Chruschtschow vorausgegangen. Beide Länder hatten die Möglichkeit, das jeweils andere mit einem atomaren Erstschlag zu vernichten. Beiden war aber klar, dass es sie dann auch erwischt, weil der andere noch die Zeit hat, selbst den Auslöser zu drücken. Die einzige Lösung ist, beide Arme wegzunehmen und das hat man dann auch getan Das Bild zeigt also auch, dass Nur das Gleichgewicht der Kräfte einen Atomkrieg verhindert ha. Rechts ist Kennedy, man sieht dass er den Russen ins Schwitzen bringt, weil er seinen Finger knapp über dem Knopf hält. Das deutet darauf hin, dass Amerika jederzeit seine eigenen Atomraketen abgeschossen hätte, falls Russland etwas Falsches gemacht hätte

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  • was is Stalingrad .

    eine Stadt in Russland.

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  • Wollte die bolschewistische Partei eine kommunistische Gesellschaft in Russland haben? Wäre mega froh über eine Antwort.

    Der Name kommt ja von dem Begriff "Mehrheit", sie wollten also in erster Linie eine Mehrheit haben. Angeführt wurden sie u.a von Lenin (bzw. gegründet) Dieser wollte die kommunistischen Prinzipien von Marx und Friedrich in die Praxis umsetzen. Es gelang ihm auch, bevor er erste Änderungen druchführen musste, wie zB die Einführung der Neuen Ökonomie (Bauern konnten von nun an ihre Ernte am freien Markt verkaufen und damit zu höherem Wohlstand kommen).

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  • durch weitere Russland Fragen stöbern
  • Wann endet die antike wann beginnt das Mittelalter . Und an welchen Ereignissen orientiert man sich dabei .

    Zeitraum von 312 bis 800 . 312 Sieg des römischen Kaisers Konstantin über seinen Rivalen Maxentius 313 Toleranzedikt von Mailand für die Christen 324 Durchsetzung der Alleinherrschaft Kaiser Konstantins 375 Einfall der Hunnen nach Europa 378 Sieg der Westgoten über die Römer 391 Christentum als offizielle Staatsreligion im Römischen Reich 394 Verbot der Olympischen Spiele (der Antike) 395 Aufteilung des Römisches Reiches in ein West-Reich und ein Ost-Reich 410 Eroberung Roms durch die Westgoten 476 Absetzung des letzten weströmischen Kaisers Romulus Augustulus 482 Herrschaftsantritt des Merowingers Chlodwig im Frankenreich 486 Sieg Chlodwigs über die Römer: Ende der römischen Herrschaft in Gallien 496 Römisch-katholische Taufe Chlodwigs in Reims 529 Schließung der Platonischen Akademie in Athen und Gründung des Benediktinerordens 565 Ende der Regierungszeit von Kaiser Justinian 622 „Hedschra“: Flucht Mohammeds von Mekka nach Medina. Beginn der islamischen Zeitrechnung 711 Eroberung der iberischen Halbinsel (heute: Spanien und Portugal) durch Muslime 800 Kaiserkrönung Karls des Großen in Rom durch den Papst

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  • Was ist die Antike ? Wie ging das ende aus ? welche ereignisse in der antike beeinflussten die zukunft ?

    Die Antike ist ein Zeitalter, dessen kulturelle Ursprünge im Mittelmeerraum liegen. Sie währte beinahe eineinhalb Jahrtausende: etwa von 800 vor Christus bis 600 nach Christus. Das Zentrum der antiken Welt lag zunächst in Griechenland. Die Griechen schrieben Weltgeschichte. Sie entwickelten Vorstellungen, die heute noch, Jahrtausende später, Naturwissenschaften, Kunst und das europäische Gemeinwesen insgesamt beeinflussen. Nicht zufällig stammen Begriffe wie ‚Mathematik‘, ‚Ästhetik‘ und ‚Politik‘ aus der griechischen Sprache. Etliche Errungenschaften der Griechen wurden im Laufe der Zeit von den Römern übernommen. Das römische Weltreich breitete sich seit dem 5. Jahrhundert vor Christus in weiten Teilen Europas, Nordafrikas und im Nahen Osten aus. Vor ungefähr 2.200 Jahren erreichten römische Truppen auch Gebiete des heutigen Deutschland, in denen damals keltische und germanische Stämme lebten. Zwischen den Völkern kam es zu brutalen Schlachten mit unzähligen Toten. Es gab aber auch einen friedlichen Austausch zwischen den Kulturen. In den großen römischen Städten lebten Römer und Germanen zusammen und lernten voneinander. Antike Baukunst gelangte aus dem Mittelmeerraum in die römischen Kolonien. Ein heute noch erhaltenes Beispiel ist ein römisches Stadttor in Trier: die Porta Nigra. Mehrwissenwoller finden auf Kinderzeitmaschine.de spannende Infos über die römische und griechische Antike. Von den Erkenntnissen antiker Baumeister profitieren Architekten und Stadtplaner bis heute. Das einflussreichste Werk über römische Baukunst schrieb Marcus Vitruvius Pollio – kurz: Vitruv – im ersten Jahrhundert vor Christus. Vitruvs Meinung nach waren sowohl Gebäude als auch Städte nur dann gelungen, wenn sie gleichermaßen stabil, nützlich und schön gerieten. Vitruv sorgte sich um das Wohl der Städter und machte sich Gedanken darüber, wie die Winde, das Sonnenlicht und sogar der Schall angemessen genutzt werden konnten. Die vergangenen 2.000 Jahren werden in eine ganze Reihe sich überlappender kunstgeschichtlicher Epochen eingeteilt, die sich in unterschiedlichen Baustilen zeigen. In chronologischer Reihenfolge: die Romanik, die Gotik, die Renaissance, das Barock, der Klassizismus, der Historismus und die Moderne.

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  • was ist der konstruktcharakter der Römer und Barbaren und Germanen? deine Nachricht ist aufeinmal weg.

    Barbar" z.B. ist konstruiert, erschaffen sozusagen. Er ist konstruiert, weil er im Laufe der Geschichte verschiedene Wandlungen durchlief, verschiedene Bedeutungen hatte- abhängig von Epoche und davon wer ihn verwendet hat. Wenn du dir also die Herkunft von "Barbar" und "Germane" anschaust, wirst du feststellen, dass es ein Konstrukt ist und kein feststehender Begriff. 10:20 Man kann einerseits sagen, dass alle drei vereinfachende und zusammenziehende Begriffe für Menschengruppen sind: "Barbaren" kommt von den Griechen und bezeichnete da jeden, der kein Griechisch konnte. Später wandelte sich der Begriff in gewisser Hinsicht auch auf den Bezug zu anderen Völkern. In der heutigen pop-kultur sieht man den begriff oft bezeichnend auf Völker wie die Germanen, Gallier, Helvetii usw angewendet - da andere Völker wie die Garmaten jedoch nicht so bezeichnet werden ist es relativ sicher davon zu sprechen, dass damit vor allem Mittel-, Ost- und Nordeuropäische sowie Hispanische Stämme bezeichnet werden. Den "Barbaren" wird im Kontext auch vieles unterstellt, wie z.B. ein fehlen von Hygiene. "Germanen" werden zusammenfassend die Europäischen Stämme gemeint, die auf dem Gebiet Deutschlands lebten. Manchmal wird der Begriff auch verwendet, obwohl man im Kontext auch spezifisch von den Sueben spricht. "Römer" sind eigentlich die Staatsbürger des Römischen Reiches, der Begriff wird jedoch auch für die Bürger der Stadt Roms sowie ethnische Zentral-Italiener verwendet. Die meisten Geschichten über SIe. Du kannst sagen das der Konstruktcharacter bei allen Völkern sher hoch ist. http://www.germanen-und-roemer.de/lex035d.htm

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  • kann mir zur Geschichte Italiener was sagen ? 19.& 20.Jahrhundert

    Nach Beginn der Neuzeit, die durch die Entdeckung Amerikas symbolisiert wird, begannen sich die Handelsströme vom Mittelmeerraum zum Atlantik hin zu verschieben. Dies bedeutete Machtverlust und schließlich das Ende der einst florierenden Territorialfürstentümer. Zum wiederholten Male stritten sich ausländische Mächte um die Vorherrschaft in Italien. Nach der Niederlage Frankreichs gegen Habsburg kamen Mailand, Sardinien und Neapel-Sizilien zu Spanien, das damit die Vorherrschaft in Italien erwarb, auch wenn es Frankreich 1659 gelungen war, in Oberitalien an Einfluss zu gewinnen. Anfang des 18. Jahrhunderts kam es in Italien zu einer Neuverteilung der Macht. Innerhalb weniger Jahrzehnte starben sämtliche einheimischen Dynastien mit Ausnahme der savoyischen aus und ein Ringen zwischen dem französischen Herrscherhaus der Bourbonen und der deutsch-österreichischen Linie der Habsburger um das spanische Erbe in Italien begann. Dieses wurde im Spanischen Erbfolgekrieg zugunsten der neu entstandenen Macht Österreich entschieden. Mailand, Neapel und Sardinien kamen unter österreichische Vorherrschaft, Korsika wurde an Frankreich verkauft. 19. Jahrhundert Im Rahmen der Revolutionskriege gelang es Napoleon, die Österreicher für kurze Zeit zu verdrängen und sich 1805 in Mailand zum italienischen König krönen zu lassen. Doch die Französische Vorherrschaft währte nur kurz: Nach dem Wiener Kongress 1815 wurden Kirchenstaat und österreichische Vorherrschaft in Norditalien wiederhergestellt. Die Zeit zwischen 1815 und 1870 war vom so genannten "risorgimento" (italienisch für Wiedererstehung) des Bewusstseins geprägt, das nach einem politisch geeinten und kulturell wieder bedeutsamen Italien strebte. Damit einher gingen Widerstandsbewegungen gegen die restaurative österreichische Hegemonie, doch die von Mazzini geleiteten Aufstände in den 30er und 40er Jahren des 19. Jahrhunderts schlugen fehl. Erst nachdem sich Italien 1848 der Revolution in Europa anschloss, gelang es den Freiheitskämpfern, die Österreicher aus Venedig und Mailand zu vertreiben. Mazzini und Garibaldi riefen in Rom die italienische Republik aus. Doch die Unabhängigkeit währte nur kurz. Französische Hilfscorps des Papstes eroberten die befreiten Regionen Stück für Stück zurück und mit dem Fall Venedigs zog die Reaktion in Form österreichischer Truppen wieder im nördlichen Italien ein. Nur der sardisch-piemontische König, der in den Kämpfen auf Seiten der Republikaner gestanden hatte, behielt eine parlamentarisch verfasste Republik bei und wurde gemeinsam mit seinen Ministerpräsidenten C. Benso Graf Cavour zum Führer im weiteren Kampf für einen geeinten italienischen Nationalstaat. Innerhalb einiger Jahre gelang es Sardinien, italienische Republikaner zu sammeln. Als der französische König Napoleon III. durch Gebietszusagen von Savoyen und Nizza auf ihre Seite gebracht war, wurden die Österreicher abermals angegriffen und 1858 mehrfach besiegt. Im Frieden von Zürich ging die Lombardei an Piemont, Venetien blieb bei Österreich. In der Toskana, in Parma und Modena waren zwischenzeitlich die Herrscher vertrieben worden und auch die Romagna hatte sich aus der päpstlichen Vorherrschaft gelöst. Königreich Italien Im Jahr 1860 gelang es G. Garibaldi mit dem "Zug der Tausend", die Bourbonenherrschaft in Neapel-Sizilien zu stürzen. Nach Volksabstimmungen gliederten sich diese Gebiete Piemont an und nach ersten Parlamentswahlen wurde 1861 das Königreich Italien unter König Viktor Emanuel II. ausgerufen. Da französische Truppen Rom besetzt hielten, wurde Florenz für kurze Zeit italienische Hauptstadt. 1866 wurde Venetien mit preußischer Hilfe befreit, 1870 Rom als Hauptstadt sowie der übrige Teil des Kirchenstaats nach Abzug der Franzosen in die italienische Republik integriert. Der politisch entmachtete Papst empfand sich als Gefangener im Vatikan und rief die katholischen Italiener dazu auf, den Parlamentswahlen fernzubleiben. Gegensätze zum einstigen Verbündeten Frankreich ließen Italien mit dem Dreibund Anschluss an Österreich-Ungarn und Deutschland suchen. Außenpolitisch begann in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts auch Italien nach kolonialen Besitzungen zu streben. Eritrea und die Somaliküste wurden besetzt, der Versuch, auch Äthiopien zu erobern, scheiterte jedoch mehrmals. Innenpolitisch setzte sich nach sozialen Unruhen und Umbrüchen mit dem liberalen G. Giolitti ein Reformpolitiker durch, der mit Unterbrechungen von 1903 bis 1921 Ministerpräsident war und u.a. in der Sozial- und Arbeitsgesetzgebung, aber auch im Wahlrecht umfassende Reformen einleitete. Erster und Zweiter Weltkrieg Im Ersten Weltkrieg verhielt sich Italien vorerst neutral, trat dann jedoch, nachdem es in Geheimverträgen mit England und Frankreich Gebietsgewinne versprochen bekam, in den Krieg gegen Österreich (23 5.1915) und Deutschland (28 8.1916) ein. Der gewonnene Krieg brachte mit Südtirol, dem Trentino, Görz und Triest nur einen Teil der versprochenen territorialen Zugewinne. Die Enttäuschung drohte in einen Bürgerkrieg zwischen radikalen linken und rechten Gruppen zu münden. Dies nutzte die bereits 1919 durch den einstigen Sozialisten Mussolini gegründete Faschistische Bewegung aus und zwang durch den "Marsch auf Rom" den König dazu, Mussolini 1922 an die Spitze einer Koalitionsregierung zu berufen. Terror und Machtmissbrauch brachten in den folgenden Jahren der faschistischen Minderheit die Alleinherrschaft, die Demokratie wurde totalitär umgebaut. Anfangs standen sich italienischer und deutscher Faschismus ablehnend gegenüber, doch nach dem gemeinsamen Einsatz im Spanischen Bürgerkrieg wurde 1936 eine Annäherung erzielt und in Folge die Achse Berlin-Rom gebildet. Italien trat aus dem Völkerbund aus, verabschiedete antisemitische Rassengesetze und ging 1939 mit Deutschland und Japan ein Militärbündnis ein. Am 10 6.1940 griff Italien auf deutscher Seite in den Zweiten Weltkrieg ein. Bereits 1943 verstärkte sich jedoch die antifaschistische Stimmung in der Bevölkerung, es kam zu Streiks und am 24.07.1943 wurde Mussolini vom König gefangen gesetzt und die faschistische Partei aufgelöst. P. Badoglio gelang es nach Geheimverhandlungen im September 1943, einen Waffenstillstand mit den Alliierten auszuhandeln. Doch Hitler-Deutschland reagierte mit der Entwaffnung und Gefangennahme der italienischen Truppen in den von Deutschland besetzten Gebieten, befreite noch im gleichen Monat Mussolini und setzte ihn als Führer der von Deutschen besetzten italienischen Regionen ein. Der König und Badoglio flohen nach Sizilien und ein Partisanenkrieg gegen die deutsche Besatzung begann. 1944 wurde Rom befreit und eine Übergangsregierung gebildet, am 28 4.1945 erschossen Partisanen Mussolini. Im Pariser Friedensvertrag verlor Italien bis auf Südtirol und Triest die übrigen 1919 erlangten Gebietszugewinne. Wenn deine Frage beantwortet ist, bitte diesen chat abschließen, Danke :).

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  • Wie wurde Arminius/Hermann im Laufe der Jahre zum Mythos? Bzw. Jahrhunderte

    Erst im Jahr 1515 stieß der deutsche Gelehrte Ulrich von Hutten in Rom auf die Annalen des römischen Geschichtsschreibers Tacitus, die gerade erst wiederentdeckt worden waren. Tacitus bezeichnet Arminius als "Befreier Germaniens". Das kam Ulrich von Hutten gerade recht, der beweisen wollte, dass die Deutschen keine Barbaren waren, wie es die Italiener gerne behaupteten. So war von Hutten der erste, der einen Heldenmythos um Arminus kreierte. Dem schlossen sich in der deutschen Geschichte viele an, unter anderem Martin Luther, der Arminius den unhistorischen Namen Hermann gegeben haben soll. 1875 wurde die Statue von "Hermann dem Cherusker" bei Detmold auf einer Erhebung des Teutoburger Waldes eingeweiht - passend zum nationalen Einheitsgefühl des 1871 gegründeten Kaiserreiches. Auch die Nationalsozialisten machten sich Arminius zu eigen und in der DDR wurde der "deutsche Held" wegen der "Rolle der germanischen Stammesverbände bei der Befreiung vom Sklaventum" ebenfalls verehrt. Heute wird Arminius weitaus realistischer betrachtet: als ein charismatischer Germane, der es verstand, verschiedene Stämme zu vereinen und auf diese Weise die Römer in einer wichtigen Schlacht zu schlagen. Nicht mehr und nicht weniger.

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  • Wie ist diese Aussage im Hinblick auf den Bellum Gallicum zu bewerten. " Nicht nur die Römer haben den Krieg instrumentalisiert"

    Also das Bellum Gallicum wurde von einem hohen Offiziers Cäsars verfasst und stellt die Feldzuge desselben aus dieser Perspektive dar. Aufgrund dessen kann man das Werk nicht als neutral verstehen, sondern dient dazu, dass die Römer von dieser Sichtweise überzeugt werden. zudem dient die Darstellung auch dazu den Krieg und die damit verbundenen Ausgaben zu rechtfertigen. Viele Kriege wurden aus fadenscheinigen Begründungen begonnen und dienten eher der Landnahme oder der Mehrung des Ruhmes. Jedoch konnte man das dem Volk nur schlecht verkaufen. Denn diese mussten den krieg bezahlen und die Soldaten stellen. Deshalb war eine bessere Begründung wichtig, um den Rückhalt des Volkes zu gewährleisten Solche Instrumentalisierungen hat man die gesamte Menschheitsgeschichte durch. So kann man die Eroberung Amerikas nehmen. Diese diente offiziell dazu, die Heiden zu bekehren und ihnen den wahren Glauben zu bringen. Dadurch wollte man ihre Seelen retten und den christlichen Glauben in die Welt tragen. Jedoch war den Machthabern, besonders den Spaniern und Portugiesen bewusst, weile Schätze in Amerika auf sie warteten. Jedoch hätte man mit der Aussicht auf Reichtum keinen Krieg rechtfertigen können

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  • was ist der konstruktcharakter der Römer und Barbaren und Germanen?

    "Barbar" z.B. ist konstruiert, erschaffen sozusagen. Er ist konstruiert, weil er im Laufe der Geschichte verschiedene Wandlungen durchlief, verschiedene Bedeutungen hatte- abhängig von Epoche und davon wer ihn verwendet hat. Wenn du dir also die Herkunft von "Barbar" und "Germane" anschaust, wirst du feststellen, dass es ein Konstrukt ist und kein feststehender Begriff. Man kann einerseits sagen, dass alle drei vereinfachende und zusammenziehende Begriffe für Menschengruppen sind: "Barbaren" kommt von den Griechen und bezeichnete da jeden, der kein Griechisch konnte. Später wandelte sich der Begriff in gewisser Hinsicht auch auf den Bezug zu anderen Völkern. In der heutigen pop-kultur sieht man den begriff oft bezeichnend auf Völker wie die Germanen, Gallier, Helvetii usw angewendet - da andere Völker wie die Garmaten jedoch nicht so bezeichnet werden ist es relativ sicher davon zu sprechen, dass damit vor allem Mittel-, Ost- und Nordeuropäische sowie Hispanische Stämme bezeichnet werden. Den "Barbaren" wird im Kontext auch vieles unterstellt, wie z.B. ein fehlen von Hygiene. "Germanen" werden zusammenfassend die Europäischen Stämme gemeint, die auf dem Gebiet Deutschlands lebten. Manchmal wird der Begriff auch verwendet, obwohl man im Kontext auch spezifisch von den Sueben spricht. "Römer" sind eigentlich die Staatsbürger des Römischen Reiches, der Begriff wird jedoch auch für die Bürger der Stadt Roms sowie ethnische Zentral-Italiener verwendet.

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  • In welchem Jahr wurde Karl der Große zum Kaiser? Und was sind Kreuzzüge und wozu wurden sie gemacht?🙉 Was sind hier die wichtigsten in der Zeit der Römer?

    25. Dezember 800 wurde er zum Kaiser gekrönt Die Kreuzzüge seitens des „christlichen Abendlandes“ waren strategisch, religiös und wirtschaftlich motivierte Kriege[1] zwischen 1095/99 und dem 13. Jahrhundert. Im engeren Sinne werden unter den Kreuzzügen nur die in dieser Zeit geführten Orientkreuzzüge verstanden, die sich gegen die muslimischen Staaten im Nahen Osten richteten. Nach dem Ersten Kreuzzug wurde der Begriff „Kreuzzug“ auch auf andere militärische Aktionen ausgeweitet, deren Ziel nicht das Heilige Land war. In diesem erweiterten Sinne werden auch die Feldzüge gegen nicht christianisierte Völker wie Wenden, Finnen und Balten, gegen Ketzer wie die Albigenser und gegen die Ostkirche dazu gezählt. Vereinzelt wurde von den Päpsten sogar ein Kreuzzug gegen politische (christliche) Gegner ausgerufen. Nachdem ein Kreuzfahrerheer 1099 Jerusalem erobert hatte, wurden in der Levante insgesamt vier Kreuzfahrerstaaten gegründet. Infolge ihrer Bedrohung durch die muslimischen Anrainerstaaten wurden weitere Kreuzzüge durchgeführt, denen meistens kaum ein Erfolg beschieden war. Das Königreich Jerusalem erlitt 1187 in der Schlacht bei Hattin eine schwere Niederlage, auch Jerusalem ging wieder verloren. Mit Akkon fiel 1291 die letzte Kreuzfahrerfestung in Outremer. http://www.michaelmaxwolf.de/mittelalter/kreuzzuege/kreuzzuege.htm Hier ist noch ein Link, der das auch sehr schön von allen Seiten betrachtet

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  • was machen die Frauen in Ägypten.

    Die Stellung der Frau im Alten Ägypten ist vergleichbar mit der hohen sozialen Stellung von Frauen in anderen frühen Hochkulturen, wie in Sumer oder Akkad und setzt sich damit ab von der Stellung von Frauen in anderen Herrschaftsbereichen der Antike, beispielsweise in Griechenland und dem Römischen Reich.

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  • Hilfeeeee bei der 2 und 4.

    2. Monarchie: Alle drei Gewalten werden von nur einer Person (Königin/König) wahrgenommen. Die Macht im Staat wird meistens vererbt. Diktatur: Eine einzelne regierende Person, die Diktatorin/der Diktator, oder eine regierende Gruppe von Personen (z. B. Partei, Militärjunta, Familie) hat unbeschränkte politische Macht im Staat. Die Macht wird durch Gewalt an sich gerissen und durch Gewalt gehalten. Demokratie: Staatsform mit einer Verfassung, die allgemeine persönliche und politische Rechte garantiert, mit fairen Wahlen und unabhängigen Gerichten. Sie zeichnet sich durch Gewaltenteilung aus. Die Monarchie In einer Monarchie hat grundsätzlich eine einzige Person die Macht, über Regeln zu entscheiden. Die Königin oder der König, seltener auch eine Kaiserin oder ein Kaiser, vereinigt Legislative, Exekutive und Judikative auf nur eine Person. Es ist also eine Alleinherrschaft. Im Regelfall wird die Macht in einer Monarchie vererbt. Das bedeutet, dass nach dem Tod der Monarchin oder des Monarchen automatisch eine seiner Töchter oder Söhne den Titel der Königin oder des Königs erhält. Häufig wird der Machtanspruch auf den Thron dadurch legitimiert, dass die Familie von einer höheren Macht auserkoren worden ist, das Land zu führen. Früher waren fast alle Länder als Monarchie organisiert. Heutzutage gibt es nur noch wenige absolute Monarchien, wie sie oben beschrieben sind. Einige Beispiele für Absolute Monarchien sind: Brunei Saudi-Arabien Swasiland Ausserdem kann der Vatikan auch zu den absoluten Monarchien gezählt werden. Allerdings mit dem Unterschied, dass der Monarch (der Papst) gewählt wird. Es handelt sich also um eine Absolute Wahlmonarchie. Konstitutionelle Monarchie In den meisten modernen Monarchien ist die Macht der Königinnen und Könige beschnitten, indem ein Teil der Gewalt auf die Regierung übertragen worden ist. In diesem Fall wird die absolute Macht der Monarchin oder des Monarchen durch bestimmte Regeln beschränkt. Diese Regeln sind im zentralen Rechtsdokument – der Verfassung - festgeschrieben. Verfassungen werden auch Konstitutionen genannt, weshalb wir von konstitutionellen Monarchien reden. Die Staatsgewalten werden dadurch zwischen dem Monarchen und einer Regierung geteilt. Beispiele sind: Bahrein Marokko Jordanien Parlamentarische Monarchie Im Gegensatz zur konstitutionellen Monarchie hat die Monarchin oder der Monarch in einer parlamentarischen Monarchie nur noch sehr kleine Einflussmöglichkeiten. An der Monarchie wird in den meisten Fällen nur aus alter Tradition festgehalten. Die Macht im Staat hat ein vom Volk gewähltes Parlament (Legislative), welches die Regierung (Exekutive) bestimmt. An sich sind die unten aufgeführten Länder also Demokratien. Beispiele sind: Grossbritannien Schweden Japan Liechtenstein Die Diktatur Weit häufiger als absolute Monarchien sind Diktaturen. Wie in der absoluten Monarchie hat in der Diktatur eine einzelne Person (der Diktator oder die Diktatorin) oder eine kleine Gruppe von Personen die Alleinherrschaft in einem Land. Die Legislative, Exekutive und Judikative ist also auf wenige Personen beschränkt, die somit fast unbeschränkte politische Macht haben. Dies bedeutet auch, dass in der Diktatur die Gesetze von den Machthabern beliebig verändert werden können. In Diktaturen sind folgende Merkmale oftmals vorhanden: Menschen- und Bürgerrechte werden verletzt Wahlergebnisse werden gefälscht Die Presse wird vom Diktator beherrscht Das Volk wird von Polizei und Militär terrorisiert. Im Gegensatz zur Monarchie kommt eine Diktatorin oder ein Diktator oftmals durch Gewalt an die Macht. In vielen Fällen benutzt ein hochrangiges Militärmitglied die Armee, um die Regierung zu stürzen und selber an die Macht zu kommen. Manchmal wird aber auch ein demokratisch gewählter Präsident zum Diktator, der die Macht nicht mehr abgibt. Es gibt verschiedene Arten von Diktaturen. Die Militärdiktatur Die Macht liegt bei einem militärischen Führer und den Offizieren. Die Armee wird auch dazu benutzt, die Macht zu sichern und Revolten niederzuschmettern. Beispiele: Chile (1973- 1990) Burma (1999 – 2012) Die Parteiendiktatur Die Macht liegt bei der einzigen im Staat erlaubten Partei. Alle wichtigen Stellen im Staat sind von Mitgliedern der Partei besetzt. Beispiele: China Nordkorea Kuba Die Theokratie Die Macht liegt bei einer religiösen Gruppe. Die religiösen Führer übernehmen jeweils die Rolle des Diktators. Beispiele: Iran Afghanistan (1989 – 2009) Die Demokratie Das Wort Demokratie kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Herrschaft des Volkes“. Im Gegensatz zu den anderen Regierungsformen hat das Volk, also die Bewohnerinnen und Bewohner eines Landes, die Möglichkeit, auf die Politik bedeutenden Einfluss auszuüben. Die Demokratie ist zudem die einzige Staatsform, in welcher einmal gesetzte Regeln auch für diejenigen Personen gelten, welche die Regeln gesetzt haben. Dies ist ein wichtiger Unterschied zu den anderen hier behandelten Regierungsformen. In Diktaturen und absoluten Monarchien ist es nämlich üblich, dass die Gesetze für alle Personen gelten, ausser für diejenigen, die das Land führen. Es gibt auf der Welt verschiedene Demokratien die sich teilweise stark unterscheiden. Drei Grundsätze haben sie aber alle gemein: Freiheit, Kontrolle und Gleichheit.

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  • durch weitere Römisches Reich Fragen stöbern
  • gehört Metallzeiten zu kupferzeit en.

    Die kupferrot wird zu der Metallteilen gezählt . Mit dem Begriff Metallzeit werden die vorgeschichtlichen Epochen der Kupferzeit, Bronzezeit und Eisenzeit zusammengefasst. Kuperzeit* sorry. Jap .

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  • Weiß jmd was über die Steinzeit .

    In der Steinzeit hat sich der Mensch entwickelt. Menschen wurden als Jäger und Sammler angesehen.

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  • Was ist Eisen in Geschichte?

    Verstehe die Frage nicht 🙈.

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  • Beschreibe ,interpretiere ,nenne die Handlung des zeichens und thema.

    Überlege dir doch erstmal, was du auf dem Bild siehst. z.B. auf dem Stein stehen zwei Männer. einer von ihnen hat eine Uniform an der andere sieht aus wie ein Priester. unter dem Stein liegt ein Mann. wer könnte das sein? Ich vermute, dass es ein Bauer ist. Die beiden Männer auf dem Stein erdrücken den Mann unter dem Stein. Was könnte das bedeuteten? z.B. das die beiden Männer auf dem Stein mehr macht haben. bzw. auch die Macht über den Bauern unter dem Stein.

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  • Hat jemand ein paar Infos über das Steingeld (Rai) von der Insel Yap?

    Beim Steingeld handelt es sich um große runde Scheiben aus Stein mit einem Loch in der Mitte. Die Steine sind meist tonnenschwer und werden häufig einfach vor den Häusern abgestellt, da das Risiko einer Entwendung bei dem hohen Gewicht sehr gering ist. Die Steine sind ein verwendetes Tauschmittel und gelten noch immer als Zahlungsmittel, obwohl es heute eher nur noch für traditionelle Zwecke (Mitgift bei Heirat, Erbe, Geschenk) oder für den Erwerb von Immobilienbesitz eingesetzt wird. Die Herstellung wurde 1931 eingestellt, als Material wurde Kalkstein verwendet.

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  • Aus was bestanden die pyramiden?

    Stein.

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  • Wie war das früher im mittelalter und was ist ein Steinmetz?!😳

    Der Beruf des Steinmetzes konnte erst um das Jahr 1500 als fester Beruf erlernt werden. Vorher war keine spezielle Ausbildung nötig. Der Beruf baute auf den Kenntnissen des Maurers auf und erforderte eine höhere Begabung und Erfahrung. Der Steinmetz oder auch Steinhauer, arbeitete mit Stein und fertigte Skulpturen und Steine für den Hausbau an. Er arbeitete immer vom Groben bis hin zum Filigranen.  Seine Werkzeuge waren Picke, Fläch- und Stockhammer, sowie Meißel und Spitzeisen. Zum Vermessen standen ihm ebenfalls diverse Werkzeuge zur Verfügung, die sich aber bis zum Ende des Mittelalters nicht veränderten. Steinmetze waren im Hochmittelalter besonders gefragt, da sich das bevorzugte Baumaterial von Holz zu Stein wandelte.  gerne ;). vergiss nicht die Frage zu schließen:).

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  • Hilfe !!!

    Tongefäße: Jungsteinzeit. Schmied: Metallzeit. Höhlenmalerei: Altsteinzeit. Vorräte: Jungsteinzeit Münzen: Metallzeiten.

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  • Was war eine Grundlage für die Entwicklung der Industrie Englands? Ich habe die Silben -eu, -kli, -koh, -land, -le, -ma, -nel, -park, -ro, -schaft, -see, -stein, -tun.

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  • Wie sind Pyramiden entstanden? Und gibt es eine Logische Erklärung darfür?

    Sie sind Grabstätten von Pharaonen und wurden von den Ägyptern im 3. Jahrtausend v.Chr. gebaut.

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  • durch weitere Steinzeit Fragen stöbern
  • Wie funktioniert es? (Wahlmänner, Verfassung etc...)

    Er wird auf 4 Jahre gewählt; eine Wiederwahl ist seit 1951 nur einmal möglich. Die Präsidentschaftswahl besteht aus zwei großen Wahlgängen: Die Wahlen zur Nominierung der Parteikandidaten: Der Präsidentschaftskandidat wird auf dem nationalen Parteikonvent von einzelstaatlichen Delegierten nominiert. Die Delegierten werden zuvor in Vorwahlen (Primary) bestimmt. Eigentliche nationale Präsidentschaftswahl Das wahlberechtigte Volk der USA wählt sog. Wahlmänner. Dabei steht jedem Staat genau so viele Wahlmänner zu, wie er Abgeordnete in den Kongress entsendet. Dabei gilt das Prinzip : „ The winner takes it all“. Die Partei, welche die Mehrheit der Stimmen in einem Staat auf sich vereinigen kann, bekommt das alleinige Recht, Wahlmänner aufzustellen. Befugnisse des Präsidenten: Ernennung der Minister, Botschafter, Gesandten und Konsuln sowie die Bundesrichter mit Zustimmung des Senats. Außenpolitische Vertretung der USA Mit Zustimmung des Senats hat er das Recht, Verträge mit anderen Ländern zu schließen Er kann Maßnahmen, die er für notwendig und nützlich erachtet dem Kongress empfehlen Suspensives Vetorecht des Präsidenten gegenüber allen Beschlüssen des Kongresses Merke: Der Präsident ist dem Kongress nicht verantwortlich und kann nur wegen Verfassungs- und Rechtsverletzungen durch ein Impeachmentverfahren abgesetzt werden. Dem Präsidenten zur Seite steht ein unabhängiges Präsidentenamt (Executive Office of the President), das 1939 gegründet wurde und ca. 5000 Mitarbeiter zählt. Das Präsidentenamt (Executive office of the President): Abteilungen: Haushaltsbüro (Office of Management and Budget) , das vor allem den Bundeshaushalt aufstellt Büro des Weißen Hauses (White House Office). In ihm arbeiten persönliche Assistenten und Berater des Präsidenten (the president´s personal lawyer, the press secretary, the appointments secretary), sowie der Personalchef (Chief of Staff) Bei den Mitarbeitern handelt es sich meist um langjährige persönliche Freunde des Präsidenten oder aber um meist sehr angesehene Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die bei der kostspieligen Präsidentschaftswahl eine Schlüsselpostion gespielt haben. der Rat der Wirtschaftsberater ( Council of Economic Advisers) Dieser wurde 1946 erstmals eingerichtet, um den Präsidenten mit wichtigen Informationen zur Wirtschaftsentwicklung im Land zu versorgen. Nationale Sicherheitsrat : Koordinierungsorgan für alle mit der Verteidigungspolitik zusammenhängende Fragen ( neben dem Außenministerium zentraler Ort des außenpolitischen Entscheidungsprozesses)

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  • was kann ich machen wenn ich morgen ein geschichte test habe und nichts weiß?

    Welches thema. Wir gehen es gemeinsam durch .

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  • Beschreibe den Sieg bei Little Bighorn und erkläre,warum die Indianer diesen Sieg erringen konnten .

    Am Morgen des 25. Juni 1876 entdeckten Custers Spähtrupps das Dorf im Tal des Little Bighorn River und meldeten Custer eine gewaltige Übermacht. Custer ignorierte jedoch ihre Warnungen und entschloss sich zum Angriff. Eine wichtige Rolle spielte seine Befürchtung, dass sein Vorrücken bereits entdeckt war und das Überraschungsmoment verloren zu gehen drohte. Im grossen und ganzen hatten die Indianer für das Gelände bessere Bewaffnung bei geländevorteil und Überzahl. Cluster war gegendsfremd, kannte die Dörfer und das Terrain nicht und hat die Situation unterschätzt. Zudemkonnte seine Kavallerie nicht die Kraft entwickeln die sie auf offenem Feld hat, und ist deshalb vernichtend geschlagen worden. Fakt ist das wesentlich mehr amerikanische Soldaten auf dem Schlachtfeld fielen als Indianer. Wobei unklar ist wie viele Indianer hinterher ihren Verletzungen erlsgeb.

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  • Kann mir jmd. denn Begriff "Mehrheitswahlrecht" bezüglich dem US-Wahlsystem erklären *zum.

    Die Mitglieder des Kongresses der Vereinigten Staaten (Repräsentantenhaus und Senat) und der Parlamente der Bundesstaaten werden in Einerwahlkreisen gewählt, wobei die genaue Ausgestaltung der Gesetzgebung der Bundesstaaten unterliegt und der Wahlkreis der Senatoren immer einen ganzen Bundesstaat umfasst. Bei der Wahl des US-Präsidenten durch das Wahlmännerkollegiumfallen in den meisten Bundesstaaten die jeweiligen Wahlmänner ebenso gemäß dem Mehrheitswahlrecht der jeweils stärksten Partei zu.

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  • Wie kam es im November 1918 zu einer Revolution in Deutschland ?

    durch die 4 Jahre Krieg des 1. WK waren die Menschen am Ende. außerdem waren sie geschockt, dass das deutsche Kaiserreich verloren hatte

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  • warum mussten die Abgeordneten der Nationalversammlung fürchten, dass der König die befreundeten Monarchie in Europa zu einem Krieg aufhetzte?

    Von welcher Revolution sprichst du hier? Ich bin dran, werde dir dann etwas dzau später. Es kam zu Kriegen zwischen Frankreich und anderen europäischen STaaten, wie zB Erster Koalitionskrieg zwischen 1792 und 1797. Seine Schwiegermutter war Maria Theresia, es gab also engen Bezug auch zu den befreundeten Monarchen.

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  • Wie wurde die französische Revolution ausgelöst und was waren deren wichtigsten Inhaltspunkte?

    Die Bauern waren unzufrieden, weil sie sehr viele steuern zahlen mussten. Ich schicke dir bald ein Bild, kann gerade nicht, in ca 15 min.

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  • Was war die Wirtschaftssystem im Sowjetunion?

    Dort war ein kommunistisches Wirtschaftssystem .

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  • Welche Folge hat dies für die betroffen Länder bis heute?

    Negative Folgen :. Negative Folgen des Imerialismus: Kulturelle Entfremdung bis hin zum Verlust der eigenen Sprache, Traditionen, Religion Verlust familiärer Bindungen der eingeborenen Bevölkerung durch die Urbanisierung (der Armut in den Dörfern folgte die Verelendung in den Slums) Versklavung ganzer Volksgruppen bis hin zur physischen Ausrottung (Beispiele die Ureinwohner Feuerlands oder Tasmaniens) Ausbeutung der Bodenschätze, bis nichts mehr zur Eigennutzung blieb (Silber und Zinn in Bolivien, beim Lithium soll es jetzt anders werden) Einschleppung von Krankheiten, gegen die es keine Widerstandsfähigkeit der indigenen Bevölkerung gab (Beispiel die Indianer der Karibik, die in rund 50 Jahren fast komplett ausgerotten wurden) viele Volksgruppen verfielen dem Alkohol, weil ihnen der im Abendland in Jahrhunderten kulturell gewachsene maßvolle Umgang mit dieser Rauschdroge unbekannt war. Positive Folgen: durch den Kontakt mit den Indianern Nordamerikas kamen viele Kulturpflanzen nach Europa, die heute unverzichtbar erscheinen: Mais, Kartoffeln, Tomaten, Kakao, Tabak die Kolonialherren beteiligten sich zwar bis ins 19,Jahrhundert am Sklavenhandel, unterbanden ihn dann aber stringend. Die deutsche Kolonialherren in Südwestafrika ließen zwar einen Großteil der aufständischen Hereros in der Kalahari verdursten, dafür unterbanden sie aber sehr erfolgreich die Raubzüge arabischer Sklavenhändler in Ostafrika. Die Kolonialherren trugen viel zur Befriedung der Eingeborenen bei, Völkermorde wie zwischen den Hutus und den Tutsis wären weder in Deutsch-Ostafrika noch im späteren belgischen Mandatsgebiet Ruanda-Urundi denkbar gewesen. Bei Hungersnöten durch Naturkatastrophen stand die Kolonialmacht in der Pflicht. man kann durchaus sagen, dass es vielen Afrikanern unter dem Kolonialregime materiell besser ging als unter ihren korrupten Despoten eigener Couleur. Dass diese leider oft durch europäisches Kapital an der Macht bleiben, wie Kaiser Bokassa von Zentralafrika ist dann wieder die unschöne Kehrseite derselben Medaille. Ohne das europäische Schulsystem hätte es wohl kaum eine wenigstens teilweise Alphabetisierung der eingeborenen Bevölkerung gegeben, ein unverzichtbarer Bestandteil für den Anschluss an die Moderne.

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  • Bedeutung zwei- Lager Theorie für Verhältnis zwischen den Großmächten?

    Die Zwei-Lager-Theorie wurde seit dem 30. September 1947 durch die führenden Politiker der USA und der UdSSR vertreten. Sie hatte sich immer deutlicher nach Ende des Zweiten Weltkrieges und dem allmählichen Bruch der Anti-Hitler-Koalition abgezeichnet. Formuliert wurde sie zunächst durch Harry S. Truman in seiner Truman-Doktrin vom 12. März 1947. Im September 1947 folgte dann eine Rede von Andrei Alexandrowitsch Schdanow, der nun seinerseits aus sowjetischer Sicht die Spaltung der Welt in zwei unterschiedliche Lager darstellte. Auf einer Tagung im September 1947 formulierte Schdanow (zum damaligen Zeitpunkt Mitglied des Politbüros der KPdSU) die Zwei-Lager-Theorie, welche im Wesentlichen folgende Grundaussagen enthielt: Die USA und ihre Verbündeten seien Imperialisten und Kriegstreiber. Der Marshall-Plan diene der imperialistischen Expansion und der Versklavung Europas. Die Welt sei geteilt in ein imperialistisches, antidemokratisches und ein antiimperialistisches, demokratisches Lager. Im Rahmen der Zwei-Lager-Theorie wurde jeweils dem anderen Lager ein falsches Demokratieverständnis unterstellt. Elemente einer auch realpolitischen Umsetzung der Zwei-Lager-Theorie sind beispielsweise: der Marshall-Plan (ERP) der USA die aktive Containment-Politik der USA die Gründung des Kominform auf Initiative der KPdSU die Gründung des RGWs (COMECON) auf Initiative der UdSSR die Gründung der NATO die Gründung der Warschauer Vertragsorganisation Die Zwei-Lager-Theorie steht am Anfang des Kalten Krieges. Aufgegeben wurden sie in einem langsamen Prozess ab der Mitte der 1950er Jahre. Durch die Dekolonialisierung traten immer mehr dritte und neutrale Akteure (Blockfreie Staaten) auf, die in die Zwei-Lager-Theorie nicht mehr passten. Auf sowjetischer Seite ging Chruschtschow nun nicht mehr von einem unvermeidlichen Krieg zwischen Kapitalismus und Kommunismus aus, sondern von Kriegen zwischen den kapitalistischen Staaten, woran der Kapitalismus zerbrechen sollte.

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  • Was machen die Siegermächte mit dem besiegten Deutschland? (1945)

    ausbeuten, besetzen. Bereits vor Ende des Zweiten Weltkrieges machten sich die Alliierten Gedanken über die Zukunft Deutschlands. Doch nach der Kapitulation Deutschlands wurde schnell klar: Die Alliierten konnten sich nicht auf einen gemeinsamen Weg einigen. Alles lief auf eine Zweistaatenlösung hinaus. Es gibt wohl kaum ein symbolträchtigeres Foto zum Ende des Zweiten Weltkrieges als jenes vom 25. April 1945, das sowjetische und amerikanische Truppen in Torgau an der Elbe zeigt. Auf den Trümmern der Elbbrücke reichen sich die Soldaten der beiden Siegermächte die Hände. Der "Handschlag von Torgau" markiert das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa – aber auch das vorläufige Ende der staatlichen Existenz Deutschlands. Zugleich symbolisiert er den Beginn der Besatzungsherrschaft in Deutschland und die Hoffnung auf eine friedliche Nachkriegsordnung. Rückblickend zeigt das Bild jedoch auch den Händedruck zweier zukünftiger Feinde. Innerhalb von nur 16 Monaten nach dem Kriegsende in Europa zerbrach jegliche Grundlage für eine Nachkriegskooperation zwischen den USA und Großbritannien einerseits und der Sowjetunion andererseits. Das Ende des Zweiten Weltkrieges brachte nicht nur den ersehnten Frieden nach Europa, sondern war auch Ausgangspunkt für den Kalten Krieg und die Teilung Deutschlands in zwei Staaten. Als wesentliche Ursachen für diese weltpolitische Entwicklung sind drei Faktoren anzuführen: Der Kalte Krieg war eine zutiefst ideologische Auseinandersetzung, in der sich zwei unterschiedliche Gesellschaftsordnungen mit universellem Geltungsanspruch gegenüberstanden. Mit der russischen Oktoberrevolution im Jahr 1917 war dieser Gegensatz zwischen dem "American way of Life" und dem "Kommunismus" bereits im Keim angelegt. Erst der von Hitler verursachte Zweite Weltkrieg brachte diese beiden gegensätzlichen Ordnungsvorstellungen auch in Europa in eine geostrategische Frontstellung. Die rasche Entwicklung von thermonuklearen Waffen zementierte schließlich diesen Systemgegensatz und damit auch das Schicksal der beiden deutschen Teilstaaten für mehrere Jahrzehnte. Ohne die Furcht vor dem nuklearen Krieg sind die lange Dauer und die Gefährlichkeit des Ost-West-Konflikts nicht zu begreifen. Aber wie kam es zu dieser Entwicklung? Die Gewaltexzesse des Zweiten Weltkrieges hatten nicht nur Zerstörung und Leid über die Welt gebracht, sondern auch jegliche völkerrechtliche Verbindlichkeit in der Staatenwelt zerrüttet. Es lag an den beiden mächtigsten Siegern des Krieges, den USA und der UdSSR, eine neue Nachkriegsordnung zu errichten. Dabei wurden die Siegermächte im Kern von zwei Motiven angetrieben: Der Furcht vor einem weiteren Krieg und den gestalterischen Möglichkeiten, die ein zusammengebrochenes Staatensystem bot. Die Nachkriegsplanungen der Siegermächte für Deutschland Die Planungen der "Großen Drei" (USA, Großbritannien, UdSSR) wichen nicht nur zum Teil erheblich voneinander ab, sondern unterlagen auch einem teilweisen Wandel. Nicht selten waren die Konzepte vage und von taktischen Erwägungen bestimmt. Zudem konnte die Vernunftallianz zwischen den USA, Großbritannien und der UdSSR im Krieg zu keinem Zeitpunkt wirklich das tiefsitzende Misstrauen ausräumen, das Roosevelt, Churchill und Stalin untereinander hegten. Entscheidend war allerdings, dass alle drei Staatsmänner eine Nachkriegskooperation anstrebten, jedoch jeder zu seinen eigenen Bedingungen. Dies wurde schließlich an den unterschiedlichen Sicherheitsvorstellungen deutlich. So war eine Hauptursache des Kalten Krieges, dass Stalin Sicherheit mit Herrschaft über die eroberten Territorien gleichsetzte - Roosevelt und Churchill dies aber eben nicht taten. Im Krieg hatten sich auf Seiten der Alliierten zwei Minimalziele herauskristallisiert: Deutschland sollte militärisch besiegt und sein künftiges Machtpotenzial gebrochen werden. Aufgrund dieser beiden Zielsetzungen einigten sich Roosevelt, Churchill und Stalin im Jahr 1943 darauf, den Kampf gegen das "Deutsche Reich" bis zur "bedingungslosen Kapitulation" der Deutschen fortzuführen. Mit der Unterzeichnung dieser bedingungslosen Kapitulation am 7. Mai in Reims und am 8. Mai 1945 in Berlin-Karlshorst endete daher nicht nur formal der Krieg in Europa, sondern auch die staatliche Existenz Deutschlands. Dieser Vorgang stellte ein völkerrechtliches Novum dar. Der "Morgenthau-Plan" der USA Franklin D. Roosevelts Nachkriegsordnung basierte auf einem dem Völkerbund ähnlichen System kollektiver Sicherheit, das durch die vier mächtigsten Mitgliedstaaten - die "Four Policemen" - USA, UdSSR, Großbritannien und China, garantiert werden sollte. Der amerikanische Präsident hoffte, durch die Anerkennung sowjetischer Sicherheitsbedürfnisse, eine Nachkriegskooperation zu amerikanischen Bedingungen erreichen zu können. Er setzte dabei im persönlichen Kontakt mit Stalin auf sein Charisma im Umgang mit Menschen. Mit Blick auf das künftige Schicksal Deutschlands plädierte Roosevelt für eine harte Linie. So unterstützte er im September 1944 Pläne seines Finanzministers Henry Morgenthau, nach dem Krieg alle deutschen Industrieanlagen zu zerstören und Deutschland in einen schwachen Agrarstaat umzuwandeln. Als Roosevelt jedoch erkannte, dass der "Morgenthau-Plan" den Wiederaufbau der gesamten europäischen Wirtschaft verhindern würde, nahm er Abstand von diesem Plan. Welche Pläne Roosevelt stattdessen mit Deutschland hatte, ist unklar, da er am 12. April 1945 vor Kriegsende starb. Sein außenpolitisch unerfahrener Nachfolger, Harry S. Truman, konzentrierte sich zunächst auf die Fortsetzung der Kooperationspolitik mit der Sowjetunion. Die Kontrolle Deutschlands war Stalins oberstes Ziel Stalin hingegen besaß keine präzisen Pläne oder konkreten Strategien zur Verwirklichung seiner Nachkriegsordnung. Aufgrund dieser Ambivalenz bleibt seine Außenpolitik bis heute diffus und widersprüchlich. Stalin war traumatisiert vom deutschen Überfall im Juni 1941 und den Folgen des deutschen Vernichtungskrieges auf sowjetischem Staatsgebiet. Doch trotz der anfänglich bedrängten Lage hegte Stalin große territoriale Ambitionen. Der Krieg sollte mit der Wiederherstellung der sowjetischen Grenzen von 1941 enden, also einschließlich der durch den Hitler-Stalin-Pakt gewonnenen Gebiete. Überdies war Stalin von dem Gedanken beherrscht, die sowjetische Peripherie aus Sicherheitsgründen kontrollieren zu müssen. So spekulierte Stalin auf die Errichtung einer sowjetisch dominierten Einflusssphäre in Osteuropa. Dieses Sicherheitsbedürfnis resultierte aus seiner Erfahrung mit den westlichen Mächten. Er hatte die Intervention Englands und Frankreichs im russischen Bürgerkrieg auf Seiten der "weißen" Truppen nicht vergessen und witterte überall "kapitalistische" Verschwörungen. Zudem war er verbittert über die Verzögerungen bei der Errichtung der zweiten Front auf dem Kontinent und zunehmend verärgert über die Kritik an seiner Besatzungspolitik und Einflussnahme in den Staaten Osteuropas. In all seinen Erwägungen stellte jedoch Deutschland die größte Bedrohung dar. Stalin befürchtete, Deutschland könne sich, wie nach dem Ersten Weltkrieg, innerhalb von 12-15 Jahren wieder erholen. Damit wurde vor allem die Kontrolle Deutschlands und Polens zum Kern von Stalins Nachkriegspolitik. Deutschland sollte zunächst zerschlagen werden und Polen als Pufferstaat und Aufmarschzone dienen. Stalin war zudem an der ökonomischen Ausbeutung der Besatzungszonen in Form von Reparationen, Demontagen, Technologie- und Wissenstransfer interessiert. Die neue Besatzungszone war für das sowjetische Atomwaffenprogramm unersetzlich, gewann man doch nahezu das gesamte waffenfähige Uran aus Mienen in Sachsen und Thüringen. Nicht zuletzt wollte Stalin die Entstehung einer in seinen Augen stets drohenden Allianz der "kapitalistischen Kräfte" mit Deutschland gegen die UdSSR verhindern. Churchill plante die "Vereinigten Staaten von Europa" Auch Churchill besaß eigene Vorstellungen einer Nachkriegsordnung und strebte die Kooperation der "Großen Drei" zu seinen Bedingungen an. Sein Verhältnis zu Stalin war ambivalent, da er einerseits ein Antikommunist reinsten Wassers war, aber andererseits Stalin als Staatsmann bewunderte. Wie Roosevelt glaubte auch Churchill, dass er die Gipfeltreffen mit Stalin und Roosevelt allein durch seine Persönlichkeit beeinflussen könne. Mit Blick auf die Nachkriegswelt wollte Churchill eine dominierende Stellung sowohl der USA als auch der UdSSR verhindern, um so den britischen Weltmachtstatus und das Empire zu bewahren. Bereits während des Krieges entwickelte er ein vages Konzept der von Großbritannien angeführten "Vereinigten Staaten von Europa", die künftig eine Mittlerrolle zwischen den USA und der UdSSR einnehmen sollten. Diese Vereinigten Staaten sollten aus England, Frankreich, Italien, Spanien und Preußen sowie vier regionalen Konföderationen, welche die skandinavischen, mittelost- und südosteuropäischen Gebiete abdecken sollten, bestehen. Churchills Europakonzept stieß sowohl bei Roosevelt als auch bei Stalin auf Widerstand. Beide führten ihm auf der Konferenz von Teheran (28.11.-1.12.1943) die weltpolitische Zweitklassigkeit Großbritanniens vor Augen. Deutschlandpolitisch hatte Churchill bereits im Jahr 1943 in Vorahnung einer künftigen sowjetischen Bedrohung vor einer allzu drastischen Schwächung Deutschlands gewarnt. Zwar sahen seine Vereinigten Staaten von Europa die Abtrennung Bayerns und Österreich von Preußen vor, eine vollkommene Schwächung war jedoch nicht im Interesse des europäischen Gleichgewichts. n Jalta werden die "vier Ds" beschlossen Die wesentlichen deutschlandpolitischen Beschlüsse wurden schließlich auf den Konferenzen von Jalta (4.2.-12.2.1945) und Potsdam (17.7.-2.8.1945) gefasst. Die Konferenz von Jalta war die letzte Konferenz der "Großen Drei", die noch von der Furcht vor einem wiedererstarkenden Deutschland dominiert wurde. So beschloss man in Jalta die Aufteilung des deutschen Staatsgebietes und der Hauptstadt Berlin zunächst in drei Besatzungszonen, die jeweils von einem der Bündnispartner besetzt werden sollten.

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  • Was war die Konsequenz? Welche Nationen waren beteiligt? Warum war kein Staatschef von Frankreich dabei ?

    Vom 17. Juli bis 2. August 1945 treffen sich die Staatschefs der drei alliierten Siegermächte Sowjetunion, USA und Großbritannien im Potsdamer Schloss Cecilienhof, um über die Neuordnung Europas und das künftige Schicksal Deutschlands zu beraten. Am Verhandlungstisch sitzen Josef Stalin (UdSSR), Harry S. Truman (USA) und Winston S. Churchill (Großbritannien), der Ende Juli von Clement R. Attlee abgelöst wird. Sie beschließen die Demokratisierung, Entmilitarisierung, Entnazifizierung, Dekartellisierung und Dezentralisierung Deutschlands. Einig sind sich die Alliierten auch darüber, dass die Deutschen wegen ihrer vorgeblich autoritären Traditionen zuerst einer Umerziehung unterworfen werden müssen. Frankreich tritt den Potsdamer Beschlüssen am 7. August 1945 unter Vorbehalten bei. Entschädigungen Ein Kompromiss wird in der Reparationsfrage erreicht: Die Mächte entnehmen aus ihrer Zone Entschädigungen. Sie demontieren Industrieanlagen oder erhalten Waren aus deutscher Herstellung. Die Sowjetunion erhält auch Wiedergutmachungsleistungen aus den Westzonen. Deutsche Ostgrenze Umstritten ist die Frage der deutschen Ostgrenze. Eigenmächtig hat Stalin in den Territorien jenseits von Oder und Lausitzer Neiße eine polnische beziehungsweise sowjetische Verwaltung eingerichtet. In Potsdam wird die Oder-Neiße-Linie von den Westmächten vorläufig anerkannt, jedoch soll die endgültige Festlegung der deutschen Grenzen erst in einem Friedensvertrag erfolgen. Vertreibung Um das Problem der deutschen Bevölkerungsminderheiten in Ostmitteleuropa zu lösen, wird vereinbart, dass die deutsche Bevölkerung aus Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn "in ordnungsgemäßer und humaner Weise" überführt wird. Dies soll die bereits laufende zum Teil gewalttätige Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten rechtfertigen.

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  • Was waren die Ziele der Siegermächte des 2. Weltkriegs? Und welche Konflikte gab es?

    die siegermächte waren in europa sowjetunion ,usa ,großbritanien . https://direkt-wissen.com/a/ziele-der-siegermaechte-nach-dem-2-weltkrieg-udssr-vs-westmaecht vlt hilft dir das wenn nicht sag bescheid.

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  • warum gab es den Wiener Kongress und was wurde dort beschlossen?

    Nach der Niederlage Frankreichs und damit Napoleons in der Völkerschlacht bei Leipzig beriefen die Siegermächte den Wiener Kongress ein. Dort sollte Europa im Sinne der Könige und Fürsten neu geordnet werden. Ziel war es vor allem, ein Gleichgewicht der Mächte zu schaffen. Nach der Niederlage Frankreichs und gleichzeitig Napoleons in der Völkerschlacht bei Leipzig beriefen die Siegermächte den Wiener Kongress ein. Dort sollte Europa im Sinne der Könige und Fürsten neu geordnet werden. Ziel war es vor allem, ein Gleichgewicht der Mächte zu schaffen.

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  • Wie war das mit der Potsdamer Konferenz ?

    Auf der Potsdamer Konferenz versammelten sich nach der deutschen Kapitulation 1945 die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges, um über die politische und geografische Neuordnung Deutschlands zu entscheiden. Zu den wichtigsten Teilnehmern gehörten der US-amerikanische Präsident Truman, der russische Generalsekretär Stalin und der britische Premierminister Churchill sowie deren Berater bzw. Generalstäbe. Dabei ist es erwähnenswert, dass die französische Regierung nicht zur Konferenz eingeladen wurde, obwohl Frankreich ebenfalls als Siegermacht des Zweiten Weltkriegs galt1. Gerne:) Kannst du die Frage noch schließen? :) Oben rechts ist ein knopf :) Drück da mal bitte drauf.

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  • Wer waren die Besatzungsmächte?

    in welchem Krieg? wenn du Österreich nach dem 2. Weltkrieg meinst Besetztes Österreich (1945-1955) Österreich wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von den Siegermächten als unabhängiger Staat in den Grenzen, wie sie bis zum An­schluss an das Deut­sche Reich 1938 bestanden hatten, wiederhergestellt. Von 1945 bis 1955 blieb das Land von Streitkräften der Alliierten besetzt und in vier Besat­zungs­zonen aufgeteilt. Die Besatzungszonen waren außerhalb Wiens folgende: - sowjetische Zone: Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich nördlich der Donau (Mühlviertel) und östlich der Enns, - US-amerikanische Zone: Oberösterreich südlich der Donau und westlich der Enns, Salzburg, steirisches Salzkammergut, - britische Zone: Kärnten, Osttirol, Steiermark mit Ausnahme des Salzkammerguts, - französische Zone: Nordtirol, Vorarlberg. Wien war ab April 1945 nur von der Roten Armee besetzt, welche die Stadt auch erobert hatte. Aufgrund des Potsdamer Abkommens übernahmen aber am 1. September 1945 die westlichen alliierten Siegermächte ihre verein­bar­ten Sek­toren in der Stadt: - sowjetischer Sektor: 2., 4., 10., 20., 21., 22. Bezirk, - US-amerikanischer Sektor: 7., 8., 9., 17., 18., 19. Bezirk, - britischer Sektor: 3., 5., 11. (ohne Albern), 12., 13. Bezirk, - französischer Sektor: 6., 14., 15., 16. Bezirk.

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  • Wie kann man die Zeit nach dem 2. Weltkrieg möglichst kurz zusammenfassen und was sind die wichtigsten Fakten der Nachkriegszeit die man wissen sollte?

    kalter krieg. siegermächte wollten deutschland kleinkriegen; damit so was wie hitler nicht mehr passiert, zu den besatzungszonen sei auf kartenmaterial in internet verwiesen. kuba krise, prager frühling, fall der mauer. wenn du dazu aber noch was wissen willst mach eine neue frage.

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  • Wie würde Europa im 19. Jahrhundert neu geordnet?

    durch den Wiener kongress, art Restauration der Zustände vor Napoleon .

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  • Wo würden Deutsche aus den Ostprovinzen geschickt. Kannst du das beantworten? Wann war der zweite Weltkrieg zu Ende?

    1945. ja einem Moment. Die Flucht und Vertreibung Deutscher aus den deutschen Ostgebieten und aus Ostmittel-, Ost- und Südosteuropa während und nach Ende des Zweiten Weltkrieges von 1945 bis 1950 umfasst Flucht, Vertreibung und die erzwungene Auswanderung großer Teile der dort ansässigen deutschsprachigen Bevölkerungsgruppen. Sie betraf 12 bis 14 Millionen Deutsche in den Ostgebieten des Deutschen Reiches und deutschsprachige Bewohner aus Ostmittel-, Ost- und Südosteuropa. Sie war eine Folge der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und Kriegsverbrechen in Ostmitteleuropa und Südosteuropa während der Zeit des Nationalsozialismus und der Gebietsverluste des Deutschen Reiches, die die Siegermächte (USA, Sowjetunion, Großbritannien) auf der Potsdamer Konferenz 1945 festlegten Wenn deine Frage beantwortet worden ist, dann schließe bitte die Frage. Vielen dank. 😊

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  • kann mir jemand die Gemeinsamen Ziele der Siegermächte nennen.

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  • durch weitere Versailler Vertrag Fragen stöbern
  • Hallo welche Parteien waren für und welche gegen die Weimarer Republik und warum?

    sozialistische Parteien (SPD, USPD),liberale Parteien (DDP, DVP),Parteien des politischen Katholizismus (Zentrum, BVP),konservative Parteien (DNVP) und.linksradikale Parteien (KPD) bzw.·rechtsradikale Parteien (NSDAP).

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  • Was sind Gründe für das Scheitern der Weimarer Republik?

    Neben politischen Unruhen auf den Straßen zeigten sich auch große Schwächen im System des Parlaments. Da die 5% Klausel für den Eintritt nicht nötig war, waren dort zahlreiche Klein- und Splitterparteien vertreten, die eine Einigung unmöglich machten. Hinzu kam, dass der Reichspräsident praktisch als „Ersatzkaiser“ herrschte, da er das Parlament mit den Artikeln 25 und 48 auflösen und neu wählen konnte. Diese Problematik zeigte sich vor allem seit 1930, als Reichspräsident Paul von Hindenburg [Biographie] pausenlos mit Notverordnungen regierte und die Demokratie mit den Präsidialkabinetten außer Kraft setzte. Da Hindenburg persönlich Leiter der ehemaligen OHL gewesen war, zeigte auch er sich als antidemokratischer Politiker. Daher konnte sich das parlamentarische System nicht behaupten4. Folgen der Kriegsniederlage und hohe Reparationskosten zeigten sich vor allem in der Wirtschaft. Da die deutsche Regierung sie im Jahr 1923 nicht mehr bezahlen konnte, kam es wenig später zur Ruhrbesetzung durch französische Truppen. Die Krise entwickelte sich schließlich zu einer Hyperinflation5. Erst durch den Dawes-Plan konnte sich die Wirtschaft in den „Goldenen 20er Jahren“ bis 1929 etwas erholen. In dieser Zeit waren Putschversuche und Aufstände eher die Ausnahme. Als sich die Weltwirtschaftskrise 1929 aber auf Deutschland ausbreitete und die amerikanischen Kredite abgezogen wurden, nahm der politische und wirtschaftliche Verfall seinen Lauf. Soziales Elend führte nun dazu, dass die Bevölkerung endgültig das Vertrauen in die Demokratie aufgegeben hatte. Die rechtsradikale NSDAP bekam großen Zulauf und wurde 1930 bei den Reichstagswahlen zweitstärkste Partei. Dies ist damit zu erklären, dass sich die deutschen Bürger aufgrund sozialer Not und politischem Chaos nach Wohlstand, Sicherheit und Ordnung sehnten. Die NSDAP schien daher die einzige Alternative zu sein6.

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  • Was war das Problem der Weimarer Reichsverfassung ?

    Sie war rechtsextrem. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Weimarer_Verfassung

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  • das wichtiste zur weimarer republik und verfassung?

    In der Weimarer Verfassung wurden für Deutschland erstmals demokratische Elemente der Volkssouveränität, Gewaltenteilung und Grundrechte festgeschrieben. Die Republik trug Merkmale einer repräsentativen Demokratie, war zugleich aber auch plebiszitär, da Gesetzentwürfe im Parlament durch einen direkten Volksentscheid abgelehnt werden konnten. Darüber hinaus war sie auch ein Präsidialsystem, da der Reichspräsident ein starkes Gegengewicht zum Reichstag war. Mit Artikel 25 und Artikel 48 war er mit ausreichenden Vollmachten ausgestattet, durch die er den Reichstag auflösen und mit Notverordnungen regieren konnte. Davon machte vor allem Reichspräsident Hindenburg ab 1930 Gebrauch, als sich die Parteien im Reichstag nicht mehr auf eine regierungsfähige Koalition einigen konnten.

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  • Hilfeeeee bei der 2 und 4.

    2. Monarchie: Alle drei Gewalten werden von nur einer Person (Königin/König) wahrgenommen. Die Macht im Staat wird meistens vererbt. Diktatur: Eine einzelne regierende Person, die Diktatorin/der Diktator, oder eine regierende Gruppe von Personen (z. B. Partei, Militärjunta, Familie) hat unbeschränkte politische Macht im Staat. Die Macht wird durch Gewalt an sich gerissen und durch Gewalt gehalten. Demokratie: Staatsform mit einer Verfassung, die allgemeine persönliche und politische Rechte garantiert, mit fairen Wahlen und unabhängigen Gerichten. Sie zeichnet sich durch Gewaltenteilung aus. Die Monarchie In einer Monarchie hat grundsätzlich eine einzige Person die Macht, über Regeln zu entscheiden. Die Königin oder der König, seltener auch eine Kaiserin oder ein Kaiser, vereinigt Legislative, Exekutive und Judikative auf nur eine Person. Es ist also eine Alleinherrschaft. Im Regelfall wird die Macht in einer Monarchie vererbt. Das bedeutet, dass nach dem Tod der Monarchin oder des Monarchen automatisch eine seiner Töchter oder Söhne den Titel der Königin oder des Königs erhält. Häufig wird der Machtanspruch auf den Thron dadurch legitimiert, dass die Familie von einer höheren Macht auserkoren worden ist, das Land zu führen. Früher waren fast alle Länder als Monarchie organisiert. Heutzutage gibt es nur noch wenige absolute Monarchien, wie sie oben beschrieben sind. Einige Beispiele für Absolute Monarchien sind: Brunei Saudi-Arabien Swasiland Ausserdem kann der Vatikan auch zu den absoluten Monarchien gezählt werden. Allerdings mit dem Unterschied, dass der Monarch (der Papst) gewählt wird. Es handelt sich also um eine Absolute Wahlmonarchie. Konstitutionelle Monarchie In den meisten modernen Monarchien ist die Macht der Königinnen und Könige beschnitten, indem ein Teil der Gewalt auf die Regierung übertragen worden ist. In diesem Fall wird die absolute Macht der Monarchin oder des Monarchen durch bestimmte Regeln beschränkt. Diese Regeln sind im zentralen Rechtsdokument – der Verfassung - festgeschrieben. Verfassungen werden auch Konstitutionen genannt, weshalb wir von konstitutionellen Monarchien reden. Die Staatsgewalten werden dadurch zwischen dem Monarchen und einer Regierung geteilt. Beispiele sind: Bahrein Marokko Jordanien Parlamentarische Monarchie Im Gegensatz zur konstitutionellen Monarchie hat die Monarchin oder der Monarch in einer parlamentarischen Monarchie nur noch sehr kleine Einflussmöglichkeiten. An der Monarchie wird in den meisten Fällen nur aus alter Tradition festgehalten. Die Macht im Staat hat ein vom Volk gewähltes Parlament (Legislative), welches die Regierung (Exekutive) bestimmt. An sich sind die unten aufgeführten Länder also Demokratien. Beispiele sind: Grossbritannien Schweden Japan Liechtenstein Die Diktatur Weit häufiger als absolute Monarchien sind Diktaturen. Wie in der absoluten Monarchie hat in der Diktatur eine einzelne Person (der Diktator oder die Diktatorin) oder eine kleine Gruppe von Personen die Alleinherrschaft in einem Land. Die Legislative, Exekutive und Judikative ist also auf wenige Personen beschränkt, die somit fast unbeschränkte politische Macht haben. Dies bedeutet auch, dass in der Diktatur die Gesetze von den Machthabern beliebig verändert werden können. In Diktaturen sind folgende Merkmale oftmals vorhanden: Menschen- und Bürgerrechte werden verletzt Wahlergebnisse werden gefälscht Die Presse wird vom Diktator beherrscht Das Volk wird von Polizei und Militär terrorisiert. Im Gegensatz zur Monarchie kommt eine Diktatorin oder ein Diktator oftmals durch Gewalt an die Macht. In vielen Fällen benutzt ein hochrangiges Militärmitglied die Armee, um die Regierung zu stürzen und selber an die Macht zu kommen. Manchmal wird aber auch ein demokratisch gewählter Präsident zum Diktator, der die Macht nicht mehr abgibt. Es gibt verschiedene Arten von Diktaturen. Die Militärdiktatur Die Macht liegt bei einem militärischen Führer und den Offizieren. Die Armee wird auch dazu benutzt, die Macht zu sichern und Revolten niederzuschmettern. Beispiele: Chile (1973- 1990) Burma (1999 – 2012) Die Parteiendiktatur Die Macht liegt bei der einzigen im Staat erlaubten Partei. Alle wichtigen Stellen im Staat sind von Mitgliedern der Partei besetzt. Beispiele: China Nordkorea Kuba Die Theokratie Die Macht liegt bei einer religiösen Gruppe. Die religiösen Führer übernehmen jeweils die Rolle des Diktators. Beispiele: Iran Afghanistan (1989 – 2009) Die Demokratie Das Wort Demokratie kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Herrschaft des Volkes“. Im Gegensatz zu den anderen Regierungsformen hat das Volk, also die Bewohnerinnen und Bewohner eines Landes, die Möglichkeit, auf die Politik bedeutenden Einfluss auszuüben. Die Demokratie ist zudem die einzige Staatsform, in welcher einmal gesetzte Regeln auch für diejenigen Personen gelten, welche die Regeln gesetzt haben. Dies ist ein wichtiger Unterschied zu den anderen hier behandelten Regierungsformen. In Diktaturen und absoluten Monarchien ist es nämlich üblich, dass die Gesetze für alle Personen gelten, ausser für diejenigen, die das Land führen. Es gibt auf der Welt verschiedene Demokratien die sich teilweise stark unterscheiden. Drei Grundsätze haben sie aber alle gemein: Freiheit, Kontrolle und Gleichheit.

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  • Wie funktioniert es? (Wahlmänner, Verfassung etc...)

    Er wird auf 4 Jahre gewählt; eine Wiederwahl ist seit 1951 nur einmal möglich. Die Präsidentschaftswahl besteht aus zwei großen Wahlgängen: Die Wahlen zur Nominierung der Parteikandidaten: Der Präsidentschaftskandidat wird auf dem nationalen Parteikonvent von einzelstaatlichen Delegierten nominiert. Die Delegierten werden zuvor in Vorwahlen (Primary) bestimmt. Eigentliche nationale Präsidentschaftswahl Das wahlberechtigte Volk der USA wählt sog. Wahlmänner. Dabei steht jedem Staat genau so viele Wahlmänner zu, wie er Abgeordnete in den Kongress entsendet. Dabei gilt das Prinzip : „ The winner takes it all“. Die Partei, welche die Mehrheit der Stimmen in einem Staat auf sich vereinigen kann, bekommt das alleinige Recht, Wahlmänner aufzustellen. Befugnisse des Präsidenten: Ernennung der Minister, Botschafter, Gesandten und Konsuln sowie die Bundesrichter mit Zustimmung des Senats. Außenpolitische Vertretung der USA Mit Zustimmung des Senats hat er das Recht, Verträge mit anderen Ländern zu schließen Er kann Maßnahmen, die er für notwendig und nützlich erachtet dem Kongress empfehlen Suspensives Vetorecht des Präsidenten gegenüber allen Beschlüssen des Kongresses Merke: Der Präsident ist dem Kongress nicht verantwortlich und kann nur wegen Verfassungs- und Rechtsverletzungen durch ein Impeachmentverfahren abgesetzt werden. Dem Präsidenten zur Seite steht ein unabhängiges Präsidentenamt (Executive Office of the President), das 1939 gegründet wurde und ca. 5000 Mitarbeiter zählt. Das Präsidentenamt (Executive office of the President): Abteilungen: Haushaltsbüro (Office of Management and Budget) , das vor allem den Bundeshaushalt aufstellt Büro des Weißen Hauses (White House Office). In ihm arbeiten persönliche Assistenten und Berater des Präsidenten (the president´s personal lawyer, the press secretary, the appointments secretary), sowie der Personalchef (Chief of Staff) Bei den Mitarbeitern handelt es sich meist um langjährige persönliche Freunde des Präsidenten oder aber um meist sehr angesehene Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die bei der kostspieligen Präsidentschaftswahl eine Schlüsselpostion gespielt haben. der Rat der Wirtschaftsberater ( Council of Economic Advisers) Dieser wurde 1946 erstmals eingerichtet, um den Präsidenten mit wichtigen Informationen zur Wirtschaftsentwicklung im Land zu versorgen. Nationale Sicherheitsrat : Koordinierungsorgan für alle mit der Verteidigungspolitik zusammenhängende Fragen ( neben dem Außenministerium zentraler Ort des außenpolitischen Entscheidungsprozesses)

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  • Weimare Verfassung und ihre Defizite?

    Der Reichspräsident war zu machtvoll. Mit Notverordnungen (Artikel 48) und dem Artikel 25, der ihm ermöglichte den Reichstag aufzulösen, hatte er mächtige Werkzeuge an der Hand. Deshalb bezeichnet man den Reichspräsident auch als eine Art „Ersatzkaiser“. Notverordnungen waren eigentlich für einen Krisenfall gedacht, in dem der Reichspräsident dann mehr Möglichkeiten zugesprochen werden, sodass man auch von einer Präsidialdiktatur spricht. Tatsächlich wurden aber Notverordnungen öfters eingesetzt, als ursprünglich beabsichtigt. Selbst bei der Unfähigkeit der Regierung griff der Reichspräsident schon einmal zu Artikel 48. Abgesehen von diesen zwei sehr entscheidenden Artikeln war der Reichspräsident darüber hinaus auch noch Oberbefehlshaber von Heer und Kriegsmarine und konnte Reichskanzler und Reichsminister ernennen und entlassen. Durch seine Wahl durch das Volk auf sieben Jahre, war er unabhängig vom Parlament. So konnten auch demokratiefeindliche Personen, wie beispielsweise Hindenburg, zum Reichspräsidenten gewählt werden und damit das demokratische System ad absurdum geführt werden. FEHLEN DER „FÜNFPROZENTKLAUSEL“ Im Gegensatz zu heute, mussten die Parteien bei einer Wahl nicht über 5 Prozent der Stimmen verfügen, um in den Reichstag einziehen zu können. Das hatte zur Folge, dass teilweise bis zu 30 Parteien im Reichstag saßen. Nicht nur die Regierungsbildung, sondern auch die normale Politik war damit sehr schwer. REICHSWEHR ALS VIERTE MACHT IM STAAT Die Reichswehr war unabhängig vom Parlament. Damit war sie wie eine vierte Macht im Staat. Dies wurde zum Beispiel beim Kapp-Lüttwitz-Putsch deutlich, als sich die Verantwortlichen der Reichswehr weigerten gegen die Putschende militärisch vorzugehen („Reichswehr schießt nicht auf Reichswehr“ ). Es fehlte eine stärkere Verankerung der Reichswehr in das neue demokratische System. (Staat im Staat) http://www.geschichtsinfos.de/schwachen-der-weimarer-verfassung/ Ich hoffe, dies hilft dir weiter :). Das ist zwar schon eine sehr kurze Fassung, aber ich schreibe es dir mal in Stichpunkten: - Der Reichspräsident hatte 1) durch die Notverordnungen zu viel Macht, er konnte also quasi wie ein Diktator herrschen, 2) zu viele Kompetenzen, da er den Kanzler ernennen und erlassen konnte, sodass er auch ungeeignete Personen einsetzten konnte - Fehlen der 5% Hürde - Das Militär hatte zu viel Macht und war somit unabhängig von dem Parlament .

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  • Kann mir jemand alles über Hitler erzählen? vom Aufstieg bishin zum 2. Weltkrieg? wäre furchtbar nett!

    Adolf Hitler 1889-1945 NS-Politiker 1889 20. April: Adolf Hitler wird als Sohn des Zollbeamten Alois Hitler (bis 1877 Schicklgruber) und seiner Frau Klara (geb. Pölzl) in Braunau am Inn (Oberösterreich) geboren. Besuch der Realschule in Steyr. 1903 Tod des Vaters. 1905 Hitler verläßt die Realschule ohne Abschlußexamen. Zunächst nicht zu einer Erwerbsarbeit gezwungen, widmet sich Hitler der Lektüre völkischer Schriften. Besonders stark beeinflußt ihn zu jener Zeit der Pangermanismus Georg von Schönerers (1842-1921). 1907 Nach dem Tod der Mutter Übersiedlung nach Wien, wo er sich zweimal vergeblich an der Kunstakademie bewirbt. Nachdem er eine Zeitlang von seinem Erbteil leben konnte, schlägt er sich fortan ohne festen Wohnsitz und schließlich im Obdachlosenasyl mit Gelegenheitsarbeiten durch. Die Erlebnisse in der Hauptstadt des Vielvölkerstaates und die Lektüre antisemitischer Zeitungen und Bücher bestimmen Hitlers "Weltanschauung" und prägen seinen rassistisch begründeten Judenhaß und seine radikale Feindschaft gegen Marxismus und Liberalismus. 1913 24. Mai: Nicht zuletzt um sich dem Wehrdienst in der österreichisch-ungarischen Armee zu entziehen, übersiedelt Hitler nach München. 1914 16. August: Hier tritt er als Kriegsfreiwilliger in das Bayerische Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 16 (später Regiment "List") ein. Dezember: Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse. 1916 Oktober: Schwere Beinverwundung an der Westfront. 1917 5. März: Wieder genesen, meldet sich Hitler zu seiner Einheit zurück. 1918 August: Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse. 15. Oktober: Bei einem Gasangriff erleidet er eine schwere Vergiftung, die zu zeitweiser Erblindung führt. Dieses prägende und für Hitlers weitere Entwicklung zentrale Erlebnis läßt in ihm den Entschluß reifen, "Politiker" zu werden. Ende November: Nach einem Lazarettaufenthalt in Pasewalk, wo er das Kriegsende erlebt, kehrt er zum Infanterieregiment 2 nach München zurück und ist für die Reichswehr als "Verbindungsmann" und "Aufklärungsredner" tätig. 1919 Juni: Hitler wird von seiner Einheit zur Teilnahme an einem Rednerkurs für ausgewählte "Propagandaleute" an der Universität München vorgeschlagen und zeichnet sich dabei als talentierter Redner aus. August: In seinen ersten schriftlichen politischen Notizen hebt er als vordringlichstes Ziel die "Entfernung der Juden überhaupt" hervor. 12. September: Hitler besucht eine Versammlung der Deutschen Arbeiterpartei (DAP) und tritt ihr wenige Tage später mit der Mitgliedsnummer 555 bei. Die Partei hatte ihre Zählung bei 500 begonnen, um eine größere Mitgliederschaft vorzutäuschen. 16. Oktober: Hitler hält seine erste politische Rede vor Mitgliedern der DAP. 1920 Februar: Mitarbeit am Programm der in Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) umbenannten Partei. 31. März: Hitler wird aus der Reichswehr entlassen und widmet sich fortan der Parteiarbeit. 1921 29. Juli: Als Agitator unterdessen unentbehrlich geworden und über die Grenzen Münchens bekannt, gelingt es ihm auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der NSDAP, die Führung der Partei mit diktatorischen Vollmachten zu übernehmen. 1923 9. November: Der Hitler-Putsch in München wird von Regierungstruppen mit Waffengewalt niedergeschlagen. Die NSDAP wird am folgenden Tag verboten. Hitler flieht und wird zwei Tage später im bayerischen Uffing verhaftet. 1924 26. Februar: Hitler wird zusammen mit Ernst Röhm, General Erich Ludendorff u.a. vor dem Münchener Volksgericht des Hochverrats angeklagt und schließlich zu fünfjähriger Festungshaft verurteilt. Die Prozeßverhandlungen benutzt Hitler als Forum für seine antirepublikanische Agitation. 20. Dezember: Vorzeitige Entlassung aus der Festung Landsberg, in der der erste Band seiner Schrift "Mein Kampf" entstanden ist. 1925 27. Februar: Neugründung der NSDAP. 30. April: Hitler wird auf Antrag aus der österreichischen Staatsbürgerschaft entlassen und ist seither staatenlos. Redeverbot durch die bayerische Regierung, dem sich auch die preußische Landesregierung anschließt. 1927 9. März: Nach Aufhebung des Redeverbots für Bayern spricht Hitler zum ersten Mal wieder öffentlich. 1928 16. November: Hitler spricht nach Aufhebung des Redeverbots für Preußen im Berliner Sportpalast. 1931 10. Oktober: Reichspräsident Paul von Hindenburg empfängt Hitler erstmals zu einer Aussprache. 11. Oktober: Bildung der Harzburger Front, in der die gesamte antirepublikanische Rechte vereinigt ist: NSDAP, Deutschnationale Volkspartei (DNVP), Alldeutscher Verband, Stahlhelm. 1932 27. Januar: Hitler spricht vor dem Industrie-Club in Düsseldorf. 26. Februar: Zuerkennung der deutschen Staastsbürgerschaft. 13. März: Im ersten Wahlgang zur Reichspräsidentenwahl erhält Hitler rund 30 Prozent der Stimmen. 10. April: Im zweiten Wahlgang erzielt er knapp 37 Prozent der Stimmen. Reichspräsident Hindenburg wird wiedergewählt. 13. August: Nach den Reichstagswahlen vom 31. Juli, aus denen die NSDAP als stärkste Fraktion hervorgeht, wird Hitlers Forderung auf Ernennung zum Reichskanzler von Hindenburg zurückgewiesen. 6. November: Trotz erheblicher Verluste - etwa zwei Millionen Stimmen - bleibt die NSDAP stärkste Fraktion im Reichstag. 8. Dezember: Zerwürfnis über eine mögliche Regierungsbeteiligung mit Gregor Strasser, der daraufhin alle Parteiämter niederlegt und sich aus der Politik zurückzieht. 1933 4. Januar: Vereinbarung zwischen Hitler und Franz von Papen im Hause eines Kölner Bankiers über eine Regierungsbildung. 30. Januar: Hitler wird zum Reichskanzler eines national-konservativen Kabinetts ernannt, dem mit Hermann Göring und Wilhelm Frick noch zwei weitere Nationalsozialisten angehören. 5. März: Bei der Reichstagswahl bleibt die NSDAP weit hinter der erhofften absoluten Mehrheit zurück und erhält 43,9 Prozent der abgegebenen Stimmen. 21. März: Reichskanzler Hitler kommt mit Reichspräsident Hindenburg zum "Tag von Potsdam" zusammen. Durch die Verbindung des "Alten mit dem Neuen" soll das Ansehen der Regierung Hitler gesteigert werden. 24. März: Das Ermächtigungsgesetz wird von allen Parteien mit Ausnahme der Sozialdemokratischen Partei Deutschland (SPD) und der inzwischen de facto verbotenen Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) verabschiedet. 1934 30. Juni: Durch den sog. Röhm-Putsch entledigt sich Hitler der Führung der nach einer "zweiten Revolution" drängenden Sturmabteilung (SA) und läßt zahlreiche politische Gegner ermorden. 20. Juli: Die Schutzstaffel (SS) wird aus den Parteigliederungen ausgekoppelt und Hitler direkt unterstellt. 2. August: Reichspräsident Hindenburg stirbt. Hitler vereinigt die Ämter von Reichspräsident und Reichskanzler in seiner Person und führt den Titel "Führer und Reichskanzler". Die Reichswehr, aus der 1935 die Wehrmacht hervorgeht, wird auf ihn persönlich vereidigt. 1935 15. September: Von dem zum Reichsparteitag nach Nürnberg einberufenen Reichstag werden die Nürnberger Rassegesetze verabschiedet. 1936 7. März: Einmarsch deutscher Truppen in das entmilitarisierte Rheinland. 25. Oktober: Antikominternpakt mit Japan, dem Italien später beitritt. 1937 25. Oktober: Hitler empfängt Benito Mussolini in Berlin und entwickelt mit der "Achse Berlin-Rom" sein außenpolitisches Allianzsystem. 5. November: Hitler trägt der militärischen Führung seine militärischen und außenpolitischen Ziele vor und fordert, daß die Wehrmacht innerhalb der nächsten zwei Jahre für einen Angriffskrieg aufgerüstet sein müsse. 1938 4. Februar: Hitler entläßt die militärische Spitze und übernimmt den Oberbefehl über die Wehrmacht. Konstantin von Neurath wird als Außenminister durch Joachim von Ribbentrop ersetzt, der die Außenpolitik fortan auf eine streng nationalsozialistische Linie ausrichtet. 15. März: Nach dem Einmarsch deutscher Truppen in Österreich verkündet Hitler vor einer begeisterten Menschenmenge auf dem Wiener Heldenplatz den "Anschluß" Österreichs an das Deutsche Reich. 30. Mai: Geheimbefehl Hitlers zur Zerschlagung der Tschechoslowakei. 29. September: Münchner Abkommen. Die von den Sudetendeutschen bewohnten Gebiete fallen an Deutschland. Hitler erklärt daraufhin, keine territorialen Ansprüche in Europa mehr zu haben. 21. Oktober: Weisung Hitlers, die "Zerschlagung der Rest-Tschechei" vorzubereiten. 9. November: Von Hitler und Joseph Goebbels initiierte Pogromnacht, in der zahlreiche Synagogen und jüdische Geschäfte zerstört werden und Juden wahllos verschleppt und ermordet werden. 1939 30. Januar: Hitler kündigt in einer Reichstagsrede für den Fall eines neuen Weltkriegs die "Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa" an. 15. März: Die Wehrmacht besetzt die Tschechoslowakei. 21. März: Hitler fordert die Rückgabe Danzigs und den Bau einer exterritorialen Autobahn durch den Korridor. 23. Mai: Hitler erläutert den Generälen der Wehrmacht seine Angriffspläne und fordert "Lebensraum im Osten". 23. August: Abschluß des "Hitler-Stalin-Pakts". In einem geheimen Zusatzprotokoll werden die Interessensphären in Osteuropa abgegrenzt. 1. September: Mit dem deutschen Angriff auf Polen beginnt der Zweite Weltkrieg. 9. Oktober: Hitlers Weisung zum Angriff im Westen. 8. November: Mißglücktes Attentat auf Hitler im Münchener Bürgerbräukeller durch den Schreinergesellen Johann Georg Elser. 1940 31. Juli: Hitler teilt dem Oberkommando der Wehrmacht (OKW) seinen Entschluß mit, die Sowjetunion anzugreifen. 18. Dezember: "Führerweisung" Nr. 21: "Unternehmen Barbarossa" (Angriff auf die Sowjetunion) unterzeichnet. 1941 30. März: Hitler spricht vor den Spitzen der militärischen Führung ausdrücklich von einem "Vernichtungskrieg" im Osten. 6. Juni: Im "Kommissarbefehl" verfügt Hitler die Erschießung kriegsgefangener Politkommissare der "Roten Armee". 22. Juni: Angriff auf die Sowjetunion. Beginn der systematischen Morde durch Einsatzgruppen der SS und des Sicherheitsdienstes (SD) in der Sowjetunion. 1942 20. Januar: Wannsee-Konferenz zur "Endlösung der Judenfrage". 26. April: Hitler läßt sich vom Reichstag eine durch kein Gesetz beschränkte Vollmacht als "Oberster Gerichtsherr" erteilen. 25. August: Hitlers Befehl, die Küstenstellungen in Westfrankreich zum "Atlantik-Wall" auszubauen. 1943 31. Januar: Kapitulation der eingeschlossenen deutschen 6. Armee bei Stalingrad, die auf Hitlers Weisung bis zuletzt in den Stellungen ausharren muß. 1944 20. Juli: Mißglücktes Attentat Claus Graf Schenk von Stauffenbergs auf Hitler. 25. September: Hitler ordnet an, bisher nicht "wehrfähige" Kinder und alte Männer im "Volkssturm" zusammenzufassen und zur Verteidigung der Reichsgrenzen einzusetzen. 1945 30. Januar: Letzte Rundfunkansprache Hitlers. Er ruft zu fanatischem Widerstand gegen die vorrückenden alliierten Truppen auf und beschwört den "Endsieg". März: In seinem "Verbrannte-Erde-Befehl", der vorsieht, die deutschen Gebiete vor dem Rückzug vollständig zu verwüsten, zeigt sich Hitlers Verachtung für das deutsche Volk, das sich für die Durchsetzung seiner Ziele als "zu schwach" erwiesen habe. 29. April: Hitler heiratet seine langjährige Freundin Eva Braun. 30. April: Adolf Hitler begeht gemeinsam mit Eva Braun im Bunker unter der Reichskanzlei in Berlin Selbstmord.

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  • dringend Hilfe!

    was ist deine frage. Das NS - Herrschaftssystem war kein totalitärer Staat im strengeren Sinne des Wortes. Die einzige Instanz mit eindeutigen Machtbefugnissen auf höherer Ebene war der Führer selbst. ( Eindeutige Machtverhältnisse herrschten sonst nur auf ganz geringer Ebene der Parteiorganisationen. Hauswarte, Blockleiter und Zellenleiter z.B. hatten keine direkten Konkurrenten um ihre Befugnisse.) Unter den übrigen Elementen der Regierung herrschte Unklarheit über die Machtverteilung. Der Grund dafür war, daß die Staatlichen Behörden der Weimarer Republik nach der Machtübernahme zwar Gleichgeschaltet wurden, aber an sich bestehen blieben, und die oben genannten Instanzen der NSDAP parallel zu ihnen in die Regierungsgeschäfte eingebunden wurden. Es mangelte allen an eindeutigen Weisungsbefugnissen und Kompetenzen, Zuständigkeitsbereiche überschnitten sich. Daraus Resultierte ein ständiger Machtkampf. Dieser Machtkampf fand auf zwei verschiedenen Arten statt: Der Kampf von parallelen Staats- und Parteiinstanzen mit gleichen Ressort um die Machtausübung, Der Kampf aller möglichen Instanzen der Partei und des Staates um bestimmte Entscheidungsberechtigungen. Verstärkt wurden diese Machtkämpfe dadurch, daß Hitler bei zu großer Machtanhäufung an einer Stelle im Staat eine neue Behörde schaffen konnte ("Multiplikation der Ämter"). Bei Fortbestand der alten, zu mächtig gewordenen Stelle übernahm die neue Instanz einen Teil der Kompetenzen der alten Stelle und schränkte sie so in ihrer Macht ein. Dieser Prozeß wurde vor allem in den Kriegsjahren stark gefördert, neue Ämter häuften sich ("Ämtervielfalt"). Dadurch blieb die Macht im Staate im ständigen Fluß, niemand wußte wirklich welche Behörde nun wirklich Macht hatte, und welche nur eine Fassade darstellte. Der Fortbestand der alten Behörden lag zusätzlich darin, die Bevölkerung in ein Gefühl der Sicherheit zu wiegen, indem die ihnen vertrauten "traditionellen" Behörden bestehen blieben. Außerdem war die Einbeziehung einer möglichst großen Anzahl von Personen eine Bestandsgarantie für die Regierung. Der Kompetenzstreit fand nicht nur zwischen den Regierungs- und Parteiinstanzen statt, sondern auch innerhalb und zwischen den der Partei angegliederten Organisationen, wie der SA und der SS, ab einer gewissen Kompetenzstufe. "Es ist umstritten, ob diese Entwicklung ungewollt war oder von Hitler gefördert wurde, um die eigene Machtstellung zu sichern." (Grundwissen Geschichte) Durch die Unklarheiten über die Entscheidungskompetenzen mußten alle Regierungsstellen im Endeffekt immer wieder mit dem Führer Rücksprache halten, um in Erfahrung zu bringen wer eine bestimmte Entscheidung treffen durfte. Dieser Sachverhalt war Voraussetzung für die Alleinherrschaft Hitlers. Er hatte dadurch die totale Kontrolle über seine Regierung, konnte alle Entscheidungen selbst treffen, indem er demjenigen Recht gab, der nach seinem Interesse entscheiden wollte. Gegen eine von ihm getroffene Entscheidung gab es keine Berufungsmöglichkeit mehr. Er versuchte dabei, jedem einmal recht zu geben, um den einzelnen Personen ihr "Erfolgserlebnis" zu gönnen, sie "bei Laune zu halten". Daraus resultiert das "Führerprinzip" des NS-Staates. Adolf Hitler vereinte in einer Person sowohl den Führer der Partei als auch den Reichskanzler und den Reichspräsidenten, und war somit die absolute Spitze von Partei und Staat. (Titel laut Reichstagsbeschluß vom 26. April 1942 und Gesetz vom 1. August 1934: "Führer und Reichskanzler, Staatsoberhaupt, Regierungschef und oberster Inhaber der vollziehenden Gewalt, Führer der Partei, Oberbefehlshaber der Wehrmacht, Oberster Gerichtsherr und Führer der Nation".) Alles war direkt auf seinen Willen hin ausgerichtet, dem "Führerwille" war alles unterworfen. Seinen persönlichen Führungsanspruch legitimierte er durch sein literarisches Werk "mein Kampf", welches die "Bibel" des NS-Staates war. Dies war zum Beispiel daraus ersichtlich, daß ein Ehepaar bei der Hochzeit nicht etwa eine Bibel sondern ein Exemplar von "Mein Kampf" erhielt. Die "Reichstagsbrandverordnung" – "Verordnung zum Schutz von Volk und Staat" Die "Reichstagsbrandverordnung" vom 28. Februar 1933 – einem Tag nach dem Brand des Reichstages – war die formelle Grundlage für großangelegte Verfolgungsmaßnahmen und die Erklärung des Ausnahmezustands. Sie wurde zum Einlaßtor für polizeistaatliche Willkür und nationalsozialistischen Terror. Alle bürgerlichen Grundrechte wie Pressefreiheit und Freiheit der Person waren generell außer Kraft gesetzt. Zugleich bot sich die Möglichkeit in die politischen Verhältnisse der Länder einzugreifen, deren Regierung sogar zu übernehmen. Die Reichstagsbrandverordnung war eine sogenannte "Präsidialverordnung". Nach der Verfassung der Weimarer Republik konnte der Reichspräsident Notverordnungen erlassen, die auch gegen die Verfassung verstoßen konnten. Das "Ermächtigungsgesetz" – "Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich" Am 23. März 1933 beschloß der Reichstag mit 444 zu 94 Stimmen das "Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich", das sogenannte "Ermächtigungsgesetz". Dieses bedeutete die dauerhafte Ausschaltung des Parlamentes, indem es der Reichsregierung erlaubte Gesetze zu bestimmen, also die Exekutive und die Legislative des Staates miteinander vereinte. Es gestattete ebenfalls, das Abweichen solcher, von der Reichsregierung beschlossener, Gesetze von der Reichsverfassung. Somit hatten die Nationalsozialisten die Möglichkeit ohne Kontrolle durch den Reichstag oder Unterwerfung unter die Reichsverfassung zu Regieren, nichts stand ihnen mehr im Weg. Das Parlament als frühere Legislative des Staates hatte sich selbst entmachtet. Das "Ermächtigungsgesetz sollte ursprünglich am 1. April 1937 oder bei einem Regierungswechsel außer Kraft treten, wurde aber im Laufe der NS-Herrschaft zweimal vom Reichstag und 1943 von Hitler per Erlaß "bis auf weiteres" verlängert. Es blieb bis zum Ende des NS-Reiches wirksam. Der Einparteienstaat Die KPD und die SPD wurden unter dem Vorwand "landesverräterischer Umtriebe" frühzeitig verboten. Die Führer der übrigen Deutschen Parteien wurden verhaftet, ihre Geschäftsstellen besetzt. Sie alle – auch die Koalitionspartner der NSDAP – wurden Verboten bzw. zur Selbstauflösung gezwungen. Das "Gesetz gegen die Neubildung von Parteien" vom 14. Juli 1933 machte die NSDAP zur einzig legalen Partei Deutschlands und besiegelte den Einparteienstaat. Die Wieder- oder Neugründung von Parteien wurde mit Zuchthausstrafe bedroht. hilft dir das? Bitte schließen.

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  • Kann mir einer diese Abbildung hier zur Verfassung des deutschen reiches von 1871 genau erklären?

    Das deutsche Kaiserreich war eine konstitutionelle Monarchie. Die politische und militärische Führung lag beim Kaiser, der zugleich preußischer König und oberster Kirchenherr der Protestanten war. Er hatte das Recht zur Einberufung, Eröffnung, Vertagung und Schließung des Reichstags und ernannte den Reichskanzler, der im Regelfall auch preußischer Ministerpräsident war und als Verantwortlicher der Staatsgeschäfte den Vorsitz im Bundesrat führte. Der Monarch verfügte auch die Ernennung und Entlassung von Reichsbeamten, die als Leiter der Reichsämter direkt dem Kanzler unterstellt waren. Reichskanzler und Reichsbeamten waren dem Kaiser verpflichtet und nicht dem Parlament: Die gewählte Volksvertretung konnte die Regierung lediglich kritisieren und kontrollieren, ihr aber nicht das Vertrauen entziehen und deren Rücktritt erzwingen. Demgegenüber standen Kaiser und Kanzler für die Durchsetzung der Gesetze im Reichstag erhebliche Druckmittel zur Verfügung, insbesondere das dem Monarchen verbriefte Recht der vorzeitigen Parlamentsauflösung mit anschließenden Neuwahlen. Das Volk wurde nur beiläufig erwähnt. Seine Vertretung, der Reichstag, wurde in allgemeinen, gleichen, direkten und geheimen Wahlen gewählt und hatte lediglich Befugnisse bei Gesetzgebungsverfahren sowie im Budgetrecht. Der Haushalt bedurfte seiner Zustimmung, allerdings ohne Militärausgaben, die immerhin vier Fünftel der Reichsausgaben betrugen.  Die Vertreter der einzelstaatlichen Regierungen kamen im Bundesrat zusammen, der über weitreichendere Kompetenzen als der Reichstag verfügte und dessen Sitzungen im Gegensatz zu denen des Reichstags nicht öffentlich waren. Ergänzend zur Bewilligung aller beschlossenen Gesetze und der Genehmigung des Haushalts musste der Bundesrat bestimmten Amtshandlungen des Kaisers zustimmen, unter anderem bei der Auflösung des Reichstags und im Falle von Kriegserklärungen.  Trotz seiner starken Position wurde der Bundesrat allerdings durch andere Reichsorgane, vor allem von Kaiser und Reichskanzler, in der Praxis in den Hintergrund gedrängt.

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  • durch weitere Weimarer Republik Fragen stöbern
  • wer ist der pharao. pls i need help.

    . Er war die mächtigste und wichtigste Person in Ägypten. Nur die allerhöchsten Beamten durften ihn sehenund mit ihm sprechen. Sie durften ihn aber nicht mit seinem Namen ansprechen und so sagten sie "Pharao" zu ihm – nach dem Palast, wo er wohnte. Der Pharao war Gott und König zugleich. Er befehligte die Soldaten und war der höchste Richter und der oberste Priester.  Quelle: http://www.lehrerweb.at/materials/gs/faecheruebergreifendes/webs/pyramide/index/pharao1.htm gerne.

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  • Wurden die Diener vom Pharao mit in der Pyramide begraben und wie ist eine Pyramide aufgebaut?

    Das ist jetzt die Cheops pyramide.

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  • Warum wurden pyramiden gebaut und warum haben sie die form dreieck.

    Pyramiden waren sogenannte Grabstätten der verstorbenen Pharaonen. Ein Pharao war damals so gesagt ein leibhaftiger "Gott" für das Volk, sodass bei seinem Tode seine Grbstätte ebenfalls prunkvoll sein sollte

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  • Was ist ein Pharao .

    http://www.lehrerweb.at/materials/gs/faecheruebergreifendes/webs/pyramide/index/pharao1.htm Hier wird es erklärt . Bitte vergesse nicht die Frage zu schließen . (Haken rechts oben).

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  • Wann lebte tutanchamun.

    1332 bis 1323 v. chr.

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  • die Ägyptischen Pyramiden dienten als Grab für Pharaonen. wie viel e Kammern hat so eine Pyramide?

    ich meine dass es unterschiedliche Kammeranzahlen gibt, da es davon abhing, wieviele Beisetzung und Schatzkammer und was weiß ich nicht noch alles dazu kamen.

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  • Hatschipsut. Früher hab es so eine alte Königin mit diesem Namen . Erzählt mir alles was ihr wissz.

    Hatschepsut war die mächtigste Frau, die je am Nil gelebt hat. Nach dem Tod ihres Mannes Thutmosis II. stand sie zwei Jahrzehnte lang an der Spitze Ägyptens, an Stelle des noch unmündigen Thutmosis III. Frauen, die vorübergehend als Regentinnen für kindliche Thronfolger herrschten, hatte es am Nil auch schon vor Hatschepsut gegeben. Doch irgendwann zwischen dem 2. und 7. Jahr ihrer Regentschaft nahm sich Hatschepsut etwas Ungeheuerliches vor: Sie machte sich selbst zum Pharao; aus der Königin wurde ein König - Pharao Maatkare. Zwar ließ sie den Thronfolger offiziell stets als Mitherrscher aufführen. Doch die Politik Ägyptens bestimmte von nun an nur noch sie allein. Der Aufstieg der thebanischen Könige an die Spitze Ober- und Unterägyptens beginnt etwa 50 Jahre vor Hatschepsuts Geburt, um das Jahr 1550 v. Chr. Damals, zu Beginn des Neuen Reiches, erlebt Theben einen großen Aufschwung. Denn es sind thebanische Fürsten, denen es gelingt, jene fremden Herrscher aus dem Raum Palästina zu vertreiben, die seit etwa 100 Jahren Ägyptens Norden regieren. Allen voran stürmt Ahmose, den die Listen der Könige später als ersten Pharao der 18. Dynastie aufführen werden. 25 Jahre lang regiert Ahmose I. und hinterlässt seinem Sohn Amenophis I. ein geeintes Ägypten mit sicheren Grenzen. Da Amenophis keinen ihn überlebenden Sohn hat, wird ein anderer zum Pharao bestimmt: Thutmosis I., der 1504 v. Chr. den Thron besteigt. Er ist Hatschepsuts Vater - und der ihres Mannes und Halbbruders Thutmosis II. (Geschwisterehen sind zweckmäßig; denn auf diese Weise bleibt die Krone in der Familie). Mit den Königen der 18. Dynastie steigt Theben auf zur Hauptstadt Ägyptens. 

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  • wann wurde die erste pyramide gebaut und von wem ?

    Djoser Pyramide ist die älteste Pyramide ! Vermutlich auch von Sklaven gebaut (Ägypten).

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  • Was ist eine Pyramide.

    Ein sogenanntes Dreieck in Ägypen.

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  • Was sind die Merkmale des Pharaos?

    Pharaonenbart. Gewand aus Leinen.

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